"Safety first, Pizza second."

Shownotes

"Safety first, Pizza second" ist Natascha Mauthners Reaktion auf meine Frage nach der branchenverändernden Neuregelung der e-Mopeds ab Herbst. Sie ist Geschäftsführerin von Lieferando Österreich und bei vielen ihrer Antworten habe ich Neues gelernt. (Man muss dazu sagen, dass ich nie über Lieferservices bestelle, aber eine ganze Liste an Fragen zu diesem Business habe, das den Konsum von Essen in Österreich doch maßgeblich verändert hat.) Ich habe also vor der Aufnahme eine Pizza bestellt, um zu verstehen, wovon wir überhaupt sprechen. Und war überrascht, wie günstig die Lieferung ist. Wie setzen sich diverse Gebühren zusammen? Wer ist das überhaupt, der liefert? Was bestellen Kund:innen und wer sind diese Kund:innen überhaupt? Was verdienen Fahrer:innen und wie wird sich die "Verbannung" der e-Mopeds auf die Straße auf ihr Business auswirken? Ein Gespräch über ein "Lex Lieferando", Tierfutter und Drohnen-Zustellung.

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00:00:04: Was dürfen wir dem freien Dienstnehmer sagen, dass er tun soll oder muss?

00:00:09: In Wahrheit gar nix.

00:00:17: Da unterscheiden wir uns wesentlich von der Konkurrenz.

00:00:20: Wir haben einen Großteil unserer Bestellungen wo der Restaurantpartner die Bestellung auch selbst ausliefert und dann ein kleinerer Teil unserer bestellungen der wird eben über Freie Dienstnehmer vom Liferando ausgeliefert.

00:00:41: Also eigentlich alles was so in den Rucksack passt könnten wir theoretisch zustellen und das ist auch der absolute Wachstumszweig der Branche.

00:00:57: Herzlich willkommen bei EssenCell, was auf den Teller kommt!

00:01:00: Ich bin heute zu Gast bei Natascha Mautner Geschäftsführerin von Livarando in Österreich.

00:01:05: ich sage gleich vorweg die Natasche und ich sind eh malige Arbeitskolleginnen.

00:01:09: umso mehr freut es mich dass du Zeit für mich hast.

00:01:11: danke und danke dass ich vorbei kommen darf.

00:01:14: Danke ich will dann kommen oder?

00:01:15: Freut mich.

00:01:16: Ich bin schon sehr gespannt!

00:01:17: Ich habe heute Mittag schon eine Pizza bestellt bei einem Pizzatantler bei mir ums Eck, also ich hätte da hingehen können aber auch nicht bestellen.

00:01:24: Bin keine große ... ähm ... ich bin kein großer Bestellprofessor, sagen wir mal so und umso mehr Interesse jetzt mal ein bisschen mehr zu erfahren über Liefer-Service von Essen und trinken in Österreich.

00:01:35: Und Lieferanda ist für mich so ein bisschen das Sinnbild von Liefer Service.

00:01:38: Ich hab das quasi fast mit erfunden Aber als reine Bestellerin war es mir recht wenig von euch.

00:01:45: Jetzt kennt man vielleicht die Lokale, wo man bestellen kann das Essen also mal als Kunde sieht eure Fahrer und Fahrerinnen herumfahren.

00:01:51: Wer seid ihr?

00:01:51: Wer ist Lieferanto?

00:01:52: seit wann gibt's euch?

00:01:53: Seit wann gibt sich in Österreich wie groß seid ihr?

00:01:56: Und falls du sagen kannst wenn gibts noch in Österreich Okay

00:02:00: Also fangen wir vor vorne ein.

00:02:01: Wir uns gibt es jetzt mehr als fünfzehn Jahren sind eine Bestellplattform Wo wir die Gastronomen also unsere Partner mit den Konsumentinnen zusammenbringen und eben da das Angebot herzeigen, was unsere Gastronomie-Partner eben verkaufen wollen.

00:02:20: Und so generieren wir Bestellungen die entweder durch die Gastronomie selber ausgeliefert werden.

00:02:27: Da unterscheiden wir uns wesentlich von der Konkurrenz.

00:02:30: Wir haben einen Großteil unserer Bestellung wo der Restaurantpartner die Bestellunge auch selbst ausliefert und dann ein kleinerer Teil unserer bestellungen Freitänznehmer von Liferando ausgeliefert.

00:02:45: Das heißt, erkennt das aber wenn ich jetzt jemanden sehe der Liferantorausfahrt, erkenne ich es irgendwie?

00:02:51: Ob das jemand ist vom Gasthaus direkt oder von euch?

00:02:55: Erkennen am Bild nicht.

00:02:58: im besten Falle hat der Fahrer noch immer ein Liefergewand an und in bestem Fall auch einen Helm für die Sicherheit.

00:03:05: Aber wir können's wieder vorschreiben geben dieses Health and Safety Equipment auch aus, aber du kannst nicht erkennen bei wem dieser Fahrreiz eigentlich angestellt ist oder ob er sein freier Dienstnehmer ist.

00:03:20: Oder ob er mitunter auch für die Konkurrenz arbeitet?

00:03:22: Okay das heißt sie können.

00:03:23: diese Fahrer können auch für mehrere Anbietter fahren.

00:03:27: wie viele gibt es in Österreich?

00:03:28: Ich mir fällt noch ein Fodor und Walt sind das alle oder gibt's da mehrere?

00:03:32: Genau von den großen internationalen sind wir zu dritt.

00:03:35: Fodor, Walt und und wie als Lieferando?

00:03:39: Und jetzt, also wie groß seid ihr?

00:03:41: Weiß nicht, woran man es festmachen kann.

00:03:43: Wie viele Lieferungen werden im Jahr zugestellt?

00:03:46: oder wie viel Umsatz macht sie in Österreich?

00:03:48: Wie sehr seid ihr gewachsen in den Fünfzehn Jahren?

00:03:50: Wenn du sagst, das ist seit Fünftzehn-Jahren hier aktiv?

00:03:53: Natürlich die Wachstumsphase kamen noch nicht mit Corona und dann dachten viele... Das war's jetzt mit dieser Branche und sie wird wieder kleiner werden.

00:04:04: natürlich Wachstumskurve, die hat sich dann verlangsamt.

00:04:08: Aber wir sind stetig weitergewachsen.

00:04:12: der Markt letztes Jahr war noch ein bisschen schwächer aber wächst somit unter fünf bis zehn Prozent im Durchschnitt.

00:04:19: ja über Ja auch nach Corona.

00:04:21: das heißt es ist wirklich eine ich würde sagen am Markt Marktlücke, die eben durch Corona geschlossen wurde und jetzt sich auch eben ausbreiten weil wir ja weit mehr als nur Gastronomieangebote inzwischen auf der Plattform haben.

00:04:38: Okay was stellt ihr noch zu?

00:04:41: Lebensmittel, Apothekenprodukte, Tiernahrung, Blumen, Bäckereiartikel.

00:04:49: also meine geliebte ganze Sache.

00:04:51: Torte das ich nicht selber machen muss ist so mein absolutes Liebesprodukt.

00:04:56: Ja, also eigentlich alles was so in den Rucksack passt könnten wir theoretisch zustellen und das ist auch der absolute Wachstumszweig der Branche.

00:05:06: Das heißt Gastronomie ist gelernt etabliert, das findet statt aber es ist interessanter oder neuer ist eher das Alles was ich sage.

00:05:13: das ist eher ein Haushaltseinkauf wie es am Samstag sonst wahrscheinlich in einem Einkaufszentrum oder in einem Supermarkt und mehreren Supermarkten und Apotheke und, und, erledigen würde.

00:05:25: Genau

00:05:26: das sind so diese kurzfristigen Bedürfnisse meistens die dann gestillt werden müssen in vielen Fällen.

00:05:35: Ich bin krank, fühle mich nicht gut und habe aber nichts zu Hause um mein Kopfschmerzen besser zu verbessern.

00:05:42: Oder meine Katze hat Hunger?

00:05:43: Oder

00:05:44: meine Kratze hat Hunger und ich hab's vergessen usw.

00:05:46: Also das sind so kurzfristige Bedürfnisse.

00:05:48: da geht es nicht um riesige Warnkörbe.

00:05:51: Da gehts eben eigentlich um habe etwas nötig, habe aber keine Zeit.

00:05:55: Und hier ist der Lüfer-Service da, der mir unterstützt.

00:06:00: mein wichtigstes Gut, die Zeit gut zu nutzen und darum bestelle ich online.

00:06:05: Und jetzt sind wir schon ein bisschen drinnen in der Typologie, wer bei euch bestellt?

00:06:09: was wisst ihr über eure Kundinnen und Kunden?

00:06:12: Wie sehr schaut sie die Strukturen?

00:06:15: wie sehr verändert sich das jetzt auch mit dem Angebot des du beschreibst?

00:06:20: Wer ist das, der bereit ist für Bequemlichkeit?

00:06:23: Weil letzten Endes ist es das ja oder weil es nimmt man jemand anderer den Weg ab Manchmal weniger manchmal mehr Geld auszugeben, weil teilweise gibt es ja recht hohe Liefergebühren.

00:06:34: Irgendwie irgendwo muss das Geschäftsmodell funktionieren.

00:06:36: Wisst ihr da gut Bescheid wer das ist?

00:06:40: Also wenn man schlau ist kann man die Liefergebühren schon umgehen.

00:06:44: also wir haben ja das eine oder andere Treubprogramm zum Beispiel Leverando Plus wo du dir für nur fünf neunundneutzig vierneutzig Tage die Lievergebühren sparen kannst.

00:06:55: Wenn man sagt sie sind zu hoch Ja, es gibt Wege zum Gehen.

00:06:58: Also das mal als erstes...

00:07:01: Das ist für die, die sagen sie wissen, dass sie regelmäßig sich liefern lassen,

00:07:05: zahlt

00:07:06: sich sowas außer Flatgrade irgendwie zu nehmen.

00:07:08: Genau also auf fünfneinundneinzig für neunzig Tage.

00:07:11: vielleicht du, weil du sagst, du bist kein Besteller?

00:07:14: Ist es dann vielleicht...?

00:07:15: Ja, eher überschaubar.

00:07:17: Ich, wo ich doch im Homeoffice bin und die Kinder doch ihre Bedürfnisse haben, wenn er nicht immer nachkommen kann... Und die halt ihr Schnitzel mit Bombers wollen?

00:07:26: Da greife ich gerne mal zu meiner eigenen Plattform und zauber ein Schnitzeln her!

00:07:33: Aber ja dann zahlt sich schon aus diese fünf neunundneutzig Tage zu investieren.

00:07:41: wie ticken eure Kunden, wer sind eure Kunden so?

00:07:43: Und jetzt abgesehen von ob sie jetzt der Abo-Modell quasi haben oder individuell bezahlen.

00:07:48: Mir ist nämlich heute aufgefahren bei meiner Bestellung da war drinnen ein Liefergebühr ich glaube von ... forty Cent oder brutal niedrig und eine Servicegebühr also zwei Gebühren die ich zahle.

00:08:01: Ist interessiert mir nachher noch was ist die Servicegebühre?

00:08:03: aber bleiben wir nochmal bei euren Kunden wie Ticken, die könnt ihr in so Gruppen einteilen.

00:08:08: Weil ich seit sehr immer bei anderen Gebieten tätig oder seit den Städten in Größeren dort hätte ich ja sehr vieles ums Eck.

00:08:18: Wer sind dann?

00:08:18: Die?

00:08:18: wer sind in Wien?

00:08:19: die Leute, die bei euch hauptsächlich bestellen also die die Gastruppe stellen, die die alles andere bestellen.

00:08:24: So prinzipiell sind wir im ganzen Land und versorgen ungefähr fünfhundertsechzig verschiedene Städte mit Liferando.

00:08:33: Und dann natürlich im urbanen Gebet haben wir dann auch Freidienstnehmer, die eben Zusteller für uns sind mehr draußen in den Bundesländern außerhalb der Landeshauptstätte.

00:08:47: Da ist es eigentlich die Gastronom selbst, der dann liefert aber unsere Plattform als technisches Haus benutzt.

00:08:55: So von daher unterscheiden sich auch dementsprechend unsere Kunden, die teilweise schon sehr anders sind.

00:09:04: Es kommt darauf an wo du wohnst und was wir auf der Plattform zu Verfügung stellen.

00:09:11: Wenn man jetzt in der Stadt bleiben Wer ist kein Lieferdienstkunde, ist eigentlich mehr das Frage außer dir.

00:09:22: Ich sage mal es sind alle Alterskopen durch die Bank und jeder hat andere Bedürfnisse also alt und jung.

00:09:33: Es kommt wirklich drauf an.

00:09:36: wie schaut mein Tag heute aus?

00:09:38: Was will ich genau?

00:09:39: was will ich jetzt genau?

00:09:41: Die Studenten, die bestellen gerne mal in der Gruppe für ihr soziales Zusammensein.

00:09:48: Die arbeitenden Menschen, die Bestellen ganz gerne mal vom Homeoffice oder so wie wir hier sind In der Grupe zum Mittag in unserer Küche herein und am Wochenende sind oft die Familien, die dann einfach entweder die Zeit oder auch das Geld nicht haben lokal zu gehen und auch diese Gemütlichkeit von zuhause genießen wollen.

00:10:13: Es deckt quasi alles ab!

00:10:17: Also es ist so die gesamte Gesellschaft, die bei euch bestellt oder halt Teile davon.

00:10:22: Aber aus jeder Gruppe quasi ein Lück sagt das, dass die Studierenden mir fällt auf bei mir im Haus.

00:10:27: Es sind wie so neunundzwanzig Parteien haben sie sehr viele Wohnungen gewechselt oder geändert in den letzten Jahren und die eine Hälfte der bei Wohnerinnen ist würde ich sagen so alt als ich und älter.

00:10:37: Die anderen sind sehr viel jünger.

00:10:39: also ich vermute auch Studieren der viele Und die begegnen eigentlich jedes mal wenn ihr rauf und runter geht ein bis mehreren Liefer Fahrern irgendwie bei uns im Haus.

00:10:48: und meine Theorie, die ist nicht überprüft, dass die älteren Herrschaften eher keine Besteller sind.

00:10:53: So wie ich sie kenne bei mir.

00:10:55: Das ist jetzt eine ektotische Beobachtung und das heißt es bleiben die ganz Jungen übrig wo ich überrascht war weil ich dachte die sind ohnehin viel unterwegs an draußen lehnen vielleicht ab des System der Fahrerinnen was er immer keine Ahnung und sind deswegen überzeugt dass sie selbst rausgehen wenn sie etwas zum Essen wollen und wollen es auch.

00:11:12: Spaß am tun.

00:11:14: Du hast ja trotzdem einen mehr aufwanderen Kosten, wenn du bestellst.

00:11:18: Das heißt das deckt sich mit eurem Bild eher so, weil man es bei Wien bleibt als statt mit vielen Studierenden und jungen Leuten, dass die schon auch sehr stark bestellen und da spielen Kosten oder da spielt die Kostenskepsis keine Rolle.

00:11:30: Na, ich glaube es geht darum wie oft tut man's und was will man genau damit erreichen.

00:11:34: Also der Grund wieso ich überhaupt jetzt esse ja?

00:11:37: Wenn ich unbedingt wir konkurrieren nicht mit dem Wirtshaus oder mit dem Papp oder mit den Café-Haus.

00:11:44: Wir konkurieren wenn man das überhaupt so sagen kann eigentlich mit dem Zuhause kochen.

00:11:51: Und der Aufwand der dahinter steht selbst kochen zu kochen Das ist ja Zeit Die Zeit, die sich die Jugend oder die Jüngeren da hier sparen möchten.

00:12:01: Da geht es nicht unbedingt um die ein, zwei, drei Euro mehr.

00:12:04: Da gibt's mehr um ... Okay, wenn ich das kochen muss und dann muss ich abwaschen hin- und her.

00:12:09: Also... Das ist das eine.

00:12:11: Das Zweite ist der soziale Aspekt.

00:12:13: Ich bestelle ihn auch gerne in Gruppen.

00:12:15: Und das hat ja glaube ich Corona mit sich gebracht, dass dieses teilweise soziale Leben sich verlagert hat von den jüngeren Generationen auch in den Garten zu Hause?

00:12:26: in den Park und so weiter.

00:12:28: Und die leben ihre soziale Zeit anders, wie ich oder wir sie auch noch dazu mal gelebt haben.

00:12:33: Es klingt

00:12:34: jetzt so als wäre man Bart.

00:12:36: Na ja, was soll das?

00:12:40: Aber wir sind ganz anders aufgewachsen da gab es das alles noch

00:12:43: nicht.

00:12:43: Also ich hatte mein erstes Handy mit fünfundzwanzig also ist gar nicht mit der Jugend von heute vergleichen.

00:12:50: aber um beim Thema zu bleiben Die Jugend oder die jüngere Generation, die sieht auch also den Kosten.

00:13:01: Den Kostenfaktor.

00:13:02: das ist anders als die Zeit und diese Kontrolle von was will ich jetzt gerade?

00:13:07: Ich will jetzt der Bitzer!

00:13:09: Und ich kann aber nicht aus dem Haus gehen... Also

00:13:11: so Impulsgräufer?

00:13:12: Genau genau man will.

00:13:14: da gibt es sogar weiter Paperstudie von unserer Firma und da wurde eigentlich die Kontrolle.

00:13:21: Man will irgendwie die Kontrolle wieder zurückgewinnen.

00:13:24: Was heißt es genau?

00:13:26: Man will nicht, dass man am Samstag den Rieseneinkaufen machen muss und vorplanen muss bis zum nächsten Samstag, weil dazwischen hat man keine Zeit zum Einkaufen.

00:13:34: Und dadurch gibt's auch weniger von diesen... Ich fühl mir den Kühlschrank ganz voll an, sondern diese kleinere Einkäufe und dann passiert sich mal okay gar nichts da, hab aber einen Hunger!

00:13:47: Na dann bestelle ich mir halt was.

00:13:48: Just

00:13:48: in time, ne?

00:13:49: Just in Time.

00:13:50: und jetzt habe ich darauf einen Guster und deswegen greife ich als wir ein Inder oder es wie ein Teig und man hat nicht immer alle Gewürze zu Hause.

00:14:00: Man hat nicht alles immer diese speziellen Gemüsesorten usw.

00:14:04: Zuhause Und da kann der Lieferdienst wirklich... Du siehst das anders aber so irgendwie auch einen Genussmoment bringen, ja?

00:14:14: Wenn ich jetzt Time möchte

00:14:18: Ich bin eine wahnsinnig begeisterte Impulskäuferin insgesamt.

00:14:21: Das kann ich schon nachvollziehen, aber das klingt schon für mich als hätte da das Konsumverhalten oder die Art wie man Kaufentscheidungen trifft komplett verändert.

00:14:30: in Wirklichkeit?

00:14:31: Ja sehen wir eigentlich so weil diese Kurzfristigkeit von was will ich und es ist auch möglich Das hat sich einfach verbessert, wie gesagt beschleunigt durch die Corona-Zeit.

00:14:47: Da werden auch mitunter jetzt die Ansprüche, was muss eine Lieferplattform alles können?

00:14:53: Die werden natürlich auch höher.

00:14:54: Die werden auch größer ja!

00:14:55: Es muss immer noch schneller gehen am liebsten so günstig wie möglich eh klar.

00:15:00: Am liebste noch mit einem Deal, also einem speziellen Angebot.

00:15:05: So diese Ansprüchen an einer Plattform und da sind wir sehr gefordert – auch technische Natur natürlich – die werden höher.

00:15:13: Und weil du vorher beschrieben hast, dass euer Wachstum kommt hauptsächlich davon.

00:15:16: Dass man so Dinge des Alltags von der Apotheke über Tiernarung oder was auch nicht Lebensmittel Einzelhandel und so weiter bestellt.

00:15:25: Jetzt

00:15:25: fällt mir ein... Da gibt es ja paar andere Anbieter die jetzt nicht so auf Gastro fokussiert sind, die eher aus dem Eck kommen.

00:15:32: Billa hat glaube ich gerade eingestellt in einen eigenen Lieferservice.

00:15:34: dann fragt man noch einen Gurkahl und paar anderen.

00:15:37: Da gibt's ja mehrere, die eh auch aus dem Deck kommen.

00:15:42: spielt das eine Rolle für euch, dass es wächst?

00:15:44: Weil zum Beispiel Biller sagt, warum auch immer bei denen ist es kein Thema mehr selber zuzustellen.

00:15:49: Also da ist ja sehr viel Dynamik drinnen in dem Markt.

00:15:51: Das heißt ihr setzt da noch weiter Potenzial, dass dies noch weiter steigt also alles außer Gastdruck quasi.

00:15:58: Ist das was wo man sagt, das is... Ja, so full service.

00:16:02: Man spart sich eigentlich die Fahrt eben in den Einkaufszentrum und man fährt jetzt eher am Land draußen in diese Gewerbegebiete, die außerhalb der Gemeinden liegen wo du halt ein Einzelhändler nach dem anderen hast.

00:16:13: Und das wird damit auch komplett ersetzt weil das ist ja dann nicht so Impuls Das ist ja mehr so geplanter Einkauf oder?

00:16:21: So die Großhändle?

00:16:22: haben sie oder Rewe Sparren zu weit da etwas zurückgezogen, weil natürlich wir in Österreich spezielle Situation haben.

00:16:29: Wir haben ja mitunter die dichteste Supermarktdichte, die es überhaupt glaube ich in Europa

00:16:35: gibt oder?

00:16:35: Die höchste Konzentration an Europaanlehmen ist Mittel-Einzelhandel.

00:16:38: Genau genau und von daher muss man sich das natürlich schon überlegen macht es Sinn?

00:16:44: aber es macht absolut Sinn!

00:16:46: Wir sind aber nicht dafür da diese großen Einkäufe zu liefern.

00:16:51: Wir sind eben für diese kleinen Einkäufen dazwischen.

00:16:55: Also, okay.

00:16:56: Das heißt es geht bei euch auch immer um einen Einzelnen an.

00:17:00: Ich kann bei euch keinen Warenkorb von mehreren zusammenstellen oder ich kann jetzt nicht sagen, ich bestelle... ...ich brauche von der Apotheke das vom Fressen ab.

00:17:08: Weiß ich nicht ob die bei euch gelesen sind?

00:17:11: Und vom Biller das?

00:17:12: Oder ging ihr da so auch?

00:17:14: Das geht im Moment noch nicht.

00:17:16: Aber vielleicht Zukunftsmusik wäre sicher ein interessantes Konzept.

00:17:23: gleich hintereinander bestellst, um die eventuell nebeneinander liegen.

00:17:27: Diese Einzelhändler könnte es sein dass der gleiche Fahrer es dir bringt weil er dann die einzelnen Bestellungen eventuell zusammenzieht.

00:17:37: also das ist mitunter möglich aber ja wie häufig das denn ist?

00:17:41: Das hängt wirklich davon ab wie schnell oder wie viele Bestellung da gerade zum gleichen Zeitpunkt hereinkommen.

00:17:46: okay

00:17:47: jetzt bevor wir gehen zu eurem quasi Modell wie das funktioniert und auch den Gebühren merkt, dass eine aus meiner Sicht vielleicht eher untypische Zielgruppe so die älteren Herrschaften das stärker wächst.

00:18:00: Also wie sehr sind sie schon vertraut damit?

00:18:03: So ein System anzuwenden geht es mir nicht darum despektierlich zu sein aber diese auch sehr digitale Anwendung muss man schon irgendwie in Bezug dazu haben finde ich.

00:18:12: Wie sehr wächst das?

00:18:13: Geht ja auch Medikamenten, also Apothekenlieferungen oder man ist vielleicht gebrechlicher und will nicht wegen jeden Bagelzucker aus der Haus gehen.

00:18:23: Werkt es stärker als die anderen Bereiche?

00:18:24: Merkst du da was?

00:18:25: Also jetzt gibt's die Lieferdienstgeschichte doch schon einige Jahre eben wie gesagt mehr als fünfzehn für uns.

00:18:33: die Leute wachsen mit uns mit, so der fünftigjährige von früher ist jetzt fünfundsechzig.

00:18:40: Und kann

00:18:40: jetzt schon die Medikamente machen?

00:18:42: Kann jetzt alles und ist ja auch mit dem Handy quasi groß geworden.

00:18:46: natürlich ältere Generationen, die im Handy nicht groß sind.

00:18:50: diese Gruppe ist zwar kleiner aber trotzdem sie bestellt und bestellt nicht nur Apotheker sondern bestellt auch unter die Pizza oder den Bürger.

00:19:03: Diese Gruppe hat natürlich ganz andere Bedürfnisse.

00:19:05: Eventuell ist es schwierig, die Stiege hinunterzugehen im Altbau in Wien oder dem Mann geht's nicht so gut und will ihn nicht alleine lassen.

00:19:16: Das sind halt ganz andere Beweggründe und da ist es eigentlich schön, fast wie eine soziale Stütze zu sein weil was würden sie sonst eigentlich tun?

00:19:25: Ich weiß gar nicht wie man das früher gemacht hat.

00:19:26: dann haben wir gekocht aber manchmal ist das halt sehr mühsam.

00:19:33: Gut, schauen wir uns ein bisschen an.

00:19:35: Euer Modell, du hast das ganz am Anfang gesagt, die ist so ähnlich formuliert, sie hat eine Plattform quasi für die Gastronomie.

00:19:41: also wenn wir jetzt bei dem Zweig bleiben für die gastronomie und für die Kunden auf der anderen Seite und ihr vermittelt es letzten Endes die beiden zueinander.

00:19:49: Das macht man ja nicht für den Weltfrieden, das macht man auch weil man damit Umsatz machen möchte.

00:19:55: Wie ist euer Model aufgestellt?

00:19:57: Bekommt's ihr so zahlt man... Restaurant habt, bezahle ich was dafür, dass ihr mich listet und ich über euch Bestellungen abwickeln kann.

00:20:06: Was bezahlt der Kunde?

00:20:08: Wie ist das aufgeteilt?

00:20:09: wie ist euer Modell so, dass es jetzt für mich als reine Bestellerin nachvollziehbar ist, wie kann ich mir das vorstellen?

00:20:17: So wie gesagt wir bieten zwei Modelle an.

00:20:21: entweder eben wir stellen dann auch die Lieferung zur Verfügung, dann ist es quasi die Nutzung der Plattform plus die angeschlossene Lieferung.

00:20:32: Dafür steht normalerweise eine Kommission von dreißig Prozent an.

00:20:39: wenn der Partner, das kann ein Einzelhändler sein oder ein Gastronom aber beschließt selbst auszuliefern wo wir eben sehr stark in diesem Feld arbeiten, dann ist eine Kommission, das unterscheidet sich zwischen den verschiedensten Anbietern.

00:20:56: Zwischen dreizehn und fünfzehn Prozent.

00:20:58: Wir haben dreizehn.

00:21:00: Okay!

00:21:01: Und das heißt wenn ich zurück geht zu meiner Pizza-Beschreibung von heute mit dieser extrem niedrigen Liefergebühr?

00:21:06: Das war wahrscheinlich einer der selbste Ausliefert.

00:21:08: oder kann ich das da rauslesen oder nicht?

00:21:12: Nein die Liefer Gebühr.

00:21:13: also wenn es über einen freien Dienstnummer von uns ausgeliefert wurde, dann sind wir es die Delivergebühr bestimmen und dann hängt's natürlich ab wie weit ist der Gastronom oder der Pizzerladen von dir weg.

00:21:29: Also die Distanz spielt eine Rolle weil wir hier natürlich auch den Fahrer zahlen müssen wie lang der ungefähr unterwegs ist für diese X Kilometer.

00:21:39: Und wenn aber der Gastronomie-Partner selbst ausliefert, dann ist es seine ihrer Entscheidung.

00:21:47: Ob

00:21:47: oder was so verlangt für

00:21:48: dich?

00:21:48: Ob oder war's?

00:21:49: und das kann niedriger oder höher sein als eventuell der Satz den wir anwenden würden weil es ganz dem Gastronomen oblegt.

00:21:57: Okay ich glaube die Pizza selber hat sowas wie fuchtzehn neunzig oder so gekostet und ich glaub die Levergebühr war neunundvierzig Cent was mir unglaublich niedrig vorgekommen.

00:22:08: Aber du hast ja gesagt, dass du um die Ecke bistellst.

00:22:10: Ja, kam ein Liter Markt der fahrt zu mir mit dem Radl fünf Minuten ungefähr wahrscheinlich und dann war noch seines Servicegebühr dabei.

00:22:17: Die ist was immer gleich hoch ist und euch betrifft also euer zur Verfügung stell ich in dieser Plattform oder wie kann ich die einordnen?

00:22:25: Die

00:22:26: ist je nach Anbietern.

00:22:28: bei uns im Moment ist es zwei Prozent gedeckelt mit neunundsiedzig Cent Und das ist quasi für die Entwicklung der Plattform und die Vermittlung der Konsumenten zum Partner hin.

00:22:40: Okay, gut jetzt haben wir schon den Gastronom zahlt dies und dass oder das ist ein Modell.

00:22:45: dann ich als Kunde wie generiert sie?

00:22:48: Ich habe von früher – ich hab es schon ab und an bestellt – von früher in Erinnerung oft mal im Verhältnis zum Warnwert sehr hohe Gebühren, also von zwischen vier und acht Euro irgendwie.

00:23:02: Wenn ich sage, bestell was, was zehn Euro kosten würde dann ist die Relation irgendwie eigenartig.

00:23:07: Gibt es das immer noch oder sind es Modelle wie sie es nicht mehr gibt?

00:23:10: Also da kann es sein dass ein Liefergebühr zu hoch ist und das waren aber auch Bestellungen wo ich sag, die sind vielleicht maximal zehn Minuten mit dem Rad von mir entfernt ja.

00:23:20: Also selten nie bestellt irgendwo von weiter weg.

00:23:23: und wenn du sagst, das ist das Dynamisch an den Preis letztendlich Die Distanz?

00:23:30: Es kann natürlich sein, dass ein Minimum Bestellwert für diesen Gastronomen oder diesen Einzelhändler eingestellt ist.

00:23:39: Das heißt...

00:23:41: Okay der Satz muss ja ausgleichen bis auf den Minimums.

00:23:43: Genau das ist wie bei jeder anderen Bestellplattform oder wenn du Gewand bestellst, stehe die Arme meistens ab fünfzig Euro oder hundert Euro und das ist eben je nachdem.

00:23:53: Das bestimmt, wenn der Gastronom selbst ausliefert, der Gastroneau kann auch entscheiden, dass es das nicht braucht.

00:24:01: Wobei würde ich davon abraten?

00:24:04: Weil für drei Euro Ware hin und her von...

00:24:07: Ist absurd!

00:24:08: Wird ihr bei dir aber nur um zu verstehen wie die Modelle vollfällt.

00:24:11: Ja, wenn wir eben über unsere freien Dienstnehmer ausliefern dann haben mitunter schon noch nicht alle, aber ich würd so sagen, neunzig Prozent einen Minimum-Bahn-Kopfwert eingestellt.

00:24:28: Du hast jetzt schon mal angesprochen, die freien Dienstnehmer.

00:24:30: Da reden wir von den Damen und Herren Radfahren, die man so mit meinen Windbleuten durch Wind zwischen sieht, die mir das Leben als Radfahrerin schwer machen am Radelweg.

00:24:39: Da gibt es jetzt glaube ich eher eine Änderung in der Stadt Wien, dass die E-Moppeds – das betrifft ja nicht nur euch, sondern generell General E-moppeds – ist du schon in Kraft oder demnächst vom Radelweg runter müssen?

00:24:54: für euch offensichtlicher Thema, aber wie geht es damit um mit euren freien Dienst nehmen?

00:24:58: Für

00:24:59: uns ist Sicherheit und Straßenverkehrs-Sicherheit ein ganz wichtiges Thema.

00:25:05: Wir sagen immer Sicherheit zuerst der Pizza Second, also Safety First, Pizza Second.

00:25:11: Wieso sage ich das?

00:25:12: Weil natürlich wir auch wollen dass im Straßenverkäher man sich nicht Kein Angst haben muss, dass der jetzt irgendwas passiert oder das am Radlweg da nicht zu schnell gefahren wird.

00:25:26: Oder wir hätten sich als Lieferantäugelich dafür ausgesprochen, dass man eine generelle Helmpflicht einführt.

00:25:36: Ich sehe es schwierig, dass dieser Helmppflicht einfach wieder ausweicht und ich hätte es auch sehr begrüßt wenn überhaupt mehr Geschwindigkeitsbeschränkungen Nicht nur auf Radwegen, sondern auch in verkehrsberüchteren Zonen oder wirklich hoch befahrenden Straßen.

00:25:59: Was man mit den Regelungen, die dann hauptsächlich mit ersten Oktober in Kraft treten wird erreicht ist dass das E-Muppet auf der Straße wandern muss.

00:26:11: Was heißt es genau?

00:26:13: Die Herren und Damen Fahrer müssen einen Führerschein ablegen spannende, spannende Sache.

00:26:21: Dann natürlich ihr Fahrzeug anmelden.

00:26:24: damit bekommt das Fahrzeug eine Nummerntafel dann ist man natürlich sichtbar.

00:26:29: also passiert irgendwas kann man leicht den Fahrer oder die Fahrerin finden.

00:26:35: aber dieser Schiff auf der Straße macht diese Kuriere und auch andere Menschen die mit dem E-Mobbett unterwegs sind zum schwächsten Teilnehmer auf der Straße.

00:26:51: Und persönlich finde ich es ein bisschen kritisch, weil das wird zu vielen Unfällen führen meiner Meinung nach speziell wenn ich am Gürtel oder so denke.

00:27:01: Die Alte muss man sagen hat ja jetzt auch schon viele Straßen wo's keine Radwege gibt baulich getrennt und die bin eine intensive Radfahrerin da würde ich schon sagen als Radfahrer ist man schon noch mal schwächer als mit dem E-Mopet weil die Geschwindigkeit der andere ist Und ich bin jetzt auch diesem Risiko schon ausgesetzt.

00:27:17: Helfpflicht keinen Nachvollziehen, das glaube ich macht insgesamt wahrscheinlich einen Sinn.

00:27:20: Aber man kann mal sagen würden sich alle ehemalpert Fahrer... Jetzt bin ich sehr polemisch aber irgendwo gab es ja an Ursprungspunkt dieser politischen Diskussion in Wien Würden sie alle ehemeppelt Fahrerinnen so benehmen am Radweg dass die Radlfahrer nicht dort fürchten.

00:27:36: könnten Sie weiterhin dort fahren?

00:27:38: Wahrscheinlich also.

00:27:38: es hat schon brutal viel eigenartiges Verhalten gegeben.

00:27:42: Und du hörst sie natürlich nicht, wie jedes E-Fahrtwerk hörst du nicht?

00:27:46: Ja!

00:27:47: Im Kombination mit einem höheren Tempo als es die meisten Durchschnittsradfahrer sind ist da auch meine Aussicht und das habe ich nur selbst beim Radfahren beobachtet ein ziemliches Ungleichgewicht entstanden und ich glaube dass das oder so wie ich in der medialen Berichterstattung sehe deshalb bisschen so der Auslöser auch war.

00:28:02: Der Druckpunkt war so groß.

00:28:04: man musste irgendwas tun Absolut.

00:28:06: Und es muss auch etwas getan werden und wir unterstützen das auch, und wir sind im regelmäßigen Austausch mit dem Verkehrsministerium um da auch unseren Beitrag zu leisten.

00:28:15: Man muss aber auch den freien Dienstnehmer und sein.

00:28:19: was dürfen wir den freie Dienstnehmer sagen dass er tun soll oder muss?

00:28:24: in Wahrheit gar nix.

00:28:26: also Wir können nur Sachen anbieten, aber wir dürfen ...

00:28:29: Du sagst, du kannst ein Benimmkurs anbinden für eure Frauen in der Welt.

00:28:33: Ich kann einen

00:28:33: Benimm-Kurs nicht anbitten.

00:28:34: Aber ich kann ihn nicht verpflichten dazu, einen Herrn zu tragen und Geschwindigkeitsbeschränkung einzuhalten.

00:28:42: Ich darf ihn auch nicht dazu verpflichtet werden, Schutzkleidung zu tragen.

00:28:47: Das heißt... Uns sind die Hände gebunden!

00:28:51: Was wünschenswert wäre, wenn man mal ein paar Kontrollen macht Alle, nicht nur die Essenszusteller, dann schaut wer fährt denn da überhaupt so schnell?

00:29:02: Weil es sind eben nicht nur der Essens-Zusteller.

00:29:05: Also das ist halt der Aufhänger weil sie eine Arrangepinke oder türkiser Jacke haben

00:29:09: und

00:29:11: sehr viele mit.

00:29:12: Aber was wird passieren?

00:29:14: also das muss ich mal vorstellen.

00:29:16: Das ist quasi dieser Job von freien Dienstnehmern oder diese Fahrradkurik ganz generell.

00:29:23: das ist ja die niederschwelligste Der niederschwelligste Einstieg in die Arbeitswelt, den es überhaupt gibt.

00:29:29: Du brauchst nur Papiere, die dir das erlauben zu arbeiten.

00:29:33: Sonst gibts da keine Anforderungen an was du tun können musst.

00:29:38: Du musst kein Sprache sprechen, du musst keine Skills haben...

00:29:41: Du musst ein bestimmtes Alter haben, dass du überhaupt schon arbeiten darfst?

00:29:43: Ja genau!

00:29:44: Du musst arbeiten dürfen in Österreich hoffentlich.

00:29:48: So und dann hammer's so.

00:29:52: wie soll diese Leute, die in den meisten Fällen einen emigranten Hintergrund haben an Führerscheinwochen.

00:30:00: Das sehe ich kritisch, das sehe ich eine schwierige Umsetzung und wir werden das natürlich unterstützen und auch helfen dem Verkehrsministerium in der Zusammenarbeit da auf irgendeine Art und Weise zu unterstützen, dass man diesen Schulungen folgt, sei es eben im Straßen- und Sicherheitsthemen oder auch in der Kommunikation wo man dann diese Führerscheine machen kann wie dieser Anmeldungsprozess von diesen Fahrzeugen usw.

00:30:34: möglich sein wird.

00:30:35: aber wenn man sich wirklich durchdenkt ist ein Fahrzeug mit einer Nommantafel für das, was Essenszusteller tun eigentlich nicht geeignet.

00:30:46: Du kannst hier Donauverplatte bewüden der mit der Nommandafel also der darf ja dann hier nicht mehr herumfahren.

00:30:52: Das heißt er muss irgendwo stehen.

00:30:56: Irgendwo stehen wir dann.

00:30:57: eine Nommandovel wird dann auch schwierig.

00:30:59: und wie bringt dir das Essen

00:31:02: zu...

00:31:02: weiß ich nicht bei mir da unten in die Rezeption?

00:31:04: Das geht nicht.

00:31:06: oder Wie bringt das dann am zwölften Stock, wo einer keinen Backplatz findet?

00:31:10: Irgendwo mit seinem Gefährt, wo er richtig parken kann.

00:31:15: Wenn man es jetzt durchdenkt, bin ich fast der Meinung, dass es weg vom E-Mopet gehen wird und zwar zum E-Fahrrad zurück.

00:31:24: Wieso?

00:31:25: Weil eben es verkehrsberuhigte Zonen gibt Teile von Straßen... Wir sind hier

00:31:30: auf der Platte und hier gibt's nicht überall Straßen.

00:31:33: Das heißt, ich müsste ... Also hier kann ich nur mit Fahrrad oder zu Fuß überall hin, wahrscheinlich?

00:31:38: Genau.

00:31:39: Und

00:31:39: im Auto wenn jemand liefert was ja ab und dann doch trotzdem jetzt auch schon passiert die stehen irgendwo und dann wo muss sich das hinbringen?

00:31:48: also du kannst es schlecht verständigen teilweise.

00:31:52: Es ist für die Fahrer nicht praktisch, es ist für den Konsumenten nicht praktische und deswegen glaube ich auch dass sich das ehemalte auf der Straße... Das ist eine gute Idee, aber es wird zurück zum E-Fahrrad gehen.

00:32:08: Und wenn das die Idee ist – was ich glaube, das ist eh die Idee vom gesamten Gesetzeswerk -, dann wird das E- Fahrrad wieder in Fokus stehen.

00:32:17: Dann haben wir aber die Herausforderung, die wir heute haben leider nicht gelöst.

00:32:22: Dann hat man noch immer keine Helmpflicht und der Fahrradweg ist noch immer stark befahren.

00:32:30: In einem stellenden Tempo kommt wahrscheinlich eine neue Regelung.

00:32:35: Ich nehme's an!

00:32:36: Ich habe sehr interessante Formulierungen auf eurer Website, nämlich unter dem Nachhaltigkeitstitel wo irgendwas drinnen steht.

00:32:42: Also das breite Aufstellen der Zustellart also zu Fuß, Rad, E-Rad eben auch bei der Aufzählung.

00:32:50: es fand ich spannend dass man das als Nachhaltigkeitstrategie darstellt und das habt ihr mir dran erinnert weil du das beschrieben hast.

00:32:57: Es gab ja eine Zeit vor diesen E-Mop Pads.

00:33:00: Das haben die Zustellerinnen auch hauptsächlich mit Rädern oder halt irgendwann einmal unterstützten Räder gefahren, also es war ja eine Entwicklung.

00:33:07: das war nicht immer so wie das was wir jetzt haben.

00:33:09: Was ist denn der Grund?

00:33:11: Weil die kosten ja ein Menge Geld und ich nehme an die Fahrerinnen müssen sie selbst kaufen diese Fahrzeuge.

00:33:17: Was war denn der grund aus deiner Sicht warum man so komplett gewechselt ist auf diese E-mop Pids?

00:33:22: sich vermute mein zeitdruck oder

00:33:26: Nein, ich glaube es hat gar nichts mit Zeitdruck zu tun.

00:33:28: Es ist mehr die Organisation dahinter.

00:33:31: also da gibt's ja schon viele Betriebe sage ich mal die vorher halt E-Bikes geließt haben an Fahrer und die haben sich umgestellt und ließen jetzt der E-Mobbets Also von daher dieser ganze Branche die sich dahinter Du hast ja aufgesetzt.

00:33:52: Ist das eine eigene Firmendite?

00:33:53: Ja,

00:33:58: ich weiß es nicht und kann es auch nicht belegen aber ich würde mal meinen dass ein Großteil der E-Mobbets von diesen Fahrern geließt ist und nicht im eigenen Besitz ist.

00:34:07: Aber wir werden mit euren freien Dienst nehmen.

00:34:11: reden ab und an geht davon aus.

00:34:13: Wie finanzieren die denn so was?

00:34:15: Weil alle sind kostet Geld.

00:34:16: Es ist jetzt leichter wahrscheinlich zu stemmen im Niedriglohnsektor als wenn du ein Fahrzeug kaufst, weil es einfach eine monatliche Belastung und keine Einmalige.

00:34:25: Aber wie geht das denen?

00:34:44: Also du hast ja recht, wir reden mit unseren Fahrern schon ab und an auf solchen Streetmeats wie wir das nennen.

00:34:52: Darüber wird eigentlich nicht gesprochen, muss ich ehrlich sagen.

00:34:55: D.h.,

00:34:55: dass Sie sich den komplett überlassen?

00:34:57: Wie organisieren sie sich...

00:34:58: Wir können da auch gar nicht eingreifen, dürfen wir auch nicht.

00:35:04: Am liebsten wäre es uns wenn Sie ein E-Fahrrad hätten mit dem Sie ausliefern.

00:35:09: aber diese Gespräche finden eigentlich nicht statt.

00:35:12: Das heißt

00:35:12: ihr als Plattform versuchst oder ihr kümmert euch absichtlich auch nicht um außer das Gewand offensichtlich um Equipment von den freien Dienstnehmern.

00:35:26: Das ist dessen oder deren Job und wir sind nur die, die quasi die Jobs vermitteln.

00:35:30: Was man Freie Dienstnehmer zur Verfügung stellen darf und wo man sich einmischen darf, das ist relativ streng geregelt.

00:35:36: also muss man auch aufpassen dass man nicht übers Ziel hinaus schießt.

00:35:41: und ja wir dürfen maximal die Schutzausrüstung eben zur verfügung stellen um eben gut im Straßenverkehr sichtbar zu sein und natürlich der Helm, um den Kopf zu schützen.

00:35:57: Aber mehr als das dürfen eigentlich schon gar nicht mehr machen.

00:36:00: Gut, ich glaube irgendwann noch meine Entscheidung Freitienst nehmen wir zu engagieren weil irgendwann einmal waren es ja Mitarbeiterinnen.

00:36:07: Was ist passiert?

00:36:08: dass man das umgestellt hat beziehungsweise Gleichzusatzfrage in der Recherche gelesen?

00:36:13: Es gibt die Plattformrichtlinie, glaube ich heißt eine Jugendgesetzgebung heuer oder so, wenn Kraft treten wird vermute ich.

00:36:21: Wo es darum geht und das ist jetzt nicht zingend der Liefer-Service Thema.

00:36:24: aber da ist es natürlich immer nennend wo es drum geht Arbeitsrechtlich immer eine große Frage wie stellt man sicher was ist ein freier Dienstnehmer?

00:36:33: Und was ist quasi ein pseudo Freie Dienstnehmer der eigentlich ein Angestellter wäre von der Art der Tätigkeit?

00:36:38: Das ist rechtlich das Arbeitsrecht.

00:36:39: ja ganz klar würde in allen europäischen Ländern wahrscheinlich vergleichbar sein.

00:36:43: Was hat es damit auf sich?

00:36:44: beziehungsweise warum habt ihr eine freie Dienstnehmer und keine eigenen Angestellten mehr dafür?

00:36:48: Wir haben ein spannendes Jahr hinter uns, und wir haben ein sehr spannendes Jahres vor uns.

00:36:53: Wir haben in den letzten Jahren mit angestellter Fahrern begonnen und immer vertreten.

00:37:02: wir stehen hinter dem angeställten Modell.

00:37:06: Leider aber konnten wir die Politik nicht überzeugen und so stark zu unterstützen, dass das wirklich das Modell ist.

00:37:16: Dass man nützen sollte weil die Mitbewerber machen es anders.

00:37:22: Und wir wollten eigentlich schauen mit viel Kraft und vielen Jahren von Einsatz- und finanziellen Übereinsatz, dass sich das Angestelltenmodell durchsetzen wird.

00:37:35: Leider ist er uns nicht gelungen!

00:37:38: Also dann stelle ich, die Flieferando hat gestartet mit Angestelltenfahrerinnen.

00:37:42: Andere Marktteilnehmer haben vornherein mit Freiendienstnummern gestartet

00:37:47: oder haben irgendwann

00:37:49: umgestellt und dadurch ist er druckentstanden.

00:37:52: Und

00:37:53: genau da, der

00:37:54: Markt regelt es quasi!

00:37:57: Der Markt und mitunter die Politik hat es geregelt.

00:38:00: Aber was hat die Politik da gereglt?

00:38:03: Ich meine, in den letzten Jahren auch mit den hohen Inflationskosten usw.

00:38:08: wurden natürlich auch die Kollektivverträge extrem angehoben – auch für die Fahrradbotinnen.

00:38:15: Da muss man schon sagen wir sind jedes Jahr mit sehr viel Erhöhungen, haben wir müssen umgehen Und der Mitbewerber ist da eigentlich unten durchgerutscht.

00:38:30: Weil er Freidienstnehmer hat oder mitunter auch andere Modelle, die eben dem weit weg vom Angestellten-Modell sind.

00:38:39: So wie hatten einen extremen Wettbewerbsnachteil, der mit jedem Jahr auch größer geworden ist.

00:38:46: Nur wenn du dir als Konsument die Plattformen anschaust, dann konkurrierten wir ja um ein paar Cent.

00:38:56: wer schlug diese zusätzlichen Kosten und das ist sie einfach irgendwann auch nicht mehr ausgegangen, so weiter zu tun.

00:39:04: Es ist schade drum aber ja letztendlich haben wir dann letztes Jahr im zweiten Portal diese Umstellung eben gemacht und arbeiten seither ausschließlich mit freien Dienstnehmern.

00:39:18: und ausschliesslich mit freiem Dienstnehmer sind wir auch die einzigen.

00:39:22: also die anderen haben da noch sagen wir es Nebenmodelle, die nochmal ein bisschen komplexer und anders sind.

00:39:32: Okay.

00:39:32: Und jetzt hast du gesagt also die Politik sozusagen hat auch ihr ist dazu beigetragen.

00:39:36: aber die Kollektivverträge werden nicht von der Politik verhandelt sondern von den Sozialpartnern Also den Standes-Vertretungen in der jeweiligen Branche und den Gewerkschaften der jeweilligen Branchen.

00:39:45: seit ihr als WFAS Service ist Österreich irgendwo organisiert oder wo gehört sie dazu?

00:39:50: Als Branche?

00:39:51: weiß denn eure Vertreterung?

00:39:52: Ja, wir sind noch immer Teil einer Wirtschaftskammer in der Kleintransporterbranche.

00:40:00: Als Plattform seit sie in der Kleintransporterbranche drinnen ist interessant.

00:40:07: Also

00:40:08: keine sehr fachspezifische Vertrittung damit eigentlich?

00:40:11: Genau!

00:40:13: Und es ist mitunter natürlich auch schwierig weil das ist eine quasi neue Branche dieser Plattformgeschäfte und wie du selber bei den Fragen merkst, viele Sachen warst man einfach gar nicht.

00:40:28: Und das ist auch mitunter sehr herausfordernd wenn man sein Geschäft erklären muss damit man eigentlich das Regelwerk rund um ein dumm gut eingleistet oder dass das Regelberg, dass man gesetzlich niederschreiben will, auch umsetzbar ist.

00:40:50: Man darf überhaupt nicht vergessen, wir haben inzwischen einen Beitrag den wir da leisten und nämlich nicht nur für die Fahrer, die wahrscheinlich sonst nirgendwo einen Job finden würden aber auch für die Gastronomie.

00:41:06: Ich meine, da laufen Zehntausende Bestellungen über das Band zwischen den drei großen Playern.

00:41:14: Und was würde es heißen wenn man diese Branche kaputt macht.

00:41:18: Das muss man sich mal durchdenken, da würde es ein extremes Gastronomiesterben geben.

00:41:24: so mitunter ist der Lieferdienst eine Stütze der Gastronomie geworden und das muss man einfach zu Ende denken weil jeder jedes wir machen jetzt teurer muss irgendwo weitergegeben werden.

00:41:41: am ende ist es ein Zentgeschäft Das sind keine großen Margen dahinter und es muss auch an den Konsumenten dann irgendwie weitergegeben werden.

00:41:50: Alles andere ist eigentlich gar nicht mehr möglich, weil dazu hat man schon zu viele Kosten am Wege absorbiert.

00:41:58: Je unattraktiver das Ganze aber wird, desto teurer wirds für den Konsulenten.

00:42:03: Und wie ich am Anfang sorgt habe wir konkurrieren nicht mit dem Wirts oder der Pizzeria um die Ecke dass die Leute hingehen würden.

00:42:11: Sie bestellen zu Hause, was es ihr Zeitsparen würden oder das Bedürfnis von jetzt.

00:42:17: Geht das jetzt niemand mehr liefern lassen?

00:42:19: Na ja dann wird sich der eine oder andere wahrscheinlich ein Wohlspurt da haben machen.

00:42:22: so sehe ich es.

00:42:24: Also wird weder die Gastronomie zusätzlich beleben noch wieder unbedingt mehr Geld ausgeben für etwas anderes im Einkaufskorb glaube ich.

00:42:34: Ich würde widersprechen bei der Aussage Die Herrschaften, die als freie Dienstnehmer für euch fahren würden sonst keinen Job finden.

00:42:40: weil glaube ich, können wir nicht beurteilen.

00:42:44: Aber die Frage ist was würden sie alternativ machen und was verdienen Sie bei euch?

00:42:51: Du hast das beschrieben als ein sehr niederschwelliger Einstieg in die Arbeitswelt quasi irgendwie.

00:42:56: Wisst ihr abends nicht eure Mitarbeiter sind oder Mitarbeiterinnen sind, also da war es ein Fahrer der für euch und für andere offensichtlich auch fährt.

00:43:05: im Monat verdient Was ihm bleibt auch tatsächlich?

00:43:10: Also vielleicht noch kurz zu dem anderen Kommentar.

00:43:15: Auch bei den freien Dienstnehmern gibt es viele verschiedene Gruppen von freien Dienstennehmern, also das ist der Pensionist, der sich einfach noch was dazu verdienen will.

00:43:25: Das ist der Sportler, der gerne mit dem Rall fahren will.

00:43:28: Es ist der Student, der hier und da ein paar Stunden hat und eben diese Flexibilität gerne... nützen kann und auch sie dann natürlich zum kleinen Einkommen machen kann.

00:43:39: Also da gibt es auch andere Gruppen von Leuten, die fahren aber der Großteil sind Personen mit Hintergrund von Sind aus ihrem eigenen Land geflogen.

00:43:56: also haben eigentlich hier wenig Chance in den Arbeitsmarkt einzusteigen weil ich mich selber auch mit vielen Fahrern unterhalten habe und das geht dann mit Handy über Google Translate oder was nicht weiß, das ist teilweise wirklich schwierig.

00:44:16: Für eine große Gruppe der Fahrer stimmt es wirklich die haben keine andere Chance.

00:44:21: Und was wäre's denn?

00:44:23: Dann sitzen sie hier und haben nichts zu tun.

00:44:25: also das wär ganz kritisch in meinen Augen.

00:44:29: Zu deiner Frage, was verdienen Sie?

00:44:31: Prinzipiell mit Freiendienstnämmern ist es so, dass die einzelne Bestellung bezahlt wird.

00:44:41: Da gibt's ein Basislon, das ist unterschiedlich von wo das ist – wehen oder kratz oder was auch immer und dann gibt's halt eine Vergütung für jeden.

00:44:54: gefahrenen Kilometer dazukommt, dann kommt es darauf an wie spät es ist.

00:44:59: Wie viele Bestellungen kommen gerade rein?

00:45:01: Haben wir gerade sehr viele Fahrer die fahren möchten oder haben wir gerade zu wenig.

00:45:07: und wir sehen Fahrern nehmen die Bestellung nicht an und dann kommt halt am Ende etwas heraus.

00:45:12: also das kann man eigentlich nicht wahrscheinlich

00:45:14: sagen.

00:45:15: super

00:45:16: dynamisch

00:45:16: gestalten Bezahlgestaltung.

00:45:20: Genau, das geht von bis und dann geht es halt hauptsächlich um die Flexibilität rundherum wie man's gut machen kann und sich an guten Stumpeln ohne arbeiten kann oder auch nicht.

00:45:34: der Fahrer hat ja selbst eine Möglichkeit zu entscheiden nämlich diese Bestellung die da bei mir hereinkommt fahre ich sie oder fahrei ich sie nicht?

00:45:42: Und wenn er sie fährt, dann holt er diese bestellungen ab könnte aber zugleich eine zweite Bestellung mitnehmen.

00:45:48: Könnte aber mitunter auch eine Bestellungen von der Konkurrenz mitnehmen zur gleichen Zeit?

00:45:53: Wir nennen das Pooling, also wenn du mehrere Bestellungs zusammenziehst...

00:45:56: Das heißt er darf mit einem Liferando-Box fahren und drinnen eine Waltzbestellung transportieren?

00:46:03: Ja, der muss auch keine Liferandobox haben!

00:46:05: Der kann auch einer anderen Box haben weil ich kann sie mir ja nicht vorschreiben und kann da drinnen drei verschiedene Sackeln ...playern drinnen haben und also da ist ganz viel möglich.

00:46:18: Das ist eben diese gewisse Flexibilität, die den freien Dienstnehmer ausmacht in Wahrheit ja... Und entscheidet selbst Oh!

00:46:31: Es fängt jetzt zu regnen?

00:46:32: Jetzt will ich nicht mehr.

00:46:34: oder okay gerade ins Regen hat weiß ich es kommen viele Bestellungen rein.

00:46:38: jetzt macht Sinn für mich.

00:46:40: Also es gibt ganz verschiedene Arten von Menschen und die können sie einfach aussuchen, was oder wann Sie eben wie viele Bestellungen ausliefern möchten.

00:46:50: Gropa und Wert, wo ihr sagt das ist so ungefähr ein Schnitt?

00:46:53: Oder das ist ein Minimalwert im Monat, womit jemand nach Hause geht wenn er für euch fährt?

00:46:57: Du, das kann man jetzt sagen weil manche arbeiten eben nur geringzügig.

00:47:01: Manche arbeiten mehr als gering zwügig, manche arbeit dann vielleicht teilweise wie Teilzeit.

00:47:08: Wir fahren in einem Monat ganz viele im nächsten Gornet.

00:47:12: Da gibt es keinen Schnitt, alles ist möglich eigentlich.

00:47:16: Was glaubst du zum Abschluss?

00:47:19: Wie schaut Liefer-Service eben zehn Jahre in Österreich aus?

00:47:24: Gibt's es noch?

00:47:24: Gibts mehr oder weniger?

00:47:26: Was liefert man aus?

00:47:28: wieviele Gebiete im Markt?

00:47:29: hast du deine Idee dazu?

00:47:32: Ja, ich den habe schon dazu.

00:47:36: Möchtest du sie

00:47:37: auch teilen?

00:47:41: Ich glaube es ist offensichtlich diese Branche hat noch ein enormes Wachstumspotenzial.

00:47:51: Ich denke nicht dass drei oder vier oder fünf Mitbewerber in einem Markt, so wie Österreich Platz haben das glaube ich nicht.

00:48:01: Maximum vielleicht drei aber sicher nicht vier oder fünf.

00:48:06: Das wird noch mitunter auch dieses Jahr ein spannendes Jahr werden und wie sich es dann entwickelt.

00:48:11: Wo sich es aber sicherlich noch extremer verändern wird ist, wie wir liefern werden also in anderen Ländern auch von Just Eat, also hast du ja unsere Mutterfirma.

00:48:23: testet man schon Drohnen Testet man schon auch diese Robotgefährte, die ausschauen wie eine große Schachtel auf Beinen.

00:48:32: Also da gibt es wirklich die innovativsten Arten von Lieferung.

00:48:38: Ich muss mich das selber noch dafür offen machen weil so technisch bin ich dann nicht.

00:48:45: aber ja da kommt ganz viel auf uns zu und ich glaube da geht's auch hin was innerstädtisch wirklich möglich ist, von diesen innovativen Liefergeschichten.

00:48:58: Schauen wir mal und wie regelt man es dann in den einzelnen Ländern?

00:49:03: Also das Regulatorium rund um ein Dumm kann ich mir noch spannender vorstellen.

00:49:09: so für mich solange ich in diese Branche arbeiten werde glaube ich wird es spannend bleiben weil Noch so viel zu tun und das ist das, was einfach Spaß macht.

00:49:24: Danke für deine Zeit!

00:49:25: Gerne Ursula.

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