Samstagsmarkt statt Supermarkt.
Shownotes
"Wir sind Corona-Gewinnler", sagt Michael Vesely. Und "Würde ich den Markt in Wien machen, würde ich ihn anders aufsetzen." Er hat mit gemeinsam mit seiner Frau vor knapp sechs Jahren in Retz den Genussmarkt am Hauptplatz gegründet. Und organisiert seither mit einem Kernteam beinahe jede Woche ("Wir stehen auch, wenn der Regen waagrecht kommt.") im Jahr den Samstags-Markt, der Einheimische wie Gäste anspricht. Und aus dem bereits viele Kooperationen vor Ort entstanden sind, auch zwischen Landwirtschaft und Gastronomie. Was macht einen Wochenmarkt erfolgreich? Und warum würde der Viktor-Adler-Markt in Retz nicht funktionieren? Wieviel Aufwand braucht es, damit ein solches Projekt funktioniert? Warum gehen wir wieder viel auf Märkte einkaufen, obwohl die Convenience und das Vollsortiment fehlen? Michael Vesely weiß, warum.
Transkript anzeigen
00:00:06: Der Markt selber ist ja schon so ein bisschen was wie ein Inkubator, würde ich sagen.
00:00:18: Also der Markt ist ein sozialer Treffpunkt.
00:00:21: Das ist das aus eigentlich, was wir seit Jahrtausendundzwanzig mehr oder weniger rüber geredet haben, dass wir jetzt etablieren.
00:00:35: Ein Unterschied wäre und das möchte ich schon dazu sagen, würd' ich so einen Markt in Wien machen?
00:00:43: Würde ich das wahrscheinlich anders sehen...
00:00:58: Herzlich willkommen bei Essenziell, was auf den Teller kommt.
00:01:00: Ich bin heute mit der Michael Weseli oder bei dem Michael Wesely zu Gast in Rätz.
00:01:05: Lieber Michael, danke für deine Zeit!
00:01:07: Ja gerne!
00:01:08: Wir
00:01:08: sitzen hier in einem wunderbaren Café, das du mir gerade gezeigt hast, ein bisschen außerhalb vom Hauptplatz.
00:01:12: Sie sind aber gerade über einen Markt spaziert, den es seit einigen Jahren auf diesem Hauptplatz gibt und den ich vor Jahren als intensive Weinviertel-Besucherin entdeckt habe.
00:01:21: Und dann bin ich drauf gekommen, du bist der Initiator.
00:01:24: Was hat es mit diesem Markt auf sich?
00:01:26: Wie heißt da, wer ist dort.
00:01:27: Warum gibt's denn?
00:01:28: wie lang gibt's ihn und braucht seinen Wiener der den Rheinviertlern zeigt, wie machen markt geht?
00:01:35: Fangen wir mit den einfachen Fragen an!
00:01:37: Die einfache Frage ist... Euer im Juli feiern wir unseren sechsten Geburtstag.
00:01:43: Oh, wow!
00:01:44: Das heißt
00:01:44: also wenn man zurückgerechnet dann kommt mal drauf dass wir jetzt seit Jahrzehnte gestartet sind also mitten in die Corona-Zeit.
00:01:51: Mitten in Corona?
00:01:52: Ja und
00:01:52: mit oder vor ersten Lockdown nach ersten LockDown wie
00:01:55: war das?
00:01:56: Nach dem ersten Lock Down.
00:01:59: Und wir sind auch ein bisschen Corona Gewinner.
00:02:03: wo ich sage was zwei Gründen zum einen gab es konnten wir damals, wie wir mit dem Markt gestautet haben.
00:02:10: Deswegen auch aus vielen, vielen Direktvermarktern quasi wählen.
00:02:15: Weil da waren ja etliche dabei, denen ja andere Vertriebswege weggefahren sind in der Zeit und die sich nach was umgeschauen haben.
00:02:22: Also plötzlich war es auch hier bei den Produzenten und Produzentinnen das Bedürfnis nach Direkt-Vermarktung ein bisschen größer als vorher.
00:02:30: Das ist immer das eine.
00:02:32: Und das zweite so einen Markt war ja dann lange Zeit die mehr oder weniger einzige legale Möglichkeit sich zu treffen.
00:02:41: Stimmt,
00:02:42: das soziale Aspekt?
00:02:43: Das ist ja eigentlich was jeden Markt ausmacht.
00:02:47: Das sind neben den Produkten auch noch diese sozialen Gruppen, die Begegnungen eigentlich.
00:02:54: Es ist keine rennerationale Entscheidung auf einen Markt einkaufen zu gehen oder?
00:02:57: Nein.
00:02:58: Dann würde wahrscheinlich ein Supermarkt fahren wenn es rennerational betrachtet.
00:03:01: Genau!
00:03:01: Wie gesagt, da geht es schon um Emotionen.
00:03:03: Da geht es ein bisschen nicht mehr als nur darum dass ich jetzt eben etwas dahaben brauche weil's ausgegangen ist oder so.
00:03:10: Und so gesehen sind wir ein bisschen Corona-Gewinner und das ist uns auch geblieben.
00:03:18: also in Reds geht man am Samstag vor mit einem Hauptplatz, dort trifft man sich Koffteil aber nicht jeder Koffeilein, mal hier kann man ja hinten ratschen oder trinken ein Glas oder einen Kaffee Genießen Musik, wenn wir so wie heute wieder Musikangebot haben oder
00:03:36: so.
00:03:36: Und extra Plasmusik für mich organisiert?
00:03:37: Ja,
00:03:37: extra für dich!
00:03:38: Natürlich gleich fünf Jugendvorkäste hintereinander.
00:03:45: Und das ist geblieben, also der Markt ist ein sozialer Treffpunkt.
00:03:50: Das ist das, was wir seit ... ... mehr oder weniger rüber geredet haben und es jetzt etabliert.
00:03:56: Und wenn du WIR sagst, muss ich gleich einhaken?
00:03:58: Wenn du Wir sagst wer ist, wie viel Michael Wesely steckt in dem Markt, dass er begonnen hat... ...und dass er so kontinuierlich existiert?
00:04:06: Oder wie sehr ist das auch ein Selbstläufer geworden?
00:04:12: Die Idee für den Markt kam meiner Frau und mir.
00:04:18: Wir haben ja doch viele Reisen, du kennst das selber.
00:04:21: Du bist in Frankreich oder Italien?
00:04:23: Es gibt diese wunderbaren Märkte und da fühlst du dich sofort wohl.
00:04:27: Und du hast diese positive Emotionen dabei.
00:04:31: Auch wenn man vielleicht im Urlaub wenig einkauft hat er keine Möglichkeit aus der Seele zu verkochen.
00:04:35: Aber trotzdem ist es einfach wichtig... Ein Erlebnis immer!
00:04:41: Ja, und dann habe ich halt Mitstreiter gesucht.
00:04:43: Und da habe ich ein Ball gefunden hier, die mit mir zusammen das aufgebaut haben.
00:04:50: Wir sind jetzt so ein kleines schlankes Team, weil das Ganze läuft ja als Verein.
00:04:54: Das ist ein kleites schlanken Team von den wesentlichen vier Leuten, die sich jetzt darum kümmern, wo wir das auch so ein bisschen aufgeteilt haben wer was macht.
00:05:05: Ich kümmere mich im Wesentlichen um das Sortiment Und um die Öffentlichkeit zu arbeiten.
00:05:13: Denn auch der Markt, weil du da vorher angesprochen hast, Selbstläufer ist ein Markt nie!
00:05:20: Das muss man einfach sehen.
00:05:21: also... Du musst dich immer wieder in Erinnerung rufen regelmäßig und du musst auch immer wieder Ihnen den Art von Innovation bieten nicht?
00:05:29: Also ich bin so ein... Ich bin ja schon etwas älter, ich sage immer, ich bin ein Analog-Native Habe ich damals auch noch so Leute wie den Peter Drucker gelesen und verinnerlicht.
00:05:46: Und der sagt ja auch im Wesentlichen, markt ihn in die Innovation mit Sales.
00:05:51: everything else is a cost.
00:05:53: Das stimmt für einen Markt auch.
00:05:56: also du musst halt immer wieder ein neues Produkt bitten.
00:05:58: heute haben wir einen neuen Anbieter von Spezial-Essigen.
00:06:03: Gott
00:06:04: verkostet haben schmeckt ehrlich!
00:06:05: Und wer schüte
00:06:07: neuer Trend gedrängt?
00:06:08: Einen rosa wäre schön, aus blauer Portugieser traubend.
00:06:14: Das ist wirklich cool, weil er auch schon abgerundet ist und nicht zu viel nur pure Säure.
00:06:18: Er schmeckt nicht so grün, er hat
00:06:21: schon frucht.
00:06:21: Genau!
00:06:22: Das ist eine sehr feine Sache und auch sehr zeitgemäß.
00:06:24: Natürlich halt so lange.
00:06:25: alkoholfreie Speisebegleitungen werden immer mehr, ne?
00:06:29: Also du musst immer wieder irgendeine Form von Innovation bitten und sei es eben Musik am Hauptplatz oder ein Kindertheater oder was auch immer auch.
00:06:36: Es muss nicht notwendig sein nur mit dem Produkt zu tun haben aber das muss etwas sein und sozusagen einen Anreizbild zerteilt.
00:06:44: Heute machen wir ein Gewinnspiel wo du gefülltes Einkaufssack gewinnen kannst.
00:06:51: Also du musst diesen, diesen quasi Markendruck oder diesen, den dunklen Öffentlichkeit musst einfach aufhälfte halten.
00:06:57: Das ist so und du musst schauen dass du ein Insortiment hast das viel abdeckt.
00:07:04: Genau!
00:07:05: Und das haben wir also wie.
00:07:06: es fehlt uns von den großen Lebensmittelkategorien kaum etwas.
00:07:12: manchmal die zu punktuell halt was...
00:07:14: Was war jetzt mein Eindruck ab am Rundgang?
00:07:17: Du hast schon oft merkte wo du heute nicht zwei, drei Dinge kaufen kannst.
00:07:21: Aber du brauchst dann immer noch den Supermarkt weil du deinen Koop kriegst nicht voll wenn du kochst zu Hause und hier scheint man das meistert von einem Vollsortiment.
00:07:32: aber du hast lebensmitteltechnisch kommst schon ganz gut durch und brauchst wahrscheinlich nur mehr wenig dass du dann vielleicht woanders kaufst.
00:07:39: Aber mich interessiert noch mal der Aufwand, oder weil du beschreibst wie es... Was ist denn zu organisieren bei einem Markt?
00:07:45: Weil das schaut dann so easy aus wenn diese Stände da stehen und die geht als Konsumentin durch.
00:07:48: Und kann überall kaufen und wunderbar dann vorhin wieder.
00:07:51: Jetzt habe ich in meinem Lebensherfülle Veranstalterungen organisiert.
00:07:55: Wie viel Aufwand ist das?
00:07:57: X Personen also eine Anzahl x an Akteurinnen jede Woche.
00:08:02: zu organisieren, dazu zu bringen da zu sein.
00:08:05: Zu kommen neue, manche gehen vielleicht weg und manche kommen wieder.
00:08:09: Das ist ja aus meiner Erfahrung der größte Aufwand damit es unsichtbar ist.
00:08:15: Also wie viel braucht's?
00:08:17: gar nicht so sehr Richtung Außenvermarktung sondern die Innenkoordination?
00:08:20: Wie aufwendig ist das?
00:08:23: Ich muss zwei Sachen dazu sagen dass eine ist Wir haben keine wahnsinnig große Fluktuation bei den Stamm- Produzenten, die da stehen.
00:08:33: Die stehen von Anfang an da und die würden auch nicht dastehen wenn es sich für sie nicht finanziell wohnen würde.
00:08:39: ganz klar also das scheint der Markt scheint einmal auch zu funktionieren.
00:08:44: Das ist das Ende.
00:08:44: aber natürlich haben wir drum immer wieder durch die nur saisonelle kommen oder halt mal alle paar Wochen etc.
00:08:50: Und weiter nicht.
00:08:51: Da haben Wir haben uns in diesen sechs Jahren auch organisatorisch im Innenbereich deutlich verbessert.
00:09:03: Handeln das eben ab über Checklisten, die jeder reinschauen kann und so hat es funktioniert gut.
00:09:10: Es gibt jede Woche eine WhatsApp-Gruppe mit der wir vernetzt sind alle miteinander.
00:09:15: Das sind also auch die, Dreimal im Jahr kommen oder so.
00:09:20: Und die stehen danach drinnen und jede Woche wird ein Lageplan ausgeschickt, also grafisch auch, wo eigener Zeichen ist, wo jeder steht und so weiter.
00:09:30: Also da steckt schon in Summe... Ich sage mal ich brauche meistens für das Marketing zwei Stunden in der Woche oder so und der Rest wird wahrscheinlich auch zwei drei Stunden sein.
00:09:42: Also sowas musst du fünf sechs sieben Stunden in einer Woche eigentlich rechnen die wir hier aufwenden.
00:09:51: Und jetzt immerhin, ich bin eine Weidreisende für Essen und Trinken und ich bin sehr viel im Beinviertel unterwegs oder insgesamt in Niederösterreich und insofern auch oft.
00:10:00: den Rätseln kann man das aber nicht auf andere umlegen weil kein Mensch wahrscheinlich fährt so viel irgendwo hin einfach um dort essen und trinken zu probieren oder da zu kaufen.
00:10:09: wie viele Wiener Oder wie weit ist euer Einzugsgebiet?
00:10:13: Hat sich das verändert, wie sehr es da rätzt.
00:10:15: Das ist ja ein Begriff über die Krieger und hinaus.
00:10:19: Man kommt mit der Bahn auch super her!
00:10:22: Wie viel ist lokale Kundennenschaft und wie weit fahren die Leute für euren Markt?
00:10:31: Ich kann's nur aneknotisch wiedergehen.
00:10:35: Eine Dame, die fast regelmäßig kommt – ich würde nicht sagen jede Woche aber sie kommt also von diesen Die sind, was sagen wir?
00:10:42: Fünfzig.
00:10:43: Einen fünfzig Wochen im Jahr, die wir wirklich am Samstag dastehen, kommt die wahrscheinlich dreißig mal oder so und sie kommt mit dem Zug aus dem Dreiundzwanzigsten Bezirk hierher.
00:10:54: Weil sich die Sachen schätzt einerseits die Produkte aber vor allem auch eben diese Atmosphäre.
00:11:00: Also das ist sicher die, die ihr am weitesten herkommt.
00:11:03: Und wenn
00:11:03: man vom Dreiundzwanzigstens immer durch ganz Wien tust und dann noch raus?
00:11:07: Ja genau.
00:11:07: Ich
00:11:07: bin dort auf Gott sein.
00:11:09: Also ich weiß, dass es schon zu arg ne Abbau in meiner Welt dreht.
00:11:15: Dass eine das andere ist... Das geht schon bis Halla Brunn rüber, Eckenburg und so weiter.
00:11:21: von da kommen die Leute her durchaus.
00:11:24: Die Leute hier einkaufen sind eine bunte Mischung aus Aus klassischen Autochtonenretzern und so Leuten wie mir, die jetzt seit halb zehn Jahren da sind.
00:11:38: Aber eigentlich ursprünglich von woanders.
00:11:40: Das ist schon eine Gruppe auch... Gibt es viele Tour-Kröster hier?
00:11:45: ...durch aus.
00:11:45: Es ist ein sehr attraktiver Gegend, weil sie tatsächlich alles bietet was du gerne hast in diesem Schritt.
00:11:57: Die ist und sagt, sie will aus der Stopp draus.
00:11:59: Wir haben das damals wie wir hergezogen sind ja wirklich auch mit einer Checkliste gemacht, also allerheit und ich.
00:12:05: Ich sehe tatsächlich selbst dann gesagt was hätten wir gern?
00:12:08: Da musst du von der Apotheke bis zu alles fußläufig und einkaufen möchte.
00:12:13: Das untersetzen
00:12:13: glaube ich viele wenn Sie auf Land
00:12:14: sehen.
00:12:15: Und ich möchte in einer ordentlichen Distanz fahren plus oder minus eine Stunde und es muss öffentlich auch erreichbar sein und so weiter.
00:12:22: und sind das alles durchgegangen?
00:12:24: Und dann gab es noch ein paar andere Kriterien, also ein mir ganz wichtiges Kriterium ist ...
00:12:33: Ja?
00:12:34: Nicht unwesentlich.
00:12:35: Weil man sich wohniger lässt.
00:12:37: Genau!
00:12:37: Also haben wir diese Orte angesehen und da ist nicht sehr viel übergeblieben.
00:12:42: Im Wesentlichen ist Eckenbrug-und-Retz übergebleben.
00:12:45: Schau ich ganz ehrlich ja, und dann haben wir dort gesucht.
00:12:48: Dann ist das Retz geworden halt.
00:12:50: Und jemand Retz hat jetzt im Vergleich zu den meisten Gemeinden hier im Weinviertel auch einen sehr städtischen Charakter, muss man sagen.
00:12:56: Ein gewisse Größe durchaus die ganze Infrastruktur öffentlich Windarheirn
00:13:00: usw.,
00:13:01: braucht es das alles um so ein Markt etablieren zu können?
00:13:04: Denkst du oder würde das eine ganz kleine Gemeinde gehen?
00:13:07: Oder ist es dann dort was anderes an dem Markt?
00:13:10: Das ist ganz etwas anderes.
00:13:11: ja also sicher!
00:13:13: Bei Mark kommen ja noch ein paar Sachen dazu.
00:13:15: Also erstens, ich glaube wirklich das ist ein Autormarkt so wie wir ihn haben.
00:13:18: So richtig die Königsklasse da merkte.
00:13:22: Wir stehen hier wirklich fifty-einundfünfzig Wochen im Jahr da.
00:13:25: Die
00:13:25: stehen zwar
00:13:26: bei strömenden Regen?
00:13:27: Wir stehen da wenn der Regen Waagrecht kommt, bei Schnee, bei Eis, bei Wurstwasser und da
00:13:31: kommen Kunden?
00:13:32: Da kommen Kunden!
00:13:34: Also natürlich ist dann dieser soziale Aspekt weg oder sehr eroziert.
00:13:39: Da stehen halt noch ein paar unter
00:13:40: einem dieser Zählte...
00:13:43: Genau, aber die kommen!
00:13:48: Weil sie diese Produkte schälzen eben.
00:13:52: Das heißt das eine.
00:13:55: und dazu kommt aber wir haben uns ganz bewusst für den Samstag Vormittag entschieden, weil wir natürlich auch so eine Wochenendzweitwohnsitzgemeinde sind.
00:14:07: Wir haben ja doch etliche Wiener oder Leute also aus von weiter weg die hier einfach zum Wochenende her kommen und dazu kommt natürlich jetzt in der schönen Saison die Touristen, die Gäste, die vielen Radfahrer... Die sind auch hauptsächlich im Wochenende natürlich da.
00:14:27: Also das heißt, der Markt funktioniert Rätts schon eine gewisse Größe hat, weil es hier auch eine Kundengruppe gibt die Qualität schätzen und auch bereit sind diese Qualität sich so zu besorgen am Markt.
00:14:47: Weil wir den Vorteil haben dass wir einen schönen Platz haben das muss man auch dazu sagen also diesen ganzen Straßendörfer Wir haben das oft nicht
00:14:56: mehr.
00:14:57: Und der Hauptplatz im Rätsel ist natürlich brutal schön?
00:14:59: Der ist wirklich
00:15:00: schön, genau!
00:15:04: Das nächste ist eben wir haben den richtigen Zeitpunkt gewählt.
00:15:08: Ebenso am Samstag Vormittag, deswegen funktioniert da immer auch gut und wir versuchen halt permanent in Gerede zu bleiben.
00:15:18: Nun, wenn du gesagt hast die Königsklasse das glaube ich auch.
00:15:21: Outdoor merkte weil du halt von so vielen Faktoren abhängig bist oder beziehungsweise die Unwegbarkeiten für mehr sind als wenn du in einer Markthalle oder so irgendwie bist.
00:15:29: und du sagst jetzt doch den Großteil des Jahres hier jeden Samstag wie ist im Jahresverlauf?
00:15:34: Wie entwickelt sich da das Klientel?
00:15:36: Weil ich vermute mal dass im Winter hier wenig Tourismus stattfindet oder?
00:15:41: Wie gesagt so ist es.
00:15:42: wir haben ja eigentlich... Das sind eine klassische.
00:15:44: Wir haben ja Sommerdestination.
00:15:47: Wir haben ein bisschen was durch den Weinbau, wo du das in den Herbst ausdehnen kannst und dann haben wir später noch einen Kürbisfest.
00:15:56: Also da sind so Massenveranstaltungen, da kommen schon Leute her auch aber im Wesentlichen ist dann der Nachschicht im Schacht.
00:16:03: also bis März-April ist dann da wenig los.
00:16:12: Und in der Zeit natürlich ... kommen nur eine Helmische her.
00:16:17: Das ist ganz klar, da hast du ganz wenige Gäste oder Touristen gekommen.
00:16:21: und bei den Touristen ist auch ein Phänomen natürlich zu sehen, das kommen ja viele auf einen Kulturlaub her.
00:16:27: Da sagen Leute, dann fahren wir halt dann her, gehen mal wieder Ralfern, fahren mal in Zug raus, fahren vielleicht mit dem Reblas-Express, fahren mit dem Ralfgang zum Heuregen usw.
00:16:35: und blöderweise können die diese meteorologischen Wettermodelle, unsere Lage hier nicht gut modellieren.
00:16:46: Weil durch den Mannhardsberg und so ist das ein klein Räumig hier und oft kleiner als das Raster, dass eben diese Modelle bieten.
00:16:58: Was bedeutet?
00:16:59: Du schaust auf dein Handy, du schaunst die Wetterprogramme für Rätseln und da steht Regen.
00:17:05: Und hier IST kein Regel!
00:17:07: Wir sind ja eine der Dagensten gegen ... Genau das ... Vorne in Wärzelsdorf, ein paar Kilometer weiter oder in Hollabunk ist Land unter und hier ist alles trocken.
00:17:16: Weil es so drüber zieht.
00:17:18: Und das kann man natürlich immer weiter weg ist und die Entscheidung trifft?
00:17:21: Genau, wir haben manchmal wieder dieses Phänomen.
00:17:25: Wir brauchen
00:17:25: eine Webcam-Livecam, wo man direkt bei euch schauen kann wie das Wetter am Platz ist oder?
00:17:31: Das wäre so und so gescheitert.
00:17:32: Wenn
00:17:32: man weiter weg ist, dann schaut man die Banderungsentscheidungen treffen, dann schaue ich auf wie es das Wettervorwärter
00:17:38: geht.
00:17:38: Es gibt zwar einen Ort, aber natürlich wenn du dir jetzt mit Kindern überlegst, ich möchte jetzt hierherkommen, jetzt muss ich mal schauen sind die Radeln in Ordnung, sind die ausgebomblasbar usw.
00:17:49: Dann schaust du vielleicht nicht so kurzfristig, sondern am Freitag oder den Bomberstag.
00:17:54: Und dann ist hier Regenbomber stiziert und wir können dieses Trocken und Wunderschönen.
00:17:59: Ich will ja nicht klagen, aber ich sage mal... Es gibt auch Ausverdauungen?
00:18:02: ... die diese Wettermodelle sind noch nicht so weit wie sie sein können, weil sie eben ein größeres Raster drüberlegen überhaupt.
00:18:12: Nur
00:18:13: mal eine Frage zum Qualitätsthema, weil du so angesprochen hast bzw.
00:18:16: wir sind nicht die Standlerinnen und Standler durchgegangen.
00:18:19: Da gibt es von Bio über klassisch konventionell oder ohne bestimmte Deklarationen.
00:18:24: wie wählt sie ja aus beziehungsweise?
00:18:28: Habt ihr darüber nachgedacht zu sagen Es macht Sinn im Sinne der einfachen Kommunikation oder Ansprache von möglichen Kundinnen eine Qualitätsform vorzuschreiben also sozusagen Bio als Beispiel.
00:18:41: Offensichtlich habt ihr das nicht gemacht, aber gab es da eine Diskussion dazu.
00:18:45: oder wie siehst du das als Markt?
00:18:47: Wenn's auch für andere merkt ist.
00:18:50: Hält man so aus dass der unterschiedliche Qualitäten angeboten werden?
00:18:54: Durchaus!
00:18:55: Wir haben ja auch Leute die gezielt zum Beispiel zu dem einen Stand gehen weil sich dort ein Kauf von einem anderen nicht, weil ihnen das dann aus viele Gründen irgendwie nicht passt.
00:19:06: Also dass dich die Suche auch gezielt haben so ihre Lieblingsstände.
00:19:14: Wir versuchen die Qualität kontinuierlich zu heben, das ist mir schon wichtig.
00:19:19: aber ich muss natürlich starten mit dem was wir da haben und sagen wir suchen sie zu himmen.
00:19:24: Das gelingt uns auch und es ist tatsächlich so dass viel von dem was hier angeboten wird in einer eigentlich eine herausragende Qualität ist beispielsweise nicht offiziell biozertifiziert ist, weil das heute weißt dazu auch kleine Grund- und Anlass gibt.
00:19:44: Wir haben da zum Beispiel die eine Dame, die ihre Hühne wachteln hat usw.
00:19:52: Die Hühner haben, kriegen Bio-Futter.
00:19:54: Bioeinstreuer erinnern draußen herum die ganze Zeit ja.
00:19:58: Ja schon aber wozu soll ich die zertifizieren lassen das Ganze auf sich nehmen?
00:20:02: Das ganze Prozedere und die Kosten, die dann natürlich auch dabei sind weil sie wird ihre wahre Sohn zu hüllen muss.
00:20:10: also die hat ja auch kein Absatzproblem also die braucht es auch nicht.
00:20:13: Die hat auch keinen Bedürfnis sich irgendwo weiterzudeklarieren weil man sie hier ja kennt.
00:20:18: Ein Unterschied wäre, und das möchte ich schon dazu sagen.
00:20:21: Würde ich so einen Markt in Wien machen würde ich das wahrscheinlich anders sehen ja?
00:20:31: In Wien.
00:20:31: wenn ich mich gut oder wie das Weißlofu hat gut sauber fair ermähern will dann habe ich oft nicht keine andere Chance als auf dieses Biolabel zu schauen
00:20:45: Wenn ich sage, ich setze mir die Konsumentinnenmütze auf.
00:20:48: Ich brauche ja irgendeine Orientierung als Konsumentin.
00:20:51: Ich kann nicht bei jedem Markt oder überall wo ich einkaufe überprüfen und recherchieren.
00:20:56: Man hört das relativ oft.
00:20:57: was du beschreibst dass viele Bio-Qualität arbeiten egal in welchem landwirtschaftlichen Bereich aber klagen über die Bürokratieaufwändekosten und sagen die Zertifizierungsbäume oder ich mache es nicht mehr weil ich eh schon lang so arbeite.
00:21:08: Kann ich aus der Erzeugersicht nachvollziehen Aber ich denke immer, wir machen es den Konsumentinnen oft nicht sehr leicht.
00:21:15: Orientierung in dieser Vielfalt an ohnehin schon Gütesiegel, Marketing, Marken... Die ist das!
00:21:22: Es ist eine Wissenschaft geworden zu wissen wer mir was anbietet und da ist natürlich auch eindeutige Orientierung gesagt.
00:21:28: Das ist ein staatliches Prüfsiegel.
00:21:30: Da brauche ich nicht hinterfragen sondern ich kenne mich ja aus.
00:21:33: Deswegen finde ich aus.
00:21:35: Wir haben lange in Wien gewohnt war mir das natürlich auch immer wichtig.
00:21:40: Das ist ganz klar, weil da wenn du im Zweifelsfall schaust du die zwei Produkte an, die für dich hin freikommen, dass eine halt ein Biolabel und was andere nicht, dann nimmst du das!
00:21:50: Ganz klar ja?
00:21:52: Da habe ich aber auch keine andere Chance, weil ich auch typischerweise dann in einem Supermarkt reinkoffe.
00:21:58: Mit dem Supermarkt-Regal kann ich nicht reden!
00:22:00: Das kann ich nichts fragen.
00:22:01: Aber da hab' ich den Produzenten oder die Produzentin, die auch da viele eigentlich kennen.
00:22:08: also das sind ja keine unbekannten Leute für die meisten hier wir sind ja nicht in der Großstadt da... Ja natürlich
00:22:13: ein sehr lokaler Relevanz-Däum.
00:22:15: Genau,
00:22:16: da ist dieses Thema nicht Das spielt hier keine Rolle, überhaupt keine.
00:22:22: Aber das ist tatsächlich ... Stadtland ist ja unterschiedlich.
00:22:25: In Wien würde ich auch wirklich anders sehen und so gesehen haben wir dieses Thema nicht.
00:22:34: Ganz lustig!
00:22:35: Es gibt schon einige Personen bei Essenzell zum Markt, Markthalm der Markterei, neuen Marktkonzepten Und wir haben damals noch zu zweit gegangen mit dem Christian Seiler über den Viktor Adlermarkt, weil du jetzt gerade die Wiener Märkte angesprochen hast und das ist ja wieder sozusagen das andere Ende der fahrenden Stange.
00:22:55: Wenn man das hier betrachtet in Rätsel finde ich es schön, denn meine Märkte haben viele Gesichter muss man die auch sehr lokal bewerten und der Standort prägt schon sehr, ob ein Markt funktioniert oder wie auch funktioniert.
00:23:08: Weil er doch hauptsächlich vom lokalen Einzugsgebiet leben muss außer wenn man sagt zu touristische Dinge wie der Naschmarkt.
00:23:14: dort gehen alle hin außer die Einheimischen.
00:23:16: aber die Kretzelmärkte in Wien sind doch sehr lokaal relevant und vom Einzungsgebiet unterwegs.
00:23:21: Der Adlermarkt ist ja so eine Mischung aus fixen Standeln und temporären und da hat es mir was aufgefallen.
00:23:28: dann kriegt das Thema Herkunft und lokal eine ganz andere Bedeutung, weil dort hast du brutal viele Nationen, die voneinander treffen.
00:23:36: Und dort kriegst du heute auch Spezialitäten bei Obst- und Gemüse aus allerherren Länder, weil du da aber auch eine Wohnbevölkerung hast, die aus aller herren Ländern kommt und die dann jetzt sehr reduziert oder vereinfacht oder verkürzt gesagt möglicherweise aus ihren familiärbedingten oder Herkunstländern keine Ahnung, dann ihre Spezialität dort auch kaufen wollen.
00:23:59: Da ist lokal nicht vom Nachbarbauern hier, sondern da ist es lokal das wie ich auch gelernt habe zu kochen.
00:24:06: Das stimmt, exakt!
00:24:09: Es gibt ja nicht ein Erfolgsrezept für die Märkte.
00:24:12: Es gibt nicht eine Art von Markt, wo ich sage, die kann ich überall etablieren und fertig ist.
00:24:17: Wir sehen das in Wien auch.
00:24:18: Es wird auch selber gesagt, dass Märkte oder Markthallen, die ein bisschen schwierig funktionieren Funktioniert vielleicht wieder ein bisschen besser oder so.
00:24:29: Ich erinnere mich noch an die Markthalle im Dritten, die sie ja leider abgerissen haben.
00:24:33: Die war ja wirklich Leben pur.
00:24:36: Natürlich waren die manchen etwas leidig aber es hat gelebt und gemätschelt.
00:24:44: Und jetzt hat man teilweise halt so am Reisbrett konzentrierte Dinge auf die wahrscheinlich so nicht... Lauf oder hunderte Erwartungen sollten bleiben.
00:24:55: Ja, du hast, wenn es international schon aussieht in vielen europäischen Hauptstädten Markthallen angeschaut, die haben ja auch dort sehr viele unterschiedliche Gesichter, die erfolgreich sind aus meiner Sicht und die, die sehr kommerziell betrieben werden also wo du sehr viel Gastro er drinnen hast und wo du offensichtlich immer ein Investor im Hintergrund hast.
00:25:15: Und dann klugen Mix, wenn man anschaut die Markthalle neun in Berlin oder Thorwe Hallenein in Kopenhagen.
00:25:20: Für mich ist es ein gutes Beispiel, weil die schaffen es.
00:25:25: Die Sache der Gtonne ist schön und dort ist brutal viel los egal wann man hinkommt.
00:25:28: Viele Einheimische gehen dort hin.
00:25:30: Du hast tolle Qualitätsmarken, du hast sehr viele Gastro- oder Standler.
00:25:35: Das ist aber ein kommerzielles Konzept!
00:25:38: aber offensichtlich schon sehr stark auf Qualität auch ausgerichtet und das zahlt sich aus.
00:25:43: Aber ich glaube, da steckt brutal viel Geld und viel Aufwand dahinter, dass es so ist.
00:25:47: Das passiert nicht von alleine weil die Standler für sich erfolgreicher sind.
00:25:50: Wir haben
00:25:50: uns ja hier auch merkte wie wir aufschwinden, haben uns auch merkt in der Umgebung anschauten und sehen einige dabei, die so dahin gehoben wurden oder letztendlich, die aber alle irgendwann einmal ein bisschen ambitioniert gestartet sind.
00:26:06: Wir kommen ja beide eigentlich aus größeren internationalen Unternehmungen und kennen, dass du musst ein klares Profil haben.
00:26:16: Das ist eine Sache!
00:26:18: Das ist ganz klar.
00:26:19: In unserem Fall ist es Regionalität, wir haben ihn nicht wie beim Viktor Adlerberg, der hat auch seinen Profil aber ein anderes, das hier nicht funktionieren würde natürlich.
00:26:28: Also du brauchst einen Marktmanagement, dass sich wirklich immer wieder darum kümmert, dass das Sortiment passt und dass du den Marketingdruck nach außen hast, sichtbar bist
00:26:42: usw.,
00:26:43: also das ist schon wichtig dabei.
00:26:46: Das sieht man eben in so anderen, wir haben das ja im anderen Orten da in der Umgebung uns angesehen und da ist halt schon manchmal die Hammern einmal begonnen.
00:26:57: Und dann ... Ja, der wird eh schon laufen!
00:26:59: Und dann kümmert sie irgendwie Kanatöme oder Schwertheit einer von den Standardern.
00:27:03: Also dann macht er es ich.
00:27:05: Aber weißt du?
00:27:06: Es ist ja immer so in den Außensicht und so... Es ist besser wenn jemand von außen das quasi ... objektiver macht und für alle denkt, als ein Anbieter da drinnen.
00:27:20: Das geht sich einfach nicht aus.
00:27:22: Und das ist wahrscheinlich das Wesentliche.
00:27:26: ja egal wo der Markt ist wie er ist muss geführt werden wie du einen Unternehmen führst.
00:27:31: also du musst den Profil haben Und es ist wurscht, ob das jetzt ein Würstelstand oder Markt ist.
00:27:39: Oder ein Mop-Lokal?
00:27:43: Und das muss sie rechnen, weil letztendlich ist es bei uns auch so.
00:27:46: Die stehen ja nicht der Allstraffasch dafür, dass ... Denn die kann
00:27:50: Umsatz machen ausreichend und kommen dann nie wieder mit.
00:27:53: Genau!
00:27:53: So ist's.
00:27:55: Aber das heißt, ich würde fast ein bisschen ... Das wäre fast jetzt eine Antwort auf meine vor vielen, vielen Minuten gestellte Frage ob seinen Wiener braucht, wer den Wein wird?
00:28:02: Dann zeigt wie ein Markt geht.
00:28:05: Aber du bestätigst
00:28:06: ... Keinen
00:28:07: Wienern.
00:28:07: Nicht der Wieners, aber du bestädtigst, das braucht sowas wie ein Management also so einen Markt der so easy und leicht ausschaut, wenn man dann jetzt da im Platz geht.
00:28:16: Da ist sehr viel Aufwand, Organisation, Koordination und Kontinuität dahinter und kurbeln.
00:28:24: Und das muss eine zentrale Person oder zwei drei sein?
00:28:28: So ist es!
00:28:28: Sonst findet sowas nicht statt.
00:28:30: Dann ist die Leichtigkeit auch weg weil dann verläuft sich's wahrscheinlich... deine Perspektive, wo gibt's einen Plan oder was ist euer Ziel?
00:28:41: Wohin soll das noch sich entwickeln?
00:28:44: Ist es jetzt im Bestand so wie ihr euch das vorstellt.
00:28:47: Oder wollt ihr da noch etwas verändern?
00:28:49: Wie schauts in fünf Jahren aus?
00:28:51: Gibt es dann Schwester-Brudermärkte in anderen Gemeinden oder was gibt es dafür Ideen?
00:28:59: Also es gibt... Nein nein also mein Fokus ist rechts!
00:29:03: Ganz klar, wir haben ja dann im Jahrmehr den Markt gekündet und in dem Jahrmehren hat es einen Slow Food Village-Schritts mit dem quasi Untertitel oder Klammern des guten Lebens.
00:29:15: Und da möchte ich einfach weiter machen.
00:29:17: Ja?
00:29:17: Da ist der Markt einteilt davon aber das sind andere Sachen auch.
00:29:23: Dann machen wir das mit den Schulen und da machen wir alles Mögliche andere auch noch.
00:29:27: Der Marktseller ist ja schon so ein bisschen was wie an ihn.
00:29:30: Ich würde sagen, aus dem entsteht ja schon was.
00:29:33: Also wir machen jetzt im August das vierte Mal die Apparativortage über uns am Hauptplatz.
00:29:41: Weil der Hauptplatz ein bisschen eine italienische Piazza-Mutung hat, dann nützen wir das auch und machen das auch wirklich an zwei Arbeiten wo es dann halt in Italienisch zugeht.
00:29:53: Das ist entstanden also eine Idee von Marktanbietern die sich erst aber am Markt kennengelernt haben.
00:30:02: Das selbe ist, etliche von denen, die hier stehen, haben ja jetzt Zusatzgeschäft.
00:30:07: Der Bäcker zum Beispiel beliefert einen Bio-Heugen bei uns mit Brot, weil das Kennenlernen hier im Markt stattgefunden hat.
00:30:17: Wir haben jetzt seit einigen Jahren, wenn man das Winter gerettet ... Das sind, das ist also so, Glühweinbunsch und diese Sachen halt um den Weihnachtsbaum.
00:30:28: Den großen Dettung halt immer am Hopplat steht.
00:30:32: Das sind Marktteilnehmer die sich zusammengefunden haben und gesagt dann machen wir dann halt in der Vorweihnachtsserie am Abend halt auch was.
00:30:41: ja Man muss den Markt
00:30:43: anders hin, der
00:30:44: ist wie eine Plattform.
00:30:46: Das müssen wir zulassen als Produzent des Anbieters.
00:30:50: Da muss man auch offen sein oder ... Wir versuchen das vom Marktvorstand immer so ein bisschen die Leute ein bisschen zu kitzeln und zu reizen, dass sie, das macht sowas gemeinsam überweg zu euch doch, könnte nicht.
00:31:05: und so ja?
00:31:07: Und da möchte ich ein bisschen, dass es noch weitergeht und dass der Markt dadurch noch stabiler wird.
00:31:16: Natürlich auch wirtschaftlich, weil das ja dann die Unbegrenzabilität ist bei den Produzenten, die sich damit halt auch haben natürlich.
00:31:23: Also das ist eine Sache, bei der ich hoffe, dass's gut weiter geht noch.
00:31:29: Und sonst will ich auch schauen, dass das Rett noch ... lebenswerter wird.
00:31:35: Also bei meinem Hauptnummer, das ist eigentlich Genuss.
00:31:38: Das ist momentan so ein Wort, dass es schwierig ist, ja?
00:31:42: Vor allem wenn das jemals in meiner Generation sagt dann kommt das bei den Jungen ein bisschen wie ein Vorwurzler her, die Welt und die Zukunft der Welt oft... in zu den düstereren Farben sehen.
00:32:01: Man
00:32:01: zweifelt, man sieht oft den Genuss nicht mehr oder auch zweifel daran, dass er noch stattfindet kann?
00:32:06: Es sieht dann als Buhrenhedonismus ohne Rücksicht auf die Umwelt und ohne Rückseht auf das Klima.
00:32:12: Das ist es ja nicht ganz im Gegenteil.
00:32:14: Also gerade bei sofort mit gut sauber Ferien hast du dabei, dass sie auf jeden Fall irgendwie eine Balance haben müssen.
00:32:23: Aber das gehört für mich schon dazu.
00:32:26: Schauen wir mal.
00:32:27: Kann sich das eine oder andere schon noch entwickeln?
00:32:31: Ich danke dir für dieses Gespräch, lieber Michael!
00:32:33: Gerne!
00:32:35: Das war essentiell was auf den Teller kommt.
00:32:38: Wenn euch der Podcast gefällt abonniert und bewertet ihn beim Podcast Streamer eures Vertrauens und empfehlt ihn auf Instagram und Co weiter.
00:32:46: Vielen Dank.
Neuer Kommentar