20.000 Kühe weniger.

Shownotes

"Ende des Jahres werden wir 20.000 Kühe weniger haben", sagt Stefan Lindner auf meine Frage, wie es der Landwirtschaft mit der seit Monaten andauernden Trockenheit und Dürre geht und was die Konsequenzen sind. Er plädiert allerdings auch dafür, nicht zu kurzfristig zu denken: "2025 war etwa ein außergewöhnlich gutes Jahr für die Landwirtschaft, global gesehen." Am Tag der Aufnahme des Gesprächs, dem 10.8.2026, wurde bekannt, dass die Hagelversicherung den bisher entstandenen Schaden für die Landwirtschaft auf 1 Milliarde Euro schätzt. Ein Schaden, der uns als Konsument:innen genauso trifft. Warum macht es denn Eindruck, als wäre die Landwirtschaft oder zumindest deren Interessensvertretung von den Ereignissen überrascht? Was können die Landwirt:innen tun, damit ihre Betriebe auch in zehn Jahren noch trotz Klimakrise Lebensmittel erzeugen können? Welche Maßnahmen soll die Politik setzen und warum hört man von dieser in der größten Krise ihrer Branche seit langem nichts? Stefan Lindner ist Landwirt in Tirol, Obmann der Berglandmilch, Österreichs größter Molkerei, engagiert sich in vielen themenpolitischen Organisationen und hat für mich Antworten auf die brennenden Fragen in der aktuellen Krisensituation der Landwirtschaft.

Zum von meinem Gast angesprochenen Thema der Herkunftskennzeichnung gibt es bei "Über den Tellerrand" das Gespräch mit Christine und Stefan Lindner zu hören.

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00:00:05: Das war mir wichtig, dass wir das aus Corona gelernt haben.

00:00:09: So Helikopter-Maßnahmen ... Wer soll ich das sagen?

00:00:14: Ohne, dass ich mich komplett unbeniebt mache!

00:00:16: Mir ist es wichtig, daß es Maßnahmen gibt, wo die Leute nicht ins Denken aufhören.

00:00:26: Was haben wir alles an den Diskussionen und das wundert mich fast so quasi Landwirtschaft und Klima gehört nicht zusammen.

00:00:35: Das ist untrennbar aus meiner Sicht.

00:00:48: Wir sind in unserer Bar.

00:01:00: Herzlich willkommen bei Essenzell, was auf den Teller kommt heute zu einer ganz besonderen Folge weil wir online aufnehmen und das liegt daran dass ich sehr kurzfristig meinen heutigen Gast überfallen habe.

00:01:10: Stefan Lindner der ist kein unbekannter und war auch schon mal zur Gastin im einen oder anderen Podcast bei mir.

00:01:17: Stefan Islandwirt im Tirol hat einen Rinderbetrieb, das ist Obmann der Berglandmilch.

00:01:22: Das ist die größte Molkerei in Österreich und mit seinem Betrieb zu Hause auch eine Flaggschipfarm für Familie McDonalds.

00:01:29: Das sind Betriebe, die besonders innovativ und zukunftsorientiert arbeiten.

00:01:35: Du warst glaube ich früher Obmann des Rinterzuchtverbandes, der Tirolemilch und wahrscheinlich können wir nur viertel Stunde lang fortsetzen wer du bist oder Stefan?

00:01:43: Ich sage mal schönen Nachmittag!

00:01:45: Weil mit der Seeglambios und dann fangen wir mal ins Rehno, dann kommen wir mal wieder auf.

00:01:49: Sehr gut!

00:01:50: Danke für die Zeit und danke, dass das so kurzfristig geklappt hat.

00:01:53: Lieber Stefan, kurzfristige deswegen weil es um ein gutes Thema geht.

00:01:57: Wir beobachten alle seit Monaten mittlerweile, dass sich der Landwirtschaft in Österreich nicht gut geht.

00:02:04: Es ist im Frühjahr zu trocken gewesen.

00:02:09: Wir sehen sehr frühe Getreideernten, Ernteausfälle oder zu späte Ernten.

00:02:14: Obst wächst nicht aber auch die Feldfrüchte wachsen nicht.

00:02:18: Tiere auf der Alm müssen getränkt werden weil das Wasser versiegt.

00:02:22: Teilweise wären sie schon früher wieder von der Alm runter in den Stall geholt Weil einfach kein Futter oben wächst.

00:02:28: jetzt wird herunten Winterfutter zu gefüttert.

00:02:31: Das klingt nach einem Haaraus-Szenario eigentlich.

00:02:35: Und mein Gefühl ist, dass die Landwirtschaftspolitik schweigt dazu.

00:02:41: jetzt schon langsam hören wir, wir nehmen am Montag auf dem zehnten August, schon langsam hört man von Vertretern der Standespolitik Ankündigungen oder Pläne was man vorhat.

00:02:54: Wie schlecht geht's der Landwirtschaft aus deiner Sicht?

00:02:57: Du bist selber in der Praxis, du brauchst ein Betrieb, du sprichst aber auch für viele tausend Milchbarn.

00:03:03: Wie geht es euch und wie groß ist die Sorge?

00:03:07: Es ist so.

00:03:09: Die Landwirtschaft, also wir Bauern haben die Werkstattmatur Und wir haben gute Zeiten und schlechte Zeiten wenn man will.

00:03:17: Also nur ein Beispiel Letztes Jahr haben wir sehr gut Ernten gehabt Haben wir sehr sehr gute Futterqualitäten produzieren können Haben wir auch ausgewogenes Überdurchschnittliches Jahr gehabt und haben dann in weiterer Folge Wir haben Milchangeliefer bekommen.

00:03:37: Es ist einfach Ende im Jahr, dass wir in Österreich und Europa waren auf der ganzen Welt wasähnlich.

00:03:44: Da hat es wenig Umweltausreise gegeben.

00:03:50: Und jetzt haben wir, wenn man so gut hinausgibt, vom Top-Jahr in ein sehr forderndes Jahr.

00:03:58: Wie geht's uns?

00:04:00: Wir arbeiten quasi mit dem Einklang mit der Natur.

00:04:03: Aber die Frage, die ich als Bauer oft stelle, manchmal habe ich das Gefühl, im Einklang ist da gar nichts.

00:04:10: Weil in gewisser Weise bist du fast ein Schier.

00:04:14: Man probiert ja auch aus Landwirt, dass Unternehmen nicht erst dem Zufall zu überlassen.

00:04:18: Da können wir dann reden und da geht es beim Boden bei Genetik, bei Pflanzen, bei Genetic, bei Tieren weiter.

00:04:28: Da kann man Strategie entwickeln.

00:04:30: Ich glaube, In Österreich hat es einen anderen Weg gezeichnet durch unsere Struktur, durch unsere Berge.

00:04:39: Aber in gewissen Fragen, wenn der Niederschlag einfach viel Orts ausbleibt, dann ist man da passagierbar.

00:04:47: und jetzt haben wir eine Situation in Österreich die nicht überall gleich ist.

00:04:52: also wir haben, wenn ich im Westen beginne im Tiroler Oberland eine starke Trockenheit.

00:04:58: Es gibt ja nicht überall gleich viel Niederschlag und ich bin immer aus einer Region, in der wir relativ viele Niederschlagen haben, wo man mal mit ein bisschen weniger auskommt.

00:05:08: aber natürlich ist es oft kleiner weil wir unterschiedlicher sind.

00:05:12: Ich habe gerade mit einem Freund in Saalfelden diskutiert, der ist jetzt vielleicht dreiß Kilometer weg und der verliert einen kompletten Schnitt.

00:05:21: Wir haben vielleicht auch ein Fünfzehn-zwanzigprozent weniger, wie letztes Jahr.

00:05:27: Wenn ich mit den Kollegen im Müllviertel rede, dann habt ihr fünfzig Prozent teilweise weniger Vorarbeit gemacht bis jetzt.

00:05:36: Niederösterreich, Südborgenland, Süderoststeinmark, Teile von Kärnten sind heute stark von dieser Niederschlagsarmenzeit sehr, sehr betroffen.

00:05:49: und warum jetzt aktuell die Situation so trivial wird, weil aus Bauer weiß man ja wohl, dass es oft einmal in Jahresverlaufperiodes Straßen gibt.

00:06:01: Da wo es halt einfach Defizite gibt aber jetzt haltschalt schon ziemlich lange an.

00:06:06: und wenn dann die Dorschnitte ausbaut bei Grünland-Landregionen wo man vier oder fünf Schnitte macht sondern vielleicht über zweite und wenn da der Silo meist also quasi die rettende Pflanze Die ist ein Tiervurzler, die ist trockenresistent.

00:06:23: Wenn der dann auch nicht eineinhalb Meter dasteht, im August noch keinen Kolbmang gesetzt hat, dann bekommt die Betriebe wirklich ein Problem und dann wird natürlich ... Dann wird die Situation sehr ernst und in der befinden wir uns jetzt.

00:06:38: Bevor wir vielleicht noch bis zu deinem Betrieb oder eurem Betrieb gehen wie du das oder wie ihr das konkret merkt neben dem was du gerade schon beschrieben hast, macht ja irgendwie Sorge.

00:06:49: nochmal eine Frage Jetzt sind es ja Entwicklungen, die Landwirtschaft erlebt jedes Jahr ein anderes Jahr.

00:06:55: Ihr lebt mit der Natur und dem Verlauf von wetter- klimabedingten Erscheinungen variiert.

00:07:01: aber an den Long Run werden sie extremer.

00:07:04: Das stellen wir jetzt nicht erst seit heuer fest.

00:07:06: Das hat man vor zwei Jahren mit diesem massiven Hochwasser, das hat man davor mit extremen Hitzen, schon lange Trockenperioden... Also es kommen so Schleichen, aber es kommt.

00:07:16: Jetzt ist heute zum ersten Mal wahrscheinlich eine extreme Auswirkung davon.

00:07:23: Ist die Landwirtschaftspolitik oder auch die Landwirtschaft zwei Fragen überrascht davon?

00:07:29: Dass das jetzt so kommt – weil ich meine, ihr seid ja eigentlich gut darin, über sehr lange Zeiten Entwicklungen zu prognostizieren bzw Aufzeichnungen aus den Betrieben und ich habe jetzt ein bisschen das Gefühl dass die Politik zumindest Jetzt so reagiert, als wäre das über Nacht eine Krise hereingetreten.

00:07:48: Ich habe es vorhin schon gesagt, als hätte man Hochwasser, also hätten wir einen brutalen Hagel gehabt in ganz Österreich.

00:07:53: So was ist schwer zu prognostizieren und kommt kurzfristig und dann ist ein großer Schaden da.

00:07:59: Das, was wir jetzt besprechen, ist seit Monaten eigentlich seit Jahren vorhersehbar.

00:08:05: die Klimawissenschaftler sagen selber sie sind auch überrascht wie schnell sie jetzt eintritt.

00:08:10: Also... Was ist da passiert?

00:08:12: Erwischt euch das am falschen Fuß.

00:08:15: Also, mich überrascht sie jetzt als Bauer konkret.

00:08:18: Mir persönlich nicht, weil das merkt mir ja, dass also wie er hier ging war dann hat es bei uns schon reifige Tage, wir weiten unsere Kühe und wenn's reifig ist, dann kurz diese Erstauslastung, wenn der Reif weg ist.

00:08:30: Und das hat es im September schon gegeben, da hat es schon Tage gegeben wo reif war.

00:08:38: Das war damals ganz normal.

00:08:39: heid war sie dass wenn wir z.B.

00:08:41: ein Reraum an drei Schnitte gehabt und heute machen wir vier Schnitte, wenn wir den vierten Schnitt im Oktober nicht machen dann schicken wir die Grün- und Bestände nicht gut in den Winter und da hat sich was verändert.

00:08:58: Das erlebe ich an meiner Tätigkeit als Bauer einfach.

00:09:01: Und deswegen sage ich das ganz offen, das überrascht mich so nicht weil ich bin in der Region dran, wo der Niederschlag ausreichend grundsätzlich vorhanden ist Und wen dort auch grober noch fast der Vegetationsmonat wert, hat das für uns die Auswirkung gehabt.

00:09:14: Dass man jetzt bei uns Silomaisbestände oder teilweise Ackerbau in einer ganz anderen Trance wieder nutzt weil dies heute viel besser möglich ist als wir es früher damals.

00:09:29: Jetzt ist halt die Frage und die beschäftigt uns natürlich stark diese Unwerteereignisse der während punktuell stärker.

00:09:40: Also dass jetzt da mal ein Fuchtschsechtsglitter in kürzester Zeit regn, das beschäftigt dich natürlich massiv weiter.

00:09:47: Du musst dir Gedanken machen, Blödsack im Wald oder am Bergbeginnswerk hust du dieses Wasser und dann muss jeder mithelf von jedem mitdenken beim Forstweg besser zurückhalten.

00:10:00: Oder wir können mal die Flächen so bewirtschaften, dass sie so gut wie möglich bewertet sind.

00:10:07: Weil wenn die Alm mit Vieh bestoßen ist dann ist der Hummus viel mehr Wasser zu speichern im Stande als wir, wenn das noch mehr brach ist.

00:10:18: oder wie sind unsere Waldbestände?

00:10:22: Weil sind ja ausgewogen vom Altersstruktur betrachtet von den Sorten von dem Ansatz her.

00:10:33: Das geht dann weiter bis zur Weide, zum Dauergrünland und die Leidhätne am liebsten als Blumenwesen.

00:10:42: Aber Faktum ist, dass die Blumenvise eine Magerviese ist, viel weniger Wasserspeichern kommen aus wie vernünftig bewirtschaftete Stauergrün-Land mit drei oder vier Schnitten.

00:10:54: Da gibt es sehr lang Zeit.

00:10:55: Versuchung Kumpenstrauen Da gibt's halt, sagen wir mal vor der Idealvorstellung des bunten Bildes und der Realität vielleicht in der Gesellschaft ein bisschen an Zilkern fliegt.

00:11:05: Deswegen freut es mich, dass man über die Themen ringt.

00:11:09: Und da überrascht es mir nicht.

00:11:10: Auf deine Frage Politik, da stelle ich mir heute die Frage am liebsten ist ja mehr aus Bauer.

00:11:15: Die Politik gibt ihn seinen guten Rahmen und auch ganz.

00:11:19: ein wesentlicher Bereich ist... Wir Konime-Gänger, die wissen das Risiko versichern.

00:11:24: Und da gibt es die Hagelversicherung, die ist ja wohl bekannt.

00:11:28: und bei der Hagelsversicherung bei den Prämien dort sind öffentliche Hände relativ viel ich glaube über also im fünfefuchts Prozent im Kopf dazu auch das Horst-Vini-Hogelversichert-Bee.

00:11:40: dann kann man natürlich aussuchen wie stark Versicher in meinem Betrieb unser Betrieb ist logisch auf Hagelsturm, Bockenheit Rinderausfall und solchen abgesichert.

00:11:55: Die Prämie ist mir immer zu hoch, das sogar ganz offen.

00:11:58: Wie jeden

00:11:59: bei jeder Versicherung?

00:12:00: Ja

00:12:00: wie in jedem, ich glaube in der Gesellschaft ist jede Vollkreispräsicherung gefühlt steuer oder?

00:12:07: Und da erwartet man dass die Politik auch so einen guten Raum entschaut.

00:12:11: Diese Strategie wird als Bauer und dass die Politiker möglich, dass sie unsere Bundesanstalten mit diesen Themen beschätzt werden.

00:12:21: Weil da gibt es ja auch Heider, es gibt ja schon Jahrzehnte lang Züchtungsarbeit in Gumpenstauer wo ich auf Alpine-Rochlagenzüchte oder im Gumpensstauer steht eine Klimagrassanlage.

00:12:40: Wo ich Klimaveränderung simuliere, wo ich Niederschlagsdefizite und höhere Sonnenstunden simuliere und mit diesen Informationen will man dann so quasi resistentere Pflanzen züchten.

00:12:59: Und das ist es, was man immer von der Politik erwartet.

00:13:04: Ja natürlich ist jetzt die Frage wen zu krass ist.

00:13:07: wie heuer noch gibt's halt Leute was sagen jetzt muss mal bitte den Katastrophen veröffnen weil wenn ein Betrieb nur mehr fuchts Prozent vom Forder hat nachher ist diese schwierige Situation.

00:13:19: Und ich glaube, dass halt dann die Bauern ... Die Bauern denken ja wohl früh noch, die werden halt unterschiedlich individuell während der Fälle gelöst.

00:13:30: Die werden da ein bisschen vorgezuckassen weil sie vielleicht die Möglichkeit haben und wären vielleicht zugleich dem Bestand ein bisschen abstocken.

00:13:39: Und so hat jetzt hier jeder seine Strategie.

00:13:42: Vom Gees kann man Prinzipien halt die wenig.

00:13:47: Und ich halte auch wenige, wenn man so ... Das war mir wichtig, dass wir das aus Corona gelernt haben.

00:13:54: So Helikopter-Maßnahmen, der ... Wer soll dir das sagen ohne, dass ich mich komplett unbenübt mache?

00:14:02: Wichtig ist, dass es Maßnahmen gibt, wo die Leute nicht ins Denken aufhören.

00:14:06: Schöner Satz!

00:14:07: Ich glaube grundsätzlich immer wichtig bei einer Unterstützung... Dass es hilft, je nachdem was es ist aber dass hilft da Dinge vielleicht weiter zu entwickeln oder Hilfe zur Selbsthilfe wahrscheinlich, wenn man das so formulieren kann.

00:14:20: So simpel!

00:14:21: Vielleicht noch zu dem was du vorhin gesagt hast, dass Politik so einen Rahmen geben und die Dinge, die du beschreibst, was ja zur Forschung und sozusagen entweiteentwickelnder Landwirtschaft für die Zukunft ist, das ist jetzt glaube ich das worauf man auch warten würde und es würde halt helfen, wenn da jemand darüber spricht.

00:14:40: Ich bin ein bisschen überrascht als Kommunikationsmensch, gar nichts sagt zum zentralen Thema seiner eigenen Klientel und das ja auch für uns Konsumentinnen irgendwie ein sorgenvolles Szenario ist, dass wir erleben.

00:14:52: Und wir kennen uns nicht aus wie sind alle keine Landwirte.

00:14:56: Das heißt ich glaube es bräuchte mehr Einordnung.

00:14:58: Ich habe versucht bei der Ladwirtschaftskammer Österreich weil ich bisschen recherchiert hab was Klimapolitik dort an Rolle spielt und da gibt's auch irgendwie eine Geste dazu Und dem Kontakt geschrieben, der da angeführt wird und sagt, könnte man kurzfristiger Gespräche aufzeichnen?

00:15:14: Mir ist es wichtig.

00:15:15: Wir würden interessieren wie die Landwirtschaft sich denn vorbereitet auf diese brutalen Veränderungen, die wir jetzt erst zu Beginn haben, die nur für dramatischer werden.

00:15:23: Wurde zwar kurz darauf reagiert aber dann kam die Antwort, die betreffende Person ist jetzt zwei Wochen auf Urlaub und dann werden sie sich melken.

00:15:30: Und ich habe mir gedacht, ich würde jetzt niemandem reintunten, nenne auch keinen Namen.

00:15:34: Aber für mich ist das ein bisschen symptomatisch für den Umgang Standesvertretung mit dem Thema.

00:15:40: Und ich glaube, das könnte man optimieren, selbst wenn möglicherweise im Hintergrund ganz wahnsinnig viel getan wird.

00:15:46: Jetzt haben wir heute gehört die Hagelversicherung sagt der Schaden ist jetzt schon bei einer Milliarde.

00:15:51: Jetzt wird einmal berechnet was man über diese versicherten Themen hinaus noch aus der öffentlichen Hand ergänzen und tun kann.

00:16:01: aber es ist ein bisschen so wie bekämpfen jetzt die Symptome?

00:16:05: Natürlich, weil man kann niemanden alleine lassen schon gar nicht wenn es um unser aller Lebensmittelversorgung geht.

00:16:10: Aber mir fehlt immer noch ein bisschen so der Gedanke ihr müsst euch ja als Landwirtschaft und auch in der Interessensvertretung schon seit Jahrzehnten damit beschäftigen das was du beschrieben hast aus Gumpenstein, der Schule mit Forschungseinrichtungen.

00:16:27: wie können wir uns laufen zu weiterentwickeln?

00:16:30: Was bauen wir an?

00:16:31: Wie bauen Wie kriegen wir einen gesunden Boden hin?

00:16:35: Also ein großer Bruch, letzten Endes in der Landwirtschaft zuvon vor zehn, fünfzehn Jahren.

00:16:39: Damit wir als Betriebe überleben... also ist nicht eigentlich Landwirtschaftspolitik, müsste doch eigentlich die offensivste Form von Klimapolitik sein oder?

00:16:51: Logisch, ich denke mal weil du ja eingangs zack hast, ihr habt halt einmal geschaut was heißt es essenziell?

00:16:57: oder wie steht es essenziell?

00:16:58: im Dudelkling-Duden und unter anderem so eine Interpretation ist festgeschrieben, dass es essentiell lebensnotwendig ist.

00:17:07: Oder auch lebens notwendig heißt und kommt in Bezug auf Lebensmittel und so.

00:17:11: Und die denken wir das ganz einfach so, weil du auch gesagt hast was erwarten sie die Gesellschaft oder was erwart ihr die Landwirtschaft?

00:17:18: Ich glaube, dass die Gesellschaft sich in letzter Konsequenz erwartet, dass man gewisse Lebensmittel Sicherheit garantieren, oder?

00:17:26: Dass wir uns zum Gutein selber versorgen können, dass wir geopolitisch weniger abhängig sind So, das passt ja ganz stark in den aktuellen Zeitrauffordern.

00:17:37: Und ich denke mal aus Bauer, deswegen habe ich das auch so gesagt der Rahmen der Politik, weil was man hier als Bauer erwartet ist, das war einfach für mich aus Bauern essenziell dass die Österreicherinnen und Österreicher Österreich kaufen.

00:17:55: Weil dies ist nämlich die beste Absicherung für den Standort Unterstandort als solches, die sind halt einfach so.

00:18:10: Ich kenne wahnsinnig viele innovative junge Weirinnen und Bauern.

00:18:14: Und dieses Bild in der Landwirtschaft zur Gesellschaft ist sehr stark mit dem Thema Kommunikation zu haben.

00:18:20: Weil ich glaube nämlich dass sogar in Rhein der Politiker agrarpolitisch oder standespolitisch, die machen sich alle Gedanken aber wir reden nicht darüber, wir reden auch nicht mit unserer Gesellschaft drüber.

00:18:32: Ihr redet untereinander darüber und ihr redet in einer technischen Fachsprache, die niemand außer euch versteht?

00:18:38: Jetzt läuft es mir gar nicht mehr gut, weil das ist nämlich so... Wir sind in unseren Babeln und da müssen wir ein bisschen laufbrechen!

00:18:47: Weil ich glaube nämlich dass der österreichische Weg von dem bin ich total überzeugt, dass das ganz was anderes ist als wieder international stark industriell agrarisch geprägte Weg, weil der österreichische Bauer hat ... Und jetzt ist halt das Mühlviertel auch ein Bergregion.

00:19:05: Ist ja logisch, weil da gibt es wenig Hummusauflug die Seehöhe ist hoch, das Klima ist rau oder wind geht stark und so weiter und sofort.

00:19:13: aber hier haben wir einen Weg, der als geprägt von Grünland viel stärker wie in anderen Regionen Dann ist er geprägt von normaleren Leistungen, von viel mehr Zweinutzung und von all die Themen.

00:19:28: Und der österreichische Weg ist aus meiner Sicht auch der viel resimientereweg.

00:19:33: Wo sind am Ende wieder die klimarelevante Betrachtung?

00:19:42: Und ich finde es sehr spannend diese Fragestellung bei einer langen Ministerium.

00:19:47: Was haben wir alles an den Diskussionen?

00:19:51: Das wundert mich fast.

00:19:53: So quasi Landwirtschaft und Klima gehört nicht zusammen, ja das ist untrennbar aus meiner Sicht.

00:19:59: Ist hat es die, die am meisten Interesse daran haben müssen dass man Klimapolitik betreibt?

00:20:03: Weil das

00:20:05: ist völlig logisch weil das ist ja meine Lebensgrundlage.

00:20:10: Das ist ja mein Grund und Bohn.

00:20:12: Es ist ja genau das.

00:20:15: wir können mir da am besten für die Zukunft früsten und absichern Ich verstehe das überhaupt nicht, dass man die Diskussion so führt.

00:20:24: Und der Zug war selbstkritisch als Bauer.

00:20:27: Wir müssen da halt auch bedingungslos bereit sein in diesen Diskurs mit allen einzugehen und wir brauchen es nie über soziale Medien da wo jeder die völlige Scheu vom gegenseitigen Respekt verliert.

00:20:42: also dann mache ich jetzt auch eine Gruppe isoliert betrachtet sondern die Gesellschaft gemeinsam auf einem demokratischen Weg lösen und überlegen was ist, also nach dem Grundsatz die bessere Idee muss der Feind der guten Idee sein.

00:21:01: Kommen wir mal kurz von der sozusagen strategisch-politischen Diskussion noch einmal zu deinem Betrieb.

00:21:07: vielleicht sagst du kurz was für einen Betrieb hast in Tirol?

00:21:11: Welche sparten ihr betreut oder betreibt und wie konkret du jetzt merkst die Türe und alle anderen Folgen.

00:21:20: Was alles ist bei euch heuer anders?

00:21:22: Und wie geht es ja damit um?

00:21:25: Also unser Betrieb, das ist ein Betrieb der wurde von meinem Opa in den dreißig Jahre gekauft.

00:21:31: Der war beim Nachbarn der jüngste Sohn.

00:21:33: Logischerweise somit in der Erdfolge hat er den Hof nie gekriegt oder sie dann den Nachbarhof kaufen können.

00:21:41: Und dann ist in die sechzehnte Jahres ein Lift gebaut worden und ich sage auch gleich warum dass ich dies so erzäue.

00:21:48: Und dann ist der Betrieb, er ist halt immer wieder entwickelt worden.

00:21:54: Wir haben heute landwirtschaftlich betrachtet ein Vollerwebsbetrieb für zwei Familien den Führung mit meinem Bruder Andreas und wir melken für uns jetzt hier der Rasseflexion Pinskau.

00:22:10: wir züchten auch hier logischerweise also sind da.

00:22:17: Wir sind in einer Region kitzpelauepten, da wo wir teilweise gut mit unseren Maschinen arbeiten können.

00:22:23: Da waren natürlich auch Bergeregionen haben.

00:22:26: Die Kirs sind im Sommer auf der Wort.

00:22:28: Wir sind im Leistungsniveau so klassisch durchschnittlich ein österreichischer Betrieb mit acht halben, neun tausend Kilogramm Milch pro Kuh und Jahr.

00:22:39: Die Kirse ist uns wichtig dass die Kirs für uns kelbe in ihren Leben auf die Welt bringen dass sie langlehmig sind, Gesundheit und Witter.

00:22:46: Die Idee macht auch eine große und hohe Bedeutung.

00:22:50: Deshalb genotypisieren wir jedes Kalb weil uns wichtig ist das man so schnell wie möglich bei jedem unserer Tiere das gesamte genomische Trophil kennen um einfach in der Zucht viel gezielter zu arbeiten in der Anbarung.

00:23:06: Und weil im Grunde immer die Frage wie fit und präsentient ist die gesamte Herde.

00:23:16: Und das ist ja ein ganz großes Kapital eines Betriebs, das sind seine Tiere.

00:23:23: Deswegen ist er mal von vornherein klar, wenn es dir einer gut geht, dann geht's mir auch besser.

00:23:28: Das ist nämlich genau das Gleiche.

00:23:31: Also Tierwohl-, Tierschutz- und Produktionen – das ist kein Zielkonflikt!

00:23:37: Das ist logischerweise... muss das zusammengehen.

00:23:42: Und dann haben wir eine Lächelausstattung von fünfzig Hektar circa, davon sind zwanzig Hektare Weidefläche.

00:23:50: Dann haben wir circa fünf Hektares Acker und fünfundzwanzig hektare Dauer gründend.

00:23:55: Da bauen wir drei Hektars Meiso- und zwei Hektarrexelwiesen.

00:24:01: Wir sind auf siebenhundert Meter.

00:24:04: Dann habe ich noch Schweinemaß.

00:24:05: Wir mästen zwar in der Schweine ein Jahr auf Strow gehalten.

00:24:13: Dann haben wir achthundertfünfzig Legehennen, wir betreiben ein Biomasse-Heizwerk mit vierhundert fünfzig KW und eine Photovoltaikanlage mit zweihundertvierzig KW-Pick, eine kleine Schnapsbrinnerei und einen Hofladen.

00:24:28: Und weil ich eingangs gesagt habe dann ist in die sechzehntige Jahre ein Guesthouse gebaut worden.

00:24:34: den gastronomischen Betrieb führt eine Schwester von den bäuerlichen Brüdern miteinander am Breuber, der auch im Gasthaus ist.

00:24:41: Das ist mittlerweile ein Hotel mit hundertsechzig Betten und einem Allerpaarbetrieb also ein Wertshaus und einer Schirmhütte.

00:24:49: Und da probieren wir halt natürlich viele Produkte direkt in den Kreislaufdringern.

00:24:54: Deswegen habe ich das mit der Historie so betont weil wir als Kinder sind so groß geworden.

00:25:00: Das was man selber haben werden wir in erster Linie selber unsheimen Neiligensten Kunden, den Gästen des Hotels und des Wirtschafts servieren.

00:25:09: Und diese ist eine Vorderung an die Politik von mir ganz klar, dass wir die Anonymität was Speisen betrifft, bis zur Gastronomie auch geben.

00:25:21: Vielleicht ganz

00:25:22: kurz,

00:25:22: vielleicht ganz kurz darf ich dir unterbrechen.

00:25:24: dazu gibt es auch du warst mit deiner Schwester ja schon einmal zu Gast in einem Podcast das war der erste den wir für die armer Marketing gemacht haben über den Tellerrand und da gibt es mehrere Folgen.

00:25:33: Und eine davon ist mit euch beiden, weil deine Schwester im Hotel das relativ offensiv und umfassend und beachtlich praktiziert in ihrer Speisekarte auszuweisen wo die Hauptzutaten herkommen.

00:25:44: Das hat relativ viel von eurem Betrieb oder?

00:25:47: Das Relativ von unserem Betrieb und was nicht vor uns kommt, das muss aus Österreich kommen bei den Hauptproduktgruppen.

00:25:54: Was Milchprodukte betrifft, was Kalbsfleisch betriffe, was Limfleisch bedrifft was Schweinefleisch betrifft.

00:26:00: Weil wir haben natürlich bei dir Schweine, die man selber misst und da brauchen wir mehr als die halben Fesotel selbst.

00:26:07: aber wir haben nie genug Schweinefilet oder wir hätten nicht genug Beirut oder Rinderfilet.

00:26:13: Und dann habe ich halt einfach ... Wir setzen halt dann bei den anderen Produkten, die wir zukaufen auf einmal Gütesiegel weil für uns ist das das einfachste, das logischste... und wir sind halt so aufgewachsen wenn wir Und das ist auch in letzter Konsequenz ganz ein wichtiger Baustein, über das reden wir ja auch nicht viel.

00:26:32: In der Gesellschaft.

00:26:33: Manchmal wird es zuerst nur wichtig, dass billig ist aber ich bin mir gar nicht sicher ob das immer so die Meinung der gesamten Konsumentinnen ist weil das werde auch sehr politisch geschürt.

00:26:47: von verschiedenen Gruppenarbeiter kann man also lieber jetzt da keine politische Diskussion auslösen Aber viele werden ihm am Preis diskutiert über die Wertschöpfung, die im Land bleibt.

00:27:00: Und die Wert-Schöpfungen, die am Land bleibt ist ja dann für unsere ganzen Themen.

00:27:04: wenn es um das Klima geht und wenn es auf Entwicklungsmöglichkeiten geht, ist dies eine essentielle Frage.

00:27:12: Stichwort

00:27:12: Preis und Wertschöffung muss ich kurz unterbrechen.

00:27:15: Die Frage war vielleicht immer zurück zu deinem Betrieb den du gerade beschrieben hast.

00:27:20: Wie spürt ihr denn jetzt die Dürre und die anderen Dinge, beziehungsweise was kostet euch das mehr?

00:27:27: Den Betrieb gleich aufrecht zu erhalten wie in einem normalen Unteranführungszeichen.

00:27:33: Ja, das muss ja sehr teuer sein.

00:27:34: oder müsst ihr zukaufen, weiß ich nicht.

00:27:37: Was macht sie alles anders als

00:27:38: sonst?".

00:27:39: Wir sind jetzt sicherlich nicht die Hauptbetroffenen, weil bei uns reden wir von Fünfzehn oder zwanzig Prozent.

00:27:46: Was sonst ist jetzt belastet?

00:27:48: Das kann man so noch gar nicht beantworten, da ist noch die Frage greift die eine oder andere Versicherung.

00:27:54: Jetzt müssen wir mal schauen wie schaut es am Ende des Erntejahres wirklich aus.

00:27:58: der Mais steht bei uns im Moment gut.

00:28:01: Da muss man auf Holz klopfen, weil davon keinen Wetter können wir.

00:28:04: aber eben dieses Risiko wäre versicherungstechnisch gedeckt und Das kostet natürlich, ich bin immer ein Freund von dem, dass man sie mehr Jahres vergleicht sieht.

00:28:16: Weil ich kann nicht das beste Jahr und letztes Jahr ever mit einem ganz anführenden Jahr, wie er es halt zur sechser-zwanzig Wert vergleiche sondern eigentlich müsste ich hergehen und sagen nur auf den Milchpreis bezogen die letzten vier Jahre, um ja im Letztjahr, wir haben fünfzig, fünfzehnt netto Milchkreis gehabt Und jetzt sind wir aktuell bei den Nettomingpreis im ersten halben Jahr.

00:28:41: Das sieht man wie ein Strauch, teilweise auch grau merkte Volatil sind in der Preisfindung.

00:28:49: Warum ist das so?

00:28:50: Weil die Menge der Anlieferungen im zweiten Halbjahr und ersten halbjahr komponiert bei sechs Prozent plus war.

00:29:00: Und zwar nicht in Österreich sondern in ganz Europa bei den wesentlichsten Milchländern.

00:29:06: Und dann ist beim Milch ein großer Marktdruck entstanden logischerweise, obwohl der Milchmarkt gesamt wachsen ist, weil die Rohrproteinfraktionen wie zum Beispiel Frischkäse oder Kier- oder andere Proteinfraktione... Der Proteinhype

00:29:24: hilft?

00:29:26: Der Proteinhype hilft und ich glaube das ist nicht ein Hype, sondern dass es eher nachhaltig ist.

00:29:30: Das bleibt!

00:29:31: bei natürlichen tierischen Proteinfällen und das verändert ja gerade die Gesellschaft ein bisschen in der Ernährungsfrage.

00:29:39: Und dies hilft uns, wenn ich jetzt wieder auf den Milchpreis zucke, wenn immer die letzten vier Jahre seit Corona, weil da haben wir ein neues Preiseniveau gekostenseitig wie produktseitig, sehen wir im Durchschnitt so circa bei einer Vierzehn-Fuchtszentequellen den Vergleich von forty-neinundviert zu viererfuchts oder zu fünfvierzehnt nehmen, dann relativiert es wieder deutlicher.

00:30:09: Und deswegen kann ich da die Frage gar nicht so dezidiert heute noch beantworten.

00:30:14: Aber natürlich werden sie Betriebe kosten aber ich sage unser Geschäft läuft dann so.

00:30:21: Die Mengen werden logischerweise zurückgehen.

00:30:23: im Moment merkt man schon das aktuell pro Woche in Österreich tausend Schlag für mehr wie in den Vergleichszeiträumen davor geschlachtet werden.

00:30:33: Das ist einfach desfreit, weil jetzt teilweise Bestände gezielt abgestockt werden.

00:30:40: Ich habe heute zum Beispiel mit dem Blastkonner telefoniert vom Ministerium der rechnet damit dass die Kühe irgendwie genannte dieses Jahres minus zwanzigtausend sei werden.

00:30:52: Also wir haben bei glaube sechshundert tausenden oder so oder fünfhundfünfzigtausende Herdebruch Kühe also die unter Zucht stehen in Österreich und das sind so die Ausblüsse.

00:31:06: Und ich persönlich gehe davon aus, dass dann die Milchmengen wieder zurückgehen.

00:31:10: Das heißt, in weiterer Folge der Produktpreis pro Kilogramm Rohmilch wird dann wieder sukzessive steigen.

00:31:18: Es klingt danach vielleicht durch die geringere Menge in der Produktion wieder ein stabilerer Preis zustande.

00:31:30: Das ist dann das, was man in letzter Konsequenz wieder ein bisschen kompensiert.

00:31:35: Und jetzt ist halt die Frage einzelbetrieblich betrachtet wie ein Strauch bin ich betroffen und wir lösen mal Probleme aber zumindest sind es die Produktpreise der Einsteiger.

00:31:47: Und Produktpreis sind wir bei uns Konsumenten.

00:31:51: Zum ersten Mal seit Langem merkst du jetzt dass die breite Öffentlichkeit auch Interesse hat an Wasser.

00:31:56: gerade passiert?

00:31:57: Wie's der Landwirtschaft geht was man tun kann und Fragezeichen hat, weil eben wir sind ja keine Profis.

00:32:04: Wir können nur beobachten.

00:32:06: Und da kommt natürlich in der Diskussion auch immer wieder das Thema, dass du jetzt gerade angesprochen hast, dass die Sorge da ist, dass durch verminderte Bestände, durch verhinderte Ernte die Preise oder Lebensmittelpreise wieder sehr stark steigen werden.

00:32:20: Das ist in einer Zeit, wo wir die letzten Jahre ohnehin dominante Dominantes Thema hatte.

00:32:27: Lebensmittel werden teuer, Essen ist teuer alles wird teuer und das ist eine Heikleidiskussion finde ich.

00:32:34: aber da steht gegenüber des thema Wert- und Wertschätzung von Lebensmitteln und Qualität und auf der anderen Seite die Unlösbarkeit für viele weil es Geld nicht vermehrbar ist.

00:32:46: Was erwartest du da?

00:32:47: beziehungsweise wie gehts ihr damit um?

00:32:49: Also auch als große Molkerei, ich hab zu viele tausend Milchbäuerinnen und Bauern glaube die euch beliefern das heißt ihr seid schon Markt beeinflussend auch irgendwie weil einfach solche Mengen von euch kommen.

00:33:01: Wie ist da deine... was erwartet du dir da?

00:33:05: Grundsätzlich, man muss jetzt das ein bisschen größer betrachten.

00:33:09: Weil die Bergland-Milch mit ihren sieben Tausend Sechs Hundert Milchbauenhöfen, wenn wir so will, denen ja die Molkheitgenossenschaft zu hundert Prozent gehört.

00:33:18: Wir haben ja da keine anderen Gesellschaften bei uns.

00:33:23: Hier haben wir ja jetzt in den letzten Monaten deutlich an geringeren Milchpreis gehabt schon vor eigenester Drucken halt Aufgrund dessen, dass wir letztes ja so ein gutes Futter hatten und die Menge so gestiegen ist.

00:33:36: Weil die Menge nicht deshalb gestiegen, weil die Bauern alles geändert haben sondern weil die Qualität des Futters in der Energiedichte und in der Konservierung einfach so gut gab.

00:33:47: Und jetzt muss ich mal grundsätzlich festhalten Die letzten Jahre im Schnitt sind in Lebensmittelpreise nicht die Inflationstreiber geworden.

00:33:59: Ja, LebensmittelPreise haben sie auch erhöht.

00:34:02: Aber die tatsächlichen Inflationstreiber, die relevanten Inflationstreiber waren Lohnstückkosten und Energie- und Mieten.

00:34:10: Die Lebensmittelpreise, es wurde jetzt, wenn man das periodisch kurzfristig betrachtet, dann hat's Perioden gegeben wo sie dann an Druckkapazität eurer waren sind.

00:34:20: aber im mehrjährigen Vergleich sind die LebensmittelPreise, wenn wir so ruhig normal mitgewachsen in der Preisentwicklung.

00:34:28: Und die Frage ist – und dies glaube ich ist ein ganz wichtiger Punkt Das wissen wir natürlich auch, dass es viele Leute gibt wo man sich das genau eideilen muss.

00:34:43: Wir sind ganz klar diejenigen, die sagen, wir liefern jetzt nicht nur Marke sondern wir lieferen sogar dem Handeleigenmarkt.

00:34:55: und was in letzter Konsequenz immer so ist.

00:34:57: Man weiß, jeder zweite Liter in Österreich wird explodiert.

00:35:00: bei Milch da im Markt wird immer zuerst bedient.

00:35:05: Und weil wir natürlich auch wissen, dass die heimischen Konsumenten, die ja sind in letzter Konsequenz hoffentlich da nahezu ihre eigenen Landwirtschaftsstände, weil ich denke mal jetzt gehabt bei mich kursen wir nicht egal sei es eine Gesellschaft wo ich das Zeit her?

00:35:22: Bei uns habe ich deutlich einen höheren Standard die Begehendechnik frei.

00:35:25: Ich verzichte auf jegliche Futtermittel aus Übersicht also Europäische Futtermittel, es gibt keinen Redenwald zu ihr.

00:35:33: Es gibt kein Ballmüll, es ist vielerorts kein Glufusart im Einsatz und das sind Dinge, die können man ja nie egal sein weil da sind ja frühe Ressourcen schon in der Ausführung, wenn sie jetzt international nur um den Billigstreis geht Und das freut... Denken wir das, wer soll ich sagen?

00:35:57: Das kräfte Verhältnis Da mache ich mir manchmal eher um die bäuliche Welt zu sagen, weil der Handel ist natürlich konzentriert.

00:36:04: Und der Handl ... habe es gefühlt ... ist natürlich seinen Kunden, aus denen er verpflichtet.

00:36:13: Wir

00:36:14: haben uns alle einen

00:36:16: Rapatierungen und eine Aktionspreise gewöhnt.

00:36:19: Das haben wir auch trainiert drauf als Konsumgesellschaft.

00:36:23: Dann ist immer schwierig wenn dann irgendwo ein Ausreißer drinnen ist bzw.

00:36:26: nachzuvollziehen warum vorher die Teuerung kommt.

00:36:31: Zum Abschluss, wenn du drei Wünsche frei hättest und zwar an die Landwirtschaftspolitik, an die landwirtschaft selbst.

00:36:41: Und an uns Konsumentinnen und Konsumenten angesichts dessen wie jetzt sich Klima und damit Wetter- und Wetterauswirkungen und Extreme Ereignisse entwickeln werden das wird mehr werden.

00:36:57: Es wird bleiben, es wird mehr werden und es wird anders werden.

00:37:00: Wir werden es nicht mehr prognostizieren können.

00:37:02: Es ist kleiner.

00:37:04: Das Wasser, das jetzt verdunstet muss irgendwann wieder runter oder dann kommt man wieder hoch.

00:37:07: Also es wird extremer etwas was wir in Mitteleuropa nicht gewöhnt sind.

00:37:12: Du dazu drei Wünsche frei hast an die Politik, an die Landwirtschaft und an uns Konsumentinnen.

00:37:18: Was würdest du dir wünschen?

00:37:21: So Prierschwemme August, Boarweinach.

00:37:24: Genau!

00:37:26: Naja, Antipolitik habe ich auch einen konkreten Wunsch.

00:37:29: Weil ich mir einfach total sicher bin, dass der auch am meisten Wertschöpfung absichern würde – das ist die Herkunftskennzeichnung vollinhaltlich bis zur Gastronomie!

00:37:40: Das ist ganz klar das wichtigste Projekt jetzt in diese Transformationsphase zu schicken für mich, weil dies auch zusammenleben.

00:37:56: völlig normalisiert, weil auch der Konsument des Rechtsstaats braucht ihm was her.

00:38:01: Weil gerade in dieser Phase wo wir uns jetzt befinden, können wir eine Spritpreise hoch.

00:38:06: Denken ja die Leute noch viel mehr über das machen und dann merkt sie sich aber ein Wirt da wissen.

00:38:11: Das ist einmal der Wunsch an die Politik und an die Landwirtschaft, an uns selber.

00:38:19: Da denken Da müssen wir uns früh mit den Fragestellungen beschäftigen, selbstkritisch.

00:38:26: Das ist ja nur beim Strom.

00:38:28: Wir können mal dem gut speichern, dass man in der Mittagszeit den produzierten Strom selber so gut wie möglich am Hof nutzt und das sind die ganzen Wasserresourcen.

00:38:36: Dies ist jetzt ein voller Lapitaresbeispiel.

00:38:38: aber dann muss ich mir halt überlegen alle Weidetränke aus Schwimmerbetrieb umzustellen weil ich halt niemand dauernd lieber alles lassen lasse.

00:38:49: Da muss ich einfach Ressourcenschonendere Wege finden.

00:38:53: Wir müssen uns auch die Frage stellen, wie Energieeffizient die Ernte zu haben bringen.

00:39:02: Und da werden wir uns vielleicht auch die Fragen der Elektrizität bei mehr oder bei Mama mit Doppelmesser... Da gibt es ganz früh Entwicklung und Fragen dazu!

00:39:17: Wie man diese der Gesellschaft erklärt, da bin ich selber auch... wenn es bei morgen mit dem Bistel nach dem Krust halt nicht immer alles die Leute erklären.

00:39:28: Aber ich bin ja zumindest durch unseren Betrieb sehr mit vielen Bekunden konfrontiert.

00:39:34: Das passt gut und weiß ich mir einfach von.

00:39:36: der Gesellschaft's Wünsche ist dass wir uns überlegen das diesmal kraftend hochwertiger Kraft und vielleicht ein Spur weniger wegschmeißen.

00:39:46: Und dafür auf die chemischen Nebens mit den Zugreifen, das ist der Punkt da wo ich weiß was hergekommen war.

00:39:52: Manchmal habe ich das Gefühl wenn man nie zu genauer war wie es läuft dann hat man fast mehr Vertrauen in das wo es nicht so genau war.

00:40:01: Das ist irgendwie komisch denke mal.

00:40:03: Ein schöner Abschluss.

00:40:04: lieber Stefan Ich danke dir für deine Zeit und dass du so kurzfristig bereit warst mit mir über die aktuelle Situation der Landwirtschaft zu sprechen.

00:40:12: gerne Spanienjery.

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