Mehr als nur Einkauf. Die neue Lust auf Markthallen.
Shownotes
Torvehallerne in Kopenhagen, Markthalle Neun in Berlin, Mercado San Miguel in Madrid oder Saluhall in Stockholm. Markthallen, mal mehr mal weniger kommerziell, erleben eine Renaissance in ganz Europa und auch in Wien. Dabei ist das Konzept nicht neu. In Wien gab es in vielen Bezirken die klassischen Nahversorger-Angebote, heute sieht man noch Überbleibsel davon in der Alserbachstraße Ecke Nußdorfer Straße oder in Wien-Mitte. Vieles haben die aktuellen Konzepte wie der Marktraum am Naschmarkt oder die Markterei im neunten Bezirk in Wien nicht mehr mit den damaligen Markthallen gemeinsam. Aber sie sprechen trotz großer Konkurrenz durch Supermärkte oder unzählige Grätzelmärkte immer mehr Konsument:innen an. "Es geht um ein Erlebnis beim Einkauf und man möchte die Erzeuger:innen kennenlernen", ist Thomas de Martin, Mitentwickler und Betreiber unterschiedlichster Markthallen in Wien überzeugt. Warum das trotz Teuerung und dem Trend zu Convenience vielfach funktioniert, darüber haben wir uns in der Markterei unterhalten.
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00:00:11: Aber die Idee ist, dass die Produzenten dann hier wirklich den kleinsten Beitrag zahlen.
00:00:20: Vielleicht, was alle ein ist, die Menschen, die hier rein spazieren, die wollen wissen, wo die Produkte her sind.
00:00:36: Also gut funktionierende Markthallen, würde ich sagen, gibt es auf der ganzen Welt.
00:00:42: Und sie erfahren in den letzten fünfzehn Jahren, also vor allem in Europa, wie das sein Revival würde ich
00:00:47: sagen.
00:01:00: Herzlich willkommen bei Essen-Cell, was auf dem Teller kommt.
00:01:03: Ich bin heute zu Gast in der Markterei im neunten Bezirk.
00:01:06: Mein Gast ist Thomas Demateur.
00:01:08: Danke für deine Zeit, Thomas.
00:01:09: Sehr gerne, schön, dass du da bist.
00:01:11: Danke für deine Gastfreundschaft.
00:01:12: Wir sitzen hier in der Markterei, die gerade noch nicht wieder offen ist, sondern in der Winterpause, in der kurzen.
00:01:19: Die Markterei ist eine moderne Markthalle.
00:01:21: Und du bist ein bisschen so der Patron der Markthallen in Wien, finde ich.
00:01:24: Es gibt kaum ein Projekt, das ohne dich irgendwie stattfindet.
00:01:29: Und Markthallen sind überhaupt etwas, was offensichtlich wieder kommt, aber ja kein neues Konzept ist.
00:01:35: Nein.
00:01:36: Also gut funktionierende Markthallen, würde ich sagen, gibt es auf der ganzen Welt.
00:01:41: Und sie erfahren in den letzten fünfzehn Jahren, also fahren wir in Europa wieder, sein Revival, würde ich sagen.
00:01:47: Woher kommt das?
00:01:49: Ich glaube, das ist ganz unterschiedlicher Natur auf der einen Seite.
00:01:53: Ich glaube, ich wollen Menschen wieder.
00:01:56: Das ist sicherlich auch im ... zu unserer Kultur und wie wir leben.
00:02:00: Man möchte ein Erlebnis haben, ein Einkaufserleben ist.
00:02:02: Man will nicht nur in den Supermarkt gehen und sich die Sachen ins Einkaufswagerl hineinwerfen, sondern man möchte etwas erleben.
00:02:09: Man möchte mit den Produzenten vielleicht in Austausch treten.
00:02:13: Man will zusätzlich vielleicht noch eine kulturelle musikalische Darbietung genießen.
00:02:17: Man will vielleicht vor Ort auch etwas konsumieren.
00:02:19: und das sind, glaube ich, die Anreizpunkte, warum es hier wieder ein Revival der Markthand gibt.
00:02:24: Vielleicht auch ganz anders, also wie früher im Jahrhundert.
00:02:26: Da waren das einfach die Nahversorger, die Markthallen.
00:02:29: Das sind sie jetzt, glaube ich auch, aber sie sind halt ein bisschen mehr.
00:02:33: Weil du gerade die Vergangenheit ansprichst, wenn man durch Wien geht, dann sieht man ja überall, aber man sieht Relikte von den ursprünglichen Markthallen.
00:02:41: Es gibt in der Nusdorfer Straße, da steht sogar noch Markthalle drauf, da ist jetzt, glaube ich, ein Sparmarkt drinnen.
00:02:48: Dann das bekannteste ist wahrscheinlich die... Großmarkthalle, die ehemalige da wo Wienmitte jetzt ist, also Landstraße Wienmitte, da gibt es sogar noch einen Markthallenbrücke.
00:02:58: Ja.
00:02:59: Die war ja, glaube ich, auch Teil dieses ganzen Areals.
00:03:03: Weißt du, was war das damals genau?
00:03:05: Das war eher so eine Grundversorgung, oder?
00:03:07: Ja, ja.
00:03:08: Also, welche meinst du jetzt?
00:03:09: Die im neunten oder die
00:03:10: im dritten?
00:03:13: Ja, das war eine größte Halle überhaupt, die Wien hatte, waren zu viel, ich weiß, drei Hallen, die dann irgendwann einmal auch in St.
00:03:21: Marx mit der Fleischversorgung dorthin gezogen.
00:03:26: Und irgendwann wurde das Ganze geschliffen.
00:03:27: Es gab, glaube ich, neun Markthallen in Wien insgesamt.
00:03:30: Im ersten Bezirk gab es einen der Zitglitzgaster, das ist jetzt ein Umspannwerk.
00:03:33: Es gab neben dem Rathaus eine.
00:03:35: Es gab im vierten Bezirk in Wiedeneiner, das ist jetzt ein Pensionistenheim.
00:03:40: Und warum die verschwunden sind?
00:03:43: im letzten Jahrhundert, glaube ich, gibt es verschiedenste Ursachen.
00:03:46: Einerseits gab es aufgrund des Krieges Gebäuderschäden.
00:03:52: Mit den Fünfzigerjahren haben die Supermärkte in Wien gestartet, das war sicherlich auch ein Grund, warum die Markthalle in der damaligen Bespielung nicht mehr relevant
00:04:03: waren.
00:04:04: Und sind die auch ein bisschen durch die Märkte?
00:04:06: Weil Märkte gibt es doch in Wien in jedem Bezirk einen oder mehreren Wirklichkeit, die jetzt ja auch gerade wieder sehr bowmen sind, die da doch ein bisschen abgelöst waren.
00:04:13: oder ist das unabhängig voneinander denkst du entstanden?
00:04:16: Also ich glaube, es ist unabhängig, weil die Märkte unter freiem Himmel, die gab es ja schon viel länger als die Markthallen.
00:04:23: Denken wir noch am Bück oder immer noch am Platz wie den Hohenmarkt oder der neuen Markt, oder den Naschmarkt und die Detailmärkte, die es nach wie vor in der Stadt gibt.
00:04:35: Und das ist ein zusätzliches Angebot gewesen, die Markthallen.
00:04:38: Und jetzt hast du vorhin schon gesagt, heute ist es ja ganz anders.
00:04:40: Du bist selbst involviert gewesen in die Planung oder Umsetzung dieses Marktraums am Naschmarkt in Wien.
00:04:48: Wie kam es dazu beziehungsweise?
00:04:49: Wie würdest du das beurteilen?
00:04:51: Weil da gab es rund um die Eröffnung, die jetzt im Herbst, um zwanzig war,
00:04:55: gab
00:04:55: es.
00:04:56: Ein bisschen Kritik meines Erachtens von einer Handvoll Menschen aus der Umgebung, das wurde ja ein bisschen überbewertet, finde ich, so weit es beurteilen kann.
00:05:03: Insgesamt scheint man da das Interesse recht groß zu sein.
00:05:06: Also ich glaube, man freut sich darüber, wenn es wieder ein Markthalle gibt, heißen dort Marktraum.
00:05:12: Wie ist das entstanden dort und wie hat man das gestaltet?
00:05:14: Wie habt ihr auch ausgewählt den Mix an Standlern, die es dort gibt?
00:05:20: Also da muss man jetzt in der Geschichte ein bisschen zurück spuren.
00:05:22: Es ist ja nicht das erste Projekt.
00:05:26: Es gab am Ende, ja, also ich will das jetzt ein bisschen abkürzen, am Ende gab es einen EU-weiten Ausschreibungsverfahren, dass wir im Triumpherrad gewonnen haben.
00:05:35: Das war D&D Landschaftsplanung, das war most likely Architektur und mein Büro, das Büro de Montagne.
00:05:41: Und wir haben uns überlegt, wie wir wie dieser Platz neu gestaltet werden kann sinnvoll.
00:05:47: Mehrwert für die Bevölkerung mit Aufenthaltsqualität und einer ganz kleinen Konzept und Positionierung dieses Marktraumes.
00:05:54: Manches war vorgegeben, wie der Bauplatz, Bauhöhe, Durchwägungen des Marktraumes und uns war immer ganz klar, Das Ganze macht nur Sinn, wenn das ein Ort ist, vor allem auch für die Wienerinnen und Wiener.
00:06:11: Einerseits einmal architektonisch, der Nachschmack zerfließt an dieser Stelle, so würde ich es mal sagen.
00:06:16: Und die Idee war, dem Nachschmack ein Ende oder einen Anfang zu geben, dementsprechend wie man hinkommt, ein Art Entree.
00:06:23: Und was am Nachschmack auch in den letzten Jahren passiert ist oder in den letzten Jahrzehnten, das Lokalkoleritis hat leider Gottes verloren gegangen.
00:06:30: Es gab zwar noch den Bauernmarkt, der auch jetzt in der Presse immer wieder zitiert war, nur auch der Bauernmarkt war kein... Markt von Direktvermarktern, sondern es war ein erster Linien-Händlermarkt mit ganz wenigen Direktvermarkten.
00:06:41: Und
00:06:42: auch ein bisschen verlangern.
00:06:43: Ich glaube, dass viele, also außer die Fans von dem Bauermarkt wussten, viele Wienerinnen gar nicht, dass es den gibt.
00:06:49: Und der ist ja jetzt ein bisschen inkludiert, oder?
00:06:51: Der wird ja integriert in den Vorplatz von diesem Markt.
00:06:53: Genau, also der Bauermarkt hat genau die gleiche Quadratmeterfläche zur Verfügung, wie auch zuvor.
00:06:58: Also auch damit diesen Kritikpunkt möchte ich gerne aufräumen, den Platz gibt es nach wie vor.
00:07:04: Und es ist ein zusätzlicher Ort geschaffen worden, der sich der Regionalität und der Saisonalität widmet.
00:07:10: Und stärker für die einheimische Bevölkerung, weil wenn du dir die Marktstandeln vom Nachschmack dann schaust, das ist ja hundert Prozent wahrscheinlich touristisches Klientel, oder, die du da einkauest.
00:07:19: Hundert,
00:07:20: würde ich nicht sagen.
00:07:21: Oder
00:07:21: zumindest sehr hoch entgegen ist, als zu den anderen Kretzelmärkten, die es in Wien gibt.
00:07:25: Genau, aber er hat ja seine Berechtigung.
00:07:27: Absolut.
00:07:28: Wenn man ein paar Tage in Wien verbringt und zum ersten Mal in diese wunderschöne Stadt kommt, dann spaziert man durch den Nachschmack, das gehört dazu.
00:07:35: Aber die Wienerinnen und Wiener nutzen es wahrscheinlich in erster Linie für gastronomische Bedürfnisse, die dargestellt werden können.
00:07:42: Beziehungsweise wenn sie Spezialitäten suchen, gerade asiatische Gewürze oder solche Sachen, das gibt es am Nachmarkt zu finden.
00:07:49: Und wir wollten einfach wieder so ein bisschen das Lokalkolorit.
00:07:53: zurückbringen.
00:07:53: Gleichzeitig halt eine Begeberkeit des Daches, damit man einen schönen Blick auf die tollen Otterwagengebäude hat, sondern Untergang Richtung Westen genießen kann bzw.
00:08:03: auch auf den Naschmarkt ein wenig draufschauen
00:08:06: kann.
00:08:06: Das war ja mitunter einer der Kritikpunkte, von denen ich gelesen habe, dass diese Aussichtsterrasse oder dass der Blick auf diese Gebäude, auf die historisch wertvollen Gebäude rundherum verstellt wird.
00:08:15: Jetzt zahlst du mir nichts dafür, dass ich das sage, sondern das ist meine persönliche Meinung.
00:08:18: Ich finde, dass das ja erst mit so einer Terrasse... geöffnet wird, weil du damit erst Aufmerksamkeit kriegst, überhaupt auf diese Umgebung zu schauen, was du ja wahrscheinlich früher bei diesem Mythos-Nenz-Zerfließ senden, ein oder Ausgang zum Nachschmackt.
00:08:33: Kein Mensch hat darauf geschaut wahrscheinlich in Wirklichkeit, weil warum sollte man rauf schauen?
00:08:37: und jetzt mit der Einladung in den ersten Stock scheint mir, also wie gesagt, das ist eine rennebetrachter Wahrnehmung, aber mir scheint das jetzt erst ja diesen Raum rundherum ein bisschen zu integrieren.
00:08:49: Ja, du,
00:08:50: was soll ich sagen?
00:08:52: Die Idee der Begeberkeit war von mir.
00:08:54: Also, dass man da raufgehen kann, weil ich mir gedacht habe, ich finde es total schade, dass diese wunderschönen Gebäude einfach die Autos fahren vorbei von der Windseile, dann stehen irgendwelche Sachen davor, teilweise irgendwelche Standrunden unmotiviert und das Ganze irgendwie zu strukturieren, zu ordnen.
00:09:07: Und man hatte diese Blickachsen, weil mir war auch ganz wichtig, dass es eine konsumationsfreie Zone ist, dass da jetzt nicht oben irgendein... Punktstandeln in der Weihnachtszeit steht.
00:09:17: Es soll ein Ort für alle sein.
00:09:19: Und ich bin der Meinung, dass es geglückt ist.
00:09:23: Aber es ist halt Wien und es ist Österreich.
00:09:25: Es wird immer so ein bisschen gejammert.
00:09:27: Es hat sehr viel negative Presse, also in meiner Wahrnehmung, aber wahrscheinlich die Dinge, die man selbst konzipiert, die beobachtet man dann doch noch mehr in der öffentlichen Wahrnehmung, gab es viel Kritik.
00:09:38: Aber ich finde, dass es ein super schöner und guter Ort geworden ist, der jetzt halt noch ein bisschen Patina braucht.
00:09:44: Im Moment ist halt alles sehr gestriegelt.
00:09:46: Und hat
00:09:47: auch schwieriger Zeitpunkt des Eröffnens zum Jahresende, wo es kalt und ungemütlich ist, was vielleicht nicht die... Ich soll dir denn sagen, das wird im Frühjahr vermute ich, hast du noch mehr Leute, die sich draußen aufhalten.
00:09:58: Ich vermute, da gibt es eine Außenfläche, dann oder was auch immer, keine Ahnung.
00:10:01: Dann werden noch mehr Leute wahrscheinlich überhaupt darauf aufmerksam werden, oder?
00:10:04: Weil im Dezember gehst du wahrscheinlich nicht flanieren dort oder weniger.
00:10:08: Es war der Wunsch der Stadt, das möglichst rasch und durchzubringen, das Projekt.
00:10:12: Und ja, das ist geglückt.
00:10:16: Und jetzt zum Innenleben.
00:10:17: Wir waren auf der Dachterrasse, aber zum Innenleben.
00:10:21: Wie habt ihr entschieden?
00:10:23: Wer dort Standler ist, wer einen Stand bekommt, wie stelle ich mir das vor?
00:10:29: Welchen Mix hast du dir da überlegt?
00:10:31: Und warum ist der Mix so, wie er ist?
00:10:32: Warum gibt es dort Tollblumen?
00:10:35: Und warum gibt es die anderen?
00:10:38: Die Idee der Märkte, die ich konzipiere, also das ist jetzt bei der Markterei und das ist auch genauso beim Marktraum ist, dass die Besucherinnen und Besucher dort ihre Grundahrungsmittel vorfinden, dass man dort Fleisch, Schinken, Käse, Brot, Gemüse, Obst.
00:10:54: Blumen finde ich gehören, weil du sie hier als erstes angesprochen hast, genauso zu einem Markt wie Fisch aus der Region.
00:11:01: Und die Produzenten, mit denen wir arbeiten, das sind Produzenten hier in der Makterie, teilweise noch kleinere als die am Naschmarkt stehen, die könnten jetzt gar nicht jeden Tag da sein, weil sie sonst im Betrieb sind oder eine andere in der Werbstätigkeit nachgehen.
00:11:16: Aber dafür steht der Produzent, die Produzentin dann vor Ort.
00:11:20: Und das ist das, was uns bei der Makterie ganz wichtig war.
00:11:24: Am Marktraum ist das ein bisschen ausgedehnt, da sind auch Unternehmen da, die dann mit Mitarbeiterinnen arbeiten.
00:11:30: Es geht einfach nicht anders, war ja auch so der Wunsch von der Stadt, was das dann länger Öffnungszeiten hat und Montag bis Samstag bespielt ist.
00:11:37: Aber dennoch sind das alles Unternehmerinnen aus Windumgebung, die dort ihre Produkte anbieten.
00:11:43: Und weißt du, wie da jetzt die ersten Rückmeldungen sind?
00:11:45: Oder was gibt es da für Feedback von den Konsumentinnen oder auch von den Standlern?
00:11:49: Hörst du da irgendwas?
00:11:51: Da es manche Produzenten gibt, die bei uns stehen und die auch am Marktraum stehen, hören wir natürlich viel.
00:11:57: Wir werden auch viel angerufen, weil wie du vorher das mich als Patronen weißt, wo würde ich mich jetzt nicht bezeichnen, aber als Unterstützer und Förderer, da direkt vor Markt drinnen.
00:12:09: Ich glaube, es wird gut angehen, aber natürlich, das ist der Anfang, das darf man einfach nicht vergessen.
00:12:16: Es ist eine Bereicherung für Wien zu sich, das ist ganz klar und ich glaube auch, dass die meisten recht zufrieden sind, sowohl die Besucherinnen, also auch die Produzentinnen.
00:12:25: Ist es geplant, dass die Standlerinnen, die jetzt beim Aufsperren Also die mit aufgesperrt haben, dass die bleiben oder ist es geplant, dass die in einem gewissen Zyklus auch wechseln?
00:12:34: Wir haben geplant, damals in der Konzeptionsfaser, dass das ProduzentInnen sind, die auf einen längeren Zeitraum da sind.
00:12:41: Aber jetzt gehe ich wieder zurück zur Marktiereien, der wir uns jetzt gerade befinden.
00:12:45: Da ist es auch so, wir haben ungefähr acht fixe ProduzentInnen.
00:12:49: die jedes Wochenende da sind und darüber hinaus gibt es jedes Wochenende wechselnde Produzenten.
00:12:54: Das sind dann Leute, die einmal im Monat kommen oder vielleicht überhaupt nur einmal im Quartal oder mit denen wir Spezialveranstaltungen machen.
00:13:00: Ich glaube, das macht einfach so einen Ort interessant und bietet einen Anreiz, dass man kommt.
00:13:07: Bleiben wir bei der Markterei.
00:13:08: Da gab es ja auch eine lange Vorgeschichte.
00:13:10: Vielleicht erinnern sich manche noch daran, du hattest ja mit deinem Team vor diesem fixen Standort, bevor ihr hier sesshaft geworden seid.
00:13:18: Sie ist, glaube ich, auch Markterei oder so einen temporären Markt in der alten Post, im ersten Bezirk, oder?
00:13:24: Ja, genau.
00:13:24: Also wir haben die Markterei gegründet, im Jahr und die ersten Märkte haben
00:13:26: wir im Jahr und die ersten Märkte haben wir im Jahr und die ersten Märkte haben wir im Jahr und die ersten Märkte haben wir im Jahr und die ersten Märkte haben wir im Jahr und die ersten Märkte haben wir im Jahr und die ersten Märkte haben wir im Jahr und die ersten Märkte haben wir im Jahr und die ersten Märkte haben wir im Jahr und die ersten Märkte haben wir im Jahr und die ersten Märkte haben wir im Jahr und die ersten Märkte haben wir im Jahr und die ersten Märkte haben wir im Jahr und die ersten Märkte haben wir im Jahr und die ersten Märkte haben wir im Jahr und die ersten Märkte haben wir im Jahr und die ersten Märkte haben wir im Jahr und die ersten Märkte haben wir im Jahr und die ersten Märkte haben wir im Jahr und die ersten Märkte haben Ich kann mich noch ganz gut erinnern.
00:13:46: Ich musste da vorher noch zu einem Fachmarktzentrum fahren und irgendwelche Dixos kaufen.
00:13:52: Und es war Weltuntergangsstimmung.
00:13:54: Es hat geschüttet und draußen ist, so wie das Marshmallow verkleidet, ein Park-Einweisergift.
00:13:59: Und ich mir dachte, okay, das wird heute meine erste richtige Miese.
00:14:02: Da wird bei dem Wetter keiner raus, keiner kommen.
00:14:05: Und es waren dann über zweitausend Leute bei der ersten Markterei.
00:14:08: Und das hat so richtig angesprochen, okay, wir müssen wir weitermachen.
00:14:12: Und haben dann herumdingelnde Wochenendmärkte organisiert.
00:14:16: Wir waren im Sintenbezirk, wir waren vom Weckubertpark, wir waren beim Donnerkanal, beim Baderschiff und der Anlegerstelle davor.
00:14:24: Wir waren im Grünen Prater und haben versucht den unterschiedlichsten Bezirken einfach die regionalen Produzenten hinzubringen.
00:14:31: Immer mit der Idee irgendwann einmal einen Ort zu finden, wo wir es heißhaft und bleiben können.
00:14:38: Und im Sommer haben wir dann die alte Post gefunden oder sie wurde uns angeboten, dass wir die alte Post im ersten Bezirk als Zwischenutzung nutzen können.
00:14:47: Und das haben wir gemacht.
00:14:49: Wir haben das damals im September angemietet und in zwei Monaten alles adaptiert und gebaut, aufgesperrt und haben von dem einmaligen Monat-Rhythmus in den wöchentlichen Rhythmus gewechselt.
00:14:59: Wir haben dann jeden Freitag und Samstag für zwei Jahre lang die alte Post bespielt mit viel ... Einerseits Produzentinnen, aber auch in einem kulturellen Programm.
00:15:08: Die Parallel war dann irgendwie auch da.
00:15:10: Es gab Kooperationen mit der Angewandten.
00:15:11: Wir haben ein Caféhaus mit Tonnet gemeinsam im vorderen Bereich gemacht und haben diese wunderschöne Immobilieturchgänge gemacht.
00:15:19: Das war auch sein Klotz mit einem ersten Bezirk, der uns abgesperrt war.
00:15:22: Und die Geschäfte in der Dominikaner-Bastei haben dann ihre Öffnungszeiten an unsere angepasst, weil wir einfach so für Frequenz und positiven Wirbel gesorgt haben.
00:15:33: Und uns war klar, wir wollen dieses Konzept, es war immer eine Zwischennutzung geplant, wir wollen das weiter treiben und wir wollen einen Ort in Lien finden, den wir permanent bespielen können.
00:15:42: Und dann hatten wir einfach ein bisschen Bechen, muss ich sagen.
00:15:44: Es hat dann gedauert, von dem Jahr zwei tausendsehnt bis zum Jahr zwei tausendzehnt, bis wir einen Ort gefunden haben, in dem wir uns jetzt befinden im jemaligen Wasserbaulabor, den wir jetzt da fix bespielen können.
00:15:56: Was ist leichter an einem fixen Standort einen Markt oder eine Markthalle zu betreiben als das, was du jetzt beschrieben hast an diesen wechselnden Standorten?
00:16:07: Macht es einen Unterschied?
00:16:07: oder was ist der Unterschied?
00:16:09: Bessere Planbarkeit.
00:16:10: Und
00:16:10: kommen da andere Konsumentinnen oder kommen hier jetzt immer die gleichen, damals waren es wechselnde, kann man da was
00:16:16: festnehmen?
00:16:17: Nein, ich würde sagen zu uns kommen, wir haben Stammkundschafts, die einfach ... in der Umgebung wohnt und hier ihren Wocheneinkauf erledigt oder ihre Spezialprodukte, ihre Spezialitäten hier beziehen.
00:16:29: Und dann ist es ein bunter Mix an Studenten, Familien, Pensionistinnen, Menschen, die nach der Arbeit kommen.
00:16:38: Ich könnte es jetzt nicht festmachen, dass wir irgendwie so eine spezielle Zielgruppe ansprechen.
00:16:43: Vielleicht, was alle ein ist, die Menschen, die hier hereinspazieren, die wollen wissen, wo die Produkte her sind.
00:16:51: achten auf hohe Qualität, Regionalität ist ihnen wichtig, Nachhaltigkeit, also so Begriffe die ich, hat wirklich sehr viel herumschwirren, aber die halt hier wirklich sehr ernst gemeint uns dringend durchgezogen.
00:17:03: Jetzt verbinden ja viele mit hoher Qualität auch hoher Preis und wir sind in einer wahnsinnig aufgehärzten Diskussion der Lebensmittelpreise.
00:17:10: Ja, das stimmt.
00:17:11: zum großen Teil auch berechtigt, weil Lebensmittel sowohl im Handel als auch in der Gastronomie sehr stark in den Preisen steigen, teilweise nachvollziehbar oder nicht nachvollziehbar.
00:17:21: Die Schere gedauert, zerreißt viele, muss man sagen, mit ihren Budgets.
00:17:25: Das ist nicht nur ein Thema von niedrigen Einkommen, sondern das ist in einer recht breiten Gesellschaft angekommen.
00:17:33: Trotzdem kommen die Leute zu euch einkaufen und ich vermute, hier zahlt man ja, man will ja, dass die Produzentinnen gut davon leben können.
00:17:39: Ich hab's aufwände.
00:17:42: Wie funktioniert das?
00:17:43: Wie geht das auf?
00:17:44: Warum geht das auf, glaubst du?
00:17:45: Meinst du, das wirtschaftliche Konzept?
00:17:47: Ja, das
00:17:47: braucht der Menschen kommen und bereit sein, hier ihren Einkauf zu machen, Spezialitäten vielleicht, oder vielleicht ein weniger kritisch sein mit den Preisen.
00:17:56: Ist das so bei euch, glaubst du?
00:17:58: Also, wenn wir jetzt vergleich die alte Post, ja, mit des Zweitausends, Fünfzehn bis Zweitausends, siebzehn und jetzt, wir haben hier aufgesperrt im Juni Vierundzwanzig.
00:18:09: Das Geld ist damals, glaube ich, schon lockerer gesessen als jetzt.
00:18:12: Das ist definitiv fest machbar und das spüren wir auch hier.
00:18:15: Also das ist auch das Feedback von den Produzenten, die da sind.
00:18:21: Man kann es, glaube ich, auch von der Lage nicht ganz vergleichen.
00:18:24: Mit der alten Post nochmal mitten im ersten Bezirk.
00:18:26: Da gab es viele Menschen... Da ist
00:18:27: man auch versierendlich rein gestolpert.
00:18:28: Da bist
00:18:29: du auch versierendlich ein Nein, genau, wie du sagst.
00:18:31: Alle, die hier rein spazieren, kommen her, weil sie hierherkommen wollen.
00:18:35: Weil hier kommt
00:18:35: man sonst nicht vorbei.
00:18:37: In der Severingasse, hinter dem Bug, hier gibt es keine Frequenz.
00:18:43: Aber auch das macht das halt ganz einfach spannend.
00:18:46: Und wenn man da war, sieht man, glaube ich auch, man ist sehr schnell auch im Ersten und es ist öffentlich super angebunden, ob das jetzt die U-Sex ist oder die ganzen Straßenbahnen, die wenige Meter entfernt von hier halten.
00:18:59: Aber hier kommt man gezielt her.
00:19:00: Hier kommst du gezielt her.
00:19:02: Und auch wenn die Frequenz in der alten Post wahrscheinlich über die Laufzeit konstanter war und also konstant höher war, war es halt auch ein Ort, wo die Menschen einfach durchgegangen sind, ihre Fotos gemacht haben und wieder rausspaziert sind.
00:19:17: Und das ist hier aber nie, ist auf der Fall, ja, aber die Menschen, die hierher kommen, die konsumieren etwas.
00:19:22: Und das ist, glaube ich, da, das ist der Unterschied.
00:19:25: Und warum es funktioniert ist, Wir rennen einfach wieder Hamster im Laufrad.
00:19:31: Wir versuchen zu bewerben, was geht, wir gehen Kooperationen ein.
00:19:36: Und man kann hier auf Veranstaltungen, also unabhängig von eurem Markt, kann man die Räumlichkeiten auch für Veranstaltungen mieten,
00:19:43: oder?
00:19:43: Genau, also unsere Idee ist, dass die Produzentinnen, die hier stehen und ihre Produkte verkaufen, den gelingsten Beitrag leisten.
00:19:50: Wir sprechen hier von unter fünfzig Euro für einen... Markttag, wenn du hier regelmäßig stehst, ja?
00:19:56: Achtzig Euro, wenn du, wenn du hier einmal herkommst.
00:20:01: Wenn du da, du kannst ein Zusatzangebot in Kauf nehmen, ob das der Stromanschluss ist, da Markttisch, Kultur, das kann man on top noch um ein paar Euro dazumieten.
00:20:09: Aber die Idee ist, dass die Produzentinnen hier wirklich den kleinsten Beitrag zahlen.
00:20:12: Wie finanzieren wir uns?
00:20:13: Wir haben das ganze Gebäude hier gemietet, wir haben Büroflächen.
00:20:18: hier hineingebaut, sozusagen umgewandelt.
00:20:22: Und die zahlen einfach ein bisschen mehr auf den Quadratmeter.
00:20:25: Und es ist einfach sein, wir spielen ein bisschen Robin Hood für dich.
00:20:28: Wir versuchen das ganze Quer zu finanzieren.
00:20:30: Und dann sind die Veranstaltungen, die du gesagt hast, einerseits sind das Veranstaltungen, die wir hier selbst konzipieren, eigentlich alle bei freiem Eintritt, wo wir uns gewissen thematischen Themen, Schwerpunkten nähern.
00:20:42: Und wieder Anreize bieten, damit die Menschen zu uns kommen.
00:20:45: Und dann gibt es aber auch Fremdvermittlungen unter der Woche, wo Firmen Produkte präsentieren, wo Weinverkostungen stattfinden, wo die REWE-Nachhaltigkeitsbericht hier präsentiert.
00:20:59: Also die Überschriften sind ja auch Regionalität, Saisonalität, Nachhaltigkeit.
00:21:03: Und das finanziert das ganze Projekt.
00:21:07: Bei eurer Kommunikation sieht man immer, da ist immer ein Beisatz dabei, finanziert durch Fördermittel, glaube ich, der Europäischen Union.
00:21:15: Das heißt, das gibt, der EU ist es wichtig oder warum fördert das so was?
00:21:19: Wir hatten eine Förderung ganz am Anfang, eine LE-Fürzehnzwanzig-Förderung.
00:21:26: Das ist eine stärkungländliche Entwicklung und Förderung.
00:21:31: Und es war ein Personalkostenzuschuss von unseren Mitarbeitern.
00:21:36: Also ein Teil der Personalkosten war im ersten paar Monaten gedeckt.
00:21:40: Und da geht es aber darum, oder der Ansatz ist da gewesen, dass die Direktvermarktung bäuerlicher Produzentinnen wahrscheinlich unterstützt, oder?
00:21:47: Ja, genau, genau.
00:21:49: Und unser Angebot war, also das Konzept ging durch eine Jury und das wurde ausgewählt.
00:21:57: Weil wir halt gesagt haben, wir versuchen einfach die Produzenten, es ist ja einfacher für alle Direktvermarkten, wenn es einen Ort gibt, der beworben wird, als die machen.
00:22:04: jeder macht der eigene Werbung.
00:22:05: Und wir versuchen das zu kumpulieren.
00:22:07: Aber die Förderung ist, das ist abgelaufen und vorbei.
00:22:11: Also eine so eine Staatfinanzierung?
00:22:13: Das war eine
00:22:14: Staatfinanzierung von einem Prozentsatz unserer Personalkosten.
00:22:20: Gut.
00:22:20: Ich habe heute ja persönlich Projekte, die ohne Förderungen auskommen, ehe für gescheiterweise meistens überlebensfähig sind.
00:22:26: Das
00:22:26: ist die erste Förderung, die wir bekommen.
00:22:28: Und wir in einer Zeit, ich habe gespaltenes Verhältnis zu Förderungen insgesamt, und wir finden in einer Zeit leben, dass man sehr oft unternehmerische Aktivitäten darauf hintrimmt, dass sie in Förderprogramme passen und nicht so sehr darauf, dass sie für sich alleine relevant entwickeln.
00:22:46: Es ist jetzt sehr schwarz-weiß, vermutlich weiß.
00:22:48: Aber ich glaube, es ist wichtig, dass man unternehmerisch denkt, was immer man gründet oder beginnt und schaut, wie schafft man es.
00:22:56: Ich halte es gut, Anschubfinanzierungen zu ermöglichen, weil ich glaube, dass manche Dinge sonst nicht von Boden kommen können.
00:23:02: Aber wichtig, glaube ich, immer an unternehmerischen Geist zu behalten oder an zu sagen, wie schaffe ich das?
00:23:07: Angebote, so viele Menschen ansprechen, dass sie von alleine fliegen oder alleine fliegen lernen, sagen wir es mal so.
00:23:13: Wo darf ich unterschreiben?
00:23:16: Ich sehe das ganz genau so.
00:23:18: Du hast am Beginn angesprochen, die europäischen Beispielen.
00:23:22: Es gibt einen Hafen, vielleicht schauen wir uns einige an.
00:23:24: Es gibt in fast jeder, weiß ich nicht, europäischen Hauptstadt wahrscheinlich an mehreren Städten noch tolle, große Markthallenkonzepte, die sehr erfolgreich sind zum großen Teil sehr kommerziell ausgerichtet sind.
00:23:35: Aber trotzdem immer darauf schauen in unterschiedlichen Abwandlungen.
00:23:41: das Produzenten nennen und diese Direktvermarktung stattfinden.
00:23:44: Ich denke gerade an die Torbehalle in Kopenhagen oder die Markthalle neun in Berlin.
00:23:50: Es gibt ganz Europa-Beispiele.
00:23:53: Habt ihr euch die alle angesehen?
00:23:54: Was zeichnet die aus?
00:23:56: Und warum funktionieren die offensichtlich?
00:23:59: Ich weiß es nicht.
00:23:59: Ich komme erzähl' euch erfolgreich, weil die sind ja durchgängig alle offen.
00:24:03: Also an jeden Tag der Woche scheint mir.
00:24:06: Und haben immer einen sehr starken Mix aus Gastronomie und... Lebensmittelhandel oder direkt vermarktern.
00:24:13: Wie hat euch das beeinflusst?
00:24:15: Also, mich hat die große weite Welt sehr beeinflusst.
00:24:20: Während meiner Studium bin ich viel herumgeflogen und hat mir viele Länder angesehen.
00:24:25: Und wenn ich in einem neuen Land war, bin ich sehr schnell zum lokalen Markt gegangen, weil ich das immer spannend gefunden habe.
00:24:30: Erstens einmal gerade in Südostasien.
00:24:32: Was essen die Menschen?
00:24:33: Wie unterhalten sie sich?
00:24:34: Was gibt es da für Produkte, die es bei uns nicht gibt?
00:24:36: Und dieses Lokalkolerit hat mir... in Wien zur damaligen Zeit, also jetzt sind wir im Jahr, wahrscheinlich, im Jahr Jahrzehnte, einfach gefehlt.
00:24:45: Das war mir zu unterpräsent, war einfach nicht vorhanden.
00:24:50: Und deshalb habe ich die Marktierei gegründet.
00:24:54: Und wie dann klar war, in Wien einen reinen Automarkt zu machen mit Verwaltdauer, das wird aufgrund unseres Klimas und das ist einfach schwierig und wird dazu unbeständig.
00:25:07: Also wieder zurück, dann war ich in der ganzen Geschichte der Markthallen und da bin ich herumgeflogen und habe mir auch oder mit dem Zug gefahren und viele Markthallen angesehen.
00:25:17: Ich finde, da gibt es ein paar Super-Best-Practice-Beispiel-Eins, das ist doch für Markthalle Neunes für mich ein ganz... Leuchtturmprojekt würde ich sagen in Berlin, also auch aufgrund der Lage, wo das ist, dass die es geschafft haben, das hochzuziehen, ist auch ein Immobilienprojekt am Ende des Tages, weil sie die ganze Halle gekauft haben und das Konter bis vor kurzem auch da drinnen eine große Fläche noch gemietet haben und da haben sie auch so quer finanziert.
00:25:43: Ich finde ein super Beispiel ist der jüngeren Vergangenheit in Stockholm.
00:25:49: Da wurde die ursprünglich die alte Saluhall renoviert für ein paar Jahre und sie haben temporär eine Markthalle auf den Platz davor gestellt.
00:25:59: Und die Durchwegungen sich so überlegt, wie die Menschen dort über diesen Platz gehen.
00:26:03: Und genau so haben sie das auch hoffentlich, dass hier einfach die Menschen einfach weiter durchgehen durch die Halle.
00:26:09: Und sie haben es geschafft innerhalb kurzer Zeit mehr als fünfzehn Prozent Umsatzsteigerung zu bekommen, weil es halt modern gebaut war aus Holz.
00:26:18: Und ein anderes Beispiel ist Madrid, finde ich auch ein ganz tolles, ein ganz altes Markthalle, Sammiguel, also, neunzehnhundertsechs oder acht oder sowas wurde die erbaut, hat aber dann auch geschwächelt.
00:26:32: Dann kann man ihn bestohren und dann ist das, was du jetzt gesagt hast, vorher die Stärkung des Vorort Gastronomie passiert.
00:26:41: Und jetzt ist es so ein Ort, wenn man in Madrid ist, geht man dort einfach auch hin und gibt einfach ein Kiasel.
00:26:45: Genau, und geht auf Tapas und eht dazu.
00:26:48: Genau, und hält sich dort auf.
00:26:51: Ich glaube, dass wir wieder am Anfang unseres Gesprächs die Menschen mal was erleben.
00:26:57: Und wenn es dort gesellig ist und wenn es vielleicht noch eine inspirierte Musik ist oder eine Ertapitung ist, spielt jemand was.
00:27:05: Es gibt die Produkte schön präsentiert.
00:27:07: Das Ganze hat eine Positionierung.
00:27:09: In unserem Fall ist es die regionale und saisonale Positionierung.
00:27:12: Und dann kann man vor Ort auch noch etwas probieren und man kann es vor Ort genießen.
00:27:15: Und es gibt eine lange Tafel, so wie jetzt auch in der Markterei, wo man
00:27:20: sich
00:27:21: mit Freunden zusammensetzen kann oder man lernt sehr einfach neue Menschen kennen.
00:27:26: Es ist so ein Ort, wo man ins Gespräch kommt.
00:27:28: Das ist das, was dieses Konzept hier auszeichnet.
00:27:31: Und ich glaube, das ist auch... In der Markthalle neun geht es auch viel um Kommunikation, da geht es auch viel um Veranstaltungen, um Anreize, die gesetzt werden, ob das jetzt der Street Food Donnerstag ist oder ob das ihr Käsefestival ist.
00:27:44: Die bringen auch einfach ein Programm, ein Unterhaltungswert.
00:27:49: Ein guter Abschluss für dieses Gespräch.
00:27:50: Ich danke dir für deine Zeit.
00:27:52: Ist schon vorbei.
00:27:54: Alles Liebe, danke.
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