Vom Haferdrink bis zum Schnitzel.

Shownotes

"Auch wenn alle Stricke reißen, Kaffee gibt es immer", sagt Walpurga Zechner, Head of Rail Catering bei DoN's, dem Betreiber der Bordgastronomie auf den Fernzügen der ÖBB, auf unserer Fahrt mit dem Railjet von Wien nach Linz. Ich wollte wissen, was es bedeutet, ein fahrendes Restaurant zu betreiben. Wo sind die Unterschiede zu einem stationären Gasthaus, welche Mitarbeiter:innen sucht man für diese Art von Gastronomie? Spielen Regionalität und Bio eine Rolle, obwohl ja niemand extra deswegen Zug fährt? Wieviel pflanzliche Speisen und Getränke wie etwa SIGL Bio Haferdrink müssen auf die Karte? Was ändert sich im Bordservice, welche Innovationen sind geplant, um den stark ansteigenden Passagierzahlen gerecht zu werden? Und wir sprechen darüber, warum das Schnitzel und die Leberkäsesemmel immer auf der Karte bleiben.

In dieser Episode sprechen wir auch über die Weihnachtsfolge "Von Kaffee und Kuchen am Perron" und das Gespräch "Woher kommt dein Schnitzel?" mit Katharina Tidl von "Gut zu wissen". Beide Episoden sind hier direkt verlinkt.

Transkript anzeigen

00:00:06: Unser nächster Fahrplanmäßiger Art ist der Litzer-Opano für Witzschneiderangebefahrt.

00:00:21: Was in Zukunft immer verstärkter kommt, sind die Automaten in den Zügen.

00:00:37: Die Basis ist immer das Winnerschnitzel, wird immer bleiben und die Sache wirst du bleiben.

00:00:40: Immer die Leber-Cassamble bleibt immer.

00:00:43: Es wechseln die Linzen, es wechselnt die veganen vegetarischen Gerichte.

00:01:00: Herzlich willkommen bei EssenZell.

00:01:02: was auf dem Teller kommt!

00:01:03: Heute aus einem Railjet fahren wir gerade von Wien nach Linz und wir gehen übersitzt Waldburger Zechner Hadov Rail Catering, wenn ich es mir richtig gemerkt habe bei Dons.

00:01:13: Ein großes Gastronomie-Unternehmen mit vielen Marken die man wahrscheinlich aus dem Alter kennt aber vor allem ein Unternehmen das die Board Gastronomie in der ÖBB oder in vielen Zügen der ÖBB betreibt.

00:01:24: Herzlich willkommen und danke dass wir gemeinsam Zug fahren können!

00:01:27: Dankeschön herzlich Willkommen und Danke dass sich mit Ihnen dieses Unterruf führen darf.

00:01:32: Ich bin schon sehr gespannt, ich bin leidenschaftliche Zugfahrerin fahr sehr viel Freunde von mir wissen das ab und an, bleibe ja irgendwo stecken vor allem in der Deutschen Bahn.

00:01:41: Und ich beobachte eine letzten Jahre große Veränderung in der Bordgastronomie.

00:01:46: Es ist mal bei der Deutschenbahn aufgefallen.

00:01:48: es fällt man auch bei der ÖBB auf.

00:01:50: wie lang machen Sie das als Don Kettering schon?

00:01:53: Und was ist das um einmal gleich mit den zentralen Fragen einzusteigen?

00:01:58: Was ist das herausforderndste wenn man nicht ein stationäres Restaurant sondern ein fahrendes betreibt.

00:02:04: Zuerst begreiten wir die Bewirtschaft und der ÖBB-Fernverkehrzüge seit Jahrzehntausend, machen das mittlerweile schon seit mehr als acht Jahren.

00:02:17: Was ist das Herausforderste zur stationären Gastronomie?

00:02:21: Bei der Stationärgastronomie stärken wir die Gäste dort hin weil sie essen wollen.

00:02:26: Das ist das grünäre Ziel.

00:02:28: Die Leute, die mit dem Zug fahren vor einem Drehenjahr mit dem Zuck und es ist unsere Challenge, die Leute dann zu animieren, die Gastronomie zu nutzen.

00:02:36: Das heißt wir müssen uns da wirklich überlegen was servieren wir welches Service bilden wir welche Produkte damit sie das im Zug konsumieren und nicht vorher in diversen Geschäften am Bahnhof oder von Zuhause etwas mitnehmen.

00:02:49: Ah

00:02:50: ok interessanter Aspekt.

00:02:51: Es ist

00:02:52: für mich eine ganz zentrale Frage weil Der fährt nicht, weil er essen will.

00:02:57: Sondern der fährt mit Zubereiten natürlich zu gut.

00:03:00: Das Essen- und Trinkendebeneffekt, das man vielleicht mitmacht?

00:03:03: Nicht nur vielleicht!

00:03:04: Wir wollen jetzt dutzeln damit wir auch einen entsprechenden Umsatz geben.

00:03:08: Man muss ja Geschäft machen, aber dann macht es nicht im Fonds.

00:03:11: Und wir wollen auf die Gäste überzeugen, dass wir das gut machen und gut können.

00:03:16: Jetzt machen Sie das seit ungefähr acht Jahren.

00:03:18: Da hat man schon ein bisschen Erfahrungen gesammelt.

00:03:20: Nicht wer ist es denn?

00:03:22: Ich nehme an, dass wird ausgeschrieben wahrscheinlich... Wie schwer ist es, so was zu übernehmen?

00:03:27: Und warum möchte man das tun.

00:03:28: Was ist das Interessante für einen Betreibern dieses Geschäfts?

00:03:31: Wie ich zu Tons gestoßen bin war die Ausschreibung schon gewonnen weil wir haben sie mit dem Jahr zwei tausend achtzehn übernabeln.

00:03:37: mittlerweile haben wir eine weitere Ausschreibung bestrücken und auch die gewonnen.

00:03:43: Das heißt wir haben jetzt einen Rahmenvertrag für den nächsten Jahre und müssen uns natürlich immer von Jahr zu Jahr beweisen.

00:03:50: damit wird es auch gerechtfertigt machen.

00:03:54: Was war jetzt die Frage?

00:03:55: Irgendwas schwierig ist es ja und das wollen wir da rausgewinkeln.

00:03:58: Natürlich, es ist ein wahnsinnig interessantes Geschäftsfeld Wenn man's gut macht, ist auch Wirtschaftlich sehr interessant.

00:04:06: Wo muss man ganz ehrlich sagen Und Es dient sicher auch dazu bei Die gesamte Donngruppe Auch bekannt zu machen.

00:04:14: und wenn ich sie sage Unsere Gruppe besteht aus verschiedensten gastronomischen Zweigen.

00:04:19: Da ist der Zug ein großer wesentlicher Teil davon.

00:04:22: Ja Dazu ist ja etwas, was man sagt hier auf der Speisekarte.

00:04:25: Das liegt in der Speisekarte von mir.

00:04:27: Wir bekommen gerade unser Wasser.

00:04:29: das ist auch super!

00:04:30: Vielen Dank!

00:04:32: Da steht auch Donz drauf und das ist ja der Markennamen des übergeordneten Unternehmens, dass man ja in den anderen Restaurants und Marken nicht zieht.

00:04:40: Nein, der Übergeordnete Name ist Don und der Spater für den Don.

00:04:45: Bitte einfach da drauf.

00:04:46: Danke vielmals!

00:04:47: Die Spatter für den Zug ist im Don.

00:04:53: Und was ist jetzt sozusagen... Sie haben schon gesagt, der Unterschied zum stationären Restaurant.

00:04:59: Weil es ist dann in Betrieb der große Unterschied?

00:05:02: Weil ich mir diese Karte oder schauen wir mal diese Müllkarte durch und bestellen wir sie oft auf weil ich vor für Zug oft lange und zwischendurch mal einen Kaffee oder ein Würstchen.

00:05:10: Die Karte ist wahnsinnig groß geworden.

00:05:13: Es gibt sehr viele Auswahlmöglichkeiten.

00:05:16: Wir kommen dann noch zu den Qualitäten und diesen Geschichten.

00:05:19: Was ist da das Komplexeste?

00:05:21: Weil ich habe hier nicht einen fixen Lagerraum, eine fixe Küche.

00:05:25: Ich stehe nicht an einem Ort.

00:05:27: Dazu gibt es da ein Unterwechslungs- und Fernverkehrzüge.

00:05:31: Was ist das Größte was man schaffen muss im organisatorischen Betrieb von so einem Fahren?

00:05:37: Das ist sehr vielschichtig und sehr komplex wie Sie sagen.

00:05:42: Man muss das Schaffenprodukte zu kreieren oder zu generieren in der Produktion Gut umsetzbar sind, die dann auch so am Zug kommen damit wir hier nicht großartig kochen müssen.

00:05:55: Weil wie Sie sagen, eine Küche haben wir nicht.

00:05:58: Was wir natürlich haben ist eine Gellie oder ein Restaurant, das wir es nennen.

00:06:02: Die entsprechenden Heißluftölfen und Mikrowellen

00:06:05: Das heißt, die sind schon gekocht

00:06:08: nach dem Hot-Fill-Prinzip.

00:06:10: Das würde jetzt nicht ins Detailer werden aber es ist schon mal gekochtert und wird entsprechend verpackt damit auch eine entsprechende Haltbarkeit gegeben ist.

00:06:17: Die Kühlkette muss immer eingehaut werden.

00:06:19: Ähnlich wie das Krankenhausküchen und so weiter aufmachen?

00:06:21: Nein, ich glaube das Krankenhaushal ist ein eigenes Kantilkücher.

00:06:25: Es wird dann dort schon frisch vor Ort gekochte.

00:06:28: Als kleines müssen sie in den Krankenhäusern eigene Kartinen und das dann zu kochen und frisch kochen.

00:06:34: gekocht, aber es ist durch die spezielle Hot-Filmethode haltbar gemacht worden.

00:06:41: Damit wir das dann auch am Zug haben.

00:06:45: Die logistische Aufwand ist dass die Züge oft acht bis fünfzehn Tage unterwegs sind und wir Durchzughäufe leben.

00:06:54: Das heißt wenn der Zug aus der Werkstatt kommt wird er frisch beladen und dann vorderen unsere Teams am Zug missenden Bestand und können dann an vier, fünf verschiedenen Orten in Österreich, wo wir unsere Ketterungsstationen haben über die Kassabestellung was sie brauchen.

00:07:11: Die Logistikstation bekommt die Bestellung und bringt es dann am Zug.

00:07:15: Wenn der gerade einfährt?

00:07:17: Die haben da einen Zeitfenster von sagen wir mal zwei bis fünf Minuten.

00:07:21: Der muss dann schon darstellen, gebt es über die Beladertür hinein.

00:07:24: Unser Mitarbeiter kreditiert das und schlichtet es danach nach dem PFEV-Prinzip First Expired First Out.

00:07:31: Und so funktioniert der ganze wirtschaftliche Kreislauf.

00:07:35: Also eine brutale Prozessermöglichkeit, die man sich akkurat planen muss macht das mühsamer.

00:07:40: Dass es doch ab und dann zu Verzögerungen kommt mittlerweile, die oft begründet sind durch externe Einflüsse oder ein Zug kommen aus Deutschland später weil in Deutschland vieles irgendwie gar nicht so gut funktioniert auf der Appenglas wie sehr?

00:07:55: Weil Sie können das nicht beeinflussen, macht's das kompliziert.

00:07:58: oder sagen Sie nein bleibt davon unberührt?

00:08:01: Na komplizierter macht es nicht, weil wir ja auch mit den Systemen verbunden sind.

00:08:06: Es gibt ein Telefon zur Not.

00:08:08: wenn man die Bestellung absetzt kann man vielleicht auch noch auf uns sagen, wir haben Verspätung.

00:08:12: Wobei aber unsere Logistiklager auch im Lager Bildschirme haben wo sie sehen wie sind die Züge unterwegs?

00:08:19: Die sehen eine Verspaltung.

00:08:21: Wir sind da auch ans Netz da irgendwie angebunden.

00:08:24: Das haben auch unsere Leute in Wien wo wir ja unsere Stationen haben, wo die Mitarbeiter ihren Dienst beginnen oder ins Altsburg oder in Graz.

00:08:31: Also unsere Mitarbeiter wissen und sehen wo sind die züge Unterwegs Und dementsprechend würde ich nicht sagen dass es schwieriger ist.

00:08:37: Man muss aufmerksamer sein ein Blick fällt haben.

00:08:41: Ja, ich verstehe.

00:08:42: Entschuldigung das ist ja unter Brichwasis und vielleicht der Herausforderner macht es.

00:08:46: man muss dann statt dass man vielleicht fünf Minuten Aufenthalt hat nur eine Minute hat.

00:08:50: also der Beladevorgang...

00:08:51: Also man musste akkurat sein quasi in dem dauernden Planen anpassen und und und

00:08:57: genau

00:08:58: okay.

00:08:58: aber das habe ich offensichtlich probiert am Werk bringt mir zu einer Frage welche Mitarbeiterinnen brauche ich für Board Gastronomie sind.

00:09:06: die werden die anders ausgewählt von den Kompetenzen oder von den Interessen und Stärken, als wir Mitarbeiterinnen für ein stationäres Restaurant rekordieren

00:09:17: werden?

00:09:18: Das kann ich so nicht bestätigen.

00:09:19: Ich habe noch nie viel stationär ausgewischt!

00:09:23: Nein, wo nach schauen wie oder wo nach suchen wir?

00:09:28: Wir suchen auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen die offen sind einen flexiblen Job zu haben weil wir sind dann doch sehr viel unterwegs.

00:09:37: Es ist nicht ein Nine-to-five Job.

00:09:39: Die Züge fahren von vor dreißig bis dreiundzwanzig Uhr am Abend, in diesem Zeitfenster sind die Dienste angelegt.

00:09:48: Wir suchen Leute, die flexibel sind, die eine sehr große Reisebereitschaft haben und die sehr gerne mit Kunden umgehen oder Dienstleistungsgedanken großgeschritten ist, die sehr gern Gastgeber sind die sich gerne einstellen auf verschiedenste Situationen im Servicebereich, die gute Verkäufer sind.

00:10:12: auch Zuhörer sind.

00:10:13: Also ich sage immer, als Servicemitarbeiter im Zug vereint man sehr viele Berufe zu Hörern.

00:10:19: Bisschen Kindergartenbetreuung.

00:10:22: Man muss koordinieren und dann muss man das eigentliche Essen trinken.

00:10:26: Man braucht ein Produktwissen, man braucht eine gewisse Nähe zum guten Service.

00:10:33: Man muß ein bisschen Menschenkenntnis mitbringen.

00:10:37: Leute in der Businessklasse wollen vielleicht nicht so... betreut werden, insofern zurückhaltend eine leichte Distanz.

00:10:45: Ich verstehe,

00:10:46: wer was möchte?

00:10:47: Genau!

00:10:48: Im Restaurant habe ich vielleicht sehr viele Pendler.

00:10:51: Da war es mir schon... der steigt ein und möchte sein.

00:10:54: Aber vielleicht

00:10:54: sogar Stammgäste ne?

00:10:55: Richtig,

00:10:55: Stamm-Gäste.

00:10:57: Touristen da ist man vielleicht auskunftsfreudiger weil man sagt okay wir fahren nach Salzburg.

00:11:02: Was kann ich Ihnen empfehlen in Salzburg?

00:11:04: also das sind so Facetten die man versucht auch ein bisschen in den Bewerbungsgesprächen herauszufinden.

00:11:12: Das heißt, man muss hauptsächlich eine große Leidenschaft daran haben, dass es sehr viel Überraschendes geben kann und dass es sozusagen keine sehr abgegrenzte Tätigkeit ist.

00:11:26: Wir unterbrechen unser Gespräch kurz für eine Zugdurchsage Und ich nütze die Zeit für ein bisschen Eigenwerbung.

00:11:33: Wenn euch dieser Podcast gefällt freue ich mich sehr über eine Bewertung auf dem Podcast Streamer Eures Vertrauens, Likes, Kommentare oder auch eine weitere Empfehlung auf unseren Social Media Kanälen.

00:11:44: Vielen Dank!

00:11:51: Wir haben kurz abgewartet die Borddurchsage weil ich glaube sonst wird es sehr laut dass wir uns gegenseitig da überstimmen müssen.

00:11:57: was mir auffällt ist wenn ich auf den Bordrestaurant sitze fällt mir auch bei den Zugbegleiterinnen auf Da gibt's viele Eskalierende Situationen.

00:12:07: oder es gibt ja viele Reisende, die manchmal dann sehr gestresst sind.

00:12:10: Oder die Leute werden sehr schnell ungut und es gibt der Verzögerung alles Dinge, die man selber nicht in der Hand hat.

00:12:15: Wo dann die Mitarbeiterinnen mit einem ordentlichem Schmäh die Situation supermanaged schnehen würden.

00:12:21: Helft das?

00:12:21: Dass man bis ans Nest grüßlono spricht auch kurz dazwischen.

00:12:27: Hilft das dass man sagt Man nimmt sie selber nicht so ernst und hat immer gespürt dafür dass ich mit einer Leichtigkeit das oft die Situation wieder lösen kann, egal ob es mein Job ist.

00:12:37: Weil im Restaurant bin ich das eigentlich nicht dafür verantwortlich.

00:12:40: aber mir fällt so auf, dass es oft passiert und es bewundere ich sehr.

00:12:43: Ja, das hilft total weil... Ich sage meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern immer Die Gäste meinen das nicht persönlich man darf sie das nicht zu Herzen nehmen.

00:12:52: der meint jetzt nicht Beispiel Susi Müller nur weil die

00:12:56: Die ist

00:12:57: halt gerade da.

00:12:58: Die kriegt vielleicht den Frust oder die Enttäuschung, was auch immer der Gast erlebt hat... Davon soll das nicht persönlich nehmen, sonst geht's zu tief und dann macht die Arbeit keinen Spaß.

00:13:10: Und es ist ja auch fast nicht persönlich gemeint, da wird was abgeladen?

00:13:15: Genau so muss es auf der positiven Seite sein.

00:13:19: wenn einer ein schönes Erlebnis hat wird dass der Gast dann auch spüren lassen weil man kann vielleicht Freude oder Erfolg oder was auch immer nicht verstecken können.

00:13:28: und wenn man das dann wahrnimmt mit dem Kunden spricht Dann ist das ja auch ein positiver Effekt, den der Gast dann mitmimmt und sagt, die waren halt total super nett.

00:13:39: Und es kann hoffentlich auch sein dass wenn ein Gast wirklich enttäuscht oder zwannig ist und man kann es lösen, dann kann man das als Mitarbeiter auch als Volk verbuchen und der Gast steigt aus und sagt eigentlich hat sie mir vielleicht unterbracht und das ist dann

00:13:52: doch gut.

00:13:56: Ich muss das sagen, dass es auch eine Sache, die ich meinen Mitarbeitern immer mitgebe.

00:14:01: Es kann sich dann vielleicht auch und man mögen mir das verzeihen.

00:14:04: Auch da natürlich auch ein bisschen zeigen, in dem der Gast das Honoriert mit einem Brickgeld?

00:14:09: Ja!

00:14:10: Man darf ... Das ist ja auch ein massiver Bestandteil eines Mitarbeiter-Einkommens.

00:14:17: Und daran zeigt sich dann Hat das jetzt gefallen oder nicht?

00:14:21: Wurde der Gast gut betreut und hat er sich wohlgefühlt.

00:14:24: War nebenbei noch das Essen super, die Rundumstimmung war auch in Ordnung.

00:14:28: Ja, aber

00:14:28: dann gepasst richtig!

00:14:30: Weil Sie es gerade angesprochen haben gibt's einen eigenen Kollektivvertrag für fahrende Restaurantmitarbeiterinnen oder diese klassischen Gastro.

00:14:36: Nein wir sind im Eisenbahner Kollektivertag gethalten.

00:14:41: Wir als bewirtschaftende Unternehmern haben sogar einen eigenen Anhaltssieben Und nach diesen Regeln werden unsere Mitarbeiter auch berechnet und auch geblatt.

00:14:50: Wie viele Mitarbeiterinnen haben Sie?

00:14:52: Wir haben im Moment ca.

00:14:53: fivehundertfünfzig Mitarbeiter.

00:14:57: Und das ist pendentsteigend,

00:14:59: also wird das mehr ... Weil es gibt ja immer mehr Zugverkehrgefühl, dass vorne immer mehr Personen mit dem Zug was super ist.

00:15:06: Wirkt sich das bei Ihnen auch schnell merkbar aus?

00:15:09: oder ist das eher stabile Zahl?

00:15:11: Nein, aber zwar... auf sehr komplexe Frage, wir versuchen bzw.

00:15:17: wir brauchen die Anzahl an Mitarbeitern gemäß dem Fasten, den wir fahren.

00:15:21: Das heißt das hat jetzt nicht unbedingt mit den Gästezahlen am Zug zu tun sondern mit den Zügen, die wir fahren.

00:15:28: unser Auftraggeber ist der ÖBB, die eine entsprechende Anzahl von Mitarbeiter pro Zug bestellt und aufgrund dessen Also daraus besteht auch unsere Partnerschaft und wir sind verpflichtet, die bestellte Mitarbeiteranzahl am Zug zu bringen.

00:15:46: Und dementsprechend müssen wir schauen, dass wir die Kapazitäten entsprechend halten.

00:15:51: Die Fluktuation ist dann doch sehr hoch!

00:15:53: Warum?

00:15:54: Weil man sich das manchmal auch ein bisschen einfacher vorstellt, also was es dann in der Wirklichkeit ist.

00:16:00: Man muss wie vorhin schon gesagt haben eine sehr große Reisebereitschaft haben und man muss willig sein dass man nach drei bis vier Tächten in der Woche nicht zu Hause schläft und das muss man gewohnt werden.

00:16:11: Und

00:16:11: zur wenigsten Zeit arbeiten?

00:16:12: Richtig!

00:16:13: Also man kann oft in der Früh anfangen kommt dann spät nachhause und diesen unregelmäßig zeitgut muss den muss man akzeptieren.

00:16:22: Das machen viele.

00:16:24: Wir haben einen sehr großen Stamm an Mitarbeitern, die sind schon Jahre lang dabei.

00:16:29: Es entscheidet sich nach meiner Beobachtung oder unserer Beobuchtung immer in den ersten drei Monaten.

00:16:36: Ob sie jemanden passen oder nicht?

00:16:38: Der Großteil geht dann schon in der Probezeit was ich immer sehr schade finde weil ich immer sage man kann in zwei Wochen Zug fahren nicht verstehen.

00:16:48: ist das etwas für mich auf die

00:16:50: längere Sicht

00:16:51: genau?

00:16:52: Der Probe-Monat ist vier Wochen, davon sind zwei Wochen Ausbildung und zwei Wochen dann am Zug fahren.

00:16:58: Ich plädiere halt immer dafür, dass man so lange wie möglich fort und nach drei bis sechs Monaten kann ich einmal feststellen – Ist das was für mich?

00:17:06: Weil da hat man dann ein relativ großes Reportoire aller Fahrten, aller möglichen Situationen abgedeckt und dann könnte ich entscheiden….

00:17:15: Das passt doch fast nicht!

00:17:18: Meine Aufgabe besteht immer daran, das anzusprechen und es aufzuzeigen.

00:17:22: Es auch vorzuleben.

00:17:24: Und die Entscheidung liegt dann halt bei einem jeweiligen Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin tatsächlich.

00:17:30: Waren Sie selber viel Zug um bei Ihrem Team zu

00:17:32: sein?

00:17:34: Ich bin regelmäßig unterwegs nach dem Motor fördern und fordern.

00:17:39: Das ist auch eine... Das ist so eine Idee, dass ich meinen mittleren Management mitgebe.

00:17:46: Natürlich sollten wir unsere Mitarbeiter fördern damit sie das was zu tun ist umsetzen aber auch fordern und die Qualitätsstandards gemäß dem Kunden aber auch uns im Auftrag gegenüber erzielt werden.

00:17:59: Und jemand damit es so leicht ausschaut und damit bekommen.

00:18:01: dann gleich zum Portfolio und Auswahl usw.. sind wir hier ungefassbar in Aufwand.

00:18:07: Wir haben schon über die Logistik gesprochen und der Akkuratheit, und jemanden, der sich akribisch drauf schaut weil das alles standardisierte Abläufe sind und wenn man ja noch begrenzt Zeit hat oder immer an den Einsteigen aus.

00:18:19: ich habe zu Weihnachten eine Folge gemacht zum früheren Bahnreisen

00:18:24: mit einer entzückenden

00:18:25: älteren Dame Die aufgewachsen ist er vom Bahnhofsrestaurant in Weinfield.

00:18:30: Die Eltern haben die Bahnhofrestauration betrieben und wird wunderbar erzählt über das frühere Bahnreisen, weil man ist ausgestiegen am Bahnhof hat dort entweder am Bahnsteig oder drinnen gegessen.

00:18:41: Man hat ganz anderes Zeit.

00:18:43: Heute bleibt ja kein Zug so lange stehen, dass sie durch den Bahnhof was essen gehen würde.

00:18:46: Das heißt es passiert alles am... Ich hoffe!

00:18:48: Dass wir alle einen Zug essen.

00:18:50: Also

00:18:51: immer wünscht sich, dass kein Zug solange steht, dass man Zeit zum Essen hat muss man auch sagen?

00:18:55: Aber das ist jetzt sozusagen ein bisschen mit Augen zwingen, weil es ist auch der Bahnverkehr so wahnsinnig angestiegen.

00:19:01: Wir haben es vorhin schon gesagt, dass was die Nachfrage steigt und das heißt, es passiert so x-fach mehr Zugfahrten da können auch Dinge dann mehr passieren muss man sagen Und ich finde, dass das in Österreich sehr gut funktioniert wenn man sich im internationalen Umfeld anschaut

00:19:15: Ja, es ist sehr stabil.

00:19:15: Es ist wirklich sehr stabil und auch sehr professionell

00:19:20: Ist mein Eindruck auch?

00:19:21: Ich bin auch vor vielen Jahren auch noch nicht so viel Zug gefahren, aber wenn ich es mal in leeren Zügen gesessen.

00:19:27: Mein Eindruck ist da die WBS-Anbieter damals als Einziger haben trotzdem investiert und ausgebaut und es gab schnelle Züge.

00:19:34: Obwohl kann er damit gefahren sein?

00:19:35: Und jetzt fahren halt sehr viele.

00:19:38: Gott sei Dank, dass das angeboten wird.

00:19:39: Das stimmt

00:19:39: doch

00:19:40: ja!

00:19:40: Bringt mich gleich zu meiner Frage... Es hat sich auch offensichtlich durch diesen Wandel im Zug gefangen Auch das Angebot in den Bordrestaurants verändert.

00:19:50: erste Frage, bevor ich es vergesse.

00:19:52: Gibt's noch diese fahrenden Vagal die durch den Zug fahren und die auch zum Platz was bringen?

00:19:57: Das gab´s früher oder?

00:19:58: Das gabs früher ja ist nicht mehr Teil des Servicestonzeptes auf dem Rail-Charts.

00:20:06: Es gibt sie zum Teil noch auf der Strecke von Wien nach Prag.

00:20:10: Da hat sich einen vertraglichen Hintergrund zwischen der ÖBB und der Tschechische Bahn Und dann gibt es noch ICS und ICS, wo zum Teil das Trolli-Service noch angedritten wird.

00:20:23: Das ergibt sich aber aus der Beschaffenheit des Zuges.

00:20:27: Aber im Railroad gibt's es nicht.

00:20:29: Was in Zukunft immer verstärkter kommt sind die Automaten in den Zügen.

00:20:33: Es gibt schon die Dane Generationen – das ist die neue Railroad-Generation.

00:20:38: Da gibt sie momentan die Strecke von Innsbruck München nach Italien.

00:20:44: Da gibt es schon Automatentrennen in der zweiten Klasse.

00:20:48: Es werden verstärkt und auch Züge kommen, wo auch Automatendrinnen sind.

00:20:53: Wir schauen wahrscheinlich aus der Logistik zur Befüllung der Automaten gesichert ist.

00:21:01: aber ansonsten gibt es ganz normales persönliches Platt-Service in der ersten Businessklasse sowie das Restaurant.

00:21:10: Das heißt, man versucht ein bisschen zu diversifizieren die Punkte wo ich quasi essen und trinken kaufen kann oder?

00:21:16: Weil langen Zugreisen ist ja wahrscheinlich leichter.

00:21:19: Ich sage mit dem Automaten gehen nicht alle... Wir müssen nicht alle ins Restaurant und dort was bestellen oder gar...

00:21:25: Aus Sicht des Bewirtschafters für den ich sprechen muss ich mich da oder müssen wir uns nach den Vorgaben des Zugmaterals richten?

00:21:35: Und das ist die Entscheidung des Zugunternehmens, des Eisenbahnunternehmens.

00:21:40: Und

00:21:40: Sie führen das aus?

00:21:41: Ich führe es dann, oder wir, Entschuldigung und wir führen das so wie die Gegebenheiten am Zug

00:21:47: sind.".

00:21:47: Okay!

00:21:48: Die Speisekarte liegt da vor mir, ich habe sie schon durchgeblättert und ich bin immer passig erstaunt weil wenn man Speiseketten gestalten ist ja auch in einem nicht fahrenden Restaurant nicht so easy.

00:21:58: Mir ist aufgefallen in den letzten Jahren erstens, dass es wahnsinnig viel gibt.

00:22:02: Also auch sehr große Auswahl.

00:22:03: Ja, das finde ich für das, dass man ja hier nicht unendlich viel Blatt oder Kakaofenmöglichkeit hat über alle Tageszeiten.

00:22:10: dann fällt mal auf sehr viel Herkunfts.

00:22:13: Stellung gut zu Wissen steht da.

00:22:15: Das gibt es auch eine eigene Essenziellfolge zu diesem Programm, geht's um das Thema Nachvollziehbarkeit.

00:22:20: von oder wo kommen sie noch sehr

00:22:22: stolz darauf?

00:22:22: Dass wir dieses Gut zu Wissens in unserer Karte haben und danach immer demonstrieren können, woher die Produkte oder die Grundelemente gewisse Speisen kommen.

00:22:31: Ist ja

00:22:31: ein bisschen der Wissenserziehung quasi bei Ihren Gästen.

00:22:33: dann sehe ich das Siedelbio Barista, die Hafermilch vom

00:22:36: Siegel.

00:22:36: Ganz genau!

00:22:38: Also es wird Herkunft, Regionalität, Nachvollziehbarkeit, Transparenz und bio- offensichtlich wichtiger unter Auswahl.

00:22:45: Wie gestaltet man so eine Karte?

00:22:47: oder was überlegt man sich dabei?

00:22:48: Weil es kommt ja kein Mensch und sagt halt vorher Zug, weil's da so ein Tolle aus bei einem Lokal gibt.

00:22:54: Nein wir gestalten das auch... nach großen Erfahrungen zu werden.

00:22:59: und so wie sie gesagt haben, Bio-und Regionalität wird immer wichtiger.

00:23:03: Wir haben im Schnitt in unseren Karten einen ca.

00:23:05: dreißig prozentigen Anteil an Bioprodukten und liegt bei ungefähr seventy-fünf Prozent an österreichischen Produkten.

00:23:14: also auf das sind wir sehr stolz.

00:23:17: natürlich muss man dann auch immer abwägen was es sind so dicke Die Gelüste und die Gustos unserer Gäste.

00:23:25: Worauf wir schon sagen, dass unsere Rennen nach wie vor durch viele Proben und auch durch viel Austesten Produkte sind wie Sacherwürste lieber Käse einmal.

00:23:37: Hätte ich jetzt so geraten?

00:23:42: Man kann es trennen und wenden, wie man will.

00:23:44: Wir haben sehr viele vegane und vegetarische Produkte, die auch gut gehen aber die kommen nie!

00:23:49: in der Verkaufszahl an die bereits genannten Sacha-Würstel und Lebenspersonen.

00:23:53: Die sind einfach eingegrenztere Personen.

00:23:55: Aber unsere Produkte, die in die vegane und vegetarische Richtung gehen, das sind jetzt diese Linzenprodukte, so eine Art Signaturediss, aber auch unser Körres gewinnen immer mehr an Beliebtheit.

00:24:07: Auch das Produkt mit der Hafermilch, man darf in der Zeit von heute auf so alternative Produkte zur normalen Milch, darf man nicht verzichten.

00:24:15: Weil es immer mehr kommt und man muss... Die Grundlage

00:24:17: für.

00:24:17: Leute haben in ihrem Leben noch nie attirische Milch getrunken werden sie auch nicht machen.

00:24:21: Richtig!

00:24:22: Und es ist ja geschmacklich kein Unterschied.

00:24:25: also ich war jetzt kein Hafermilch.

00:24:29: Ich komme auch aus einer Landwirtschaft, wo man tiermilchprodukte Milch produziert.

00:24:35: Man muss aber gestehen und ich trinke nach wie vor ein bisschen oder bereite sie jetzt auch Hafermilchen.

00:24:39: Es schmeckt genauso gut und ist als alternativ Produkt sensationell und das muss man den Gästen auch bitten und es ist auch ganz normal und selbstständig.

00:24:49: Und vielleicht kurz bei dem Beispiel weil das die Siegelshafermilch ist?

00:24:53: Wenn man da sagt, man erweiterte Sortiment und man schreibt aus Hafermilch wahrscheinlich Supply.

00:25:01: Gibt es dann einen Fokus auf das man möchte oder spielt das dann eine Rolle?

00:25:05: Dass man sagt, es sollte im besten Fall ein österreichischer Produzent sein.

00:25:09: Sollte ja!

00:25:09: Also wir sind die operative Abteilung.

00:25:12: Wenn wir an der Karte was ändern, ist das auch eine Absprache mit Marketing, mit dem Qualitätsmanagement, mit Food & Privilege und dem Einkauf.

00:25:21: Und dann werden die Netze ausgeworfen nach den Vorgaben, was man braucht.

00:25:27: Dann ist der Einkauf am Eier im Zug diverse Angebote einzuholen.

00:25:32: Da wiegt man, ob es das ist, wenn man eine Geburtseinholung hat?

00:25:34: Was will man?

00:25:35: Wo soll das herkommen?

00:25:36: Welche Größe braucht man?

00:25:37: Welcher gebindegröße?

00:25:39: Wer

00:25:40: kann überhaupt liefern die Mengen?

00:25:41: Wohin kann man liefern?

00:25:43: und letztendlich...

00:25:44: Schafft man die Logistik auch als Lieferant?

00:25:45: Und

00:25:46: Lastbutton und List steht unter dem Strich für Einkaufspreis.

00:25:49: Nämlich für uns ein Einkaufspray.

00:25:51: Und dann wird das entsprechend auch hochgerechnet.

00:25:55: Dann muss man schauen, wie wirkt sich das auf den Komplettpreis des Endprodukts aus?

00:26:00: So wird es dann ausgewählt und so ist das mit allen anderen Produkten nach.

00:26:04: Auf der Karte steht Bonsmenü Frühling,

00:26:07: d.h.,

00:26:08: ich... Messerschaf kombiniert, das ist viermal im Jahr einen Weg.

00:26:11: Das ist korrekt!

00:26:12: Wenn wir jetzt gerade so sitzen Anfang Juni, wir haben unsere nächsten Speisekartenwechsel am achtzehnten Juni.

00:26:18: Da kommt dann die Sommerkarte, wir wechseln fatalsmäßig vorliegen Sommer, Herbst und Winter.

00:26:23: Und es ist bei uns immer so um den zwanzigsten des jeweiligen Monats, d. h., wir sind unter dem zwanziger März, um denzwanzigste Juni , um den zweizigsten September und um den Zwanzigston.

00:26:34: Dezember.

00:26:35: Da sind sie immer so unsere Marschen und meistens ist es der Donnerstag fort um den zwanzigsten, damit man nicht direkt ins Wochenende kommt und das vor dem Wochenende abgeschlagen hat.

00:26:45: Und wie

00:26:45: viele Teile der Karte wechselt da?

00:26:49: Wahrscheinlich ein paar Hauptspeisen oder

00:26:51: so?

00:26:51: Nein, die Basis ist immer das Winnerschnitzel wird immer bleiben.

00:26:55: Die Sacherwürste bleiben immer und die Leberkissemmel bleibt immer.

00:26:58: Es wechseln die Linsen, es wechselnd die veganen vegetarischen Gerichte.

00:27:02: Wir versuchen einen anderen Hauptspeise dann eine entsprechende Abwechslung hineinzubekommen.

00:27:09: Wir wechselnen regelmäßig die Desserts eben auch bis auf die Jahreszeiten und auf die Produkte abgestimmt Und auch die Gemüsesorten versuchen wir dann gemäß Frühling, Sommer, Herbst und Winter ein bisschen hineinzubringen.

00:27:24: Keuer im Sommer haben wir jetzt einen Special, weil wir ja die größte Fußball-WM aller Zeiten feiern.

00:27:31: Wir werden eine Partwurst auflegen mit Semmel quasi als Fußball-Special.

00:27:39: Nachdem die WM nur bis Juli geht, haben wir uns aber gedacht, wir ziehen das Special über die ganze Karte weil es im Sommer auch dann ein passendes Produkt ist, das man dann auch so auf leichten Zugern mal essen kann.

00:27:53: Und was wir auch heuer gemacht haben oder angefangen haben, dass jeder Kartenzyklus einen bestimmten Bundesland zugeordnet ist.

00:28:01: Wir haben mit der Winterkarte angefangen – mit Wien!

00:28:04: Wir sind jetzt in Niederösterreich und das Sommerbundesland wird Salzburgs.

00:28:11: Und dann wird Tirol sein.

00:28:12: Entschuldigung,

00:28:13: Tiroll

00:28:13: und Salzburg kommt dann das nächste Mal.

00:28:15: Das

00:28:15: wirkt sie auch irgendwie auf die Karte aus?

00:28:18: Ein paar Speisen!

00:28:19: Mit wem haben wir super einen Start gehabt.

00:28:21: Wir haben den Wiener gemischt im Satz drinnen, wir haben das Wienerschnitzel... Wir haben jetzt im Sommer Tirole, machen wir Wander ja aus.

00:28:29: All diese Dinge, die sich auch unsere Marketingabteilung mit uns gemeinsam einfallen lassen.

00:28:34: Dazu gibt es dann immer einen Gewinnspieler bei Social Media, wo dann die Gäste mitspielen können und wir losen dann eine oder andere Sache aus.

00:28:44: Wenn man jetzt in die Frühlingskarte schaut, gibt's auch einen Gewinnsspiel.

00:28:51: da war wie im Kulturwochen in den Norden.

00:28:54: Das ist dann immer

00:28:56: wichtig.

00:28:59: Dass die Karte auch ein bisschen interessanter wird.

00:29:02: zur optischen Gestaltung, da muss man unsere Marketing-Abteilungen großes Lob aussprechen.

00:29:07: Ich bin ja kein Marketingmensch aber wir schaffen das immer wieder mit den Fotos und der bildlichen Gestaltung so ansehenlich wie möglich zu gestalten dass man auch quasi einen Hunger kriegt was zu bestellen und Augusta kriegt, dass man dort etwas bestellt.

00:29:22: Gibt

00:29:22: es einen Konsumzwang?

00:29:23: Wenn ich jetzt im Speisewagen sitze, dann sind die Plätze überschaubar ehrlicherweise oder begrenzt nachvollziehbar.

00:29:30: Und wenn ich da sage, ich sitze dort und sitze drei Stunden mit dem Laptop, das ist mal zweieinhalb Stunden von Salzburg nach Wien mit dem laptop arbeite nur und bestelle mir nix an ihre Mitarbeiterinnen angehalten, dann höflich verkauf anzukurbeln weil die Plätzen sind eben überschauber Und dort gibt es ja einem doppelten Wendschättsitzen hunderte Leute, die vielleicht Hunger und Durst haben.

00:29:52: Wie löcht man das?

00:29:53: Sie sehen mich lächeln.

00:29:54: Ich

00:29:55: muss akustische Kriegbeschreibung machen, mein Gast lächelt.

00:29:58: Sie sehen ich lächel.

00:30:00: Ich würde es nicht Kaufzahlen nennen das ging da ein bisschen hart.

00:30:03: aber natürlich sind unsere Mitarbeitenden angeraten die Gäste erstens einmal aufs Angebot hinzuweisen und sie auch zu fragen ob sie was zu konsumieren möchten.

00:30:13: und wenn jemand arbeiten möchte dann und er paar Tug nichts konsumiert, dann wird man schon bitten eventuell den Sitzplatz anzunehmen, den er gebucht hat.

00:30:25: In der ersten Klasse oder am Amplatzervice in der Business-Klasse, erste Klasse und zweite Klasse weil ja das Restaurant da ist für Gäste die etwas konsumieren wollen.

00:30:35: Jetzt muss man vielleicht auch ein bisschen unterscheiden Ist es ein Restaurant überladen?

00:30:39: Ist der Zug voll?

00:30:40: Gibt's eine Möglichkeit die Sitze zu drehen?

00:30:43: Ist ja Zug leer Und es ist so und so niemand da.

00:30:46: Da sitzt ein Gast und der arbeitet halt.

00:30:48: Ja, dann wird man wahrscheinlich auch im Sinne des Gastgeber drum sagen okay muss mir jetzt nicht eskalieren oder dort sitzen aber wenn ich merke als Mitarbeitenden Ich habe da schon drei Leute geworden.

00:31:01: Mittlerweile

00:31:02: sind die Züge alle voll, muss

00:31:03: man sagen?

00:31:05: Und dann bin ich wieder bei der Fähigkeit unserer Kolleginnen und Kollegen das so gastgeberfreundlich möglich zu gestalten.

00:31:13: Was tut man wenn jemand aussteckt weil er einen Stress kriegt und sieht dass ... Zielbahnhof nachher rückt und nicht zahlt, oder kommt das vor?

00:31:20: Also man gibt es auch Hopperlastie passieren.

00:31:22: Es passiert schon, dass Gäste.

00:31:24: auch überrascht mich – und das finde ich auch immer sehr nett und sehr toll –, dass die Gästen vergessen auszusteigen.

00:31:32: Sie vergessen zu zahlen!

00:31:35: Und dann melden sie sich bei uns und sagen, es tut mir leid, ich habe vergessen die Rechnung so bezahlen werden sicher auch und wir verlangen dann auf die Rechmo.

00:31:43: Unsere Mitarbeiter sind schon angehalten, sind auch Teil der Aufgabe natürlich rechtzeitig abzukassieren.

00:31:48: Weil die Ware ist ja ausgegeben worden und es fehlt uns dann quasi das Geld.

00:31:54: Daher sind unsere Mitarbeiter sehr bemüht an die Rechnung entsprechend einzufordern – das kann man auch tun!

00:32:01: Es ist auch unterschiedlich, manche Gäste wollen sofort zahlen, manchige Gästen zahlen dann aber erst bevor sie aussteigen.

00:32:07: Die diese Stunde vom Aussteigenden Stress haben, dass in einer Stunde aussteigend sein wahrscheinlich gleich?

00:32:12: Das kann man immer

00:32:13: beobachten.

00:32:14: Wir

00:32:14: halten unsere Mitarbeiter auch ein bisschen einen Auge drauf zu werfen, wo steigt der Gast aus und dann rechtzeitig abzukassiert?

00:32:22: Im Takeaway ist das so und so.

00:32:25: Er kommt ins Restaurant, bestellt seine Ware, zahlt sofort und nützt sie mit.

00:32:31: Es gibt im vorherigen gemischten Satz angesprochen, es gibt auch alkoholische Getränke auf der Karte Und manchmal sieht man, dass Reisegruppen eher im Abteil sitzen oder so.

00:32:41: Die halt dann schon irgendwie ein bisschen lustig einsteigen und viel konsumieren oder sie in ein paar Restaurants viel holen.

00:32:48: Ist das manchmal auch ein Problem?

00:32:50: Weil es ist ja wieder unabhängig von ob stationär oder fahrend ist wahrscheinlich.

00:32:55: Wie wird man dem her?

00:32:56: Was heißt das für die Mitarbeiterinnen, wie kann man da irgendwie eingreifen oder schauen, dass es nicht eskaliert.

00:33:01: Weil geht ja oft darum, dass die anderen Leute angewatschen und ich kann nicht aus, am Zug kann ich nicht aus wenn er fährt.

00:33:10: Sie sehen mich auch jetzt wieder zu Stimmendnickchen.

00:33:13: Passt es auch einen... wie soll's sagen, einen Eigenschaften gehen wir nach Entweder mitbringt oder auch erlernt, ja es kann zum Problem werden.

00:33:22: Aber natürlich haben auch unsere Mitarbeiter die Möglichkeit mit Kunden zu sprechen, die auffällig sind.

00:33:31: Wenn man das Gefühl hat da ist es ein Problem.

00:33:35: wenn man noch mehr Alkohol verkauft dann sollte man das auch drosseln.

00:33:40: Ich kann natürlich den Kunden nicht abschlagen, wenn er selber was mitbringt.

00:33:43: Das ist der Unterschied zur stationären Astronomie aber ich habe es als Mitarbeiter im Zug dann doch in der Hand eventuell noch einen Alkohol nicht mehr auszuschenken auch wenn's keinen Umsatz mehr bringen würde weil da gehts um das Gesamterlebnis für alle die am Zug sind.

00:33:59: und zu guter Letzt muss ich sagen hab' ich natürlich als Servicemitarbeiter noch die Möglichkeit mir auch Unterstützung seitens des Zückgegleiters zu holen sollte diese Situation nicht mehr losbar sein

00:34:09: Weil

00:34:12: letztendlich die letztendliche Verantwortung in betrieblicher Hinsicht hat dazu begleitet.

00:34:17: Ja, ja.

00:34:17: Man sollte schon mal aufgefahren bei Zugfahrten weniger ... Also jetzt nicht mit dem Restaurant unbedingt zu tun sondern eher die Zugbegleiterinnen, die jemanden der einsteigt ohne Ticket zu haben das Ticket nicht kaufen möchte oder aus anderen Gründen eskaliert auf jeden Fall unangenehmes Verhalten an den Tag legt dass die Zugbegleiterinnen da recht zuberehnt damit umgehen.

00:34:36: Und das ist keine angenehme Situation und man hat sie auch nicht ganz im Griff, und jetzt wieder zurück zu ihren MitarbeiterInnen.

00:34:43: in Bordrestaurant wird es anstrengender weil wir Menschen werden oft... Also wir haben vorhin gesprochen viele haben ein kurzer Zündschnern Die Leute sind oft sehr aufgeregt oder man kommt von einem schlechten Erlebnis Es skaliert oft den Gespräch dann muss das gerade der oder die Büssen, die halt gerade da ist.

00:35:03: Wird das mehr?

00:35:04: Was ist Ihre Beobachtung?

00:35:05: Das ist immer schon ein Teil gewesen, damit muss man heute umgehen.

00:35:09: Boah ja wird es mehr!

00:35:12: Es ist schwierig zu sagen, es hängt im Endeffekt immer von den Persönlichkeiten der handeln Personen ab.

00:35:21: Es ist sicher ein großer Teil... der Fähigkeiten unserer Mitarbeiter oder speziell der Mitarbeiter in der Gastronomie- und Dienstleistungsbereich, wenn ich so ausdrücken darf.

00:35:33: Wie empathisch bin ich?

00:35:35: Wie sehr gehe ich auf meine Kunden ein?

00:35:38: Wie stark ist meine Fähigkeit ausgebildet, Dinge nicht persönlich zu nehmen?

00:35:43: Wo ziehe ich Grenzen?

00:35:45: Wie gehe ich mit meinen Kunden um?

00:35:47: Ich kann das schon auch ein bisschen steuern.

00:35:49: Ich weiß dass es jetzt eines Aussage ist die vielleicht nicht alle unterstreichen werden aber Das sehe ich auch als Aufgabe der Führungspfeste da entsprechend vorzuleben.

00:36:00: Ich kann nicht allen Mitarbeiter die richtigen Instrumente in die Hand geben, aber ich kann ihnen immer mit Beispielen zeigen wie kann man es anders machen?

00:36:12: ganz explizit zu meinen Mitarbeitern immer, wenn es ein Feedbackgespräch gibt oder wenn sie irgendwas aufzulösen ist.

00:36:18: Ich sage ihnen nicht wie's besser geht weil ich wollte in der Situation, ich sag explizIT, wie kann man das anders machen?

00:36:24: Weil es ist eine Situation nicht gleiche mit die anderen.

00:36:28: Man muss immer ein bisschen anschauen und ja es wird vielleicht... ich würde nicht sagen schwierig aber herausfordernder ist vielleicht auch ein bisschen weicheres Wort für schwierig.

00:36:37: Ja!

00:36:37: Ich bin jemand, der es gern positiv besetzen will.

00:36:42: Das dauert Zeit, das braucht Erfahrung.

00:36:45: Es braucht auch ein bisschen eine Arbeit an sich selbst.

00:36:48: Weil ich kann die Gäste nicht ändern aber ich kann meinen Zugang zu diversen Problemen ändern und es ist das was ich versuche immer meine Mitarbeiter mitzugeben.

00:36:57: Ich kann niemand anderen ändern Aber ich kann meinem Zugang... Man kann

00:37:00: das eigentlich verhalten.

00:37:00: Man kann meinen eigenen Zugang ändern, anpassen lernen daraus und vielleicht das nächste mal das anders machen.

00:37:08: Und ich sage immer Diese Erfahrungen sind wie ein Blumenstrauß.

00:37:12: Und abhängig von der Situation, die ich habe, ziehe ich die eine oder andere Blume?

00:37:17: Weil das hab' ich vielleicht schon erlebt und kann dann meinen Blumenstrauß an Erfahrungen erweitern – und das macht's dann aber danach spannend!

00:37:24: Wir sitzen jetzt für dieses Gespräch in der Business Class damit wir im Restaurant nicht die Plätze wegnehmen ohne zu konsumieren.

00:37:30: Guck mal,

00:37:31: wir konsumierend auch hier...

00:37:32: Wir wechseln jetzt dann aber ins Restaurant, ist ja noch kurz verletzt.

00:37:38: Wie herausfordernd ist die Technik in so einer Küche oder in so ein paar Restaurants?

00:37:43: Da sind dann Haufen Geräte drinnen von der Kaffeemaschine über die Wärmgeräte und ich weiß nicht was noch alles.

00:37:50: Wie sehr ist das wartungsintensiv, weil auch da wieder der Zug ist unterwegs!

00:37:55: Ich kann ja nicht immer drauf zu greifen oder ich kann jetzt nicht das Restaurant sperren während der Fahrt und sagen jetzt fangen wir noch zum Reparieren an oder so wenn was ist und mit einem Küchengerät haben Dinge, die kaputt werden können.

00:38:05: Wie kriegt man das in den Griff?

00:38:07: Grundsätzlich ist der Zug eigentlich unter ÖBB.

00:38:11: Das heißt wir nutzen die Hardware und es gibt dann... Eine sehr ausgezeichnete und auch eine sehr professionelle Zusammenarbeit mit der ÖBB in diesem Hinsicht.

00:38:21: Wenn Dinge kaputt sind, werden die Gezamellesysteme gemeldet und die Technischen Services der ÖB reparieren dann die Geräte wenn die Züge dann in der Werkstatt sind.

00:38:31: Es funktioniert einwandfrei.

00:38:34: Wir haben noch als zusätzliches Rückfallebene.

00:38:37: wir haben eine zusätzliche Kaffeemaschine im Restaurant montiert weil der Kaffee ist das getränkt, dass unschlagbar an erster Stelle ist in den Verkaufszahlen.

00:38:50: Damit sollte die Kaffeemaschine von Zugdefekt sein wie eine Rückfallebene haben und ein Kaffee

00:38:58: verkaufen können.

00:38:59: Überlebt es notwendig, wenn der Kaffeeschiff richtig nie ausgeht?

00:39:02: Richtig!

00:39:02: Hoffentlich!

00:39:04: Wenn wir Gehörer werden wahrscheinlich sagen habe ich schon erlebt muss sich auch zu Kämen nehmen aber wir bemühen uns das der Koffee nicht ausgeht.

00:39:12: Wenn wir jetzt ins Restaurant rüberwechseln, meine Abschlussfrage.

00:39:15: Was ist Ihre Lieblingsspeise auf Ihrer eigenen Karte?

00:39:18: Es sind immer die Linzengerichte, weil sie sind einfach hervorragend!

00:39:22: Dann freue ich mich schon wenn wir jetzt dann gemeinsam zum Frühstücken oder Snacken rüber wechseln.

00:39:26: Ich danke für das Gespräch!

00:39:27: Danke Ihnen!

00:39:28: Herzlichen Dank.

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