Geht uns unser Wasser aus?
Shownotes
"Von den Langzeitdaten her ist in Summe die Niederschlagsmenge nicht zurückgegangen." Damit hat mich Marija Zunabovic-Pichler von der Stadt Wien erst einmal überrascht. Ich habe sie gefragt, ob wir uns angesichts heißer und trockener Sommer wie 2026 Sorge um unsere Trinkwasserversorgung machen müssen. Und wenn nicht, warum sie da so sicher ist. Wir sprechen darüber, wie man eine Millionenstadt wie Wien mit gleichbleibend gutem Trinkwasser versorgt, ob man Regenwasser trinken kann und ob man künftig auf die Pool-Befüllung im Sommer verzichten muss.
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00:00:05: Manchmal ist es auch gewünscht.
00:00:07: In den USA ist das ein Sicherheitsbedürfnis, wenn man Klor im Wasser riecht?
00:00:11: Dann ist es richtig!
00:00:21: Von den Langzeitdaten her ist in Summe der Niederschlagsmenge nicht zurückgegangen.
00:00:34: Dann ist die Frage wer hat Vorrang?
00:00:36: und die Vorrangstellung der Trinkwasserversorgung ist eindeutig weil die Bevölkerung Wenn man die fragen würde, willst du dein Wasser haben oder willst du trinken?
00:00:46: Oder willst du es konsumieren oder die Glospülung bedienen.
00:00:49: Oder willst Du deinen Garten gießen?
00:00:50: dann gibt sich jeder selbst die Antwort.
00:01:00: Herzlich willkommen bei Essen.
00:01:01: Zell was auf den Teller kommt!
00:01:03: Ich stehe heute mit meinem Gast im Wasserdurm muss man sagen bei der Triesterstraße in Wien.
00:01:08: Maria Zonapovic-Pichler ist Stellvertreterin des Betriebsvorstandes sowie Leiterin der Wasserqualität in der Stadt Wien Und kann mir sicherlich meine heutige Frage beantworten, geht uns das Wasser aus?
00:01:21: Ja hallo!
00:01:22: Freut mich dass wir uns hier im Wasserturm in einem sehr schönen Ort treffen können.
00:01:25: Mit einem
00:01:25: tollen Ausblick über ganz wen ausmachen muss man
00:01:27: sagen.
00:01:27: Denkneße ich gerade weil.
00:01:28: es hat so eine leichte Morgenröte und schön dass wir in diesem Rahmen auch das Gespräch führen können.
00:01:35: Nein eindeutig nicht, das Wasser geht uns nicht aus aber natürlich war das ein sehr herausfordernder Sommer den wir hinter uns haben.
00:01:42: Warum?
00:01:43: Weil es in Wien erstmalig vierzig Grad gehabt hat und das einige Tage.
00:01:48: Das sind Rekordtemperaturen, und parallel dazu war der Wasserverbrauch von Wien auch auf Rekorderniveau.
00:01:56: Also eigentlich kann ich sagen auf historischem Rekorden-Niveau.
00:01:59: Wir hatten knapp sechshunderttausend Kubikmeter Tagesverbraucht gehabt.
00:02:03: Es klingt sehr viel!
00:02:04: Das
00:02:04: ist ein Spitzenwert den wir eigentlich So nicht kennen.
00:02:09: Wir hatten schon die fünfundfünfzig, fünfhundertsechzigtausend Kubikmeter und das sind natürlich schon neue Situationen mit denen man wieder betrieblich neu umgehen muss.
00:02:19: aber eindeutig kann ich sagen dass Wasser geht uns nicht aus weil die Wasserversorgung gut und breit aufgestellt ist.
00:02:25: wir haben bekanntlich zwei wichtige Standbeine und da sind die erste und die zweite Hochquelle die neunzig Prozent in etwa von Wien versorgen können Und die übrigens zehn Prozent etwa versorgen wir mit Grundwasser und Grundwasserwerken, die in und um Wien herum sich befinden.
00:02:43: Da war jetzt schon eine Menge an Informationen drinnen.
00:02:46: Schauen wir uns in den Detailern.
00:02:47: Jetzt stehen wir hier in diesem Hochbehälter oder in diesem Wasserturm, dem man wahrscheinlich kennt, wenn man in Wien wohnt – das ist ein Riesen-Bottig der savaläer!
00:02:57: Also da kommt unser Wasser offensichtlich nicht her.
00:02:59: Und Sie haben zwei Hochquellen angesprochen, woher kommt denn das Wasser des Wien versorgt?
00:03:05: Das Wienerwasser... Das Windversorg, wodurch Wind versorgt wird kommt von den steirischen und der Niederösterreichischen Kaltalgen.
00:03:14: Also sie kennen sicherlich unsere Hausberge in Wien, Rags, Schneeberg, Schneialpe massiv... Gerade
00:03:18: vor Kurzem am Schnee bergfotografiert eine Quellfassung rundherum ein bisschen an Zahn ist.
00:03:22: das macht man sich eben nicht.
00:03:23: reingeht in des Gebiet wo das Wasser versiegert
00:03:25: hat?
00:03:25: Genau!
00:03:26: Das ist dieser Bereich der ersten Hochquelle und auf der zweiten Hochquelle der nördlicher Hochschwarms, natürlich auch hochschwarz-massiv ist das Einzugsgebiet der weiteren Quellen für die zweite Hochquelle Leitung.
00:03:38: Wer war denn so schlau zu erkennen, dass da so viel Wasser ist?
00:03:41: Dass das ausreicht also eine große Stadt... Also ich meine es wird wahrscheinlich schon zum Zeitpunkt wo man das begonnen hat, wird wie ihn schon sehr groß gewesen sein.
00:03:48: Wie war das genau?
00:03:49: Wie ist man darauf gekommen?
00:03:50: Weil das ist ja sehr weitsichtig oder?
00:03:51: Genau!
00:03:51: Das ist ein sehr weitzichtiges Projekt gewesen.
00:03:54: Der Visionär war Eduard Süß, Professor Eduard süß, ein Geologe.
00:03:59: Der hat sich, würde ich sagen durchgesetzt über einige Jahre gegenüber den Gemeinderäten Wien mit frischem hochqualitativen Wasser zu versorgen.
00:04:10: Warum die Vision?
00:04:11: Wien ist es ja nicht so gut gegangen wenn man das aus technischer Sicht betrachtet.
00:04:16: Es gab immer wieder Erkrankungsfälle im Zusammenhang mit Wasser zu bringen weil viele Hausbrunnen existiert haben Es gab keine Kanalisation und dann ist es Wien eigentlich sehr schlecht gegangen.
00:04:26: Gleichzeitig ist die Bevölkerung gewachsen Und Wien war um kurz von nineteenhundert auf einem höchsten Niveau, wo wir heute schon widerstehen.
00:04:35: Von der Bevölkerungszahl?
00:04:36: Von einer
00:04:36: Bevölkerungszahl und das musste versorgt werden.
00:04:38: Das heißt die erste Hochquellenleitung also als sich Edward Süß durchgesetzt hat und erkannt hat es war ein sehr visionäres Projekt ein mutiges Projekt muss ich sagen da kannte dass im Ragsgebiet ausgezeichnete Wasserqualität vorherrscht und Aufsicht genommen hat eigentlich diesen Leitung zu bauen in Richtung Wien.
00:04:58: Ich glaube, das war ein ausgezeichneter Projekt von der wir heute noch eigentlich so leben wie es damals gebaut wurde.
00:05:07: Bei der zweiten Hochquelle, die ist kurze Zeit später entstanden weil die erste vielleicht habe ich es nicht gleich erwähnt aber im Achtzehnhundertdreiundsiebzig wurde die erste Hochquelle binnen vier Jahren gebaut.
00:05:16: Wow!
00:05:17: Man muss sich das vorstellen dass sind Hundertfünfzig Kilometer Leitungslänge.
00:05:20: Vierundzwanzig Stunden Fließzeit nach Wien die in der kurzen Zeit bewältigt wurden, also das ist heute nicht mehr vorstellbar.
00:05:29: Wien ist weitergewachsen und es hat die erste Hochwelle nicht mehr ausgereicht.
00:05:33: Und um zehnhundertzehn hat man dann die zweite Hochwele gebaut.
00:05:37: da ist die Leitungsstrecke in etwa hundertdachzig Kilometer lang mit sechsunddreißig Stunden Fließzeit.
00:05:43: Man muss sich vorstellen, man bringt das Wasser fließt gravitativ, also durch die Erdanziehung ausreichend ohne jeden Grundbetrieb
00:05:50: nach Wien.
00:05:51: Das heißt, es muss stetig bergab gehen oder?
00:05:52: Nach Adam Riese sonst wird das nicht funktionieren!
00:05:55: Die Gravitation hat ihres getan und die Fließgeschwindigkeit entsprechend auch.
00:06:00: daher dauert das natürlich auch entsprechend.
00:06:02: seine Zeit ist auch stark vom Gefälle abhängig und diese Vision ist grundsätzlich immer eine Meisterleistung dass man eigentlich durchgehendes schafft ohne zu pumpen das Wasser nach Wind zu bringen.
00:06:15: Auch gleichzeitig kann man dieses Gefälle sehr positiv nutzen.
00:06:18: ein sehr Attraktives Nebenprodukt, das ist Strom.
00:06:22: Wir haben am Weg nach Wien-Sechzen Kraftwerke wo wir über dieses Gefälle entsprechend auch Strom produzieren können.
00:06:29: Das würde in etwa einer Menge Strom gleich kommen wie eine Neustartversorgung braucht.
00:06:36: Natürlich brauchen wir den Strom auch selbst zum Teil und das ist natürlich ein Riesenvorteil.
00:06:42: Okay jetzt gehen wir nochmal zurück zu den Quellen.
00:06:46: Mein Eindruck ist ja, dass wir alle recht wenig wissen zu woher kriegen wir Wasser.
00:06:50: Also ich meine wir drehen so jeder Tages- und Nachtzeit in, sagen wir mal Mitteleuropa wenn Österreich und Wien speziell den Wasserhahn auf und es kommt Wasser raus das man trinken kann.
00:06:58: jetzt haben sehr vereinfacht gesagt war er was zum ersten Mal so dass man den Eindruck hatte Manche haben Sorge oder man muss vielleicht reduzieren.
00:07:05: Aber sozusagen was ist Quellwasser, was ist Grundwasser?
00:07:09: Was gibt es noch an weiteren Möglichkeiten Wasser zu sammeln?
00:07:13: in welcher Qualität?
00:07:14: Gehen wir zu den beiden Quellen die sie angesprochen haben zurück zu Beginn am Berg oben.
00:07:19: da regnet's rein und dann versiegelt das Wasser.
00:07:22: Da bestelle ich mir das voran.
00:07:23: Das kann ich einfach so trinken.
00:07:25: Wir haben
00:07:26: sehr gut zusammengefasst Mit dem ersten Regentropfen, der auf den Berg auf einer Oberfläche auftrifft.
00:07:33: Versickerte Regentropfe über eine Bodenzone.
00:07:37: Die ist nicht immer im Gebirge gleich.
00:07:39: Wenn sie wandern gehen, erkennen Sie das sehr schnell.
00:07:41: Sie gehen über einen Waldboden und dann gehen sie weiter und werden eher in einem felsigen Gebiet sein Und es trifft der Regen natürlich teilweise lokal oder auch großflächig auf.
00:07:52: Und über diese Bodenzone wird der Regentropfen bereits einer ersten Reinigungstufe, oder Filterstupe unterzogen und zwar in einer ganzen Naturlichen.
00:08:00: Das Bergmassiv besteht aus vielen Systeme – also Höhlensystemen, Rienen wo das Wasser willkürlich in alle Richtungen fließt und auch gespeichert wird, gerade über Hüllensysteme.
00:08:13: Und das kann als Fließzeit von wenigen Stunden über Wochen, über Jahre dauern.
00:08:19: Wir haben genau solche Quellen – wir haben siebzig Quellen auf der ersten und an der zweiten Hochquellenleitung entlang.
00:08:26: Diese siebzig Quellen haben unterschiedliche Charakteristen.
00:08:29: Ich sage immer es gibt ein paar Sture die sich eigentlich nicht gelangen
00:08:32: brauchen.
00:08:33: Ja und nicht nur da sondern die lassen sich jetzt nicht von der Wetterlage beispielsweise bei.
00:08:38: Das heißt also es kann sein, dass durch ein stark regner Ereignis wenn die Durchlässigkeit im Berg eine klare ist.
00:08:44: Also über Kanalsysteme innere Röhren das Wasser dann in zwei Stunden vom Regen quasi durch den Berg fließt
00:08:52: und
00:08:53: genau.
00:08:53: Und das ist dann unangenehm für uns als Wasserversorger weil sich dann die Quelle eintrügen können.
00:08:58: Weil diese Elemente sich im berg lösen und an die Quellen drüben machen.
00:09:03: Dann ist die Queller trotz verfügbarer Menge nicht nutzbar.
00:09:07: Und das ist das, was vielleicht man nicht immer versteht.
00:09:12: Wenn wir uns an das Hochwasser im Jahr zwanzig, vierundzwanziger innen haben ... Wir hatten die Situation, dass sie in Wien geregnet hat und draußen im Quellgebiet.
00:09:19: Dann ist es natürlich schwierig, wenn's stark regnet, dass uns dann die Quellen trüb werden.
00:09:24: Und da ist die Nutzbarkeit trotz hoher Menge eher als gering einzusehen.
00:09:30: Ja!
00:09:31: sicherlich der Bevölkerung nicht erklären, wir haben jetzt nicht ausreichend Wasser.
00:09:35: Also das ist etwas womit wir umgehen können weil wir ein sogenanntes Wasserkualitätsmanagement haben und dieses Wasserkwalitäts-Management sagt nur die besten Quellen mit den Qualitätskriterien vor allem was die Trübung betrifft und was bestimmte ganz einfache physikalische Parameter aussagen, die wir auf ca.
00:09:56: in zwei Minuten Tag messen und sagen, welche Quelle eingeleitet wird.
00:10:01: Und welche Quellen ausgeleitet werden?
00:10:02: Man schaltet die nach Bedarf und Qualitätsmessung zu oder weg diese vielen Quellengröße.
00:10:07: Man muss das Mengenmanagement im Griff haben, man muss die Qualität im Griff habe gleichzeitig damit das Wasser laufend im Leitungskanal ... Das ist ja auch eine Freispiegeleitung, vielleicht hab ich das vorher nicht erwähnt.
00:10:18: In dem Leitungskanal dann nach Wien transportiert wird.
00:10:21: Es ist eigentlich eine Mischung aus den besten Quellen Zeitpunkt schütten.
00:10:27: Und jetzt haben Sie schon beschrieben, der Berg selber quasi filte oder die Natur selber filtert das was vom Himmel
00:10:32: fällt?
00:10:33: Ja.
00:10:34: Jetzt habe ich ja wenig vom Himmel gefallen im Vergleich zu anderen Jahren irgendwie, dass würde man dann später noch interessieren wie sich das, was da ihre Prognose dazu ist oder wie man damit umgeht.
00:10:45: aber was oder wer filternt noch außer der Natur?
00:10:48: weil ich gehe mir davon aus als Regenwasser und setze einmal durch den Berg sicher selbst wenn da ganz viele Gesteinsflächen und ich weiß nicht was es wird man ja trotzdem noch irgendwas tun müssen damit, oder?
00:10:57: Da könnte man das Wasser schon trinken.
00:10:59: So wie es dann da unten in der Quelle landet.
00:11:01: Wir haben den Anspruch dass unsere Quellen Trinkwasser Qualität haben.
00:11:04: Das heißt also die einen Leitkriterien für die Hochquelle entsprechen schon einer Trinkwasserkwalität.
00:11:12: und Auf dem Weg nach Wien, diese vierundzwanzig bis sechsunddreißig Stunden gibt es zur Sicherheit.
00:11:18: Das ist eine behördliche Auflage einer Desinfektionsstufe wo wir mit UV-Licht und mit Chlorzugabe dann das Wasser desinfiziert ins Leitungsnetz transportieren.
00:11:29: Warum ist das wichtig dieser Schritt?
00:11:31: Weil das Wasser fließt schon eine Zeit nach Wnen Und dann wird es in Wien über dreitausend Kilometer langer oder Leitungsnetz verteilt.
00:11:40: Das heißt, wenn die Hochquelle ein Punkt der zweiten Hochwelle im Westen von Wien ist.
00:11:46: am höchsten Punkt von Winn wird weiterhin gravitativ das Wasser in Wien verteilt über unterschiedliche Speicherbauwerke und der Leinzer bei Helter, der liegt ja auf einem optimalen Niveau und verteilt dann gravitiv in weitere Behältern nach Wien.
00:12:00: Das sind dann Fließzeiten wieder, die entstehen und eben aufgrund dieser Absicherung wenn es zu keinen hygienischen Vorkommnissen kommt oder irgendwelche Gebrechenssituationen ist, ist es gewährt uns das eine qualitative Stabilität im Rohrnetz bis zum Endverbraucher.
00:12:17: Das heißt also bis zur Wasserleitung zu Hause oder zu ihrem Badezimmer?
00:12:21: Und jetzt noch mal zu dieser Rennigung oder diesen Filtern am Weg.
00:12:25: Sie haben gesagt Licht und...
00:12:27: Kloa.
00:12:28: Es geht davon aus, wir trinken kein Kloawasser so wie man es im Pool drinnen hat oder so wie das Kloewasser.
00:12:34: Was für eine Menge kann man sich da fort?
00:12:35: Oder wie funktioniert das also...
00:12:37: Das sind die Ringsten.
00:12:38: So dass
00:12:39: ich allein auch verstehe.
00:12:41: Also das Erlicht ist die sogenannte UV-Technologie.
00:12:44: Das ist keine neue Erfindung aber ein schonendes Verfahren, ein chemisch freies Verfahren.
00:12:51: Das heißt durch UV Licht werden alle Möglichkeiten an Mikroorganismen inaktiviert potenziell krankheitsreger sein könnten.
00:12:59: Das sind denn nur Wahrscheinlichkeiten, das ist aber auch den geschuldet dass natürlich auch unterschiedliche Wasserqualitäten auch so aufbereitet werden können.
00:13:08: In unserem Quellwasser haben wir schon eine Quellwassergewinnungsoptimierung und im Endeffekt dann durch die UV-Ausschussinfektion machen wir eine Sicherheitsdesinfektionen, so nennen Beim Glor ist es so, es werden Glor-Substanzen zugegeben.
00:13:22: In geringsten Mengen.
00:13:23: also keinen Vergleich zum Bull weil sie können sich vorstellen im Swimming-Bull schwimmen oder irgendwo... Bart muss
00:13:30: sich mehr bekämpfen, was da drin ist.
00:13:32: Man muss ungefähr
00:13:33: hunderte Menschen körper quasi wieder schwimmen in einen Pool.
00:13:37: Muss natürlich mehr Chlor zugesetzt werden um eben diesen hygienischen Einfluss im Becken zu verhindern.
00:13:43: Beim Trinkwasser ist es auch eine Sicherheitsdesinfektion wo wir im Lebensmittelbuch also im österreichischen Codex Alimentarius eine klare Vorgabe haben.
00:13:51: Da gibt das Maximalkonzentrationen die zugesetzt werden können und bei uns ist es so und sie wären das Chlor nicht in Wien wirklich... riechen können.
00:14:00: dass wir minimales dazugeben, weil das Wasser es nicht braucht.
00:14:03: Das
00:14:04: heißt man macht das profilaktisch?
00:14:05: Es ist auch profilak-... Aber
00:14:06: es gab noch nie einen... Hat doch nichts gefunden wo man gesagt hat okay das muss man jetzt reagieren drauf sondern das macht man damit gar nicht
00:14:15: so weit kommen.
00:14:15: Genau über diese Wasserverteilung im Netz und wenn Sie da aus den Fenster schauen dann sehen sie wie groß und weitläufig die Starkhütz bis hin auf zum Cobenzel und Kallenberg wo man dann entsprechend auch das Wasser nach wo die einzigen Zonen sind die Höhenzone noch aufbumpen muss über Behälter, aber ansonsten wie gesagt ist Wien im gesamten Verteilnis hier bis zum dritten vierten Stockwerk.
00:14:38: Das ist so die Bauernweise von Wien gravitativ versorgt und da ist das Wasser in jeder Stufe Trinkwasserqualität.
00:14:45: Unten sehen sie den Behältern in der Berg.
00:14:47: Ist der voll?
00:14:48: Der ist voll, er wird immer entsprechend aus der Funktion, dass er diese Tagesschwankungen ausgeht.
00:14:57: Sie können sich das vorstellen wir sehen das sehr gut in unseren Linien, dass unter der Woche Montag bis Freitag die haushaltlichen Verbräucher in der Früh haben Hüchstens sind.
00:15:08: Duschen alle?
00:15:09: Genau, so ist es.
00:15:09: am Wochenende schläft man bekanntlich länger oder fährt dann weg irgendwo hin und da sinkt der Fasserverbrauch merklich ab und am Sonntag steigt er ein bisschen wieder an.
00:15:18: Und das sind diese Verbrauchschwankungen die einen Behälter ausgleichen.
00:15:22: Also der Wasserstand ändert sich in Zentimetern.
00:15:25: Wir haben ja doch einige Kubikmeter hier gespeichert.
00:15:28: Diese Zentimeter werden entsprechend immer ausgeglichen.
00:15:32: Es gibt immer einen Zufluß und einen Abfluss Und dieser wird gesteuert zentral über Wien.
00:15:39: Wir haben in der Krabbener Gasse unsere Zentrale des Amtshauses und über diese sogenannte Lastverteilungszentrale werden alle Behälter das Rohrnetz, das wird alles twenty four seven überwacht.
00:15:51: Das heißt wir sind doch ein vierundzwanzig Stundenbetrieb.
00:15:55: sehr, sehr notwendig weil es kann ein Gebrechen stattfinden.
00:15:58: Also klassisch der Rohrbruch den Sie kennen die Wetterlage kann sich ändern.
00:16:02: wir müssen Wasserqualität managen.
00:16:03: draußen das sitzen auch einige Leute da und nach die dann in den Zentralen quasi die Quellen steuern.
00:16:09: das heißt wir haben eigentlich immer was zu tun und dementsprechend sind wir als Vorsorgebetrieb unter Darseins-Vorsorgebetriebe eigentlich immer bereit für unsere Stunden gehört.
00:16:19: Jetzt habe ich verstanden, dass es ja sein kann.
00:16:21: Dass das Wasser, das wir gerade konsumieren schon von sehr langer Zeit abgeregnet ist oder je nachdem wie lange es durch den Berg durch braucht und dann in der Quelle steht oder dann durch die Leitung weitergeht.
00:16:33: Welches Wasser haben wir quasi getrunken?
00:16:35: Habe im Sommer, wo's so lange nicht geregnend hat.
00:16:38: Also großräumig ja nicht geregnend hatte.
00:16:40: Es war ja im Einzugsgebiet wenig geregen vielleicht mehr als in Wien aber jetzt überschaubar Und es ist jetzt schon über viele Monate, und das ist kein Ende in Sicht.
00:16:49: Außer als fürchten sie alle, dass im Herbst dann sozusagen die hitzebedingte, des aufgestiegene Wasser wieder brutal runterregnet wie wir's verzweiern mit dem Hochwasserhanden?
00:16:57: Also... Es ist alles ein bisschen umbruchend und ich glaube es gibt sozusagen bei der Bevölkerung auch Fragen zum ersten Mal.
00:17:05: Wir haben uns nicht wirklich in der Breite bisher mit Wasserversorgung beschäftigt.
00:17:09: Wie geht man jetzt damit um?
00:17:11: Und welches Wasser war, das wir vorher getrunken hatten?
00:17:13: Vielleicht zu dem.
00:17:15: Wie geht man damit um?
00:17:16: die Wasserversorgung denkt immer in der Zukunft.
00:17:19: Wir haben bei Wiener Wasser ... sogenannte Strategie, das heißt wir haben diesen Weitblick weil wir erkannt haben dass die Bevölkerung in Wien wächst und gleichzeitig das Klima sich verändert.
00:17:32: Und mit diesen zwei Punkten muss man entsprechend eine Entwicklung begleiten, die vor allem technischer Herkunft ist.
00:17:39: Das heißt wir schauen uns an wie könnte man noch Speichervolumen für das Wasser um die Daseinsvorsorge zu sichern.
00:17:47: Wie könnte man Speichervolumen ausbauen?
00:17:48: Also, man muss mehr sammeln am Weg einfach.
00:17:51: Genau so ist es.
00:17:52: da kann ich Ihnen gerne von unserem Leuchtturmprojekt erzählen.
00:17:55: Und auf der zweiten Seite ist es natürlich das Rohrnetz.
00:17:59: Das muss laufend erneuert werden, das haben wir auch in den letzten Jahren gemacht und wir haben unsere sogenannten Hauptschlagadener.
00:18:04: Neuertes sind die Haupttransportleitungen.
00:18:07: da sind quasi die Leitungen, die vom Behälter zu Behältern führen und möglichst auf schnellem Weg von Ost nach West und vor allem im Westen wo die zweite Hochquelle ist dann in den Höhen lang, wo unsere Behälters sich befinden topografisch entsprechend ausgebaut werden.
00:18:25: Und als dritte Standbein und dann kommen wir schon zu dem zweiten Punkt ist, dass die Wasserspender also alles was an Ressourcen da ist erdüchtigt werden neue Ressursen entsprechend erschlossen werden womöglich natürlich und das ist eigentlich das dritte standbein.
00:18:43: Das heißt also wie geht es um den Quellen?
00:18:45: Das ganze bemessen beobachten Machbarkeiten prüfen und schauen wie es in Zukunft in der Gewinnung aussieht.
00:18:52: Und dann auch in den Grundwasserwerken, da haben sie vielleicht schon auch in der Medienprominent gesehen.
00:18:57: Auf
00:18:58: der Donnerinsel oder vom Rennradfahren kenne ich die Baustelle?
00:19:02: Also Fahrradfahrer kennen die DonnerInsel sehr gut und auf der Donnersel bauen wir das... Donnerinselwasserwerk aus, also es ist eigentlich die Erweiterung des Wasserwerks DonnerInsel.
00:19:12: Dort befinden sich schon Horizontalfilterbrunnen sind acht Stück an der Zahl und in Nussdorf haben wir auch Brunnenanlagen und diese zwei Brunnanlagen werden in Zukunft tausend Liter pro Sekunde liefern In der vollständigen Ausbaustufe.
00:19:30: Die Ausbausstufe heißt Wir müssen eine Aufbereitungsanlage bauen damit das Wasserwerk durchgehend einsetzbar ist.
00:19:38: Aktuell ist es ein Notwasserwerk und dementsprechend wollen wir eine durchgehende Verfügbarkeit schaffen.
00:19:44: Und das ist ein ganz wichtiges Standbein, warum?
00:19:47: Weil auch unsere alten Anlagen – um der Anfangszeit historischen Anlagen so wie's die Hochquelle ist – auch einer Wartung unterzogen werden muss.
00:19:54: Wenn uns die Hochquelle mal ein paar Tage nicht in Betrieb ist dann greifen wir auf unsere Grundwasserwerke zurück.
00:20:01: Oder wenn Verbrauchsschwankungen massiver entstehen, also durch Spitzen Tage wie es heuer im Sommer war sind unsere Grundwasserwerke laufend in Betrieb.
00:20:12: Wenn man das als Känzel betrachtet merken wir natürlich dass wir auf diese Standbeine mehr zurückgreifen müssen weil der Verbraucher einfach sehr stark mit der Temperatur ansteigt.
00:20:23: Grundwasser unterscheidet sich wo von den Quellwassern?
00:20:30: technisch betrachtet auch Grundwasser.
00:20:33: Nun, dass es aus dem Berg entspringt nach einer gewissen Fließzeit.
00:20:38: aber das ist im Grundwasser zum Beispiel Porengrundwässer da sind Untergrund wo entsprechend Kiesgestein oder das Wasser in eine horizontalen Linie fließt und auch über diese Fließ-Zeit im Untergrund gereinigt wird.
00:20:53: Das heißt der Regen trifft genauso wieder auf die Bodenzone Zonen dann auch gereinigt und trifft dann irgendwann auf einen Grundwasserleiter, wo er dann in einer horizontalen Linie weiter transportiert wird über ein lockeres Gestein.
00:21:08: Wo dann auch kleine Bohrenräume sind.
00:21:10: und das ist im Prinzip wie eine Sandfiltration.
00:21:14: Und das ist eine ganz andere natürliche Reinigung.
00:21:16: Das ist das was bei uns beim Grundwasserwerk Donauinsulach passiert.
00:21:19: Wir haben im Untergrund also es ist ein Uferfiltratbegleitstrom quasi von der Donau Der dann in den Untergrund wie Grundwasser quasi fließt in der Donauinsel unterhalb und dann in diesem Sandkies gereinigt wird.
00:21:34: Und das ist im Prinzip eine rein natürliche Fagensäle, so wie Grundwasser neu gebildet wird.
00:21:39: in weiten Teilen von Österreich.
00:21:41: Wir sind ja ein grundwasserreiches Land und im Endeffekt gewinnt ja Gesamtösterreich mit achtundneunzig Prozent sein Wasser aus Grundwasser.
00:21:49: Das ist nicht selbstverständlich, weil in vielen anderen europäischen Ländern werden natürlich auch andere Ressourcen genutzt wie Oberflächenwasser oder ganz auf der anderen Seite der Erdkugel wird Abwasser wieder aufbereitet zu trinken.
00:22:02: Und
00:22:02: du kennst dann schon den Chlorgeschmack aus dem Wasserhahn?
00:22:04: Den brauchst
00:22:05: du noch natürlich, weil ganz andere Aufbereitungsmaßnahmen erforderlich sind einer gewissen Stadt nicht ausreichend dicht ist, weil das natürlich auch ein Wasserverlustenthema.
00:22:17: Und wenn da an entsprechende Gegebenheiten nichts sind dann klort man einfach stärker.
00:22:23: gesetzlichen Grundlagen können sich unterscheiden aber auch manchmal ist es auch gewünscht in den USA es ist ein Sicherheitsbedürfnis wenn man klor im Wasser riecht dass es sauber
00:22:33: ist.
00:22:33: Genau so ist es.
00:22:34: Ja gut, das ist ja eine Gewohnheitssache wahrscheinlich oder?
00:22:36: So
00:22:36: ist es!
00:22:37: Da hat
00:22:37: man gelernt dass das Wasser so schmeckt und riecht und als andere wird die Konsumentinnen dort wahrscheinlich irritieren und bei uns wird sie irritieren wenn's noch klar schmeckt.
00:22:45: Es ist der Stand der Technik.
00:22:46: Das ist jetzt kein Spezialverfahren das ist etwas was man in der Wasserversorgung nutzt und dementsprechend ist das für uns vielleicht für die Bevölkerung nicht selbstverständlich aber für unsere ganz eine wichtige Maßnahme.
00:23:00: Ich würde es gelesen, dass der Landwirtschaftsminister kommuniziert.
00:23:04: Es gibt jetzt ein Entnahmeregister.
00:23:07: Man schaut sie offensichtlich genauer an wo große Entnahmen passieren.
00:23:11: Es war heuer im Sommer auch die Diskussion und erstmals hat sich die ganze Bevölkerung interessiert was nimmt die Industrie?
00:23:19: Und man hat sofort wieder angefangen zu sagen wer ist jetzt schuld dass wir möglicherweise so wenig Wasser haben?
00:23:24: Wir Konsumenten haben gesagt, die Industrie ist ... Die Industrie hat gesagt es sind die vielen Pools.
00:23:28: Die glaube ich gleichzeitig befüllt werden.
00:23:30: Dann gab's so Peaks wie so heiß war.
00:23:32: man hat Pools offensichtlich ausgelassen und neu mit kalten Wasser befüllt.
00:23:37: also schon waren wir in einer sehr emotionalen Diskussion.
00:23:41: Müssen wir jetzt um sozusagen bewusst provokant zu fragen muss man sich in wenigen Gedanken machen wenn man einen Swimming Pool hat dass einem künftig jemand sagt ob oder wann ich den befüllen darf oder wie oft?
00:23:53: Also Ich sage jetzt einmal mal, das Wasser kann man gut verbrauchen oder verbrauchen.
00:23:59: Das Span ist nicht das Ziel dieser Geschichte, sondern dass da ein singemesser Wasserverbrauch herrscht.
00:24:08: Das heißt also, das Bewusstsein schärfen in der Bevölkerung glaube ich eine ganz wichtige Maßnahme.
00:24:13: Das ist auch in Wien diesen Sommer geschehen, dass ihr bewusst und zweckmäßig mit dem Wasser umgeht Dass es natürlich Nutzungskonflikte gibt, die gibt es in einer Stadt.
00:24:25: Das ist vielleicht nicht so ausgeprägt, weil Sie sehen auch wenn wir wieder raus schauen aus dem Fenster das Siedlungsgebiet, das sind Wohnungen und Häuser.
00:24:34: Menschen nicht wirklich mit dem Wasser konkret zu tun, außer dass sie entnehmen aus der Leitung.
00:24:38: Aber es gibt natürlich am Speckgürtel von Wien viele Einfamilienhausgegenen mit grünen Lagen, wo natürlich ein ganz anderer Bezug zu Wasser ist einerseits den Garten zu gießen und den Pult
00:24:47: zu befüllen
00:24:48: und man hat unmittelbar was mit der Wasserechnung zur Ton oder mit der Gebühr gelten.
00:24:54: Stimmt!
00:24:54: Das hat man im Großgeschoss baut oder mehr geschossen.
00:24:57: Und da ist
00:24:58: das Bewusstsein wieder anders ja?
00:25:02: Im landwirtschaftlich gebrähten Siedlungen sind natürlich Nutzungskonflikte vorhanden, weil wenn wir als Wasserversorger oder Wasserversorgern einen Brunnen haben und im Umfeld dieses Brunnerfels für Landwirtschaft wie die Zwecke auch Wasser entnommen wird aus Grundwasser dann wird man eingeschränkt in der Entnahme.
00:25:17: Und das kann natürlich zu Institutionen vorkommen so wie in diesen Sommermonaten, wenn die Grundwasserstände – da betone ich es sind neunzig Prozent der Grundwasserstände aber die Stände waren sehr niedrig.
00:25:37: Und dann ist die Frage, wer hat Vorrang?
00:25:41: Die Vorangstellung der Trinkwasserversorgung.
00:25:46: Wenn man die fragen würde, willst du dein Wasser haben oder willst du trinken?
00:25:50: Oder willst du es konsumieren oder die Glospülung bedienen.
00:25:53: Oder willst Du deinen Garten gießen dann glaube ich gibt sich jeder selbst die Antwort.
00:25:57: und um diesen Nutzungskonflikten ein bisschen im Weg zu stehen und den vorausschauend die Grundwasserentnahme planen zu können hat Herr Minister Dotschnick dieses Entnahmeregister vorgeschlagen, was sicherlich ein guter Weg ist.
00:26:13: Ein Meilenstein um ein bisschen die wasserwirtschaftliche Planung zu zielführend zu bringen und auch für den Wasserversorger noch eine Sicherheit zu geben.
00:26:25: Das heißt das ist so ein bissel die Herausforderung.
00:26:26: Das hat es so nicht gegeben und klima- seitig müssen wir mit diesen Herausforderungen umgehen Ich glaube, seitens Wiener Wasser sind wir mit unserer Sorte G-Ausgezeichnet ausgestellt.
00:26:39: Nichtsdestotrotz müssen wir beobachten wie draußen vor allem Quellgebieten sich die Niederschlagssituation entwickelt.
00:26:46: In Summe kann man sagen von den Langzeitdaten her ist in Summe der Niederschlagsmengen nicht zurückgegangen.
00:26:53: was aber passiert ist dass ich die Grundwasser Neubildung und ich sehe da auch bei den Quellen das gleiche, dass sich die Situation des Schnees verändert.
00:27:03: Das heißt, dass das Schneefall teilweise wenn ein Eintritt später eintritt kürzer Eintritt durch die höheren Lufttemperaturen.
00:27:10: wir reden hier vom Plus-Eingrad-Sensius im alpinen Bereich der sich auch sehr stark auswirkt auf die Schneeschmelze weil Wasserversorger leben die vor allem aus dem Quellgebiet ihr Wasser gewinnen Leben von der sogenannten Schneeschmelze.
00:27:23: Und diese Schneeschmelze dreht früher ein, verkürzt ein.
00:27:27: Das heißt also vor dem Sommer ist eigentlich sehr viel abgeflossen und diese zeitliche Verschiebung ist das womit wir umgehen müssen, planen müssen.
00:27:35: Darum sind die Grundwasservorkommen, die wir in den Grundwasserwerken haben.
00:27:38: Also wie im Donnerinsel Lobau muss Brunn im südlichen Wiener Becken sind laufend verfügbare Ressourcen, die natürlich auch mit Grundwasserständen zu tun haben aber nicht so trotz kompensieren können, wenn es zu diesen zeitlichen Verschiebungen der Schneeschmelze kommt.
00:27:54: Es trifft mehr feuchter Niederschlag auf als fester Niederschlag.
00:27:58: Das heißt also, es gibt weniger Schnee und was diese Summe dann auch ausmacht ist dass es kurzzeitig zu lokalen Starkniederschlägen kommen kann die für uns nicht optimal sind.
00:28:10: Optimal ist ein gemütlicher Nieselregen der flächendeckend ist und der langsam quasi verteilt in den Boden versickert.
00:28:17: Blut das der Regen, auf dem er nicht immer horcht oder?
00:28:19: Nein absolut
00:28:19: nicht!
00:28:20: Da haben wir leider noch keinen Managementinstrument.
00:28:23: Aber wir beobachten das Thema Klima sehr genau.
00:28:26: Wir haben Wetterstationen, die uns rechtzeitig ankündigen in welchen Bereichen dann Niederschläge zu erwarten sind.
00:28:33: So können wir dann auch die Rücken quasi... ...die Wirkung auf unsere Quellen dann entsprechend dann auch schon voraussagen.
00:28:40: Auf vierundzwanzig Stunden in etwa wo wir schon wissen.
00:28:42: okay da wird's wahrscheinlich bei den Quellen was kommen.
00:28:45: Dann kann man hier in Wien schon wieder schalten und dann ist es die ganze Zeit sein hin und her spielen.
00:28:52: Jetzt eine ganz dumme Frage.
00:28:54: Nachdem die Quellen nicht in Wien sind, die zwar Haupt- oder die Quelleinzugsgebiete kann es sein dass die Bundesländer wo die Quellensicht befinden irgendwann nochmal kommen und sagen lieber Stadt Wien das ist wahnsinnig toll dass du jetzt über sehr lange Zeit unser Wasser konsumiert hast.
00:29:07: Jetzt braucht man's selber?
00:29:09: Oder wie regelt man das?
00:29:11: Es gibt so genannte Wasserrecht und das Wasserrecht ist dauerhaft ausgestellt.
00:29:16: Das ist eigentlich auch eine Einzigartigkeit in Österreich.
00:29:19: Unser Wasser ist verfassungsrechtlich geschützt.
00:29:24: Weit entfernt von irgendeiner Privatisierung oder Umwidmung, das Wasserrecht gehört dem öffentlichen Gutgewidmet der Stadt Wien und die Wiener dürfen dieses Wasser genießen.
00:29:33: Das ist schon damals zu Kaisers Zeiten schon entstanden dass die Kaiserbrunkwelle die erste Quelle der Hochquelle Leitung vom Kaiser tomiert wurde und wir entsprechend diese Quelle nutzen können.
00:29:44: natürlich Diese Fragen kommen nicht das erste Mal vor, aber durch das Dauerhafte Wasserrecht ist es kein Thema.
00:29:50: Und die Stadt Wien hat damals schon sehr weise voraus gesehen, dass die Schutz- und Schongebiete – also diese Gewinnungsgebiete von unseren Quellen – die meisten davon Stadtwien eigengrund sind.
00:30:03: Also sehr große Gebiete!
00:30:05: Man kann das ungefähr sich vorstellen, dass es eine Größe von der Stadtwienenfläche entspricht?
00:30:10: Also um das, was sehr weise und dementsprechend kann man dann zielorientiert bewirtschaften.
00:30:15: Und Auflagen setzen – man kann das entsprechend regulieren.
00:30:19: Wir haben Bewirtschaftungsregularien gemeinsam mit unserer Schwesterndienststelle der E-Manaunfjert sich der Faustverwaltung wo wir diese Bewirtschaftungsgrundlagen niedergeschrieben haben und dieses Regelwerk sichert eben Konflikte, ich nenne es jetzt Konflikte unter Anfangszeigen.
00:30:36: Also Tourismus, Weidewirtschaft, Waldwirtschaft, Bodennutzung und so weiter was im Gewinnungsgebieten der Wiener Wasserversorgung ist.
00:30:46: Ich nehme mal an, da darf die Kuh nicht unbedingt rennen weil das vielleicht nicht endlich wäre wenn die dort weiden drauf Hinterlassenschaften dort rennst?
00:30:54: Es gibt ganz klare Gebiete, wo beide Wirtschaft möglich ist.
00:31:00: Und das betrauen wir auch mit und wir schauen uns das auch an.
00:31:03: also wir sind da auch sehr eng in Austausch mit den Betrieben draußen und dort wo es vielleicht heikler sein kann.
00:31:12: Gibt es Schutzgebietmaßnahmen, die wir treffen?
00:31:15: Wo bewegen sich die Tiere?
00:31:16: Wo werden Tränken aufgestellt?
00:31:18: Also das ist immer so eine Zusammenarbeit eigentlich.
00:31:21: also deshalb ist es auch wichtig dass die Leute vor Ort sind.
00:31:26: Die meisten sind in der Region zu Hause, das heißt Wiener Wasser ist nicht nur in Wien.
00:31:31: wir sind in Summe sechshundert Mitarbeiter und ungefähr hundfünfzig Mitarbeiter sind im Außenbereich,
00:31:40: d.h.,
00:31:40: in der Steiermark und in Illustriertätik genau dort wo die Quellen ihre Ressourcen haben.
00:31:46: Ist man auch auf der Suche zum Abschluss?
00:31:48: noch neuen Quellen.
00:31:50: Wenn man sagt, das hat ja zweimal schon prächtig funktioniert, das System irgendwie und jetzt sind wir als erwasserreiches Land also ich gehe davon aus doch noch viele unentdeckte große Quellen um Wasser vorkommen zu können.
00:32:00: Gerade die Woche glaube ich gelesen irgendwo in Oberitalien hat man einen riesengroßen unterirdischen See gefunden der offensichtlich mit weniger Aufwand also Trinkwasser Qualität daraus hervorgeht.
00:32:11: wenn es jetzt richtig im Kopf habe ist deshalb Plan war so eine C, wenn man sagt es reicht trotzdem nicht aus weil irgendwie der Regen komplett also für mittlerubische Verhältnisse in den nächsten Jahrzehnten komplett reduziert runterkommt.
00:32:25: Man hat immer natürlich ein Auge darauf aber die Dinge unzusetzen das ist heute nicht mehr so schnell wie damals.
00:32:33: da gibt es sehr viele Auflagen Nutzungsinteressen vor allem auch wenn es um andere Bundesländer geht.
00:32:40: Das ist sicherlich ein langfristiges Projekt, das anzugehen.
00:32:43: Aber man beobachtet natürlich die hydrologischen Gegebenheiten.
00:32:46: Das ist vielleicht auf einer Stadtwenebene in Brunnenanlagen, die wir haben um diese auszuweiten so wie es auf der Donauinsel haben einfacher umzusetzen was eigentlich schon bekannt ist weil eine neue Ressource erschließen bedeutet auch alle Auflagen das Risiko abzubegen die Qualität des Wassers zu kennen und dass bedarf immer eine Langzeiterfahrung bevor sich dann beschließt, die Bevölkerung damit zu versorgen.
00:33:12: Also natürlich hat man das im Auge aber so einfach ist es nicht.
00:33:16: Alles klar.
00:33:16: Na gut!
00:33:17: Es gibt ja noch ein bisschen Zeit für diese Strategie nach zwanzig fünfzig.
00:33:21: Absolut.
00:33:22: Ich danke Ihnen für Ihre Zeit.
00:33:23: Gerne.
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