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Mehr Willis als Frauen.

Mehr Willis als Frauen.

28m 23s

Weltfrauentag 2026. Noch immer braucht es Initiativen wie das Female Wine Collective, um eine gleiche Sichtbarkeit und Chancengerechtigkeit von Frauen und Männern in Gastronomie und Weinbau zu schaffen. An welchen Themen arbeitet die Protagonistinnen und wie gelingt es, die Männer in machtvollen Positionen für die Sache zu aktivieren? Ein Gespräch am Weltfrauentag im "FRAU IMHOF" mit Mara Feißt, Sommeliere und Servicechefin im Café Azzurro und Kommod in Wien, Rebecca Rosengren, Gastronomin im Seekind Faak in Kärnten und Agnes Mantler, Winzerin am Mantlerhof in Niederösterreich.

Nur Cash ist fesch.

Nur Cash ist fesch.

34m 53s

Nicht jede Barzahlung in der Gastronomie ist Steuerhinterziehung. Aber warum kann ich als Gast noch immer nicht selbst überall wählen, ob ich bar oder mit Karte zahle? Wieso muss ich oft nach der Rechnung fragen und was steckt dahinter, wenn man Trinkgeld nicht mit der Karte zahlen kann? Gregor Imhof, Betreiber eines Restaurants und eines Nachtclubs in Wien, spricht mit mir über Solidarität in der Gastronomie, den Servicegedanken an den Gästen und die Frage, ob nicht manche Umsatz verschenken, und das in herausfordernden Zeiten für Gastronom:innen.

Weniger Steuern auf Lebensmittel. Wem hilfts?

Weniger Steuern auf Lebensmittel. Wem hilfts?

27m 23s

"In der Politik muss man auch mal Entscheidungen treffen", sagt Konsumentenschutz-Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig zur Frage, wie die Liste jener Lebensmittel entstanden ist, die nun als Grundlage für eine Senkung der Mehrwertsteuer von 10% auf 4,9% dient. Warum es zu dieser Senkung überhaupt kommt, obwohl der Finanzminister sie im November 2025 noch ausgeschlossen hatte, und wie die Regierung sicherstellt, dass eine solche Maßnahme auch tatsächlich den Haushalten mit niedrigerem Einkommen mehr hilft, das besprechen wir in dieser Episode von "ESSENziell - was auf den Teller kommt". Wenn dir der Podcast gefällt, dann freue ich mich über deine Nominierung beim Ö3 Podcast...

Mehr als nur Einkauf. Die neue Lust auf Markthallen.

Mehr als nur Einkauf. Die neue Lust auf Markthallen.

28m 26s

Markthallen sind kein neues Konzept. Aber seit rund 15 Jahren erleben sie eine Renaissance, in Wien wie in ganz Europa. Warum entwickeln sie eine so starke Anziehungskraft, was suchen Konsument:innen dort und was ist das Geheimnis erfolgreicher Markthallen? Thomas de Martin ist in viele der Wiener Markthallen-Projekte involviert, hat am Marktraum am Naschmarkt mitentwickelt und betreibt mit seinem Team seit einiger Zeit die Markterei im neunten Bezirk in Wien. Ein Gespräch über Erlebnis, Direktvermarktung und die neue Rolle der Nahversorger:innen.

Fair. Günstig. Mitbestimmt. Kann das bei einem Supermarkt funktionieren?

Fair. Günstig. Mitbestimmt. Kann das bei einem Supermarkt funktionieren?

32m 53s

Seit Oktober 2025 kann man im MILA Mitmachsupermarkt in Wien-Meidling Mitglied werden - und erstaunlich günstig Lebensmittel und andere Waren kaufen. Man muss allerdings dafür mitarbeiten. 3 Stunden pro Monat engagieren sich aktuell 1.350 Mitglieder, schlichten Regale, sitzen an der Kasse oder füllen Gemüse und Obst auf. Wie kommt man auf die Idee, dem Lebensmitteleinzelhandel Konkurrenz zu machen und in einer recht komplexen Organisationsform Lieferant:innen und Kund:innen gleichermaßen servicieren zu wollen? Ein Rundgang durch einen Supermarkt, der nach internationalen Modellen und Vorbildern entwickelt wurde.

Wer hat die erste Kugel gerollt?

Wer hat die erste Kugel gerollt?

38m 44s

Ein Ausflug ins True Crime Podcast-Genre. Die Mozartkugel löst emotionale Reaktionen aus. Bei jenen, die sie essen, wie bei jenen, die sie erzeugen. Lange schon währt der Streit um die Urheberschaft. Nun ist er neu aufgeflammt, weil angeblich neue Erkenntnisse vorliegen, die zeigen, dass die Firma Holzermayr bereits einige Jahre vor der Familie Fürst Mozartkugeln erzeugt hat. Michaela Hessenberger hat die Geschichte im Sommer 2025 recherchiert und bei einer Verkostung von sieben unterschiedlichen Mozartkugeln besprechen wir deren Fluffigkeit, die Süße und den Stand der Dinge im Fall "Echte Salzburger Mozartkugel"

Von Kaffee und Kuchen am Perron.

Von Kaffee und Kuchen am Perron.

25m 36s

Bahnhofsrestaurationen waren Anfang des letzten Jahrhunderts zentrale Orte des gesellschaftlichen Lebens. Man hat die erste Pause Richtung Sommerfrische eingelegt, Kaffee und Kuchen genossen, internationale Zeitungen gelesen, die Langsamkeit genossen. Heute gibt es sie kaum mehr, und wenn, sind es zumeist eher "Tschocherl". Eva Götz ist in der Bahnhofsrestauration Absdorf-Hippersdorf großgeworden und weiß wunderbare Geschichten zu erzählen aus einer Zeit des eleganten Bahnreisens, Kaffee und Kuchen und Beuschel am Bahnsteig, unverheirateten Tanten und schneidigen Herren und vielem mehr.

Vom Pferdefleisch bis zur frühen Veggie-Bewegung.

Vom Pferdefleisch bis zur frühen Veggie-Bewegung.

48m 32s

Fleisch. Kaum ein Thema regt aktuell so an und auf. Zum Genuss, zur Ablehnung, zur Diskussion, zur Distinktion. Woher kommt diese unglaubliche Relevanz in der Gegenwart und was muss man tun, damit sowohl Tierschützer:innen als auch Fleischerinnung die aktuelle Sonderausstellung im Wien Museum recht ordentlich finden? Ich habe Sarah Pichlkastner, eine der Kurator:innen der Ausstellung, getroffen und beim Rundgang durchs Museum Erstaunliches über die Geschichte des Fleischkonsums gelernt. Teaser: Nicht alles ist so neu, wie wir denken.

Warum Spitzenköche nicht automatisch gute Chefs sind.

Warum Spitzenköche nicht automatisch gute Chefs sind.

10m 40s

"Führung neu gedacht" war der Titel einer Podiumsdiskussion auf der ALLES FÜR DEN GAST in Kooperation mit female chefs. Jaimy Reisinger, Larissa Andreas, Jonathan Wittenbrink und Klaus Friedl waren durchaus unterschiedlicher Meinung, was den Bedarf an Veränderung in der Gastronomie betrifft. Ich habe mit Alexandra Gorsche, Moderatorin der Diskussion, im Anschluss dazu gesprochen, warum ein guter Koch nicht automatisch auch ein guter Chef sein muss.

Der Weinbau in der Krise - was tun?

Der Weinbau in der Krise - was tun?

37m 22s

Der globale Weinbau steckt in der Krise, Weingärten werden gerodet, Keller und Lager bleiben voll. Schon lange nicht mehr war der Weinbau mit so großen Herausforderungen konfrontiert, die Ursachen sind mannigfaltig. Doch ein Schuldiger wurde schnell gefunden und wird nun gebetsmühlenartig an den Pranger gestellt: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) würde nur noch von Menschen geführt, die nicht aus Weinbauländern kommen, und daraus resultierten Empfehlungen, die den Weinbau gefährden. Auch die Jungen sind schuld, denn sie trinken keinen Alkohol mehr. Eine Suche nach Ursachen statt Schuldigen im Gespräch mit Kady Kirchmayr und Michael Prügl vom Podcast "Wein für Wein".