Jung. Leistbar. Ausgebucht.
Shownotes
"Lieber bissl langsamer, und dafür alles richtig." Marvin Felsperger und Adrian Zach sind beste Freunde und haben vor einigen Monaten in der Zollergasse in Wien 7 die Krawallbar eröffnet. Mit einem Team, das auch im Wesentlichen aus Freunden besteht. Das wäre an sich noch nicht so außergewöhnlich, wären nicht alle Beteiligte sehr jung und wäre das dreistöckige Lokal nicht an jedem Tag und Abend an sechs Tagen die Woche voll. Ein Phänomen, das gerade stark im Kommen ist: Junge, leistbare Gastronomie. Freunde, die einen Ort schaffen wollen, an dem man sehr wohl konsumiert, aber nicht bei jedem Besuch das Gefühl hat, man weiß nicht, wofür man gerade so viel Geld ausgegeben hat. "Mir ist wichtig, dass sich unser Freundeskreis das Fortgehen noch leisten kann, und zwar öfter als nur einmal im Monat", sagt Marvin. Das wird zunehmend schwieriger und hat Konsequenzen: Oft nur mehr wenige Öffnungstage, stark angezogene Speisen- und vor allem Getränkepreise, eine niedrigere Frequenz der Besuche und ein niedrigerer Bon - also die Summe, die man pro Besuch ausgibt. In der Krawallbar scheint alles anders. Sechs von sieben Tagen offen, der Sonntag ist der "Chefs Day", da ist alles bissl mehr easy und langsam, und die Gäste feiern es. Leistbare Preise und zugleich sehr freundliches, aufmerksames und professionelles Service. Full House und damit auch gute Umsätze. Warum junge Gastronomie anders tickt, was den Unterschied macht, warum er nicht gleich die Welt niederreißen muss, sondern einmal ein ganzes Jahr mit seinem Team Erfahrungen sammeln möchte, und viel Kluges erzählt mir Marvin in der Beletage seines Lokals.
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00:00:06: Eigentlich machen wir alles sehr unertudokst.
00:00:08: zu den Sachen, was ich gelernt habe.
00:00:09: Und das sieht einfach ... Aber wir wollten das machen, wo die Leute, die was ich privat auch gerne hab, meine Freunde da hergehen können und dass sich das öfters im Monat oder maximal einmal die Woche leisten können, sondern sagen, okay, die gehen alle drei Tage hierher, weil sie so einen Spaß haben!
00:00:42: Ich glaube für uns ist es halt, was auch das so amazing macht für alle, dass die, was hier arbeiten ist, groß eingebunden wird.
00:00:48: Die Mitarbeiter entscheiden mit, was passiert hier.
00:00:59: Herzlich willkommen bei EssenZell, was auf den Teller kommt.
00:01:02: Ich bin heute zu Gast im Minus-Eins-Geschoss in der Zollergasse im Sittenbezirk in Wien.
00:01:08: Der Marvin ist mein Gast oder mein Gastgeweigerlich?
00:01:10: Ich bin bei euch an der Krawalbar.
00:01:12: Lieber Marvin, danke für deine Zeit!
00:01:14: Danke, dass du vorbeikommen bist und dass du dir die Zeit auch für uns nimmst.
00:01:18: Ich habe euch entdeckt.
00:01:18: zwar – wir haben gerade gesprochen über Instagram vor ein paar Monaten – seid ihr mir aufgefallen als neues Lokal damals noch vor dem Aufsperren Und dann war ich mal da mit Freunden und es waren die Boote Bummtreten voll.
00:01:30: Das war das Amstergarten, alle drei Stockwerke hier sehr fein.
00:01:34: Es war draußen nicht für los, Herr Rinnen, ihr seid ein junges Team.
00:01:38: War eine super Mitarbeiterin oder ein Kollegin von dir im Service, die ihr so nicht nett war, super Service viel erklärt hat, viel erzählt hat... Ich weiß nicht mehr wie sie geheißen hat aber sie hat auch etwas erzählt was in meinem Aufsperrngangen ist ...und es fasziniert mir dass es junge Leute gibt Ein lokal aufsperren, einfach sagen wir machen das jetzt und wollen aber auch dass es leistbar ist.
00:01:58: Weil die Gastro ist brutal teuer geworden.
00:02:01: Das ist immer nur mehr subjektiv sondern das is so.
00:02:04: Und irgendwie alle Leute die durchaus das Geld hätten sagen ich geh nicht mehr so oft fort oder ich konsumier weniger weil's mir einfach zu vieles im Verhältnis.
00:02:12: Wie kam´s?
00:02:13: Was reitet euch das zu tun?
00:02:15: Ist es jeden Abend zu voll?
00:02:17: Ich hab umfassbare viele Fragen mit
00:02:19: Also... Ich würde dir gleich ein paar Fragen abnehmen.
00:02:23: Momentan ist es wirklich fast immer so voll, es fühlt sich jetzt im Sommer natürlich etwas später weil die Leute einfach gerne draußen sitzen.
00:02:29: und wenn sie das Glück haben dass wir mit einer Schanigarten haben vielleicht kommt in der Zukunft noch bei uns.
00:02:33: allem aber step by step.
00:02:36: und warum wir so einen Lokal aufgespät haben.
00:02:39: ich glaube für uns was einfach ihr unter anderem sind enorm begeistert schon immer von der Gastro hier.
00:02:43: noch nie was anderes in meinem Leben macht beruflich.
00:02:46: ihr habt mal nicht mehr Kinderanimation gearbeitet aber das ist eh ein bisschen das gleiche Fall Und ich habe mir einfach gedacht, wir wollten uns schon länger verselbstständigen.
00:02:55: Weil da wo wir davor waren in der Lust aber auch eine super tolle Bar ist jetzt übernommen worden auf den zwei super coolen Jungs.
00:03:01: Da haben wir irgendwann schon wirklich fast alles sehr autonom gemacht also außerhalb dass es noch nicht unzeitig war.
00:03:06: und dann haben wir uns überlegt eigentlich könnte man ja probieren zu zweit was machen?
00:03:11: Dann haben wir halt das Glück gehabt, dass wir so einen unglaublich tollen Standort gefunden haben hier in der Zollergast.
00:03:15: Das ist mega zentral, natürlich brummt der Bär rundherum.
00:03:19: Heißes Eisen hier rennt immer, jetzt ist immer was los.
00:03:23: Wir waren Privat auch immer in der Zollergasse, weil die Lust dabei ist, ca.
00:03:26: zehn Minuten zu Fuß ins Fern und wir sind dann nachher hergegangen noch aus Trinken und das hat sich so gut angeboten, ich bewege mich privat nur maximal fünf bis sechs da sieben darauf und da hört es uns wieder auf und jetzt habe ich halt da genommen einen Job – und perfekt!
00:03:39: Und wenn man was war der Antrieb?
00:03:40: Du sagst, ihr wolltet euch schon länger selbstständig machen, das kann ich nachvollziehen aber was war dein
00:03:44: Antrieb?!
00:03:45: Das ist doch ein riesen Ding hier... Du hast gesagt, ihr habt das durch Glück oder Zufall aus dem Netzwerk entdeckt.
00:03:52: Was ist der Antrieb so ein Konzept aufzumachen?
00:03:55: Weil es sperren ja viele neue auf.
00:03:58: Die sind alle sehr austauschbar.
00:04:00: Es gibt zu zweit drei Gesichter von Lokalen die dann immer x-fach finden aufsperren.
00:04:04: Nach fünf Jahren kommt der nächste Trend irgendwie.
00:04:06: Ja.
00:04:06: Das hat so sehr individuell finde ich und ihr habt im A sehr leistbare Preise eine sehr klare Karte finde Brotalfil drauf, aber alles was du möchtest und Megaservice leistbar.
00:04:21: Das muss irgendwie ausgehen.
00:04:23: Was macht sie anders als die anderen?
00:04:24: Und warum sagt ihr wir wollen günstig sein?
00:04:28: Also
00:04:28: für uns Privatgeist sind selber jetzt nicht wirklich wohlhabend.
00:04:30: Sag ich mal also mir geht sicher sehr gut.
00:04:32: Ich glaube niemand in Österreich geht es wirklich schlecht.
00:04:36: Aber wir wollten das machen wo einfach die Leute, die was ich privat auch gerne habe meine Freunde daher gehen können öfters wie einmal im Monat oder maximal einmal die Woche leisten können, sondern das ist irgendwie okay.
00:04:46: Die gehen alle drei Tage hierher, weil sie so einen Spaß hier haben und einfach ich bin aus dem Land, bin von Kernten der anderen auch und bei uns ist halt auch... Ich bin damals schon immer ins Viertas gegangen und einfach da sind die Lote zusammen gekommen, weil bei uns gab es halt nichts außer den, dass man uns halt irgendwo in einer Kneipe treffen und dann da zusammensitzen.
00:05:03: Es gab ein Sparverein und so richtig Dorf halt einfach!
00:05:07: Und das wollt man halt irgendwo haben, dass wir einen Platz schaffen können.
00:05:09: Der was groß ist, dass wirklich alle Leute da drin sein können und dass wir auch hier machen können, was wir wollen.
00:05:13: Das war super wichtig!
00:05:14: Dass wir laut sein können... ...dass wir hier Programm machen können.
00:05:18: Dass es nach außen geht.
00:05:19: Weil ich weiß gar nicht, wie sagen sie das?
00:05:25: Dass wir hier einfach ein bisschen Spielplatz haben.
00:05:26: Wir wollten das haben, was mehrere Stockwerke hat wo man auch sagen kann.
00:05:29: Hier in der Beledage machen wir keine Ahnung.
00:05:32: Wir machen einen Filmabendammal und dann unten können wir aber Musik machen dass wir einfach sehr viele Optionen schaffen.
00:05:38: Mir war auch super wichtig, dass alle Leute was hier arbeiten sind Freunde von mir.
00:05:41: also wir arbeiten nur mit... Das macht natürlich auch etwas schwieriger oft weil wir haben eine sehr flache Hierarchie.
00:05:46: aber ich glaube das macht uns auch sehr viel aus dadurch dass wir so du kommst hier rein und für mich ist es zum Teil gar nicht arbeiten sondern du kommest hier rein hat dein Spaß.
00:05:54: das ist so wie wenn's mit einem ganz blödsacken Turnverein bist oder bei die Pfadfinder und du triffst sie dann im Pfadfinerheim zb und dann machst er da deine Sachen mit denen.
00:06:06: Wir machen halt die Drinks oder essen, überlegen uns Events was wir machen können.
00:06:10: Aber im Endeffekt ist das für mich genau dasselbe wie ... Wenn du sagst, bist du irgendwo mit einer privaten Freundin und machst dann halt Gäste, keine Ahnung, Brettspieler spielen oder irgendwas.
00:06:19: Das macht man hier.
00:06:20: Habt ihr eine flache Hierarchie?
00:06:22: Das ist diametral etwas anderes als die meisten anderen Gastronomen erzählen.
00:06:26: beziehungsweise wenn man sagt jetzt geht man eher in Restaurantbereich mit Küchen.
00:06:29: Das muss sehr organisiert und strikt sein weil sonst funktioniert das ziemlich sicher nicht.
00:06:35: Wie gelingt euch das, beziehungsweise was hast flacher Hierarchie konkret?
00:06:39: Und wie lang... Also habt ihr schon mal erlebt dass wenn es schwierig wird oder schwierige Entscheidungen da sich dann ein Brösel gibt.
00:06:46: Oder dass ist dann eher das ganze weniger leicht macht Entscheidungen zu treffen?
00:06:50: Voll!
00:06:51: Ich glaube für uns ist halt auch das so.
00:06:53: amazing macht's für alle die was hier arbeiten ist Dass man groß eingebunden wird.
00:06:58: Die Mitarbeiter entscheiden mit was passiert hier Wie was ausschaut.
00:07:01: also wir haben selber die Toiletten angemalt die Wände gemacht zum Teil selber.
00:07:05: Die Stühle haben wir selber aufgebaut, die Tische haben wir selbst aufgebaut und die Fliesen haben wir auch selber gemacht.
00:07:09: Wir haben die Regale, dass man von Anfang an das
00:07:12: Projekt
00:07:13: dabei sein kann.
00:07:15: Am Anfang wusste eigentlich unser Team wird, wer da mitmacht.
00:07:18: Und das hat dann halt alle auch sehr nach vorne gedürfen, dass er so dabei sein möchte und es mitgestalten möchte.
00:07:25: Und trotzdem glaube ich ist schon wichtig wie du sagst, wir brauchen auch Struktur.
00:07:29: also wir machen regelmäßig Schulungen wollen wir machen.
00:07:32: Wir haben jetzt ein Test, die Mitarbeiter werden getestet und geprüft, dass alles passt.
00:07:36: Weil ich kann jetzt in jemanden einfach zahm scheiß'n das ist nicht so immer in einer Natur drinnen.
00:07:40: aber wenn die dann halt selber sehen, dass sie das nicht können was sie können müssen Dann gibt's natürlich trotzdem dafür Konsequenz.
00:07:45: Und
00:07:46: es muss man mit Freunden noch klarer
00:07:49: definieren
00:07:49: finde ihr also mit jemandem fremden wahrscheinlich eine Wirklichkeit?
00:07:52: Also der Heldendienst.
00:07:53: natürlich ist natürlich schon Tempo angesagt.
00:07:55: Das heißt da geht man Gas hier hat seine Position seine Station wo arbeiten muss Wasser zu tun hat.
00:08:01: Aber es ist halt auch super wichtig, wenn ich hier reinkomme, dass ich die Leute umarmen kann.
00:08:06: Wenn ich da rein gehe mit denen normales Gespräch finden kann, dass man auch nach der Arbeit mit ihnen noch zusammensitzen möchte und nicht denke ich, weil ich muss sofort nach Hause oder... Mir ist wichtig auch das man zum Beispiel jetzt am ersten Mal sind wir alle zusammen picknicken gegangen und solche Teamaktivitäten ist glaube ich ganz wichtig für uns, dass das halt da bleibt einfach das Gefühl von Familie.
00:08:25: irgendwo bist du?
00:08:26: Ich hab zu sitzen da jetzt am frühen Nachmittag und nehmen auf, du sperrst gleich mal auf.
00:08:30: Und ich habe zwar spät Nachts auch noch offen.
00:08:32: Wie geht das?
00:08:33: Also wie viele Leute bracht man da oder wie macht ihr das?
00:08:34: In den
00:08:35: ganzen Teams sind wir jetzt zwölf oder elf Leute.
00:08:40: Ja und es funktioniert eigentlich ganz gut muss ich sagen.
00:08:43: Zu zweit sind wir im Vormittag.
00:08:44: also unser Vormittag beginnt um drei Uhr und am Abend geht's dann halt bis zwei Momente an.
00:08:50: Jetzt sind wir normal und am Wochenende bis drei.
00:08:53: Jetzt könnte man sich denken, so wie du sie erzählst das klingt alles sehr mit einer gewissen Leichtigkeit und extremen Überzeugungen.
00:09:00: Du strahlst es auch sehr aus, machen alle anderen was falsch dass es ihnen nicht so gelingt.
00:09:05: Das ist jetzt eine böse Frage.
00:09:07: aber angesichts der Situation der Gastro und sagen viele Erlebnisse die man hat viele Sperrtage, weil man kein Personal mehr findet.
00:09:14: Die Preise steigen bei den Getränken oft noch viel stärker.
00:09:17: das fällt den Leuten auf eben auch denen die es leisten könnten.
00:09:21: Ich finde das ist eine ganz gefährliche Entwicklung, damit will ich eher nur weniger Gäste kriegen die weniger oft kommen und weniger konsumieren.
00:09:27: offensichtlich geht's auch anders.
00:09:31: wie gelingt das?
00:09:32: Wie finanziert man das?
00:09:34: Und zahlt sich dass viele Publikum das kommt aus.
00:09:37: also du sagst du hast einfach so einen schönen stabilen Umsatz.
00:09:40: Erklären wir ein bisschen das System oder eure ersten Erfahrungen jetzt.
00:09:43: Ich bin ja auch ganz neu in der Selbstständigkeit, muss ich auch sagen.
00:09:47: Also vielleicht mache ihr auch alles gerade falsch?
00:09:49: Wir wissen es nur noch nicht!
00:09:50: Vielleicht merkt man sie dann ja...
00:09:51: Aber du bist ja ein erfahrener Gastronomiker.
00:09:52: Genau,
00:09:54: aber ich würde einfach sagen, wichtig ist, dass wir hier mega viel Cash machen und sobald die Möglichkeiten aus dem Geschäft zurückziehen.
00:10:06: Das nimmt dein Privatleben schon sehr stark ein.
00:10:10: Bei mir gibt es eigentlich gar keinen Tag, wo ich gar nicht arbeite.
00:10:15: Das gibt's überhaupt nicht.
00:10:15: und wenn ihr einen Dienst habt das heißt auch nicht dass ihr dann die acht Stunden was ihr im Dienst mannsteh arbeitet sondern meistens ist mein zehn zwölf Stunden da.
00:10:23: Man muss sich damit erstmal richtig committen, dass man auch ein Partner dazu hatte, was der dabei ist und die da unterstützt.
00:10:28: Ist jetzt
00:10:29: zu zweit Geschäftsführer und Eigentümer?
00:10:34: Eine GmbH, weil zum Beispiel der Philipp, der uns hier die Location organisiert hat.
00:10:38: Der ist ja auch mitbeteiligt.
00:10:39: Wir haben auch noch die anderen im Team gefragt ob sie sich mitbetteiligen möchten?
00:10:43: Weil es einfach einen Drive gibt das man mehr mitmachen möchte dass die was Lust haben sich zu beteiligen, sich auch gerne beteiligt können Mit dem nötigen Budget was man halt gebraucht hat.
00:10:51: zu den Dingen.
00:10:54: Und das hat natürlich auch noch dadurch, dass unsere Freunde sagen okay sie können hier wirklich auch mit Geld dabei sein und Sie können richtig mitmachen.
00:10:59: Es gibt natürlich nochmal einen Antrieb für alle zu sagen ok wir wollen es besti herausholen wir gehen hier voll hundert Prozent rein.
00:11:06: und was sind nun mal die Frage?
00:11:09: Na ja so ein bisschen.
00:11:10: wie gelingt also man?
00:11:11: wie finanziert man sowas?
00:11:13: Was macht sich anders als andere Gastronomen nennen Zurecht schnaufen und sagen, die Betriebskosten sind brutal gestiegen.
00:11:21: Steigen quasi jeden Monat der Strom im Mitte.
00:11:23: Dann haben wir in der Gastro zwei mal sehr hohe KV-Erhöhungen gehabt.
00:11:26: Jetzt sind die Gastro gehälter endlich einmal dort, wo sie ordentlich sind.
00:11:29: Aber natürlich in der kürzten Zeit einer Belastungsphase.
00:11:34: ohnehin ist es für alle irgendwie ... Es zieht an allen Ecken unter Enden Und auf der anderen Seite hast du Gäste, die sagen mir wird's zu teuer.
00:11:41: Also das Spagat Thema Das schaut so aus, als würden den viele nicht mehr lange aushalten.
00:11:45: Ich
00:11:46: glaube man muss auch enorm viel out of the box denken also zum Beispiel was man machen kann was unorthodox ist zb.
00:11:54: wir schreiben halt die ganze Zeit irgendwelche Leute an.
00:11:56: jetzt haben mit K zusammengearbeitet.
00:11:57: das war super cool.
00:11:58: einfach alles mögliche mitnehmen was geht von Events bis zu sich überall etwas aufbauen breites Netzwerk auslegen die Fühler und dann einfach probieren und machen.
00:12:08: Ich glaube, was ganz wichtig ist, man darf nie den Biss verlieren.
00:12:11: Man muss immer hier mit hundert Prozent drinstehen.
00:12:13: Weil ich glaube nur so kann ein guter Laden funktionieren wenn man wirklich jeden Tag selber drin steht.
00:12:18: Glaubst du wird das funktionieren?
00:12:19: Wenn du sagst, ihr hättet's ganz klassische Angestellte die du einfach rekrutierst am Arbeitsmarkt, die nicht so einen persönlichen Bezug haben wie du es beschreibst... ...die nicht investiert sind hier...
00:12:29: Für mich nicht!
00:12:30: Ich könnte es nicht.
00:12:31: Ich muss mit Leuten arbeiten.
00:12:32: Ich glaube, ich kann schwer Distanz gewann zu Leuten.
00:12:37: Weil ich bin ein super emotionaler und aufgeweckter Mensch... Also für mich wäre das persönlich nicht möglich, dass sich jemand sagt, weil in die Arbeit gehe muss ich mir einen Mitarbeiter umarmen, weil ich einfach so ein kontaktsvolliger Mensch bin und ich bin mit jedem hier.
00:12:50: Das ist auch für die Gäste oft schon ein schönes Gefühl haben.
00:12:52: Sie sind alle hier super willkommen, weil ihr einfach so ... Ich kann es gar nicht!
00:12:57: Die könnten nicht diese Distanz wahren zu Leuten, die zum Beispiel beim schwarzen Kamele oder so, diese Distanz zu dem Gast so ab.
00:13:06: Bei uns gibt es das nicht, ein bisschen super Herkommen mitnehmen, herreißen zeigen, bam-bam-bamm Gas geben und halt immer rumblödeln.
00:13:14: also viel Ernst ist wenig hier bei uns.
00:13:17: Es scheint zu funktionieren.
00:13:20: Verspielt glaube ich auch.
00:13:21: ganz wichtig dass man die Leute das Gefühl gibt man geht hier rein und man hat einfach immer einen Spaß.
00:13:25: Den Eindruck hatte ja wie wir da waren das war total bunt gemischtes Publikum also auf einem Alter her.
00:13:31: Es ist schon
00:13:32: sehr viele junge Leute, aber es ist wirklich auch sehr viel Leute, die was nicht eigentlich in unserer, das sind wir gedacht.
00:13:39: Die kann
00:13:39: ja schon vor zwanzig
00:13:40: mehr sein.
00:13:40: Ja, ja,
00:13:42: absolut!
00:13:43: Ich glaube alle gehen ja sehr gerne aus und in der Lokale oder?
00:13:50: Ist ja nicht so dass das niemanden interessiert.
00:13:52: deswegen schmerzt vielleicht gerade besonders weil für viele so eine Belastung gar nicht.
00:13:56: Weil ich dachte, okay jetzt nimmt man das auch noch weg weil die kann man sich einfach nicht leisten.
00:14:00: Ich hab's noch was trinken.
00:14:00: Ich war vor der letzten Woche in einem Wirtshaus.
00:14:04: da war die teuerste Hauptspeise auf der Karte.
00:14:06: Ein Wirtshaus, die teurste Hauptspeise auf einer Karte, der hat ja forty acht Euro
00:14:09: zurück.
00:14:10: Also ich geb mein ganzes Geld für Essen und Trinken aus aber wenn wir mich einmal verliert ist es ganz schlecht.
00:14:16: Ja?
00:14:16: Weil ich gebe sie eh dafür Dedikate daraus muss man sich selber ein bisschen kasteien.
00:14:22: sprich Wie bezahlt ihr euch und eure Mitarbeiterinnen oder die Kolleginnen?
00:14:28: Ist es Standard, es gibt einen KV.
00:14:31: Der hat eine gewisse Höhe... Also muss man irgendwo Abstriche machen damit das funktioniert.
00:14:35: Da ist ja immer noch einmal ausprobieren.
00:14:36: Ihr
00:14:36: müsst jetzt genau wie gesagt, wir haben jetzt fünf Monate vielleicht überhaupt offen wenn überhaupt.
00:14:41: Jetzt gerade sind wir eigentlich bei allen noch beim Kollektiv.
00:14:46: Jeder auch ich adrehen also da macht jeder genau gleich mit.
00:14:49: aber das ist auch das Commitment was die Leute gewusst haben sich hier reinkommen dass das hier passiert, weil wir müssen jetzt den ganzen Laden komplett fertig.
00:14:57: Wir müssen mindestens mal ein Jahr schaffen und schauen was hier passiert für Zahlen.
00:15:02: Wie ihr weiß nicht wie der Herbst ist?
00:15:03: Ich fang gerade erst der Sommer an, dann schau mal was beim Herbst kommt.
00:15:07: Und im ersten Winter haben wir erst im Februar gestartet.
00:15:09: Das heißt in dem ganzen Winter habe ich auch noch nicht miterlebt.
00:15:12: Wir müssten erstmal einen Jahr aufsaugen und sehen mal was passiert.
00:15:18: Ich schaue halt, dass es auf anderer Seite viel Benefits für die Mitarbeiter gibt Also dass die genug frei haben, wenn sie sich frei haben möchten.
00:15:25: Ob zu viel?
00:15:25: Ob zu
00:15:26: viele?
00:15:26: Drei, vier Tage...
00:15:27: Genau ja!
00:15:29: Ich glaube wir sind jetzt ohne mich und Adrien zwei Mitarbeiter, die was vierzig Stunden arbeiten.
00:15:35: Und sonst sind eigentlich alle mit weniger Stunden angestellt weil ich muss auch sagen, dreizig Stunden in der Gastronomie sind auch schon gute dreißig Stunden meistens.
00:15:42: Das ist ein intensiver
00:15:42: Stunde.
00:15:43: Ja also absolut vor allem wenn du sagst du arbeitest in den Nacht rein wie bei uns.
00:15:46: Und wenn dann so viel los ist dauernd, was für euch sehr zugünschen ist das immer?
00:15:51: Aber es ist ja schon so auch, das frisst jemanden auf.
00:15:53: Und wenn du sagst ... Du bist nicht komplett eine Nacht-Eule wie z.B.
00:15:56: der Adren, der was sowieso immer um elf aufsteht und dann halt den ganzen Nacht wach ist, gibt da Leute, die haben nebenbei uns, dass sie hier arbeiten gehen, sich noch studieren.
00:16:07: Die müssen halt irgendwie einen Rhythmus bewahren können, weil das macht ihr sonst kaputt.
00:16:11: Ich glaube, das ist auch super wichtig, dass man nicht zu viel Party macht selber.
00:16:14: Wenn man hier schon so viel arbeitet... Nicht so ein besser Gast.
00:16:17: Genau!
00:16:18: Das glaub ich ist auch ein großer Unterschied vielleicht?
00:16:20: Früher war ich mehr in der Gastrober, früher habe ich viel mehr.
00:16:23: Sich selber noch beim Spaß haben mitbeteiligt und wir schauen halt jetzt mehr dass alle anderen an Spaß haben und das macht mich am glücklichsten, dass alle hier glücklich sind Und die kann ja dann nach Gas geben.
00:16:34: Wie viele Tage habt ihr offen?
00:16:36: Sechs Tage die Woche Wobei unser Sonntag ist der Cheftag, den nehmen wir uns eine Ahnung nicht mal raus Den versuchen wir so zu gestalten da alle... Also einen Sonntags muss jeder Mitarbeiter jeden zehnten Sonntag oder so macht ein Mitarbeiter.
00:16:53: Und sonst bin immer ich und Adrin hier auch, und sonntags schaut sowas unten die Koktebar ist komplett geschlossen.
00:16:59: wir machen was wir wollen.
00:17:00: es gibt einen Essen der mal Lust haben guck mal chili oder weiß nicht irgendwas alles mögliche was man halt gerade lust haben und es gibt auch keine service.
00:17:08: die Leute kommen zu uns Und das wird aber auch sehr gut von den Gästen angenommen.
00:17:12: Also der Sonntag ist der netteste Tag zum Arbeiten, die sind immer in Jogginghausen da und wir kriegen Folger.
00:17:16: Ja, es ist wieder so ein offenes Wohnzimmer hätten!
00:17:17: Ich
00:17:18: feiere es ja, dass wer am Sonntage offen hat weil ja sogar Wien ist eine Wüste, eine Gastronomische am Sonnentag wo man denkt, da sind so viele Leute unterwegs und da hätte mein Gefühl ist, die Leute gehen in Wien trotzdem auf die Straße, sie gehen ja flanieren, das heißt ja in anderen Städten nicht so.
00:17:34: Dann nehme doch die Leute mit, weil da hätten sie Zeit und werden entspannt, dass sie was konsumieren.
00:17:38: An jedem anderen Tag ist man eher staktisch.
00:17:40: Ja läuft richtig gut auch!
00:17:42: Also... Die Leute kommen auch super damit zurecht, wenn wir den Vorab kommunizieren, das heißt okay heute ist Lazy Sunday Das heisst für euch Wir sind super langsam, das heisst ihr braucht euch ganz sicher nicht stressen oder halt jetzt super Gas geben Weil wir machen gar nicht mehr Tempo wenn wir müssen.
00:17:58: Das heißt die warten dann noch schon mal.
00:18:02: Ist das
00:18:02: vielleicht ein bisschen das Geheimnis?
00:18:05: Wir haben uns auch alle so ein Watte gepackt.
00:18:07: Und gerade in der Gastro ist das über Jahrzehnte dieses unglaublich doofe, der Gast ist König.
00:18:13: Ich
00:18:13: will kein König sein!
00:18:14: Ich will als Gast gut behandelt werden, weil er tolles Service und ein gutes Essen und ein Gutes getränkt wird.
00:18:21: Man hat sich schon etwas sehr auf den Boden geworfen seit langer Zeit.
00:18:25: Das ist jetzt schwer wieder zurückzuerobern.
00:18:27: Irgendwie auch was Respekt vor Mitarbeiterinnen angeht.
00:18:30: Wenn du sagst, ihr sagt klare Ansage Da ist ein bisschen gemütlich und langsamer.
00:18:35: Und die Leute sind wahrscheinlich eh auch selber gemütlicher und langsamer?
00:18:37: Super lustig, sobald sie wissen... Okay heute geht's um gar nix!
00:18:40: Dann geht es um gar nichts!
00:18:41: Gerne geht zum Nächsten!
00:18:42: Ich glaube das ist auch ein Punkt warum es gut geht.
00:18:46: Dass wir halt menschlich mit den Leuten umgehen und nicht uns zu viel das klassische Gastro-Bild vormachen.
00:18:53: Weil da sagen ja auch die Leute, dass wir es so unorthodox machen.
00:18:57: Wir haben schon Strukturen regeln wie wir was machen und alles.
00:19:00: Aber zum Schluss, wie die Kommunikation am Gast ankommt.
00:19:03: Was passieren muss und ... Ich weiß nicht, ich hab Gastrolehrung gemacht.
00:19:07: Ich bin jetzt schon mein ganzes Leben in der Gastro.
00:19:08: Eigentlich machen wir alles sehr unerdrückt zu den Sachen, was ich gelernt habe.
00:19:12: Und glaubt das sieht einfach?
00:19:14: Das ist es wahrscheinlich ein bisschen mehr direkte Ansage oder?
00:19:16: Ein bisschen mehr gespüren und weniger Show- oder Inszenierung oder so.
00:19:22: Alles so durchgetaktet.
00:19:23: Genau.
00:19:24: Das glaube ich an die Leute, weil sie auch müde
00:19:25: sind.
00:19:25: Auch so Stationskellener und Tieren.
00:19:28: Auch so, was glaube ich bei uns ganz wichtig ist.
00:19:31: Mir persönlich ist es sehr wichtig, jeder wird gleich beteiligt und trink gilt.
00:19:34: Außer ich und Adre nehmen uns das raus.
00:19:36: Wir nehmen alles natürlich?
00:19:38: Nein!
00:19:39: Egal welche Rolle du hast wie viele Stunden du machst, welche Uhrzeit ist... Es wird fair aufgeteilt weil jeder ist genauso wichtig und ich finde's unfair wenn du sagst jemand hat einen ganzen Tag vorbereitet dass die am Abend richtig gut Geld verdienen können Und dass du den weniger gibst, nur weil der keine Kundenkörper zu dem Zeitpunkt.
00:19:56: Weil er halt sich dafür die ganzen Vormittag unsere Cocktails vorproduziert hat, die Säfte gepresst hat, aufräumt hat und das dann einfach für die alles ready ist.
00:20:06: denen das irgendwie zu entwenden oder die Chance zu geben gleich viel zu verdienen ist auch unfähiger.
00:20:11: Und ich glaube das ist das Geheimnis, was du sagst, wenn du ein Unternehmen hast egal wie groß oder klein aber du hast unterschiedliche Teams Du musst die internen genauso mitnehmen wie den Vertrieb quasi.
00:20:22: Der Vertrieb streut eh auf seiner Bühne und ist präsent, aber das alles, dass der Vertrieb gut arbeiten kann, brauche ich denen im Maschinenraum genau so
00:20:29: ein wenig.
00:20:31: Und die Leute arbeiten ja nicht zusammen und füllen sie nie als Art hin, wenn Sie das jetzt verstehen, dass es jede Position braucht oder jede Tätigkeit.
00:20:39: Es gibt ein paar ähnliche Konzepte.
00:20:42: Ich war kurz vor euch im Kaffee-Chefin in dem
00:20:46: vierten
00:20:47: Bezirk Die A-Mega, A-Jung.
00:20:50: Super easy Einstiegspreise auch voll ist für Kleiner als euer Lokal aber auch voll.
00:20:56: Wir haben gerade den Schanigarten draußen aufgebaut.
00:20:58: Liegt super
00:20:59: nett.
00:20:59: A gegen wo sie gerade viel Todkastronom
00:21:03: ist.
00:21:04: Vierter war jetzt sehr ruhig lange Zeit und Fünfter ist wirklich abkammeln.
00:21:09: Kommt zu euch viele die sagen wow wie kriegt ihr die Bude voll?
00:21:12: Wie macht ihr das?
00:21:13: Können wir uns von euch was abschauen?
00:21:16: Aber ich sage immer, ich habe keine Ahnung.
00:21:17: Ich weiß es nicht!
00:21:18: Ich stehe ja meistens entweder hier drinnen und kriege von außen gar nichts mit ... aber ich glaube... Es ist sehr viel auch natürlich die Lage.
00:21:26: Das muss ich auch sagen.
00:21:27: also wir haben halt eine Bombenlage.
00:21:28: Wir sind direkt an der Maria Hilfer Straße.
00:21:30: das ist einer der meist frequentiertesten Straßen über auf den ganzen Europa Und einer der längsten Einkaufsstraßen.
00:21:38: Aber wobei ich auch sage muss ich haben sehr viele Internetseite aus dem Publikum als bewusst sehr einfach herkommen weil wir einfach da wie ich und Adran schon davor in der Bass-Szene gut bekannt waren.
00:21:46: Wir haben jetzt, ja wir machen einfach schon lang Gastwürze in Wien.
00:21:49: Ich hab's für Leute mitgebracht.
00:21:50: Genau
00:21:51: und vor allem unser Nachbarlokal also das Lokal wo ich und Adran früher gearbeitet habe ist wie gesagt zehn Minuten weg.
00:21:57: Die haben sich dann halt auch überlegt ok gehen sie jetzt fünf Minuten in die Richtung oder fünf Minuten aufwurscht?
00:22:03: Ja.
00:22:03: Schlappst du dass es, man wird das im zwei Jahren wenn man nochmal redet wirds dann hundert lokale geben die jetzt jedes für sich sehr unterschiedlich Aber denen es auch gelingt, in so einem Einstiegspreissegment junge Leute oder ein breites Publikum wieder zu animieren.
00:22:19: Gerne Gast und oftgast zu sein.
00:22:22: Ich glaube das kann man damit etwas durchbrechen von diesen gerade sehr beschwerlichen mühsamen, wenig Motivationen vermittelnden Gestöne.
00:22:34: Das ist total nachvollziehbar gerade in der Gastrotei.
00:22:37: Kann man damit wieder einen Schwung in die andere Richtung bringen?
00:22:39: Ich
00:22:39: hoffe!
00:22:40: Also ich probiere eigentlich so weniges geht... mit Verkopf, was in drei Jahren ist und so.
00:22:44: Das stresst mir einfach.
00:22:46: So ich schau, dass ich jetzt den Tag immer gutmache ... Und dann den nächsten Tag gutmach?
00:22:50: Also einen Babyschritt das ein bisschen.
00:22:53: Jetzt gerade ist es halt enorm viel für uns, weil ... wie gesagt, jeden Tag verneue Sachen, da muss ich wieder mit irgendwelche Handwerker telefonieren.
00:23:00: Da sind so Sachen, die sind halt davor noch
00:23:02: mehr ... Machen wir
00:23:02: erst mal, ja.
00:23:04: Okay, unser Installateur kann nicht.
00:23:06: Wir brauchen einen anderen Installateur.
00:23:07: Wo finden denn denen?
00:23:08: Dann muss ich schauen okay der Tischler, wir wollen auch das machen, was kostet das?
00:23:12: Deswegen schaue ich immer, dass ihr den einen Tag so gut runterkriegt mit allen Punkten von Podcast-Terminen bis zum Mitarbeitergespräch über Bestellungen und E-Mails zeugt.
00:23:23: Und dann halt die nächsten wieder.
00:23:25: Natürlich muss man so Sachen wie Events vorplanen, weil da geht es uns gar nichts.
00:23:31: Aber ...
00:23:32: Alles das was ihr macht!
00:23:34: Damit das mit so einer Leichtigkeit ausschaut, braucht es vorher sehr viel Hirnschmal zum Struktur drinnen.
00:23:40: Weil sonst ist nichts mehr leicht.
00:23:42: Wir schreiben auch super für Niederich.
00:23:43: Ich glaube was auch sehr wichtig ist dadurch dass wir gut funktionieren, dass ich unter Adrien, also mein... Mit dem hier eigentlich alles machen und planen und denken, wir verbringen mindestens gleich viel Zeit in der Arbeit wie privat.
00:23:55: Also das ist mir ein bester Freund!
00:23:57: Und wenn ich nicht mit ihnen in die Arbeit bin, bin ich mit ihnen zu Hause.
00:24:01: Also wir wohnen zu Fuß sechs Minuten entfernt, beide wohnen zehn Minuten von der Arbeit.
00:24:06: Ihr kennt euch so gut, dass ihr auch wisst, was ihr gemeinsam tun wollt.
00:24:10: Genau und wenn wir zu zweiter Heim sind... Es fühlt sich gar nicht die Arbeit an aber wir reden eigentlich nur über die Arbeit.
00:24:15: Aber es ist so nett weil wir genießen jetzt ja auch hier.
00:24:17: das ist so wie du baust den Lego-Haus auf und denkst dann, so stellen wir da rein, was machen wir da?
00:24:22: Und das ist halt urlustig einfach weil ich check selber noch eine ganze, aber das ist ja meine Hütte so crazy!
00:24:29: Das ist so verrückt, dass ich entscheiden kann, was wir hier für Stühle haben Oder, also das ist so was Erwachsenes einfach.
00:24:36: Also ich bin... ...Sechsundzwanzig jetzt aber es fühlt sich halt für mich an wie... ...bis so dass ich voller Wachsen wäre.
00:24:41: Ich mein' ich bin jetzt sehr voller wachsen, aber das ist sowas Fremdes noch immer für me.
00:24:45: Ja keine Nachvollziehung des eigenen Hauses schon nochmal anders als Moa.
00:24:49: Es ist so verrückt und dass ich auszugt hab welche Textur zum Beispiel die Franzia hat.
00:24:53: Dass wir das entscheiden können.
00:24:55: Das geht dann halt jeden Tag hier rein und dann denkt man was können wir noch machen?
00:24:57: Und wir können ja theoretisch wenn ihr halt sagt in Nagel zieht ein Brett auf die Wand Keiner kann mehr aufhalten.
00:25:03: So lustig, ja?
00:25:04: Theoretisch, ich mein... Genau, aber dafür habe ich einen wiederum mit Tolles Team, weil die halten uns oft zurück.
00:25:09: Die wird
00:25:09: dann sagen, nagel kein Brettern im Hand.
00:25:12: Wir haben auch wieder ein bisschen so ... die Leute prämsen sich auch wieder aus und sagen okay wir geben jetzt da Geld aus und klopfen da irgendwo was hin und sie sind so cheats mal Jungs meine Lieben!
00:25:19: Jetzt schaut's mal darüber.
00:25:20: Ah cool Ja
00:25:21: super wichtig.
00:25:22: Ich glaube auch dass wir sehr transparent mit eins sind ist super wichtig fürs Team Dass ihr einfach wisst wie es ausschaut bei uns finanziell Was los ist.
00:25:29: Weil dadurch kriegt man auch einfach ein Gefühl was wirklich los ist.
00:25:34: Dann füllt man sich auch nicht so hintergangen oder ... Was machen die Chefs eigentlich?
00:25:38: Meistens sorgt es dafür einen ganz anderen persönlichen Antrieb, wenn ich tatsächlich mitreden und mitgestalten kann und das nicht nur von Blattpapier steht.
00:25:46: Das ist ja egal ob in einer Gastrode, einem anderen Themenwirklichkeit weckt das ungeahnte Energie- und Kräfteinmitarbeiterinnen.
00:25:54: Da fürchten sie halt viele davor vor Mitsprache, deswegen macht man's jetzt nicht.
00:25:59: Du, eine Frage.
00:25:59: Weil du sagst, die Pflanze ist nicht so weit voraus und ihr probiert und seid sicher noch in einer Testphase und du brauchst immer ein ganzes Jahr voll, das kann ich einfach nicht hin.
00:26:08: Aber du sagest oder wir haben vorhin geredet, ihr seid sehr schön, sehr voll, sehr kontinuierlich.
00:26:13: Es kommen viele Leute.
00:26:17: Macht ihr die Umsätze, die ihr euch ungefähr vorgestellt habt?
00:26:20: Weil ihr werdet es ja trotzdem irgendwo gebladen kann?
00:26:22: Wir haben ja alles analysiert, wir haben das Ganze aber schon gemacht.
00:26:25: Wir hatten ja jetzt zu ... Weiß nicht, ob du das mitgefragt hast genau... Das geht eher ein bisschen auf unsere Kappe, sage ehrlich.
00:26:33: Aber jetzt sind wir gut zu hören, glaube ich auch offen, muss man auch sagen.
00:26:36: Aber so was zum Beispiel haben wir nicht mit eingerechnet, aber seit alles Gutes gegangen... Der Anfang war absurd verrückt!
00:26:41: Wir haben mit wesentlich weniger gerechnet.
00:26:43: Wesentlich weniger als jetzt.
00:26:45: Aber mindestens ein Drittel weniger von dem, was wir eigentlich gemacht haben.
00:26:49: und jetzt der Sommer läuft eigentlich auch ganz gut.
00:26:51: Ich habe mehr Sorgen gehabt bis zum Schluss ist weil ihr kennt es nur aus anderen Gastverbetriebenen vom Frühjahr Wenn man im Sommer keinen Scharnigarten hat, macht man schon immense Einbußungen einfach.
00:27:02: Weil ich muss auch sagen, ich privat gehe nicht gerne an schönstem Sommertag in einem Erdloch sitzen.
00:27:09: Aber sobald dann halt neun Uhr ist oder, also ob neun sind wir meistens gut gefüllt und da ist... Und irgendwie der Umsatz bricht dann noch nicht zu weg weil die Leute trinken immer noch gleich viel.
00:27:20: Ich hab mir gedacht dass es dann weniger ist wenn sie erst um den Moment kommen.
00:27:23: Natürlich machen wir einen Umsatzeinbuße jetzt im Sommer Aber es ist bei Weitere nicht so, wie ich mir vorgestellt habe.
00:27:29: Ich bin wesentlich gelassen da.
00:27:32: Weil ich bin schon eher der Stresspol von mir in den Adren.
00:27:35: Der hat eine innere Ausstattung.
00:27:36: Das braucht man auch, dass ich das Quillige bin und er ist eher ruhig.
00:27:40: Ja, ja, schau mal!
00:27:42: Das braucht mein Glaube.
00:27:44: Aber eigentlich passt's gut.
00:27:46: Wir sind jetzt urgespannt was im Herbst natürlich kommt mit dem Winter weil Winter wird sicher wahnsinnig werden.
00:27:51: Da kann ich mich schon hundert Prozent darauf einstellen.
00:27:54: Ehe überall so in der Gastronomie, wenn jetzt die Schanigarten vorbei sind.
00:27:57: Weil dann hucken alle Leute das Drehnsitzen und kommen rein geschoben.
00:28:00: Gott sei Dank muss ich für euch eigentlich total der Motor sein in Wirklichkeit.
00:28:03: Dann drei Stockwerke nach unten.
00:28:05: Das passt ja perfekt für den Tag wieder.
00:28:06: Guck mal, wir haben noch zwei Wochen, dann werden die Tage wieder kürze.
00:28:09: Ich weiß gar nicht darüber reden.
00:28:11: Na
00:28:11: Hilfe!
00:28:11: Das
00:28:11: heißt ab da schwänzt die Leute auch mehr rein in Wirksamkeit oder?
00:28:16: Jetzt
00:28:16: kommt glaube ich nochmal eine Hochsommer.
00:28:17: Es kann auch sein dass das ein bisschen... mehr wieder vorantreibt bei uns, weil die Leute zu heiß haben.
00:28:22: Zu heiß ist draußen?
00:28:23: Weil ich bin so jemanden und wenn mir zu heiß ist ... Ich hab keinen Bock draußen jetzt, weil er nervt mich einfach alles.
00:28:28: Das habe ich vielleicht meinen Vater schon gekriegt, weil der ist auch so jemand.
00:28:31: Gegen die Kälte kann ich ja was anziehen.
00:28:33: Aber wenn es zu heiß isst, bin ich irgendwann schutzlos ausgeliefert!
00:28:36: Und wir haben Air-Konditionen, mache ich glaube eine Verwerbung.
00:28:39: Ja, es ist übskmäcklich rein, denn heute ist Brutalschul, wenn immer auf dem neunten hat, da sind drei sich Kater draussen oder vielleicht mittlerweile schon Gewitter, wenn man wieder rauf kommt, keine Ahnung... Und bei euch ist es angenehm, Herr Rinnen.
00:28:48: Ich muss jetzt einschalten sogar die AC.
00:28:51: Aber es ist ein ganz anderes Ding als wenn du von draußen reinkommst und immer kühler herinnern.
00:28:56: Aber Schanigarten habt ihr vor?
00:28:58: Du hast vorhin gesagt vielleicht kommt das mal... Ich
00:28:59: muss ehrlich sagen, es ist halt auch Neuland für mich, dass ich es erst einmal selber schanige.
00:29:03: Also ihr hattest
00:29:03: nur deine Kopie den zu kriegen!
00:29:04: Wir sind jetzt mit der Bistrozone dabei.
00:29:06: Das ist das was wir vorher vorne haben aber irgendwie müssen schon wo ein Schaniggarten möglich wäre wie das ausschaut.
00:29:12: Aber wie schon gesagt Baby steps, ich muss nichts überstürzen.
00:29:16: Ich muss jetzt nicht die Stadt niedertreten und dann noch mal was falsch machen.
00:29:18: Ich mache es lieber ein bisschen langsamer und dafür richtig alles.
00:29:22: Ein schöner Abschluss!
00:29:23: Ich danke dir für deine Zeit.
00:29:24: Ja gerne, merci.
00:29:25: Das war essentiell, was auf den Teller kommt.
00:29:28: Wenn euch der Podcast gefällt, abonniert und bewertet ihn beim Podcaststreamer eures Vertrauens und empfehlt ihn auf Instagram & Co.
00:29:36: weiter.
00:29:37: Vielen Dank.
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