Wein in der Mehrweg-Glasflasche.

Shownotes

"Eine einheitliche Flasche kommt nicht in Frage, das wäre ja wie im Kommunismus." Das und andere vehemente "Argumente" gegen jegliche Änderung in Sachen Weinflaschen habe ich in den letzten Jahren gehört. Auf die Frage, wann denn die Weinbranche über nachhaltigere oder umweltfreundlichere Verpackungen als eine Einwegglasflasche nachdenken wird. Einige Pioniere gab es in den letzten Jahren schon, etwa Harti Aubell vom Rebenhof mit seinen Bag-in-Box-Weinen oder auch der Abfüllung in der 0,5-Liter-Mehrwegflasche, die man vom Bier kennt. Oder die Herrschaften von Meinklang mit Wein in Dosen und Wein in Metallic-Look-Kunststoffbeutel, praktischerweise mit Zapfhahn inkludiert. Auch international findet man in vielen Weinregalen meterweise Qualitätsweine in Bag-in-Box-Gebinden, also einem Kunststoffbeutel im Karton, die man von Obstsäften schon lange kennt. Nun tut sich aber auch in Österreich etwas. Einige Winzer:innen haben gemeinsam mit dem Österreichischen Ökologieinstitut und dem Produzenten Vetropack eine 0,75l-Mehrweg-Glasflasche entwickelt, die gerade in den Markt eingeführt wird. Wie das funktionieren soll, was das mit Kundenbindung zu tun haben kann, wieviele Flaschen man mittelfristig in Mehrwegglas füllen möchte und ob das Ganze den Wein für Konsument:innen teurer macht, erzählt mir Christian Pladerer vom Österreichischen Ökologieinstitut. Alle Details zu teilnehmenden Betrieben und der Flasche selbst gibt es auf mehrwegweinflasche.at

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00:00:07: Es müssen keine großen Investitionen gemacht werden, um unsere zehn Millionen Flaschen zu reinigen.

00:00:23: Einerseits über die Flaschungform – das sind wir aber auch schon darauf gekommen -, dass sich viele Winzer vor allem über die Etikette unterscheiden.

00:00:41: Aber wie gesagt bei drei vier ist es ökologisch betrachtet viel besser und ökonomisch wird's dann auch interessant!

00:00:59: Herzlich willkommen bei essentiell was auf den Teller kommt, bevor ich meinen heutigen Gast begrüße.

00:01:05: Noch eine Bitte in eigener Sache!

00:01:07: Ich habe in den letzten Wochen relativ viele von euch getroffen bei ganz unterschiedlichen Veranstaltungen die mir auf den Podcast angesprochen haben und ich freue mich sehr über so direktes Feedback.

00:01:17: Ich bin vielleicht ein bisschen verschreckt geschaut.

00:01:19: das war nicht weil ich irritiert war sondern weil es so überraschend kam.

00:01:22: Ich freu mich sehr.

00:01:23: vielen Dank.

00:01:23: wenn euch der podcast gefällt Bitte ich euch, dass ihr auf den Streamern, wo ihr dem Podcast hört, diesen auch bewertet und vor allem euren Social-Media-Kanälen teilt.

00:01:31: Danke!

00:01:32: Aber jetzt zu meinem heutigen Gast bin heute im siebten Bezirk in Wien im Ökologie-Institut.

00:01:39: Christian Bladerer ist mein Gegenüber.

00:01:40: Herr Bladeler vielen Dank für Ihre Zeit.

00:01:42: Ja gerne, danke für die Einladung.

00:01:44: Wir sitzen da und vor uns oder zwischen uns steht eine Weinflasche auf dem Tisch.

00:01:49: Die ist soweit Ich sehe hier auch gefüllt und verschlossen.

00:01:52: Es geht also wieder mal in dieser Folge ums Thema Wein, dieses Mal aber nicht um den Inhalt sondern um die Verpackung.

00:01:58: Da steht ganz groß drauf am Glas quasi geprägt mehr Weg und damit sind wir auch schon mitten beim Thema.

00:02:06: was hat es mit dieser Flasche auf sich?

00:02:08: Und warum ist jetzt eine Mehrwegflasche beim Wein so interessant dass ich extra einen Podcast bei Ihnen

00:02:13: mache?

00:02:15: Sie ist nicht eingekühlt, damit man nicht den Versuchung kommt dem Wein zu kosten.

00:02:22: Es geht tatsächlich um die Flasche.

00:02:23: Um die erste österreichische Mehrweg-Weinflasche in der Größe Nullfünfundsiebzig.

00:02:31: Sie betonen das?

00:02:33: Das

00:02:33: betone ich weil es hat in einer Literware schon Mervigglas geben also der bekannte Doppler in eine zwei Liter Glashflasche.

00:02:43: Aber im Segment Nullfünfundsiebzig ist das der erste Versuch.

00:02:49: Was anderes ist, in der Steiermark passiert mit der Banterflasche.

00:02:52: Das war ein Vorgängermodell, dass sich konzentriert auf einem steirischen Markt gebrannt hat und damit auch nur für die Winzerinnen verfügbar.

00:03:04: hat man aber nicht wirklich ein Mehrweg-Fansystem aufgebaut.

00:03:09: D.h.,

00:03:09: dort kriegt man Vergünstigungen, wo man die Flasche zurückbringt?

00:03:14: und es war noch nicht so ausgeklürt, dass wir gesagt haben, das wäre auch ein flächendeckendes Mehrwegsystem für Wein und mit der Flaschen wird das hoffentlich gelingen.

00:03:26: Warum haben wir uns überhaupt nicht den Thema beschäftigt?

00:03:29: Wir vom Österreichischen Ökologinstitut Forschen seit vierzig Jahren in verschiedenen Bereichen und das Thema Verpackungen, vor allem Abfallvermeidung und Mehrweg beschäftigte uns auch schon sehr lange.

00:03:43: Wir waren bei der Wiedereinführung der Glasflasche im Milchbereich mit dabei.

00:03:49: Wir haben beim Mehrwegsystem für Veranstaltungen, Becher-Systeme, für Sport- und Kultur-Events war man mit dabei allerletzens die Nr.

00:04:01: ein größeres Projekt, wo es auch gelungen ist, dass man eine gemeinsame österreichische Linie gefahren ist.

00:04:08: Also keine gebrändete Flasche sondern eine offene Flaschen, die jede Brauereiheit mitmachen möchte und auch mitmachen kann.

00:04:17: Weil steht nicht Brauunion oder Heineken oder irgendwas oben, sondern das ist einfach eine österreichischer Mehrbeglasflasche, die kleine Brauere einen Vorradenberg genauso verwenden können wie große.

00:04:30: Im Bierbereich war es relativ einfach.

00:04:33: Die kennen das schon?

00:04:34: Ja, die kennen das von Null Fünf.

00:04:36: Dort ist es die dominante Verpackung und es gibt nur ein paar Player am Markt.

00:04:44: unter Anfangszeichen also mit der Braunion hat man den Marktführer plus Stiegelotterkringer

00:04:50: usw.,

00:04:52: hat man sehr schnell ein Projekt-Konsortium zusammen gehabt.

00:04:56: wenige teilnehmen, da tut man sich leicht das aber umzusetzen

00:04:58: wahrscheinlich.

00:04:59: Genau!

00:04:59: Sie wissen wie viele Tausend Winzer es in Österreich gibt und da ist es eine spannende Frage von Anfang an gewesen, schaffen wir das?

00:05:07: Dass es interessierte Winzer-und-Winzerinnen gibt und deswegen haben wir uns einmal auf der Suche gemacht einerseits die Winzer und Winserinnen zu finden, die sich dafür interessieren und andererseits Partner.

00:05:20: Wir haben mit Obst- und Weinbauschule Kloster Neuburg intensiv zusammengearbeitet.

00:05:26: Wir haben auch mit der RWA Reifeißen zusammen gearbeitet, und mit verschiedenen anderen Playern wie der Biogast beispielsweise den Logistikverbund Mehrweg jetzt in den letzten Wochen intensiv mit der Genossenschaft der Deutschen Brunnen die dann das Bullmanagement hier in Österreich übernehmen werden.

00:05:43: bei uns war von Anfang an wirklich wichtig ein offenes System zu gestalten dass es einen Bull gibt, der auch gemanagt wird.

00:05:52: Das heißt das kümmert sich jemand darum wie für Flaschen seiner Markt.

00:05:58: Wie schaut's aus?

00:05:58: Muss jemand ein paar Flasche wieder neu in den Markt bringen?

00:06:02: Wie schauts mit den Reinigungsprozessen aus?

00:06:04: Also eine ausgleichende Stelle, so genanntem Bullmanager, der dafür zuständig ist und das macht die Genossenschaft der Deutschen Brunnen, die jahrzehntelange Erfahrungen im Bereich haben.

00:06:17: Wir haben in dem Projekt jetzt drei Jahre gedauert.

00:06:22: Wir haben eine Förderung bekommen für dieses Projekt über die Verpackungsverwertungen und Sammelsysteme, durch diese Unterstützung haben wir Workshops gestaltet.

00:06:40: kleineren Winzerinnen aber auch großen von den Handelsketten, ob der Schloss Fels ist oder Wegenstein oder Lens Mosa und so weiter versucht immer einzubinden mit die Wünsche der Winzerinen aufzunehmen.

00:06:54: Und die erste Hürde, die uns geglückt ist, dass sich die WinzerInnen auf eine Flasche geeinigt haben.

00:07:00: Okay das

00:07:00: muss ich gleich einhaken Weil ich habe schon ganz viel angesprochen, wozu ich Fragen habe.

00:07:05: Und Sie sind jetzt sehr in Detail der Umsetzung.

00:07:10: Wie es dann geklappt hat, da bin ich auch schon sehr gespannt.

00:07:13: und Sie haben angesprochen die vielen anderen Getränkekategorien, wo Einweg mehr Weg und Pfand nichts Neues ist.

00:07:22: zur letzte große Einführung vom Einweg Pfand für Kunststoffflaschen.

00:07:26: Man muss sich vielleicht schon erinnern, weil das jeder irgendwie mitbekommen hat.

00:07:29: Weil mehr oder weniger jeder das konsumiert entweder für zu Hause in den größeren Flaschen oder unterwegs eigentliche Tränkeflaschen die man halt mitmimmt.

00:07:36: Dazu gibt es auch zwei Gespräche schon, die man bei essentiell was auf dem Teller kommt nachhören kann einmal mit der Monika Fiala von Einwettpannsystem, die ich besucht habe bis gerade eingeführt worden ist und das zweite mit dem Christian Strasser von der Pet-to-Pet Recycling sich ein halbes Jahr nachdem das System gestartet ist, weil mir interessiert hat Wie läuft es denn?

00:07:54: Und merkt man schon irgendwas.

00:07:56: Also rentiert sich's schon

00:07:58: jetzt

00:07:58: daraus.

00:07:59: meine Frage, alle Getränkekategorien haben offensichtlich schon Lösungen gefunden die irgendwie in der Zukunft schauen oder zukunftsreif sind.

00:08:09: sagen wir mal so warum sträubt sich die Weinbranche oder warum duckt sie die Weinbrausch bis ja da so ein bisschen durch.

00:08:18: Ich sage das nicht aus Bösengedanken, sondern das ist mein Eindruck aus vielen Gesprächen mit ganz unterschiedlichen Winzerinnen in den letzten über viele Jahre eigentlich wo sehr schnell auf die Frage, habt ihr irgendwie Ideen oder probiert ihr was aus zu alternativen Verpackungen außer dieses Einwegglas das dann einfach weggeschmissen wird.

00:08:38: Also man ist wie das Glas genauso recycelt aber es ist natürlich ein ganz anderer Energie- und Ressourcenaufwand.

00:08:43: da kommt immer mit sehr viel vehementes und energieend Überzeugung ganz vieles an Argumenten warum das nie möglich sein wird.

00:08:51: Sorge mal böse, das haben alle anderen Branchen.

00:08:53: Also alle andere Getränke-Kategorien wahrscheinlich auch davor so gemacht bevor sie es eingeführt haben.

00:08:58: Das war ja oft ein großer Druck dahinter und keine Freiwilligkeit.

00:09:02: Was ist Ihr Eindruck?

00:09:03: Sie haben erzählt aus den Gesprächen mit den vielen Beteiligten.

00:09:07: Warum tut ihr die Weinbrasche da so viel schwerer als die anderen?

00:09:11: Ein Hauptgrund ist meiner Meinung nach dass sich die Winzer & Winzerinnen auch über die Flaschung formen unterscheiden möchten.

00:09:21: Weil man aber dann ganz genau im Beinregal schaut, so viele Flaschen unterschiedliche Flaschernformen gibt es ja gar nicht.

00:09:26: Ja

00:09:27: jetzt könnte man sagen, man hat ein Pagundar und Bordeaux, da haben die Schamweine eigene Flasche, wir haben in Österreich wienbare Regionen der Steiermarkt, die haben wieder eigene flaschenregionensweise.

00:09:36: Es sind nicht viele, aber es gibt sie die unterschiedlichen.

00:09:39: Also

00:09:39: ich verstehe auch das Argument dass man sich über die Flassche und über die flaschanform definiert, aber da geht's nicht darum ob es ein Pardot-Pagundareinbeinflasche ist sondern wie schaut ihr?

00:09:48: Rheinweinflasche aus, welche Höhe hat sie?

00:09:50: wie die Kisse?

00:09:51: Welche Farbe hat sie?

00:09:52: und so weiter.

00:09:53: Und das Produkt was jetzt hier am Tisch steht ist der Kompromiss gewesen.

00:09:59: Erstens haben wir gestartet mit der Rheinwainflaschen in Olifgrün.

00:10:03: In dieser Höhe die Unikis... Gut in

00:10:07: den Kühlschrank passt wenn ich es richtig einsetze.

00:10:11: Genau!

00:10:13: All along, wenn dann der Lebensmittel-Einzelhandel auch mitmacht bei dem Projekt wird diese Flasche im Rücknahmeautomaten erkennbar sein.

00:10:21: Auch wenn man es über die Kiste reinschiebt weil sie eine Unique Höhe hat und das nicht vergleichbar ist mit herkömmlichen Einwegglasflaschen.

00:10:30: Das war ein ganz wichtiger Punkt von Anfang an so was zu schaffen.

00:10:35: Das ist aber jetzt nicht wirklich die Antwort auf die Frage, warum sich Winzer und Winserinnen noch immer schwer tun.

00:10:44: Einerseits über die Flaschenformen, da sind wir auch schon draufgekommen dass sich viele Winzer vor allem über die Etikette

00:10:52: unterscheiden.

00:10:52: Was nachvollziehbar ist weil ich brauche einen Blickfang irgendwo für neue Kunden zumindest?

00:10:57: Aber Sie kennen sicher den Knollwein aus Gabaha.

00:11:00: Da ist die etiketten so was Spezielles.

00:11:02: Ikonisch!

00:11:02: Und auch hundert Meter zu erkennen.

00:11:05: Da ist es wahrscheinlich relativ geil.

00:11:06: Welche

00:11:07: Flasche würde ich wohl niemand sagen können, blind was er für eine Flaschenfarm hatte?

00:11:12: Was jetzt im Vergleich zu alkoholfreien Erfrischungsgetränken, Softdrinks, Fruchtsäften und Milch sogar... Milch war speziell weil Milch hat man vor das Kammerwitzesystem, da hat man's wieder auffahren müssen.

00:11:25: aber in den Brauereien, jede Brauerei hat eine Waschanlage, hat eine Abfüllanlage, dort ist das Usus, da war das für nur dreißig kein großes Problem.

00:11:34: Hier haben wir mit Unterwaschern lang in Österreich die Literware waschen, vielleicht doppler waschen.

00:11:41: Aber

00:11:42: dezentral wahrscheinlich oder weniger?

00:11:46: Oder sind die bei den Winzerinnen und Winzern eher weniger wahrscheinlich?

00:11:49: Das sind einzelne Anlagen wo die hinfahren und ihre Flaschen dann dort waschen lassen.

00:11:54: Unser wichtigster Projektpartner ist der Heimerl in Langenlois, der hat eine Riesenwaschanlage.

00:12:00: Der wird auch allerlang... Flaschen waschen, wenn sie dann nochmal ausgetrunken sind und Trittur kommen.

00:12:09: Und deswegen ein neues System aufbauen verursacht beim Gegenüber immer die Frage ja das ist kompliziert wie kriege ich die Flasche wieder zurück?

00:12:18: Und in welchem Zustand?

00:12:20: Weil die Kostenfrage haben wir relativ schnell erklären können dass es für die Winzer und Winzerinnen ab dem dritten, vierten Umlauf günstiger wird.

00:12:29: Wie viele

00:12:29: Umläufe errechnen Sie denn?

00:12:31: Also wie oft kann man diese Flasche verwenden?

00:12:32: Wir möchten, dass sie mindestens zwölf erreichen.

00:12:35: Zwölf umläufer ich glaube das ist mehr werden kann.

00:12:39: wir wissen bei den Bierflaschen Es ist ein bisschen dickere System.

00:12:44: Komma weit über zwanzig umläufen aber wie gesagt bei drei vier ist es ökologisch betrachtet schon viel besser Und und ökonomisch wird's dann auch interessant.

00:12:54: Das Handicap beim Mehrwegsystem sind die Ringe, die entstehen auf der Flasche.

00:13:01: Wenn man sich jetzt eine Bierflasche genau anschaut sieht man weiße Ringe.

00:13:05: Die entstehen durch die Reibung am Förderband, wenn die Flaschen gereinigt werden und sie wiederbefüllt werden.

00:13:12: Das sind aus meiner Sicht Schönheitsringe.

00:13:15: Man wird eher behaupten ich kann dann so einen Wein zum Beispiel in einer Spitzengastronomie nicht hinstellen, wenn da ein kleiner

00:13:21: Ring ist.

00:13:23: da argumentiere ich aber dagegen, wenn der Sommelier eine Geschichte dazu hat kann er eine schöne ökologische Geschichte auch dazu erzählen.

00:13:33: und wenn man sich auf der Straße umhört die meisten Leute die Bier oder Coca Cola oder andere Produkte kaufen die sehen diese Ringe gar nicht.

00:13:45: Bei den bekannten Gebinden hat man sie dran gewöhnt weißt du.

00:13:47: jetzt muss ich sagen denke darüber nach.

00:13:49: wie war so was Sie meinen bei einer Bierflasche?

00:13:51: Aber ich hätte tatsächlich auch noch nicht darüber nachgedacht, dass das vom Reinigen kommt.

00:13:56: Und weil Sie angesprochen haben, kostentechnisch ist es auch interessant für die Wimzerinnen, weil es relativ rasch herinnern ist quasi.

00:14:02: Das heißt, ich muss als Konsumentin auch nicht fürchten, dass mein Wein teurer wird, weil jetzt mehr Kosten beim Verkehr bringen.

00:14:10: Also es sollte nicht so sein, ich gehe auch davon aus dass die Winzer hier nix aufschlagen werden außer den Pfandbetrag.

00:14:18: Aber den

00:14:19: kriege

00:14:20: ich ja wieder zurück.

00:14:24: Und jetzt habe ich im Vorfeld mit einem Winzer gesprochen weil er das in Einschätzung haben wollte.

00:14:29: und der sagt Er glaubt, dass das auch eine Frage der Kundenbindung sein könnte.

00:14:34: Weil man sagt vielleicht kriegt man dann wieder die Flaschen zurück.

00:14:38: beziehungsweise ich kann mir erinnern Sie haben vorher die Dopplerflasche angesprochen wie ihr Kind Teenager war.

00:14:44: Komma Salzburg ist bei uns auch mal mehr aus.

00:14:45: der Wachhauter-Winzer gekommen hat seine Kisten mit Doppler flaschen gebracht sie leeren wieder mitgenommen und das war ja der Kreislaufsystem.

00:14:52: Und die Nehmler von Anna hat sich irgendwo waschen lassen und wieder befühlt was uns hätte nicht gehört.

00:14:57: also das heißt es gibt wahrscheinlich ... für viele Winzerinnen die Möglichkeit, die so Stammkunden haben... ... die einmal im Jahr kommen.

00:15:03: Es ist nicht für alle relevant aber für viele zu sagen... ... der bringt mir dann wirklich meine Flasche wieder zurück.

00:15:10: Aber wie tue ich denn?

00:15:12: Jetzt springen wir mal zwar ein bisschen, aber ich glaube es macht einen Sinn!

00:15:14: Wie tue Ich denn?

00:15:15: Wenn ich sage, ich bin jetzt Winzerin und sage ich möchte sie mitmachen... Und ich habe viel Verkauf über Online Shop über Touristen, die einmal vorbeikommen.

00:15:27: Die nicht dauernd kommen, die kein zweites Mal extra herfahren.

00:15:31: Bleiben wir mal bei dem Privatverkauf und dann schauen wir uns die Gastronom- und Handel an weil das ist glaube ich noch ein ganz anderes Thema.

00:15:36: also wie gelingt es dass dieses System funktioniert?

00:15:40: Und wie viele Brauche beteiligt er damit es einen Sinn macht?

00:15:43: Also wie ist auch der Plan dahinter?

00:15:45: Weil ein einzelner Winzer ist das System gescheitert wenn's bei einem bleibt.

00:15:50: Genau aber sind mittlerweile schon zehn.

00:15:53: Ja, zehn Minzer haben die Vereinbarung unterschrieben.

00:15:56: Sie haben eine Arbeitsgemeinschaft gegründet und werden allerlanger Genossenschaft gründen.

00:16:02: Die österreichische Mehrwegwein-Bullgenossenschaft oder wie sie dann auch heißen wird... Es sind vier bis fünf Winzerinnen jetzt noch im näheren Umfeld wobei zwei, drei größere dabei sein.

00:16:18: Wir haben das nicht ausgehalten, Flaschen notwendig sind, um das System tatsächlich im Laufen zu haben.

00:16:26: Weil wir haben dreihundertsechzigtausend Flasches produzieren lassen bei der Vetobug.

00:16:30: Okay,

00:16:31: Vetobag ist ein österreichischer Glashersteller an der Donau in Pöthland.

00:16:36: Genau so ist es ja.

00:16:37: Die für alle möglichen Getränke Abfüller in Österreich Verpackungen erzeugt.

00:16:42: Genau, ist der Platz hier schon den Bereich und Produzieren in Österreich, österreichische Arbeitsplätze und waren auch sehr stark hinter dem Projekt und haben uns unterstützt, weil sie auch dieser Flasche das Mehrwegzeugnis ausstellen.

00:16:56: Das war ganz wichtig, dass der Hersteller sagt diese Flaschen darf gewaschen werden.

00:17:03: Okay

00:17:03: er gibt quasi Garantie ab für die

00:17:05: Nutzung

00:17:06: oder Behandlung dann danach damit man jetzt sagt nach dem ersten Mal ist irgendwie alles in Ordnung und es war noch nicht schmeck.

00:17:12: Und dafür hat sein eigener Verschluss auch gegeben, diese BVS-Verschlussvariante war absolut notwendig weil wir haben über Kronenkorken, Korkenglas und so weiter auch diskutiert.

00:17:22: aber die Minzerinnen haben von Anfang an gesagt das braucht ein Schraubverschluss und der Verschluss ist so robust dass er die verschiedenen mechanischen Beanspruchungen in der Reinigung unter einer Abfüllung auch auswaltet.

00:17:37: Aber die

00:17:37: Frage war vorher noch was.

00:17:40: Wie geliehen

00:17:40: Sie das jetzt zu Implement?

00:17:42: Also wie kann man das System jetzt zum Laufen bringen?

00:17:44: quasi, was braucht da und wie gehen sie das an?

00:17:48: Was ist so gesagt, es gibt kein Rechtmodell dahinter.

00:17:51: aber was glauben Sie, was macht dann Sinn?

00:17:53: Oder was ist jetzt Ziel, wie viele Wienzerinnen sollen im Jahr dabei sein?

00:17:56: Dass das wirklich flächendeckend wird.

00:17:58: Ich denke mir so ein komplexes System und dass es als Kreislauf funktioniert und dass sich wirklich ein Weg glas ersetzt.

00:18:04: Also dass man da auch etwas spürt aus ökologischer Sicht braucht eine gewisse Bewegungsmasse.

00:18:10: Genau.

00:18:13: Wir haben in den ersten Kalkulationen darüber nachgedacht, waren es einen minimalen Anteil des österreichischen Weinen Verkaufs für den regionalen und für den österreichischen Konsument- und Konsumentingastronomie- und Eventbereich, dann könnte man schon auf zehn Millionen Flaschen kommen.

00:18:31: Und das ist ein schöner Wert!

00:18:35: Es ist halt mit Brauereien und anderen Getränkeorten nicht wirklich vergleichbar.

00:18:39: Wir haben verschiedene Vertriebsschiene.

00:18:42: Die erste ist natürlich wie Sie ansprechen Den Abhofverkauf oder wenn ich selber einen Buschenschank in den Heurigen habe.

00:18:51: Da stelle ich meinen eigenen Bein auf ein Tisch, ist es ausgetrunken und kommt die Einbeckflasche in den Container.

00:18:57: Muss wieder eingeschmolzen werden mit viel Energie für CO²

00:18:59: usw.,

00:19:00: Wenn ich hier für meinen eigenen Betrieb ein Mehrwegsystem verwende, ist das ökonomisch interessant und ökologisch sowieso.

00:19:08: Also eigener Betrieb... Ich habe nicht einmal dazwischenstelle, ich brauche die Flasche dann nur mehr in die Reinigungsanlage bringen lassen und dann beziehe ich wieder eine neue bzw.

00:19:19: einige reinigt

00:19:20: Flaschen.

00:19:20: Aber ich brauch deutlich mehr Platz zum Lagen oder?

00:19:23: Ich brauch mir Platz.

00:19:24: ja das ist auch immer wieder Argument dass vor allem vom Großhandel und vom Handel kommt.

00:19:30: aber auch für diesen Platz ist ein gewisser Handlingsvieh mit einkalkuliert dass der Handel auch Entschädigung dafür bekommt dass er mehr Platz zur Verfügung stellt, also bei so einem Alphys.

00:19:42: Aber

00:19:42: beim Weinbaubedreiber sind wir gerade beschrieben die Buschenschank.

00:19:44: Also der Produzent, den es im eigenen Wirkungsbereich quasi verwendet?

00:19:48: Ja.

00:19:49: Partei ist ja vielleicht noch schwieriger da so sagt er findet dann eine Lagerfläche wo auch die Mehrbeckflaschen in bestimmten Kisten... ich vermute da gibt's eine eigene Kiste wahrscheinlich auch dafür oder?

00:19:57: Es gibt eine eigene kiste, die wird dort reproduziert.

00:20:01: Wir

00:20:01: sind aber Direktionen der Winzerinnen, die jetzt schon dabei sind.

00:20:04: oder wird beurteilt, dass er offensichtlich gehört ist.

00:20:06: Nein

00:20:06: es ist noch ganz frisch!

00:20:07: Also wir haben im Mai...

00:20:09: Aber dann ist ja bewusst das sie die Fläche brauchen?

00:20:11: Genau.

00:20:12: Das heißt, ich sage okay, fein nehmen wir mal.

00:20:14: Nehmen wir mal, ja.

00:20:16: Es war am Anfang eine große Diskussion ob es nur mit Karton geht oder braucht man Kiste dafür?

00:20:22: Diese Frage ist schnell geklärt worden vor allem von Seiten des Handels und des Großhandels.

00:20:27: wenn ein Mehrwegsystem noch braucht man eine Kiste für die Rückführung.

00:20:30: Wenn verdorben, kann das nicht zurückführen.

00:20:32: Daher war immer die Verbindung der Mehrweg-Transportverpackung und der Mehrweggflasche.

00:20:37: Und jetzt haben wir diese Situation im eigenen Betrieb ab.

00:20:42: Hoferkauf Kundenbindungen sehe ich genauso.

00:20:45: Also gerade die Menschen, die zum Winzer zu Winzer in ihres Vertrauen sammelt im Jahr vorhin, die bringen ja jetzt schon ihre Flaschen mit.

00:20:54: Und dann würden Sie das Mehrwegsystem hier unterstützen.

00:20:59: Die dritte Schiene, die dann interessant ist aus unserer Sicht, ist der Eventbereich, die Gastronomie.

00:21:06: Deswegen ist auch Biogast ein Projektpartner.

00:21:08: Es wird aber auch mit den größeren Getränke Logistikerinnen gesprochen und zeigen schon Interesse von Del Fabrio und so weiter.

00:21:18: Also große Getränkgehändler, die quasi die Gastronomie also die Bitubi quasi

00:21:25: vertreiben?

00:21:25: Da ist das Mehrwegsystem ja etabliert.

00:21:28: Die arbeiten alle mit Kisten.

00:21:29: Und sobald ich eine Kiste habe, ist ein Mehrweg-System.

00:21:33: Und jetzt so mit der Chancengleichheit dass das Einweg in Allo auch bepfandet ist spricht sehr viel für den Mehrweg System.

00:21:45: Man hat keine Benachteiligung und keine Ungleichgewicht, sondern man hat dieses System mittlerweile gelernt aus fast allen anderen Getränkebereichen.

00:21:51: Gibt noch eine Frage bevor wir zum zu Handeln und Gastronomie genauer gehen weil das interessiert mich.

00:21:57: Weil das ist ja das große Volumen in Wirklichkeit wahrscheinlich.

00:22:00: Sie haben gesagt rund zehn Millionen glaube ich Flaschen ist das Ziel.

00:22:04: Ich bin im Vorfeld angeschaut bei der Statistik Österreich.

00:22:06: Im Jahr zwanzig vierundzwanzig habe mein Österreich ...fünfzig, vier Millionen Liter österreichischen Wein konsumiert die Bikes an den Österreichischen herausgesucht.

00:22:17: Nicht mal ausgerechnet, das müssten so sieben oder sechzig Millionen Flaschenwein sein wenn man von der Null-Sieb-Fünfe rausgeht.

00:22:22: Jetzt sagen Sie zehn Millionen, das wäre ein Sittel vom gesamten Volumen.

00:22:27: Das ist aber nicht ambitionierter?

00:22:28: Du

00:22:30: musst diese Frage stellen!

00:22:31: Ja, ich verstehe schon... Wann?

00:22:36: Es ist nach oben hin natürlich offen.

00:22:38: Aber man muss sich schon eingestehen, wir haben dieses System nicht entwickelt für den Export.

00:22:43: Der österreichische Wein geht viel in den Export

00:22:45: und bei

00:22:45: der Zahl ist es ja nicht

00:22:48: dabei.

00:22:48: Das ist eine Anzeige, was relevant ist weil export braucht man gar nicht anfangen an das ganze andere Diskussion.

00:22:56: Ich unterscheibe auch jede höhere Zahl.

00:23:00: Jetzt muss ich sie einmal etablieren, ja?

00:23:02: Jetzt müssen wir die kritische Masche an Winzerinnen finden.

00:23:06: Das ist jetzt nicht einer Zollfest zu legen sondern eher an der Größe der Betriebe.

00:23:14: und die, die jetzt mitmachen sind eher mittlere Betrieben noch.

00:23:20: Und dann ist die große Frage Schafft es schaffen es die Winzerinnen auch in den Lebensmittel-Einzelhandel zu kommen.

00:23:28: Da war meine nächste Frage, davor würde ich gerne bei der Gastronomie bleiben weil sie schon angesprochen haben die großen Getränkehändler, die die Gastronomie beliefern.

00:23:39: Wie sind denn da so die ersten Einschätzungen beziehungsweise Gastronomy?

00:23:42: Kann ich mir vorstellen habe mit ein paar Gastronomen gesprochen.

00:23:46: Auch das gleiche Thema Lagerfläche Handling.

00:23:48: Die haben eh schon so viele kleine Abläufe.

00:23:50: Es wird alles anstrengend, dann kämpfen wir sehr viel anderen Themen dann auch das noch.

00:23:56: Die kennen es vielleicht dort, wo's Flaschenbier gibt und Flaschensbier gibts aber auch nur ein Weggeschichten.

00:24:02: Es ist wahrscheinlich komplex und ich könnte mir vorstellen dass da der Widerstand am größten ist die gleichzeitig aber einer der wichtigsten Partner für so.

00:24:08: was haben wir uns vorher selber gesagt?

00:24:10: Der sommelier oder die Person die im Service ausschenkt hat unglaublich viel Möglichkeit Botschafterin Erklärerin für alles mögliche zu sein in der Flasche ist, was die Flaschen betrifft.

00:24:24: Ob diese Ringe dann drauf sind?

00:24:27: Wie steht die Gast oder so dem Ganzen?

00:24:29: Oder gibt es schon konkrete Betriebe, wo sie sagen, ja passt!

00:24:32: Ich probier's aus, egal was rauskommt weil ich finde das eine coole Sache.

00:24:37: Konkrette Betrieben kann ich noch nicht nennen.

00:24:40: Ich weiß nur dass es jetzt über die Biogast gelistet wird und sobald die ersten Betrieber das in ihren Repertoire haben, dann werden wir darüber berichten.

00:24:51: Das heißt ja immer mal ein Versuch direkt Gastronomen zu involvieren in das Projekt wo man sagen könnte man hat auch zwei drei so Pioniere wahrscheinlich im Wien am leichtesten und sagt die einen gewissen Umlauf haben oder eine gewisse wie soll ich sagen dedication für also Weinbars wo halt wirklich nur Wein Da wird nur neunzig Prozent eingebrunken, wo ich sage, da hab' ich fix an so eine Lederin entstehen und der hat fix das Verständnis, dass er dieses Ding auch anprei ist.

00:25:16: Wäre doch ein Idee gewesen um was kleine Stadtprojekte mit reinzunehmen?

00:25:19: Ja stimmt, haben wir nicht gemacht.

00:25:22: Ist aber jetzt auf der Tagesordnung vor allem die namhaften Keterer von Donco über Impact usw.

00:25:27: ehemal auf das Projekt aufmerksam zu machen.

00:25:32: Was für die Gastronomen und Keterer für Events schon wichtig ist, es gibt in Österreich drei Veranstaltungsgesetze, die eigentlich mehr Weg vorschreiben.

00:25:41: Topin, Salzburg und in Oberösterreich.

00:25:45: Dann gibt es ein freiwilliges Zertifizierungssystem mit den österreichischen Unbezeichnungen für Green Meetings und Green Events.

00:25:50: Und dann gibt es in allen neuen Bundesländern regionale Informationsplattformen und so Prädikate, Auszeichnungswärme vergeben sowie in das Ökosystem...

00:26:01: Also eine Wissenschaft?

00:26:02: Das könnte nicht Österreichisch sein, föderal

00:26:06: bis jetzt!

00:26:06: Aber diese regionalen Green Events-Auszeichnung sind freiwillig natürlich, das Unbezeichen ist auch freiwilliger aber die Gesetze Sie sind nicht freiwillig.

00:26:16: Und in diesen Gesetzen steht drin, sobald es die gedränke Art in einer ausreichenden Mehrwegverfügbarkeit gibt, ist halt im Mehrweg Verpflichten zu verwenden.

00:26:24: Aha!

00:26:25: Das heißt das wird da auch was ändern?

00:26:26: Weil jetzt ist es verfügbar dabei.

00:26:28: Jetzt wird's dann verfügba sein und dann werden wir sehen wie sich die Bundesländer an ihre eigenen Gesetze halten.

00:26:35: Da ist es für

00:26:35: alle, warum am Rathausplatz keinen Weinbein

00:26:38: einwiegt.

00:26:38: Wie sehr das dann über die Hintertür für Winterinnen interessant ist mitzumachen damit ich dort überhaupt gelistet werde?

00:26:45: Oder sonst komme ich irgendwann mal nicht mehr vor wenn man so etwas herausdeckt.

00:26:49: Wenn ich gespannt wie's in der Gastro- und Ketteringbereich geht da Lebensmittel Einzelhandel.

00:26:54: Sie haben was Spannendes ganz zu Beginn gleich gesagt, das finde ich großartig weil ich selber oft fluche wenn ich vor den Pfandautomaten stehe.

00:27:00: sehr selten Kunststoffflaschen aber ab und an Mineral weil sie irgendwann einmal im Biller meines Vertrauens und der hat gegenüber zwei Automaten.

00:27:08: Und ich stopfe da meine Mineralwasserflasche rein, und der spuckte immer wieder raus.

00:27:11: und dann hat sich ein Mitarbeiter erbaut und dann sagt das ist die falsche, denn es ist die Mehrweg-der-Mehrwegpfandautomat gegen übelste Einweg Pfandautomat.

00:27:20: Sie schauen aber gleich aus und sind gleich beschriftet.

00:27:22: Hat man zugestimmt dass das nicht wahnsinnig schlau ist?

00:27:25: Und jetzt beschäftige ich mit dem Thema.

00:27:27: und was aber in der Anfangsphase der Entwicklung des Systems dabei.

00:27:31: Also mehr Interesse mitbringen als ich kann man nicht, und ich bin gescheitert daran.

00:27:35: Ich dachte, das ist vielleicht nicht so schlau im Sinne der Akzeptanz von durchschnittlichen Kundinnen die Automaten, also mehrere Automaten dahin zu stellen.

00:27:45: mittlerweile bin ich nur mal wohl gewesen wo immer noch einer ist, wo ich alles reinschmeißen kann und sie sagen dass diese Weinflasche dort auch genommen wird.

00:27:51: Aber ab jetzt, wenn ich so ein Wein jetzt kaufen würde, kann ich den jetzt schon dort reinstopfen?

00:27:57: Oder wirft er noch wieder raus.

00:27:59: Jetzt können sie es nicht, weil auch die Flasche noch nicht eingescannt worden ist und sie muss ja im Automaten dann erkennbar sein.

00:28:08: Und das muss dann allerlang die Genossenschaft übernehmen und diese Einspielungskosten auch tragen.

00:28:18: Und haben Sie einen Horizont bis wann die Flasche dann im Handel zurückgegeben wird können?

00:28:23: Oder was ist der Plan?

00:28:24: Naja, da es jetzt in erster Linie eben für den eigenen Betrieb ist, für die Abrufverkaufaktion und für die Vertriebsschiene Biogast & Co.

00:28:35: Auch dort wo man die Flraschen kaufen kann... wie bei der RWA, Lagerhäuser oder Mühlerglas und so weiter wird man die Flaschen zurückgeben können.

00:28:43: Es wird ein paar Stellen geben.

00:28:45: aber für den Konsumenten ist es jetzt noch zu früh.

00:28:50: Wir wollen das BtoB anbeginnen.

00:28:53: Und dann muss es immer verfügbar sein dass ich überhaupt in Berührung damit kommen kann als Konsumentin?

00:28:59: Also man kann sich auf Mehrwegweinflasche.at erkundigen, wo Herr Winzer jetzt schon mitmachen.

00:29:04: vielleicht ist der eigene Winzer auch schon dabei.

00:29:07: dann können wir dort die Flasche bestellen.

00:29:10: aber für den Supermarkt wird es noch einige Monate dauern.

00:29:15: Jetzt war ich aus Gesprächen zum Beispiel mit dem HTA-Beil vom Rebenhof in der Südsteiermarkte hat sehr früh begonnen was mich sehr beeindruckt, mit Bag & Box.

00:29:27: Also Kunststoffverpackung in einer Kartonbox wie man es von Obstseften eigentlich schon länger kennt, seinen spitzen Wein zu füllen und den dann schon auch über wiederum Somelierschiene in die Gaste zu bringen oder da brauche ich jemanden der das erklärt.

00:29:40: Dann füllt er auch einen Wein in der Bierflasche ab quasi Und ich weiß dass sie ihn nicht nur Freunde bringt und sehr viel Kritik auch.

00:29:50: also ich glaube schon Interesse war sehr viel Kredit weil die Leute natürlich mit Kunststoff- und Kartonverpackung automatisch an billigen Wein oder billige Qualität verknüpfen, weil man früher halt ... früher war das gleichzusetzen.

00:30:08: Das ist viel Erklärungsaufwand.

00:30:11: Was tun Sie damit?

00:30:14: Sowohl die Winter als auch wir als Weinkonsumentinnen dieses Scheu ablegen.

00:30:19: oder wie viel Aufwand ist das?

00:30:21: Denkt man darüber überhaupt nach, weil sowas wird sich nicht von alleine etablieren.

00:30:25: Wir neigen zu Widerstand was Veränderung betrifft.

00:30:29: Ja ich sehe auch die Kunststoff- oder Verbundstoff-, Aluminium nicht unbedingt als die geheimnete Verpackung für Wein.

00:30:40: Warum nicht?

00:30:44: Weil es ein Einwegsystem ist.

00:30:46: Außer ich habe eine Fassware, denn es gibt ja

00:30:49: Wein in Fasern.

00:30:49: Es gibt auch einen Export viel im großen Bag-in-Box und so?

00:30:53: Das ist natürlich im Endeffekt die ökologischste Variante wenn ich ein Fass oder Container Ware hab'n.

00:30:59: Und bei Großveranstaltungen wie Novarock & Frequency der Spritzweine ist dort noch als Fassware.

00:31:06: Da speichst sehr viele tausende Flaschen.

00:31:09: Genau!

00:31:10: Und da billiger ist das für alle beteiligt.

00:31:12: Das ist vielleicht auch was der Harte sagt Wenn ich ihn richtig im Kopf fahre, das ist eine Zwischenstufe und es geht darum mehrere einzelne Verpackungen durch einen zu ersetzen.

00:31:26: Wenn ich sage da habe ich dann drei Liter, das sind normalerweise vier Flaschen und dann hab' ich halt ein Ding.

00:31:30: den Karton kann ich beim Altpapieren zorgen und den Kunststoff kann ich jetzt in die gelbe Tonne schmeißen.

00:31:35: Ich glaub nicht dass ich sozusagen die Idee war damit alles zu ersetzen, sondern das ist irgendwie so ein Pflechterbüsel wie das E-Auto bei den Autos und irgendwas gescheiteres kommt sicher noch.

00:31:45: Das ist jetzt mein Vergleich.

00:31:47: Aber wie sehen Sie das oder was sind Ihre Erfahrungen beziehungsweise schaut man sich das an wenn man sowas einführt?

00:31:53: Ich denke ja!

00:31:55: Wie erklärt man das den Leuten?

00:31:57: Wissen die Leute überhaupt, dass das Einwegglas ist.

00:31:59: Interessiert es überhaupt die Weintrinkerinnen?

00:32:02: Macht man sich da einen Kopf oder ist das nur ein Thema, das mich interessiert und die Wind so viel läuft?

00:32:06: Das möchte ich jetzt so beantworten.

00:32:07: im Vorgängerprojekt beim Bier hat dann die Braunion- und Stiegelbrauere Marketinganalyse beauftragt wo rausgekommen ist, dass sie mit einem Mehrwegglaskibinde in der Form Nr.

00:32:23: neue Zielgruppen ansprechen, wie zum Beispiel Frauen.

00:32:27: Wie den Event-Bereich.

00:32:28: Also im Dreiundalssieg ist es ein super Gebinde für einen Eventbereich und das war dann schlussendlich auch der ausschlaggebende Grund.

00:32:38: nicht nur die Ökologie sondern auch ich kann mir Umsatz damit machen und generieren neue

00:32:43: Zielgrupen.

00:32:45: Und das sehe ich auch so.

00:32:47: wir haben alle mögliche Winzer eingebohnt aber einer der ersten ist natürlich Herr Bio-Winzer.

00:32:53: Die Kloster Neuburger, die HPL haben, füllt jetzt ihre Biwebeine ab.

00:33:00: Also es ist ja die nachhaltigste Flasche und das geht ein bisschen auch um einen Inhalt.

00:33:07: ob er in österreichischem Wein der regional produziert ist vielleicht sogar eine Bio-Qualität in der nachhaltigen Flaschen hat.

00:33:15: Ökobilanzen zeigen uns dass zweiundvierzib Prozent der CO₂-Missionen in der Flashe stecken Und wenn ich die Flasche durch den Mehrwegsystem ersetze, dann habe ich zwei Prozent Emissionen weniger.

00:33:26: Das ist ein interessanter Punkt und das wäre auch noch eine Frage, die ich mithabe.

00:33:30: Jetzt ist die Weinbranche auch nicht in den letzten, sagen wir mal, zehn, fünfzehn, zwanzig Jahren im Österreich am brutalen Wandel durchläuft – in der Qualitätsorientierung, anderer Umgang mit Menge sehr viel Bio-Weingüter, sehr viel biodynamische Weingütern, Bodengesundheits hat früher keinen Menschen interessiert.

00:33:50: Nachhaltigkeit, es gibt ein eigenes Zertifikat.

00:33:55: Das muss ich selber verleihen oder in der Eigenüberprüfung machen kann nachhaltige Austräge.

00:33:58: Aber

00:33:59: die waren auch mit dem Projekt.

00:34:00: Andere

00:34:01: Zertifikate... Also es gibt unendlich viel Bewegungen in einer Branche, die davor sehr schwerfällig war oder auch nicht musste, muss man mal so sagen.

00:34:09: und da wird viel Aufwand betrieben, auch in der Kommunikation an die Kundinnen was ich super finde wenn man muss sie mitnehmen das zu erklären und zu zeigen.

00:34:17: Jeder weiß heute, wie die Weingartenarbeit ausschaut, jeder hat schon was gehört über Bodengesundheit, welche Tiere da drin leben, die sein sollen oder nicht sein sollen ... Begrünungen?

00:34:26: Und ich weiss es nicht!

00:34:27: Es gibt ja unterschiedlichste Zugänge, die nebeneinander wunderbar stattfinden.

00:34:31: Also es wird dafür aufwandt und auch Geld investiert und viel kommuniziert aber die Verpackung wird immer ausgespart dabei.

00:34:40: Jetzt sagen wir, der brutale Anteil Der gesamten Bilanz von diesem Genussmittel ist die Verpackung.

00:34:48: Wie geht das, wie kann man das vereinen?

00:34:50: Ich habe mir schon oft gefragt, wenn man sagt auf der Anseite Ismen und das glaube ich dass es die Winzerinnen ernst meinen.

00:34:56: Das nehme ich Ihnen allen ab diese extreme Ökologisierung, dieses extreme ganz andere Ort Wein zu produzieren und damit ja auch neuen Kunden anzusprechen.

00:35:07: Mein Innern ist im Sinne der nachhaltigen Produktion schon bewusst, alles was ich im Weingarten mache, im Weinkeller Energie einsparen, Ökoenergie verwenden

00:35:17: usw.,

00:35:18: das bringt etwas.

00:35:20: aber Innen ist nicht wirklich bewusst dass wenn ein Gebinde von Einweg auf mehr Weg umsteigt, dass es so viel einspare.

00:35:26: Das müssen wir jetzt immer wieder dazu sagen und das ist für manche also ein AHA-Liebnis.

00:35:32: Die obligate Antwort ist halt, es gibt kein Mervig-System.

00:35:38: Jetzt gibt's eine Alternative und wenn ich dann meine Ökologie, meine Nachhaltigkeit, mein Klimaschutz ernst nehme, dann ist diese Flasche immer alternativer dazu.

00:35:49: Und wenn ich das meinen Konsumentinnen auch mit kommuniziere und sage, ihr habt einen super österreichischen Biovene oder Dynamisch oder was auch immer Naturvenen Und die Flasche, dazu ist auch noch ein Mehrwegsystem und Thema schonend.

00:36:04: Wer soll da rein sein?

00:36:06: Jetzt ist gerade ein neues Weingesetz in Ausarbeitung.

00:36:08: Auch dazu gibt es einen Podcastgespräch.

00:36:11: Das wird jetzt irgendwann einmal an die Begutachtung gehen und dann werden wir vielleicht gegen Jahresende beschlossen und dann irgendwann mal in Kraft treten.

00:36:18: Ist dort auch irgendwie ein Thema, wissen Sie das spielt dort Verpackung von Wein auch eine Rolle.

00:36:23: also macht sich der Gesetzgeber auch Gedanken weil Die Dinge wie Pfandsystem für Kunststoffflaschen usw.

00:36:29: das sind europäische Gesetzgebungen, das war nicht so freiwillig wie wir tun sondern das ist auch irgendwie beschlossen.

00:36:35: Es geht so nicht weil wir dieses Zeug nicht wieder zurückbekommen.

00:36:38: also müssen wir es gesetzlich regeln.

00:36:39: und wunderbar es funktioniert Und man machts flächendeckend.

00:36:43: Ist es beim Wau oder wissen Sie da um Diskussionen?

00:36:45: hat man da auch einmal überlegt?

00:36:47: Also der Gesetzgeber auch Interesse daran?

00:36:49: Wir haben Landwirtschaftsministerium Umweltministerium immer wieder eingebunden vor kurzem auch im Kabinett Deutschneger Präsentation gehalten.

00:36:59: Also Sie sind informiert, dass es dieses Projekt gibt und dahinter steckt und wo wir derzeit stehen in die Gesetzgebung beim Weingesetzbind nicht involviert.

00:37:09: Okay

00:37:09: also gibt offensichtlich keine Ambitionen das gesetzlich irgendwo vorzuschreiben oder zu verankern?

00:37:15: Es hätte in der letzten Legislaturperiode schon die Idee gegeben, dass man den Wein dazu nimmt.

00:37:20: Es hat auch im Brüssel bei einer letzten Verpackungsverordnungsgeschichte die Idee geben das Wein dazukommt aber in beiden ist es nicht realisiert worden.

00:37:30: Weil ich verstehe auch das Argument wenn ich jetzt eine gewisse Mehrwegquote vorschreibe wie wir's jetzt in Österreich getan haben für ein Supermarkt rücknahmes System mehr Weg für Milch Softdrinks, Bier mit Albaus und so weiter.

00:37:45: Da muss ich schon eine gewisse Verfügbarkeit gegeben haben.

00:37:49: Und beim Bein hat es das bis jetzt ja nicht gegeben.

00:37:52: Daher kann der Gesetzgeber, man kann schon mutig sein und dann mehr Quote vorschreiben und schauen wie der Markt sich da entwickelt und was entwickelt.

00:37:59: Das werden eher die Zügelhardt anziehen.

00:38:02: Wissen

00:38:02: Sie gibt's in anderen Problemen mal im europäischen Umfeld einen anderen europäischen Ländern ähnliches oder ist dort vielleicht schon viel weiter?

00:38:09: Weiter würde ich das nicht sagen.

00:38:11: Das Projekt in Deutschland ist weiter, da gibt es eine Genossenschaft die eine Flasche Form kreiert hat.

00:38:18: Sie schaut ein bisschen klubiger aus, also eine spezielle Form.

00:38:24: Wir haben auch in der Anfangsphase die deutsche Flaschen vorgestellt und unsere Winzerinnen und Winserinnen haben sich gegen diese Flashe entschieden.

00:38:34: Aber in Deutschland wird mittlerweile etabliert und alles ist schon so weit dass es sogar im Supermarkt zu kaufen gibt.

00:38:42: Von den Mengen her kann ich es jetzt nicht sagen, aber es ist schon eine kritische Masse die unterwegs ist in dem Bereich.

00:38:49: Und wie schaut's aus mit?

00:38:50: Für den Katalonienwurst.

00:38:51: Danke.

00:38:51: Es gibt in Frankreich verschiedene Projekte

00:38:56: und wir schauen es aus mit nordischen Ländern weil ich weiß von vielen Winterinnen die viel exportieren oder auch USA.

00:39:02: es mag dass dort oft sehr stark nachgefragt wird, sehr nachhaltige Anbaumethode.

00:39:08: Und das dort wahnsinnig wichtig ist bis hin zu anderen Auszeichnungen auf der Weinflasche oder andere Deklarationen von bestimmten Dingen und dass da biodynamische Weingüteraufzehr gefragt sind also die Aufmerksamkeit für das insgesamt Thema anscheinend sehr stark ist und Nachfrage bestimmt den Markt auch im Wein.

00:39:25: Ist Ihnen da irgendwas bekannt?

00:39:26: zum Thema Flaschen?

00:39:28: Wir haben nächste Woche mit einem Englender ein Gespräch, der versucht ihn so was aufzubauen.

00:39:35: Na wenn wir da in Skandinavien ist halt die Frage unseres System, dann müsste es dann internationaler machen.

00:39:44: Wir haben jetzt hier das Logo der österreichischen Wirtschaftskammer oben mehr weg damit die Flasche auch hier so erkennbar ist an allen vier Seiten.

00:39:53: Und ich muss noch mal kurz eine akustische Bildbeschreibung machen, das ist quasi ins Glas eingebrannt.

00:39:58: Das heißt es ist so ein Habener-Schriftzug mehr Weg der rund herum Firma drauf ist.

00:40:02: also es ist relativ eindeutig aus der Ferne zu erkennen weil ansonsten wäre das nicht würde ich jetzt nicht erkennen dass es eine Mehrwegflasche ist.

00:40:09: und das schaut für mich wie jede andere Weinflaschen in der Form aus.

00:40:12: Sollte es so sein?

00:40:14: Ja, um nicht abzuschrecken oder die Konsumentinnen.

00:40:17: Und nochmal zurück zur Skandinavien.

00:40:20: da ist halt dann die Frage Da gibt es vor Ort nicht wirklich eine Weineindustrie.

00:40:25: Da ist eher Absatzmord.

00:40:26: Noch nicht?

00:40:27: Noch nicht, ja.

00:40:27: Gottschwärmen kommen!

00:40:29: Der Klimawandel macht's möglich.

00:40:31: Wir haben auch

00:40:31: einen Kern beim Bauern mit dabei.

00:40:36: Aber wenn so Systeme entstehen... Ich bin ein großer Freund davon, dass das eben eine Standardflasche ist, die man verwenden kann von Vorarlberg bis Burgenland.

00:40:48: Man kann auch Säfte dort abfüllen.

00:40:55: Aber

00:40:56: es ist, je nachhaltiger das System ist, desto nachhaltig ist er.

00:41:04: Die Transportkilometer noch als keine Navien und die leere Flaschen wieder zurückbringen da wird es sich irgendwann mal beim Rechnen erschwert werden.

00:41:12: Jetzt habe ich eine Erinnerung aus früheren so Getränkeverpackungsstudien, wo man vergleicht die Transportkilometer und die Reinigungsaufwände und das ist ja nie nur schwarz oder weiß.

00:41:22: also man muss schon sehr genau hinschauen wenn wir so Gesamtbalanzen.

00:41:24: verstehen möchte und mir fällt auf in vielen Diskussionen dass der ganz brutale Fehleinschätzung zu Getränkeverpackungen herrscht weil woher so was wissen kann?

00:41:33: er von uns ist Umwelttechnologer irgendwie.

00:41:37: Sie haben vorhin gesagt, das wäre ein guter Heimat.

00:41:39: Die sind an der Anfang.

00:41:40: Kampthal wird die Reinigung übernehmen.

00:41:43: gibt es einen Plan?

00:41:44: Das dann

00:41:46: dezentraler

00:41:47: zu machen weil sonst fährt man ja die Flaschen wieder durch ganz Österreich macht.

00:41:51: er kann sehen wahrscheinlich

00:41:52: oder?

00:41:52: Es gibt im Niederösterreich zwei drei und in Burgenland gibt's einen der waschen kann.

00:41:59: also es müssen keine Investitionen keinem großen investitionen gemacht werden um unsere zehn Millionen Flaschen zu reinigen.

00:42:09: Mittelfristig, langfristig werden sie mehr?

00:42:10: Langfristig

00:42:11: schon, aber dann ist es ja ein Business, dann rennt das.

00:42:14: Gibt's Pläne?

00:42:15: Sie haben gesagt, das ist wichtig eine Flascheform.

00:42:17: gibt es Plänen.

00:42:19: Man sagt, das Ding läuft einmal an dort auch in die Vielfalt zu gehen damit mal die Winzerinnen überzeugt sagen ich will aber eine andere Form haben weil möglicherweise scheiterts bei manchen auch wenn sie emotional ist.

00:42:31: aber das ist ja oft der größere Hinderungsgrund eher an der Form als am grundsätzlichen Willen mitzumachen.

00:42:38: Sie

00:42:38: blättern, sie finden offensichtlich

00:42:40: ... Ah!

00:42:41: Also wir haben da viel diskutiert mit Becherflasche, wie anfangen und es ist halt die Rheinwein geworden.

00:42:48: Viele haben sich die Pado-Flasche gewünscht in einer Einliter-Variante auch vielleicht im Grün oder nicht im Olivgrün.

00:42:56: Manche haben dann transparente eine weiße Flasche haben wollen für Bossee und andere Abfüllungen.

00:43:04: Die Mehrheit hat sich für diese Flasche entschieden, deswegen ist es der Einstieg.

00:43:07: Und allerlang wird Bordeaux sicher kommen wenn das Projekt oder wenn das System sich etabliert hat mit den dazugehörigen Kisten.

00:43:18: und ja obliegt dann mehr oder weniger den Beteiligten den Winzer-und-Winzerinnen und ihren Handelspartnern wohin die Reise gehen soll.

00:43:32: Also ich kann mir schon vorstellen, mit Ausnahme von Sekt, der Sekt haben wir ein bisschen Probleme wegen diesem Druck wie das Sekt abgefüllt wird.

00:43:39: Aber alle Weinvarianten, Saftvarianten die in einem Glas abgeführt werden können mit einem Schraubverschluss oder mit einem anderen Verschluss ist es auch einer Kronenkork möglich, aber das ist halt für den Weinmannenspieler nicht so geeignet.

00:43:56: Wer wieder eher das Thema Pet hat?

00:43:58: Genau!

00:44:00: Und aber,

00:44:00: weil sie gerade am Sekt ist noch eher herausfordernd.

00:44:02: Aber gibt es Pläne daran zu arbeiten?

00:44:03: Schauen wir mal auch...

00:44:05: Wir haben ein Sektehersteller mit dem Boot gehabt, der drüber nachgedacht hat und wirklich interessiert.

00:44:15: Das wäre dann eine Nische gewesen für uns und wir haben das dann auf den Wein konzentriert.

00:44:22: Daher war der Fokus jetzt tatsächlich auf den österreichischen Weißwein, der schnell getrunken wird.

00:44:27: Der Könner Wettliner gemischter Satz der nicht ein Lagerwein ist, sondern der auf den Tisch kommt ausgedunken wird und die Flasche schnell wieder zurückkommt.

00:44:36: Wenn man jetzt nicht gerade zum Abschluss eine Frage, wenn wir jetzt nicht geradet diesem Podcast hört – also ich hoffe was viele tun – wo komme ich dann als erstes in den nächsten Monaten mit dieser Flaschen in Kontakt?

00:44:51: Was ist da Ihre Einschätzung?

00:44:52: Wo sehe ich die, wo kann ich die zum ersten Mal sehen, kaufen und spüren.

00:44:55: Sie haben schon gesagt, ihre Website gibt es Informationen, welche Winzerinnen dabei sind aber jetzt in echt damit muss leicht machen für die Event-Rinkerinnen.

00:45:04: Wo stoß sich darauf aus, glauben sie?

00:45:06: Wo finde ihr als erstes, wo stoße ich auf diese Mehrwegflasche?

00:45:10: Also meine Vision wäre dass man das tatsächlich bei Veranstaltungen sieht Bei der letzten Vivinum, das ist zwar ein Weinmesser eher nicht für den Konsumenten.

00:45:23: Eine

00:45:23: Fachmesse?

00:45:24: Ja, dort war schon der Jungemeier und der Mehofahrts sind zwei Winzer die von Anfang an auf dem Boot waren, haben die Flasche schon dort vorgestellt oder ihren Wein in der Flaschen.

00:45:38: Also bis es dann im Weinregalb, im Supermarkt stehen wird, wird so eine Zeit lang dauern.

00:45:44: Es ist schwer aufzuschätzen, wann da wirklich der Punkt ist wo der Handler sagt jetzt machen wir tatsächlich mit.

00:45:53: Wird wahrscheinlich viel über Kommunikation von den Winzerinnen sein die jetzt schon gelistet sind im Supermarkt, die dann sagen probieren wir es doch einmal mit der Flasche sprechen das sich ein neues Zielgruppen an.

00:46:04: aber um die Antwort nochmal zu geben meine Hoffnung ist dass es im Herbst bei einigen Veranstaltungen vor allem in Wien dann die Flaschen gehen wird und Und hoffentlich auch bis zu mehr Winzer dabei sind, dass man einerseits die dreihundertsechzigtausend Flaschen gefüllt hat und vielleicht sogar einen zweiten Auftrag an den Vetropak gibt um noch einmal zu produzieren.

00:46:31: Damit

00:46:31: wir auf die zehn Millionen kommen?

00:46:32: Ja, irgendwann auf die Zehn Millionen kommt ja.

00:46:34: Ich danke für das Gespräch!

00:46:36: Danke.

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