Mehr Willis als Frauen.
Shownotes
"Da waren mehr Willis als Frauen auf der Bühne". Die pointierte Aussage von Mara Feißt zu einer Fachveranstaltung der Weinbranche im Herbst 2025 zeigt gut, wie es um die Sichtbarkeit von Frauen in Gastronomie und Weinbau steht. In jedem Fall stehen Präsenz, Sichtbarkeit und Respekt für die Expertise von Frauen in diesen Branchen in keinem Verhältnis zur tatsächlich vorhandenen Vielfalt und Breite der Kompetenz. Mit einer der Gründe, warum viele Frauen vor drei Jahren das "Female Wine Collective" gegründet haben. Am dritten Geburtstag der Initiative treffe ich Mara Feißt, Sommeliere und Servicechefin im Café Azzurro und Kommod in Wien, Rebecca Rosengren, Gastronomin im Seekind Faak in Kärnten und Agnes Mantler, Winzerin am Mantlerhof und möchte wissen, wie es gelingt, zu ändern, was man ändern möchte? Was die ganz konkreten Anliegen sind? Wie sie selbst in ihrem täglichen Umfeld dies unterstützen und von welchem Mann sie in welcher Form unterstützt werden? Denn - aktuell gibt es noch deutlich mehr Männer als Frauen in mächtigen Positionen, die dort die Kraft haben, strukturell etwas zu verändern. Und gute Beispiele sind dazu dazu, hemmungslos kopiert zu werden.
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00:00:08: Das wünsche ich mir ganz oft, weil wenn man dann auch mit Männern diskutiert und dann immer sehr verständnisvoll auf alles reagieren.
00:00:13: Und dann auch die Entsetzung teilen und dann freue ich mich, super!
00:00:17: Dann bist du auch Feminist?
00:00:18: Und dann kommt immer so die erste... Also,
00:00:20: naja, das Anmerkungen warst du mal auf der Bühne und da habe ich zu dieser gesagt, dass sie mehr willis als
00:00:33: Frauen auf der bühne.
00:00:40: Alles, wir haben vorher ein Wein diskutiert, bevor was zum Gast gegangen ist, hat er immer extra zu Gäste gesagt Das hat Rebecca ausgesucht.
00:00:49: Sie kennt sie mit dem und das Beste als ich aus.
00:01:00: Herzlich willkommen bei EssenZell, was auf den Teller kommt!
00:01:03: Heute in einem ein bisschen ungewöhnlichen Format.
00:01:05: Ich sitze im Frau im Hof – das kennen manche vielleicht von der letzten Folge da heisst es noch Schatz im Hof heute umbenannt.
00:01:12: Heute ist der Weltfrauentag wo wir aufnehmen und ich bin beim dritten Geburtstagsfest vom Female Wine Collective.
00:01:18: Man hört schon Ordentlichen Lärm, es sind schon wahnsinnig viele Gäste da.
00:01:21: Männerfrauen-Familien also sich nicht nur Frauen beschränkt und ich sitze heute mit drei Frauen die in diesem Female Wine Collective sich sehr engagieren.
00:01:30: Die Rebecca eine Gastronomen aus Kärnten, die Mara eine Sommelier, die in Wien in zwei Lokalen als Sommeler tätig ist um die Agnes eine Winzerin.
00:01:37: Aus dem ist das Creme Stahl oder?
00:01:41: Danke dass ihr Zeit habt!
00:01:43: Danke!
00:01:44: Wir üben noch ein bisschen mit unseren Mikros, aber ich hoffe es funktioniert dann gut.
00:01:47: Wir improvisieren gemeinsam.
00:01:49: Gemeinsam kriegen wir das hin?
00:01:50: Ich habe ein paar Fragen vorbereitet und würde euch einfach bitten wer mag weil Lust hat ob alle drei oder einer der zwei.
00:01:58: ihr sagt mal dazu was eure Gedanken sind allen voran nochmal Wer da war.
00:02:02: ist das Female Wine Collective und warum braucht es sowas überhaupt?
00:02:09: Wenn ich dafür dich
00:02:10: da gerne antworte, weil ich war so ein bisschen seit erster Stunde dabei.
00:02:13: Also ich war nicht bei der Gründung dabei und bin nicht Gründungsmitglied aber ganz kurz danach es kam so zustande dass wir irgendwie festgestellt haben wahrscheinlich auf einer Verkostung auf einem Happening das wir extrem viele Sommeliere in Wien nicht kennen ja und Wien ist ein Dorf.
00:02:32: In Wien kennt man sich einfach Und das war, glaube ich damals die Äster vom Oberfee und die Frät.
00:02:38: Die waren damals noch im ersten Tätig hier draufgekommen sind wo überall eigentlich Frauen in wichtigen Weinservice-Positionen arbeiten.
00:02:48: Das hat sich dann so ein Rat gesponnen dass wir gedacht haben da gibt es ja offensichtlich ein Problem mit Sichtbarkeit.
00:02:55: Es hat sich denn ausgeweitet auf die Winzerinnen
00:02:57: weil
00:02:58: wie soll ich sagen?
00:03:00: Weil wir gemerkt haben vorne steht auf der Winzer der Mann Und alles andere ist irgendwie, wird ein bisschen ausgeblendet in der Verantwortungsposition.
00:03:09: und da haben wir gemerkt das kann ja wohl nicht wahr sein.
00:03:11: Und dann sind wir drauf gekommen indem wir dann Menschen
00:03:15: Frauen aufgerufen haben sich mit uns zusammen zu tun wie viele
00:03:18: Leute da bei Samen sind und es waren
00:03:20: kürzester Zeit sechzig Frauen.
00:03:23: Okay wow gleich eine Nachfrage dazu.
00:03:26: Kann es sein dass wir Frauen uns einfach auch schlecht vernetzen
00:03:29: manchmal?
00:03:29: Das klingt so seit ihr selber erst darauf gekommen Wie viele seid ihr schon im Wien?
00:03:34: Du sagst das selbst, es ist ein Dorf in Wirklichkeit.
00:03:37: Jetzt haben wir hier Frauen aus ganz Österreich.
00:03:40: Können wir uns da was von den Männern abschauen?
00:03:42: Naja, wir sind auch noch
00:03:42: ein bisschen draufgekommen
00:03:43: dass zum Beispiel vor allem in Presse
00:03:45: berichten, da war eine Frau für unsere Position war die nicht genannt worden ist.
00:03:49: In anderen wiederum der Mann.
00:03:52: also das war so ein bissel... Wir haben einfach gemerkt, dass die Sichtbarkeit schon von außen beeinflusst ist.
00:03:56: Also in der Gastropresse aber auch.
00:04:01: Also ich würde das nicht über
00:04:03: die Verantwortung der Frauen überlassen.
00:04:06: Es ist eine insgesamte Fokussierung, denke ich da wo es eine
00:04:10: Realitätsverschiebung gab und gibt.
00:04:12: Wie seht ihr das?
00:04:14: Ich glaube auch jetzt wo so ein bisschen das Konstrukt steht funktioniert die Vernetzung unglaublich gut.
00:04:19: also es wird nur in die Gruppe gesagt
00:04:20: wer kann was, wer
00:04:21: hat etwas und
00:04:22: wirklich innerhalb kürzester Zeit
00:04:23: sind alle Ressourcen auf die Beine gestellt.
00:04:25: Also diese Vernetzung funktioniert unglaublich.
00:04:29: Das ist ja aus meiner Sicht etwas, was in den letzten Endesbranchen unabhängig ist.
00:04:32: Dass ihr jetzt in vielen anderen Frauennetzwerken
00:04:34: sobald
00:04:35: du mal ein Gruppe hast.
00:04:37: Es findet ja für mich eine Empfehlung statt und es gibt dann nirgends wo man die Ausrede.
00:04:41: Wir haben keine Frauen gefunden oder?
00:04:43: Was ja immer noch sozusagen sehr oft gesagt wird weil sie Filika Mühl machen.
00:04:47: Ich bin oft alleine auf einer Bühne als Frau entweder als Moderatorin
00:04:50: mit lauter Männern oder als Diskotante mit lautter Männern.
00:04:54: Ich sage den Veranstaltern immer, Frauen waren gut aber auch so.
00:04:57: Es gibt es doch nicht, dass ich die einzige bin, die er findet.
00:05:00: Da kommt Rehle, die oft ja haben.
00:05:01: Wir haben viele gefragt, aber sie wollten nicht,
00:05:03: wir haben keine gefunden
00:05:05: und Netzwerke scheinen
00:05:06: mir da schon nicht alles
00:05:07: zu lösen, aber schon ein starkes
00:05:08: Gegengewicht aufzubauen oder?
00:05:10: Mara?
00:05:11: Als Anmerkung warst du mal auf der Bühne und dann habe ich gesagt, das sind mehr Willys als Frauen
00:05:16: auf Bühnen!
00:05:18: Die Profis erinnern sich an die Veranstaltung im
00:05:20: Burgenland.
00:05:23: Was ist das Ziel heute, Rebecca?
00:05:24: Du vielleicht.
00:05:25: Was ist es das Ziel von Wiemelweinkollektiv an eurem Geburtstag und auch am Weltfrauentag?
00:05:31: Was nehmt ihr euch vor?
00:05:32: Dann würde ich von meiner liebe Kollegin her das Wort glauben, also Sichtbarkeit!
00:05:37: Weil es gibt so viele wahnsinnig gute Winzerinnen des Getrassonominens, somit sie einfach wahnsinnigt gut auskennt.
00:05:44: und mittlerweile wie Anges gesagt haben wir sind zu gut vernetzt Und wenn du so viele
00:05:51: Frauen in einem Raum hast,
00:05:52: das geht einfach zack-zack Das ist alles mit Aufbau und Putzen, das ist so geschmeidigter.
00:05:59: Schönes
00:05:59: Beispiel!
00:06:00: Ja was denn?
00:06:00: Niemand versteckt sich für was alle tut tragen, alle tut heben und einfach tun.
00:06:06: Und ich glaube wenn man die ganze Welt zeigen können ja hey schau... Es gibt uns.
00:06:15: Und mit so einem wahnsinnig guter Veranstaltung heute
00:06:18: werden wir jetzt eigentlich absurd dass man zwanzig sechsundzwanzig noch irgendwie über Sichtbarkeit von Frauen reden muss, so als wären wir gesunden die man nur ganz selten wo findet auf der Erde.
00:06:28: oder komisch kann es sein das?
00:06:30: oder ist es so dass in der Gastro-
00:06:33: und im Weinbereich Frauen noch stärker
00:06:37: kämpfen um Sichtbarkeits also in anderen Bereichen?
00:06:40: denkt sie ja oder sagt
00:06:41: z.B.,
00:06:41: es ist überall relativ
00:06:43: gleich?
00:06:44: Oder haben diese beiden
00:06:45: Branchen noch ein stärkeres Thema damit?
00:06:48: wie setzt ihr das?
00:06:50: Also ich kann das jetzt
00:06:51: von der Wien zur inneren Seite sagen, wir haben auch einen landwirtschaftlichen Betrieb dabei also klassischer Ackerbau und das ist definitiv Männerbranche.
00:06:58: Das ist
00:06:59: durch und durch Mann und nachdem der Weinbau
00:07:03: sich dann irgendwie ein bisschen abgelöst hat, ist es da auch besser geworden als ich glaube im Weinbau Ist das inzwischen leichter, aber generell
00:07:12: langsamer Gras ist es immer noch ein bisschen mehr Herausforderung.
00:07:16: Obwohl die Frauen da sehr oft zu Hause den Hof betreuen und einen Doppeljob machen weil der Mann außer Haus irgendwo arbeitet oder keine
00:07:24: Ahnung nicht mehr werbt
00:07:25: zumindest dass so ist.
00:07:27: Aber im Weinberg glaube ich sehe ich eine sehr positive Tendenz inzwischen.
00:07:30: Wie seht ihr das in der Gastro?
00:07:35: Ist es ein strukturelles Thema stärker als woanders?
00:07:37: Es ist
00:07:38: weder schlechter noch besser, sondern es ist überall noch ein großes
00:07:41: Thema.
00:07:41: Ja, eher überall würde ich sagen.
00:07:43: Ich glaube besonders wenn man vom Wein in either Fine Dining oder normale Lokale sage jetzt so... Ich glaube viele haben das Gefühl die müssen ein bisschen lauter sein und ich kann ja nur von mir reden.
00:08:00: Ich bin nicht in meiner Person, ich bin nicht laut also auch
00:08:03: nicht beim Gost Ruhiger, ich lass den Gast
00:08:06: lieber reden und vielleicht
00:08:08: ist es viele Männer, die haben das Gefühl, sie müssen ein bisschen lauter sein.
00:08:12: Und ich kann ja nur von Kollegen und von mir reden... Es ist einfach ein bisschen anders, ein bisschen ruhiger!
00:08:20: Ruhiges ist vielleicht das falsche Wort dafür
00:08:22: aber... Ja, ich glaube schon, ich verstehe schon, etwas laut, ich glaub, das trifft schon richtig.
00:08:28: Es gibt halt Personen, die sich selbst darstärken Präsentieren oder mehr auffallen, präsent.
00:08:34: Denen das wichtig ist?
00:08:35: Oder die das so gelernt?
00:08:36: Keine Ahnung was dann da antriebt
00:08:37: dafür.
00:08:37: Ich glaube
00:08:38: ich weiß schon was du meinst.
00:08:41: Und als Ergänzung glaube ich ganz spezifisch auch Branche und spezifik in der Gastro ist.
00:08:46: Was mir aufgefallen ist vor allem wenn ich mit sehr vielen Kolleginnen rede dass Frauen in Führungspositionen als Restaurantleiterin nach meiner Erfahrung meistens mehrere Trops inne haben als nur einen.
00:08:58: Das ist eine Sache, die mir aufgefallen ist.
00:09:01: Es gibt selten nur eine Somelier.
00:09:03: Ich bin Restaurantleiterin und auch TeamleiterInnen.
00:09:06: Ich mache Rechnungen – ich mach
00:09:09: alles!
00:09:10: Und
00:09:11: das möchte ich gerne.
00:09:12: Aber deswegen habe
00:09:13: ich oft das Gefühl, dass
00:09:14: vielleicht Frauen noch Schwierigkeiten haben sich auf eine Position zu fokussieren wie Head-Somalie weil es da noch fünf andere gibt.
00:09:21: Eine Position
00:09:22: in einem
00:09:22: Job.
00:09:23: Also das ist jetzt meine Einschätzung.
00:09:24: Das ist ein Hot Take vielleicht.
00:09:26: Und was auch ist, dass zu Sachen wie was Rebecca gemeint
00:09:29: hat diese Ruhe oder Stille.
00:09:32: Oder wie auch immer das wenn Frauen laut sind, dass auch in der Gastro so wie in anderen Branchen ganz anders gewertet ist Wenn eine Frau selbst wusste und sagt wo es lang geht dann ist die Bosse.
00:09:42: Also das sind so die klassischen Phasen, die
00:09:44: man eh kennt.
00:09:45: Aber das
00:09:45: entspricht schon sehr der Sache.
00:09:47: Was beim anderen als professionell... Man
00:09:49: ist superrenn, die Frau ist bossy?
00:09:51: Genau!
00:09:51: Ist bossy
00:09:52: oder
00:09:52: macht Drama oder wie auch immer.
00:09:55: Das habe ich in meiner fünfzehnjährigen Gastvergangenheit äußerst oft mitbekommen im direkten Vergleich.
00:10:00: Abgesehen muss man auch sagen, auch die Lohnschere ist ein großes Thema.
00:10:05: auf jeden Fall was Frauen, wie soll ich sagen Wie soll ich sagen, in Ihrem Selbstwert schon auch
00:10:13: Schmälert würde ich sagen.
00:10:16: Bitte
00:10:16: Agnes!
00:10:18: Okay
00:10:18: wir kämpfen mit unseren Mikros aber wir kriegen das hin.
00:10:20: Ich sehe dass es gut aufnimmt also ich hoffe es klappt.
00:10:24: Mara da hast du mir fast ein bisschen eine Frage vorweg genommen beziehungsweise ergänzen zu dem was du gerade sagst.
00:10:29: glaubt ihr ist es abnisseln mitschuld?
00:10:33: In der Gastrofalt mir auf gibt's oft die Aufteilung Der Mann is der Koch und eine Frau is Serviceleiterin Restaurantleiterinn Somelier oder die vielen Rollen gleichzeitig, die du gerade beschrieben hast.
00:10:45: Und relativ oft ist der Mann der Held, der Superstar, der Koch und über den wird gesprochen.
00:10:50: Manche haben es mittlerweile erkennt dass sie als beide gemeinsam auch präsentiert werden wenn's irgendwo ein coverage gibt in der Medium oder keine Ahnung oder wenns eine Auszeichnung gibt.
00:11:00: Der Koch ist der Superstaurant, der ist toll und die Frau Da und toll irgendwie.
00:11:07: Ist das auch, spielt
00:11:08: das da mit der Rolle?
00:11:09: Warum ist es
00:11:10: so?
00:11:10: Warum verstehen wir alles gestern nicht was deine vielen Rollen die du aufgezählt hast überhaupt in einem Restaurant bedeuten?
00:11:17: weil der Koch alleine
00:11:17: bringt gar nichts?
00:11:20: Ich habe mir im Vorhinein ein bisschen Gedanken zu dem Thema gemacht weil's wurde glaube ich schon getiesert.
00:11:24: Es ist nur eine Gedanke den ich äußern will zu diesem Thema Der Mann ist der Koch.
00:11:29: Das ist sehr witzig!
00:11:30: Das sind Privatbereiche.
00:11:31: dass eigentlich ganz anders drum ist Es ist ganz klar.
00:11:33: also natürlich nicht aber üblicherweise traditionell gesehen
00:11:37: bis vor
00:11:39: nicht so alle zu langer Freude ist, war es klar dass die Frau am Herd steht.
00:11:42: Nicht?
00:11:43: Sehr oft!
00:11:43: Ein bisschen
00:11:43: im Privatbereich und im professionellen Bereich einfach ungekehrt.
00:11:46: Ja Und warum wird die Arbeit im privaten Bereich nicht so gewertet wie
00:11:50: die Arbeit
00:11:51: in den professionellen Bereichen?
00:11:52: Absolut Da habe ich darüber nachgedacht Als das verspannend ist, Frau am Herz
00:11:56: kennt man nur von der Familie Und warum schaffen es die vielen Frauen?
00:11:59: Sie sind offensichtlich zu Hause gut gönnen, nicht in der Spitze der Gastronomie.
00:12:03: Warum lasst man da noch die Männer durch?
00:12:05: Wo bleiben wir auf der Strecke da in Wirklichkeit oder?
00:12:07: Ich denke Bewertung von Arbeit,
00:12:10: von professioneller
00:12:11: und Kehrarbeit
00:12:12: ist schon
00:12:13: ein großes, strukturelles Problem wie diese beiden Shops bewertet
00:12:16: werden.
00:12:18: Bleibt nach einem Thema ... Das sprengt wahrscheinlich in seiner Tiefe den Rahmen von heute aber ich glaube das ist wichtig und das gerade sehr aktuell.
00:12:25: Es gibt gerade einen ehemaligen männlichen Erführungskraft
00:12:29: vom NOMA, einem
00:12:30: der bekanntesten Restaurants der Welt, lange das beste Restaurant der Welt.
00:12:36: Und da gibt es jetzt intensive Veröffentlichungen zu Machtmissbrauch und körperlichen und psychischen Missbrauch von der Führungsebene des Lokals über lange Zeit offensichtlich – das ist der Vorwurf!
00:12:48: Ich kann das nur wiedergeben was man öffentlich liest.
00:12:51: Das ist ein sehr männlich geführtes Lokal Und deswegen, glaube ich, ist es für heute auch ein Thema.
00:12:57: Ist das diese Macht, die sich da so ansammelt und dann daraus resultieren?
00:13:02: Die oft offensichtlich missbraucht viele Leute.
00:13:04: Da geht's ja um unbezahlte Arbeit den Umgang mit Frauen usw.. Ist das ein männliches Thema?
00:13:10: sind wir Frauen davor gefeiert solche Fehler auch zu machen?
00:13:13: Wie sieht sie das?
00:13:13: Hat das was mit den Strukturen in der Gastronomie
00:13:16: auch zu tun?
00:13:19: Teilweise absolut weil es immer noch sehr heraikisch ist.
00:13:26: Und
00:13:27: ich glaube,
00:13:28: du bist entweder du willst oder nicht.
00:13:30: Ich bin ein bisschen in eine Rolle eingeschoben.
00:13:33: Du musst dir einfach ein bisschen einrichten Besonderes, wenn du vielleicht ein bisschen wie das Lokal, was wir gerade genannt haben, also das ist ja ... Ja,
00:13:42: Sterne Gastronomie.
00:13:43: Es funktioniert extrem hierarchisch!
00:13:45: Das ist ein Batterietort so fassbar als ein militärischer Ablauf, wenn man dann einmal sich die Küchen anschaut und versteht, wie das lokal funktioniert.
00:13:52: Mein erster Gedanke dort war Da arbeiten unfassbar viele Menschen.
00:13:56: Niemand kann sich das leisten, die alle gut zu zahlen.
00:13:58: Da muss irgendwer gratis arbeiten, sonst geht es nicht aus oder
00:14:02: so.
00:14:02: Das ist ja das.
00:14:04: Ich glaube, das ist wirklich ein bisschen
00:14:06: Own-School
00:14:07: alles, also dass man Besonderes von diesem Koch, was du gesagt hast...
00:14:18: Also ich denke, das is ähnlich wie im Privatbereich wo Übertriefe stattfinden und Machtmissbrauch stattfinden.
00:14:24: Es kommt ja ganz oft auch vom Köchchen.
00:14:26: Köchchen,
00:14:27: ich muss sie gar nicht schändern.
00:14:28: Na ja Sie könnten ja gehen!
00:14:30: So läuft das aber nicht.
00:14:31: Das ist wie wenn man von Machtmissbrauch in der Familie redet.
00:14:34: Sie können ja gehen.
00:14:36: Es ist eine große Machtverschiebung.
00:14:38: Da gibt es eine Machtschere.
00:14:42: Man kann nicht einfach gehen.
00:14:43: Man macht das ja weil man sich davon etwas erwartet und die der Vorgesetzte hat... Ich denke, das ist immer zu leicht gesagt.
00:14:51: Aber wenn Sie es mit sich machen lassen...
00:14:56: Das geht
00:14:58: nicht!
00:14:58: Da muss man sich ganz genau anschauen wie die Struktur aufgebaut ist.
00:15:02: Deswegen gibt's auch sehr gute Arbeitnehmerinnenrechte und Schutzrechte.
00:15:05: Die haben
00:15:06: alles einen
00:15:06: Grund weil
00:15:07: das zur Ausbreitung einfach
00:15:08: immer wieder gekommen ist.
00:15:09: Und ich denke
00:15:10: dieses Thema in der Gastronomie kann man auf extrem viele Bereiche in unserer Gesellschaft aufnehmen.
00:15:15: Wenn das nicht reguliert wird dann wird das einfach weiter gemacht.
00:15:19: Und es ist nicht so, dass man sagt, das ist nicht zu schwarz-weiß
00:15:23: zu sehen.
00:15:24: Dass die Menschen, die sich das gefallen
00:15:27: lassen eine freie Wahl haben.
00:15:28: Also ich denke, dass wir da schon sehr gut
00:15:31: darüber reden
00:15:31: müssen.
00:15:32: Braucht's auch die Männer, die nicht so sind, dass sie das
00:15:35: thematisieren?
00:15:36: Damit man andere Männer erreicht... Was denkt ihr?
00:15:40: Jetzt sind wir alle dritten ein für die Sichtbarkeit von Frauen und Gleichberechtigung.
00:15:45: Ja, wir als Frauen finden das für uns selbstverständlich und zu uns in unserem Umfeld.
00:15:51: Aber braucht es da auch die Männer?
00:15:53: Weil man hört relativ oft dass Männer sagen ja, not all mine ich bin ja nicht so!
00:15:59: Und ich finde es ist ein bisschen eine Verkürzung oder eben macht's schwierig weil das kattet dieses Thema so ab.
00:16:04: Meine Frage Hilft es uns nicht, wenn Männer die das auch verurteilen und sagen okay, das ist nicht in Ordnung.
00:16:11: Wenn sich Männer so verhalten, dass sie sich die Anleiter zu Wort melden.
00:16:14: Und als Unterstützung wünsche ich mir ganz oft, vor allem wenn man dann mit Männern diskutiert
00:16:18: und dann immer sehr verständnisvoll
00:16:19: auf alles reagieren und dann auch
00:16:20: die Entsetzung teilen.
00:16:23: Und dann
00:16:23: freue ich mich, super!
00:16:24: Dann bist du auch Feminist.
00:16:25: Und dann kommt immer so die erste... Also, naja, übertreiben wir und da würde ich mir wünschen, dass der einfach auch... Ja,
00:16:31: okay?
00:16:32: Ja natürlich, wir sind uns in allen Punkten einig.
00:16:35: Na dann steht doch auch dafür ein, du brauchst nicht mich persönlich
00:16:38: überzeugen.
00:16:38: Ich bin bereits
00:16:39: überzeugt, sagt das deinem Umfeld.
00:16:41: Damit
00:16:41: wir viel mehr getan haben als wenn du mir es bestätigt sondern ich möchte dich hören, dass
00:16:46: du deinen Kollegen sagst.
00:16:48: So die Pier ist ein bisschen
00:16:49: überzeugend
00:16:49: oder Männer nehmen
00:16:50: von anderen Männern vielleicht Freundeskreis umfällt, leichter irgendwelche
00:16:54: Muster
00:16:55: auch an in positiven Sinne genauso.
00:16:58: Von welchen Männern?
00:16:59: ist vielleicht ein bisschen eine ketzerische Frage?
00:17:00: Wenn ich frage an euch drei von welchem Männern oder von welchem Mann werdet ihr wie unterstützt oder wurde dir besonders unterstützt und von welcher Mann habt ihr etwas Besonderes gelernt?
00:17:20: Wir bereiten uns ja auf dem Podcast nicht vor, dass die Fragen bekannt sind.
00:17:23: Das heißt sie macht es sehr spontan insofern genug Zeit, dass ihr euch da
00:17:27: auch... Also das war bei mir ganz... also natürlich neben meinem Vater aber auch beim Zimmertrakterfahren.
00:17:33: Das war bei uns immer Männerdomäne im
00:17:35: Markt.
00:17:35: Die
00:17:35: sind nie abgestiegen vom Traktor bis zum letzten Tag nichts!
00:17:38: Und dann haben meine Schwester und ich auch so ein bisschen angefangen zum Traktor fahren.
00:17:42: Und dann
00:17:42: war erst mal
00:17:43: umso Hans, der bei uns fünftig Jahre in Betrieb
00:17:45: war ... In die Situation daß
00:17:47: einer Frau das Traktorfahren lernen muss.
00:17:49: Das war ganz eine große Auftragung!
00:17:51: Und dann hat er aber nach kurzer Zeit festgestellt, ja sagen wir mal die
00:17:54: Mädels, die haben einen Gespür... Und danach mussten sie sich eingestehen, dass meine Schweste nicht besser am Traktor gefahren sind
00:18:00: als alle der Fotos.
00:18:02: Hatte man nicht gedacht, aber...
00:18:04: Das war das erste Mal, dass wir voneinander sehr profitiert
00:18:08: haben.
00:18:08: Ich habe viel von ihm gelernt, aber ich konnte ihn auch ein bisschen bekehren.
00:18:13: Also das war eine richtig schöne Symbiose!
00:18:16: Okay
00:18:16: cool!
00:18:17: Herr Becker?
00:18:19: Jetzt im Winter habe ich das für Glück gehabt, die waren gerade los zwei Monate und mein Chef dort, Michael Knaller.
00:18:27: Ich hab nie so einen Chef erlebt der alles getan hat dass alle Gäste gewusst haben, dass sie ein eigenes Betrieb haben.
00:18:37: Dass wir im Sommer das und das machen, was wir machen.
00:18:40: Er hat alles, wenn man vorher
00:18:43: ein Wein
00:18:44: diskutiert habe bevor es um Gast gegangen ist, hat er immer extra zu Gästen gesagt, dass er Trebecke ausgesucht hat.
00:18:49: Sie kennt sich mit dem und dem Beste als ich aus zum Beispiel.
00:18:53: Und so einen Chef habe ich nie in der Gastronomie erlebt, da.
00:18:56: er war so easy.
00:18:59: Mittags alles hat gesagt na sie kennen sich beste aus.
00:19:02: Ich frage ihr bitte und da kann man uns wirklich Dichtbarkeit auch reden, weil er hat null Ego gehabt.
00:19:08: Und das würde ich versuchen also mitzunehmen für weiter, wenn wir Mitarbeiterinnen haben, dass die wirklich ein bisschen... wie sagt man?
00:19:19: Ja, sie sichtbar
00:19:20: machen.
00:19:20: Sie werden Expertise ja sich vermachen oder können so sehr Frauen spezifisch und Männerspezifische sondern Ich schaffe es als Führungskraft mein Team,
00:19:29: auch Entwicklungen
00:19:30: zu lassen und zu zeigen was die alles können.
00:19:32: Und ich muss
00:19:33: es nicht immer selber am besten können und das ist kein Beinbruch
00:19:36: dazu zu lassen.
00:19:37: So das muss ich sagen, das war ja vor kurzer Zeit jetzt, dass ich wirklich vom Ammonen mitnehmen konnte und das hat er sehr
00:19:45: gut gemacht.
00:19:46: Weitere Anregungen für andere Männer, die das hören
00:19:49: Mara!
00:19:51: Es ist ein bisschen schwierig, aber sehr viel darüber nachgedacht.
00:19:53: Ich kann vielleicht eine private Geschichte erzählen.
00:19:55: Ich habe ein kleines Kind mit meinem Partner Franz und der Franz
00:20:00: macht
00:20:01: die Sache... Jetzt komme ich nämlich dazu wie man Sachen formuliert, macht seine Sache gut.
00:20:06: Aber er macht genau das was er tun sollte!
00:20:09: Und man hat immer so den Impuls dass man Männer lobt wenn sie etwas tun, was ganz normal ist.
00:20:14: Das habe ich auch letztens gesagt.
00:20:19: gerade mal das,
00:20:21: was
00:20:22: über dem Durchschnitt liegt, was jeder andere Vater macht.
00:20:26: Natürlich macht es
00:20:27: super
00:20:27: ja aber ich habe gemerkt wie man immer die Intens... also man möchte immer die Männer loben weil sie etwas machen was ganz normal ist und deswegen habe ich mir gerade so schwer getan jemanden
00:20:37: herauszusuchen
00:20:39: weil dass die Männer die mich unterstützt haben genau das gleiche macht wie die Frauen.
00:20:44: Aber deswegen muss man es nicht so etwas Besondere
00:20:48: machen.
00:20:48: Hast du vielleicht von jemandem, von einem Mann was gelernt?
00:20:50: Was dir sehr gerolfen
00:20:51: hat auch in der eigenen... Ja sozusagen in dem Selbstbewusstsein und auch ein Sensorium zu entwickeln für die Unterstützung von Frauen, für unsere Rolle, für Gleichberechtigung.
00:21:01: gab's da jemanden, der dich inspiriert hat?
00:21:02: Ich bleib deswegen so drauf weil ich komme aus dem Gedanken Du sagst wir dürfen, ich finde man darf den Männer dann nicht außen vorlassen also nicht aus der Verantwortung lassen und gleichzeitig ein bisschen aufzuzeigen.
00:21:14: Und deswegen konkrete Beispiele, die Männer vielleicht animieren zu sagen okay ich kann in meinem Umfeld, in meinem Alltag viel dazu beitragen auch wenn es kleine Dinge sind dass Frauen einfach gleiche Rechte haben.
00:21:27: Es geht gar nicht so sehr um.
00:21:28: nicht jeder
00:21:28: muss die großen
00:21:29: Schritte schaffen.
00:21:30: manche brauchen vielleicht etwas länger oder brauchen mehr Verzeugung.
00:21:34: aber das ist so ein bisschen meine Suche nach Inspiration bei euch und das ist auch ok von Männern was zu lernen und Männer, die uns unterstützen.
00:21:43: Die sitzen ja oft
00:21:43: in so Positionen
00:21:44: wo wir erst hinkommen.
00:21:46: Und deswegen halten das für einen wichtigen Gedanken.
00:21:49: Ich muss sagen ich bin momentan sehr streng mit der ganzen Situation.
00:21:53: Es liegt auch an diesem Kind weil man da einfach noch mehr merkt wie da eine große Schieflage ist und der Zeit fällt mir
00:22:00: tatsächlich keiner
00:22:01: ein.
00:22:01: Okay.
00:22:03: Dann habe ich noch eine Abschlussfrage an euch drei.
00:22:06: Ich erzähle sie ein bisschen länger dann habt ihr schon Zeit zum Nachdenken.
00:22:08: Ich habe es eh schon ein bisschen angesprochen.
00:22:13: Wenn man aus dem Veränderungsmanagement kommt und du sagst, wie kriegst du Leute dazu, dass sie etwas annehmen?
00:22:18: Sich für was Neues oder anderes interessieren oder auch Verhalten verändern?
00:22:23: Dann hilft es nicht in der Methodik und in der Theorie, wenn du den Leuten sagst die sagt da jetzt fünfmal du musst das so machen oder wenn du jemanden schimpfst dafür dass etwas falsch macht sondern du musst überlegen wie tickt ein Gegenüber.
00:22:34: Bissle analysieren wie ist das Persönlichkeitsprofil?
00:22:36: Wie sind die Bedürfnisse?
00:22:38: Wie nimmt der denn die Kommunikation gut auf?
00:22:41: Information gut auf!
00:22:42: Und dann muss ich quasi für jede Person bisler eigenes Programm stricken um jemanden überhaupt Anguster zu machen vielleicht neu zu denken, anders zu denken oder irgendwas anderes zu machen.
00:22:53: Es ist ein bisschen auch mein Ziel für den Podcast, Leute anzusprechen die nicht schon
00:22:58: alles wissen in
00:22:58: der Gastronomie und der Kolynarik, die sie überall top rauskennen
00:23:02: sondern die vielleicht
00:23:02: lernen oder sich weiterentwickeln
00:23:04: wollen abzudem
00:23:04: eine Qualität bei Lebensmitteln usw.
00:23:08: Das Gleiche kann man anwenden wenn man sagt wie kann man denn
00:23:13: denen, die
00:23:13: das jetzt hören?
00:23:14: Und die selbst sagen ja ich mache eh schon alles für Gleichberechtigung auch noch ein bisschen Idee mitgeben?
00:23:20: und das wäre meine Abschlussfrage an euch.
00:23:23: Was tut ihr?
00:23:24: Was tut jeder von euch
00:23:25: in ihrem
00:23:26: Alltag, in ihrem konkreten Umfeld eine Sache recht völlig was ganz Konkretes wie ihr
00:23:32: Gleichberechtigung sichert
00:23:34: oder ermöglicht oder wie ihr die Sichtbarkeit, die gleiche von Frauen schafft oder sicherstellt so ganz aus
00:23:42: dem Alltag
00:23:43: damit man was mitnehmen kann davon.
00:23:45: Also
00:23:45: wir haben jetzt im Weingut einige Projekte laufen und das habe ich irrsinnig gefreut, weil wir haben sowohl bei der Umsetzung der Homepage dann für eine One-Woman Show entscheiden
00:23:55: können, weil einfach
00:23:56: auch das fachlich einfach top war in der Umsetzung und auch in anderen Bereichen.
00:24:01: also wenn man dann gezielten Fotografien engagiert für die Betriebsfotos natürlich mit Angeboten nachfahren im Vergleich zu Männern, aber in dem Fall haben sich einfach immer die Frauen bewiesen.
00:24:11: Das freut mich dann eh nicht, dass wir da einfach einen wichtigen Bereich überall fahren können und auch bei uns im Team die Frauen arbeiten, also da hole ich mir
00:24:21: ständig Feedback ein ob das passt, ob sie sich wohlfühlen und das Gott sei
00:24:25: Dank die Kommunikation so offen, dass sie dann auch immer sagen wenn es nicht passt oder wenn Sie was brauchen... Also das sind die Tierbereiche.
00:24:33: Danke!
00:24:36: Du hast schon ein bisschen vielleicht angesprochen vorhin bei der letzten Frage, was du von deinem Sommerchef quasi mitgenommen
00:24:44: hast oder?
00:24:45: Von Winterchef.
00:24:46: Ja, vom Wintercheff.
00:24:47: Entschuldige!
00:24:49: Also ein bisschen im Umfeld die Expertise von Frauen auch sichtbar zu machen und zuzulassen darauf hinzuweisen oder?
00:24:56: Du nimmst das als Inspiration mit,
00:24:58: dass ich in meinem Umfeld auch zu tun habe?
00:25:00: Absolut Und ich glaube, was ich in meiner eigenen Betrieb versuche ist einfach viele logische Weise von da, viele Winzerinnen Einfach bei uns auf die Quarter haben, die mittlerweile gute Freundinnen aussehen.
00:25:15: Und dann macht es ein bisschen mehr Spaß, aber einen Quarteraus anzustellen wenn man die ganze
00:25:19: Kennt zu.
00:25:20: und was versucht man sonst machen?
00:25:26: Mara!
00:25:27: Ja ich mache es recht.
00:25:28: wie soll ich sagen... Ich versuche einfach durch meine Sprache konsequent durchzuschändern.
00:25:33: Manchmal mache ich
00:25:34: es auch
00:25:36: vielmehr.
00:25:37: Ich habe mich so dran gewöhnt, ich merke auch immer wenn ich jemanden zuhör und jemand nicht genderhöhe sofort.
00:25:43: Ich bin immer besser daran sofort Menschen aufmerksam
00:25:47: zu machen, wenn sie
00:25:48: alltags
00:25:49: sexistische
00:25:50: Phrasen verwenden.
00:25:52: Das ist meine Aufgabe bei uns in Betrieb, beim Gast
00:25:57: zum Beispiel
00:25:57: genderspezifischen
00:25:59: Bestellungen.
00:25:59: Ich bitte
00:26:00: nicht gleich
00:26:01: der Frau den bunten Cocktail
00:26:02: an und dem Mann ein Bier.
00:26:03: Nein, das mache ich ganz
00:26:06: bewusst!
00:26:06: Genau so beim Weinverkosten.
00:26:08: und genauso versuche ich auch tändigerechte Sprache wenn ich
00:26:11: die Menschen anspreche.
00:26:12: also ich versuche es möglichst
00:26:14: als Vorbild auch für meine Kolleginnen und auch für die Gäste einfach zu sagen
00:26:19: hey ist
00:26:19: extrem einfach inklusiv zu sprechen und inklusif
00:26:23: zu arbeiten weil
00:26:26: Man braucht ein bisschen, um sich dran zu gewöhnen und dann geht es ganz einfach.
00:26:29: Ich möchte nur, dass
00:26:30: ich
00:26:31: so sprachliche Sichtbarkeit und eben so Alltag-, Sexismus sofort ansprechen und lauter gegenzugehen.
00:26:38: Das ist für mich so ein Quick Fix, den ich für mich im Alltag
00:26:41: benutze
00:26:42: und der für mich glaube ich sehr hilfreich ist auch
00:26:45: in der Gesellschaft.
00:26:45: Wir agieren so viel miteinander
00:26:48: Genau, das darf man wirklich nicht unterschätzen.
00:26:50: Die Sprache hat so viel Kraft und so viele
00:26:52: Macht.
00:26:52: also
00:26:52: auf den eigenen Ausdruck achten ist glaube ich auch extrem wichtig.
00:26:58: Das ist für mich zum Beispiel... Ich bin ja nicht Österreicherin sondern komme aus Schweden Und in Schweden zum Beispiel wir haben jetzt Innen sozusagen wie tun die das nicht zu?
00:27:09: Sondern wir sagen nur Koch zum Beispiel und dann tun wir das.
00:27:13: andere sind und das war von mir am Anfang wo ich Deutsch gelernt habe eher nicht.
00:27:17: aber Das ist für mich z.B.
00:27:20: sehr schwierig zum Erinnern.
00:27:21: einfach nur, das folgt mir und ich versuche... wie du sagst, versuch dir jetzt ganze Zeit quasi mein Gehirn ein bisschen zum Ingeln so dass es wieder einiges weil es ist ja wirklich was Wichtiges und das sind von einem anderen Sprachen ist das halt etwas anderes.
00:27:36: also das ist nur eine Gewöhnungssache.
00:27:38: aber wie du vorher gesagt haben wenn du dann das drin hast ist das ja einfach
00:27:43: nur logisch.
00:27:45: Ich danke euch drehen für eure Zeit und gratuliere zum dritten Geburtstag Danke!
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